Navigation
Suchformular
Anmeldung
Als Zugangsdaten verwenden Sie bitte die Daten aus dem DCD. Sollten Sie noch keine Zugangsdaten haben oder Ihre Daten vergessen haben klicken Sie bitte hier.
Blog des DARC-Vorstandes
08.03.2010
„Ein Verein kann nicht wie ein Unternehmen geführt werden!“ Diesen Satz habe ich in den vergangenen Tagen mehrfach gehört. In der Regel kamen diese Aussagen immer dann, wenn es darum ging, über die Reduzierung von Kosten nachzudenken, über die Pflege bestehender und die Gewinnung neuer Mitglieder, aber auch bei Themen, in denen es „nur“ um Führungsfragen ging. Ich halte es deshalb für nötig, an dieser Stelle einmal näher auf diesen Punkt einzugehen.
Die Beitragseinnahmen des DARC e. V. auf der einen und die Ausgaben auf der anderen Seite sind in der Größenordnung des Umsatzes angesiedelt, den ein kleinerer mittelständischer Betrieb erzielt. Gehen in diesem Betrieb die Umsätze zurück und können die Kosten nicht mehr gedeckt werden, ist er irgendwann am Ende und muss geschlossen werden. Solch eine Situation versucht man dadurch zu verhindern, dass zum einen mehr oder weniger rigide Sparmaßnahmen eingeführt werden, zum anderen aber auch versucht wird, höhere Umsätze mit mehr Erträgen zu erwirtschaften. In einer ähnlichen Situation befindet sich der DARC. Gehen seine Beitragseinnahmen zurück, müssen Kosten eingespart und gleichzeitig die Bemühungen verstärkt werden, die Beitragseinnahmen durch neue Mitglieder wieder zu verbessern. Genau an dieser Stelle greifen auch die Projekte zur Kostenreduzierung und zur Mitgliederpflege und -gewinnung an, die Mitch, DJ0QN, in seinem Editorial in der CQ DL 3/10 angesprochen hat. Täte man hier nichts, wäre das Ende unseres Verbandes zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt absehbar.
Ein Betrieb wird durch seine Mitarbeiter repräsentiert. Es leuchtet vermutlich jedem von vornherein ein, dass jeder Mitarbeiter die Kunden gut und zuvorkommend behandeln sollte, auch wenn es manchmal schwerfällt. Der Betrieb läuft sonst Gefahr, die Kunden zu verlieren, damit gehen die Einnahmen zurück und die Kosten werden schlecht oder gar nicht mehr gedeckt. In einem Verein sind die Mitglieder mit ihren Ansprüchen an die Geschäftsstelle und die Leistungen, die der Verein erbringen kann, letzten Endes genauso wie die vorher genannten Kunden zu sehen. Die Mitarbeiter des Betriebes sind vergleichbar mit den ehren- und auch hauptamtlichen Mitarbeitern eines Vereins. Ist ein Mitglied nicht mehr zufrieden, weil es ihm im Verein schlicht keinen Spaß mehr macht, weil er seine Vorstellungen vom Verein nicht realisiert sieht, oder auch, weil er sich von den Mitarbeitern des Vereins schlecht oder nicht angemessen vertreten oder behandelt fühlt und dann ggf. sogar austritt, dann befinden wir uns in der gleichen Situation wie in dem genannten Betrieb.
In einem Wirtschaftsunternehmen können Mitarbeiter selbst kündigen oder gekündigt werden, in einem Verein ist die Situation identisch. Wir sehen auch hier wieder die Vergleichbarkeit. Das Spezifische an einem Verein ist die Tatsache, dass er sehr stark auf seine ehrenamtlichen Mitarbeiter angewiesen ist, die heute vermutlich deutlich schwerer zu finden sind, als noch vor zwanzig Jahren. Ohne die wertvolle Arbeit dieser Ehrenamtlichen, die sich Tag für Tag einsetzen, könnte der DARC heute nicht mehr existieren. Aber auch hier greift wieder der Vergleich: diese Ehrenamtlichen sind genauso zu sehen, wie in einem Betrieb die Mitarbeiter mit einer sehr seltenen aber unbedingt erforderlichen Qualifikation, deren Verlust sich ein Betrieb eigentlich gar nicht leisten kann.
Mein Vergleich lässt sich beliebig fortsetzen und vertiefen. Ich hoffe aber, dass ich ein wenig verdeutlichen konnte, warum ein Verein im Prinzip genauso zu sehen und zu führen ist, wie ein Unternehmen, wenn auch mit einigen Besonderheiten.
In diesem Sinne
vy 73
Jürgen, DL8LE
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
01.03.2010
Viele am Amateurfunk Interessierte fragen beim Vorstand und der Geschäftsstelle nach, wie es mit der neuen Einsteigerzeugnisklasse weitergeht. Die Frage ist berechtigt.
Zuletzt hat der Runde Tisch Amateurfunk dies in seinem Gespräch mit dem Ministerium für Wirtschaft und Technologie am 08.10.2009 thematisiert. Das Ministerium hatte in dem Gespräch seine Zusage gegeben, dass eine Entry level licence kommen wird. Gleichzeitig hatte das Ministerium aber klargestellt, dass eine Einsteigerzeugnisklasse nicht mit der anstehenden Novellierung der Amateurfunkverordnung kommen kann, sondern erst mit einer nächsten Verordnungsänderung.
Der Vorstand hat deshalb beschlossen, die Thematik: Anstehende Novellierung der Amateurfunkverordnung sowie Einführung einer neuen Einsteigerzeugnisklasse noch einmal über den RTA beim BMWi vorzutragen.
Der Vorstand hat darüber hinaus beschlossen, dass der DARC mit einem Konzept in Vorlage gehen soll. Eine neue Einsteigerzeugnisklasse soll vom Niveau her in etwa bei der damaligen Klasse 3 angesiedelt sein. Sie sollte möglichst upgradefähig sein und den Selbstbau weiterhin zulassen. Eine Änderung des Amateurfunkgesetzes sollte aber vermieden werden.
Der Vorstand hat seinen Stabsleiter für Ausbildung, Jugendarbeit und Weiterbildung beauftragt, ein solches DARC-Konzept aufzustellen, das dann an den Runden Tisch Amateurfunk und später an das BMWi weitergegeben werden kann.
Vy 73
Walter, DL3OAP
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
22.02.2010
Meine Vorstandskollegen und ich haben in den vorangegangenen Blogs bereits mehrfach erwähnt, dass wir einiges in Gang gesetzt haben, die Zukunft des DARCs zu sichern. Heute möchte ich Euch einige Details über das Projekt „Mitgliederpflege und -gewinnung“ geben.
Obwohl die Idee für das Projekt bereits bei einem ersten Treffen im Rahmen der HAM RADIO in Friedrichshafen geboren wurde, ist das Projekt erst im Herbst 2009 so richtig in Bewegung gekommen. Vorab wurde analysiert, warum ähnliche Projekte in der Vergangenheit (ZEBRA, Augsburg, usw.) nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben. Die Ideen waren zwar gut und richtig, aber es hat an der Umsetzung gefehlt. Um das neue Projekt zum Erfolg zu führen, müssen wir moderne Projektmanagement-Methodik benutzen. Wir haben Glück gehabt, dass Georg Keller, DL4YDE, einen Großteil seiner Arbeit im IT-Services-Referat bis Jahresende abgeben konnte und nun mit seinem Wissen im Bereich Projektmanagement den DARC e. V. unterstützt.
Mit Georg an Bord fand sich schnell eine ehrenamtliche Gruppe, um ein Basiskonzept zu entwickeln. Das Resultat wurde dem Amateurrat auf der Mitgliederversammlung in Bad Lippspringe vorgelegt:
Drei Teilprojekte wurden definiert: Bereich Mitgliederpflege, Bereich Mitgliedergewinnung aus dem Kreis der Funkamateure und der Bereich Mitgliedergewinnung neuer Funkamateure.
Teilprojekt 1 wird von Georg Westbeld, DL3YAT, geleitet. Das Team wird die Leistungen des DARCs überprüfen und messbare Maßnahmen definieren, die es umzusetzen gilt, um die Mitgliederzufriedenheit zu verbessern.
Teilprojekt 2 wird von mir geleitet. Das Team richtet seinen Fokus auf die aktiven Funkamateure in Deutschland, die nicht Mitglied im DARC e. V. sind. Diese gilt es von einer Mitgliedschaft im DARC zu überzeugen und zu gewinnen und zurück zu gewinnen. Der Erfolg ist abhängig von Teilprojekt 1. Wir müssen herausarbeiten, warum trotz einer Vielzahl von Services und Leistungen im DARC e. V., so viele Funkamateure keine Mitgliedschaft in Betracht ziehen – und dies obwohl auch sie von der Arbeit und der Interessenvertretung des DARC auf nationaler und internationaler Ebene profitieren.
Dem Team von Teilprojekt 3 steht bislang Stephanie Heine, DO7PR, aus der DARC-Geschäftsstelle voran, mit dem Ziel, diese Leitung mittelfristig an das Ehrenamt zu übergeben. Teilprojekt 3 definiert Strategien und Taktiken, um die Öffentlichkeit auf den Amateurfunk aufmerksam zu machen und neue Funkamateure zu gewinnen. Die Teams setzen sich aus engagierten DARC-Mitgliedern zusammen. Nach wie vor werden aktive Funkamateure in diesem Bereich gesucht, z. B. suche ich Ehrenamtliche für die Befragung und Auswertung unserer großen Umfrage auf der HAM RADIO. Regelmäßig finden in den Teilprojekten auch Telefonkonferenzen und Treffen statt, um die gesetzten Strategien und Taktiken zu überprüfen und eventuell anzupassen.
Einige Aktionen sind bereits angelaufen und für die Mitglieder „spürbar“, so auch die Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“, ab der CQ DL 1/10 – einige Aktionen laufen bereits im Hintergrund an oder werden in Kürze angestoßen, um den DARC e. V für die Zukunft zu rüsten.
vy 73
Mitch, DJØQN
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
15.02.2010
Es macht mir sehr viel Spaß die Ortsverbände in den umliegenden Distrikten zu besuchen. Gern bin ich den Einladungen zu den Mitgliederversammlungen gefolgt und habe mir auch, mit viel Freude, die Berichte der einzelnen Mandatsträger angehört.
Es ist wirklich erstaunlich, was ein OV leisten kann, wenn er eine gute Truppe von aktiven Mitgliedern hinter sich hat. Es gibt auch OVe, in denen der gewählte Vorstand sehr klein ist, aber auf ein Team engagierter OM und YLs, die sich um die einzelnen Bereiche kümmern, zurückgreifen kann. . Was in diesen Ortsverbänden geleistet wird, ist schon toll – Leider hört man recht wenig über solch aktive Ove, da diese selten über ihre gute Arbeit berichten und damit nicht vor anderen OVen „glänzen“ wollen
Dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ darf hier ruhigen Gewissens gefolgt werden. Es gibt keine bessere Werbung, als die Präsentation aktiver OV-Arbeit, die allen Beteiligten Spaß bringt! Wie oft habe ich schon versucht klar zu machen, wie wichtig ein OV-Heim ist! Oft wurde dort in mühevoller Arbeit das Shack eingerichtet, die Antennen montiert und die Räume für den OV-Abend renoviert. Und alles nur für die Zufriedenheit der Mitglieder? Natürlich auch dafür … Doch muss es nicht auch Ziel einer guten Arbeit sein, dies nach außen zu präsentieren, die Presse einzuladen, neue Interessenten und den Bürgermeister zu begrüßen oder gar neue Funkamateure dort auszubilden?
Darüber hinaus ist ein Grundwissen über die Strukturen und die Services des DARC e.V. ratsam, da diese ja auch in die Öffentlichkeit transportiert werden sollen. Als Hilfestellung wird derzeit in einem Projekt ein OV-Leitfaden erarbeitet, der genau dies zum Inhalt hat. Ihr dürft gespannt sein!
Im Vordergrund aller Bemühungen der OV-Vorstände sollte jedoch eines stehen: Die Zufriedenheit der eigenen Mitglieder. Der Vorstand und die Projektgruppe Mitgliederpflege haben ihre Arbeit diesbezüglich bereits aufgenommen. Bitte habt auch Verständnis dafür, dass diese Arbeit nicht von heute auf morgen präsentiert werden kann – Wir halten Euch aber auf dem Laufenden. Wir haben uns Veränderungen vorgenommen und wir arbeiten daran,
vy73
Martin, DL1DCT
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
08.02.2010
Steffen, DL7ATE, wies in seinem vorrangegangenen Blog schon darauf hin, dass auf der Vorstandssitzung am 30./31. Januar unter anderem auch über den Entwurf eines Leitbildes für den DARC diskutiert wurde. In meinem Blog will ich darauf etwas näher eingehen.
Mancher fragt sich jetzt vielleicht, warum wir uns überhaupt mit einem Leitbild befassen, und ob wir uns nicht mit wichtigeren Themen auseinandersetzen müssten. Schließlich gab es in der Vergangenheit schon etliche Versuche, mehr oder weniger umfangreiche Überlegungen zum Sinn und Zweck des Amateurfunks anzustellen. Nur: im Ergebnis haben wir heute kein prägnantes und akzeptiertes Leitbild des DARC, das sowohl in der Innen- als auch in der Außenwahrnehmung, als Leitlinie für die Aktivitäten seiner Mitglieder und der Organe des Clubs dienen kann und damit gleichzeitig auch den Amateurfunk und damit letztlich auch den DARC als für unsere Gesellschaft positiv, nützlich und wichtig erkennbar werden lässt. Es muss uns allen jedoch bewusst sein, dass wir Teil unserer Gesellschaft sind und uns in dieser Gesellschaft bewegen. Nur dann, wenn auch ganz eindeutig der Nutzen gesehen wird, den wir der Gesellschaft bieten, sind Bedingungen möglich, unter denen wir dauerhaft unser Hobby Amateurfunk zufriedenstellend ausüben können.
Nur unter diesen zufriedenstellenden Bedingungen werden wir unsere Mitglieder halten und auch neue gewinnen können. Nur dann, wenn wir nicht nur als Umweltverschmutzer und Störenfriede angesehen werden, werden wir die zwingend erforderliche breite gesellschaftliche Akzeptanz finden. Wir müssen wegkommen von der Nabelschau und dem Selbstmitleid aufgrund der vielen Schwierigkeiten, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, so zum Beispiel denen mit manchen Nachbarn, für die “Funk“ heute nur noch etwas Bedrohliches ist (siehe hierzu beispielsweise den Antrag in einer Grundschule, zum Schutze der Kinder die Funkuhren (!) aus der Schule zu verbannen). Es hilft einem kein Selbstmitleid, wenn man sich restriktiven Stadt- und Gemeindeverwaltungen oder schlicht und einfach dem Wettbewerb von Handy und Internet gegenüber sieht. Im Gegenteil: Wir haben der Gesellschaft etwas zu bieten, und deshalb sieht unser Leitbild auch wie folgt aus:
Amateurfunk ist der Weg, um
- das Interesse an der Technik zu wecken
- die Kenntnisse über technische Zusammenhänge zu entwickeln und damit mehr junge Menschen zu einer Ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Ausbildung zu führen
- Behinderte Menschen zu integrieren
- Soziale Kompetenz zu entwickeln
- Zur weltweiten Völkerverständigung beizutragen
- Die Gemeinschaft durch Dienstleistungen beim Katastrophenschutz zu unterstützen.
Der DARC ist der Verband, in dem diese Wege definiert werden, um diese Ziele umzusetzen, in dem sich Menschen zusammenfinden, um diese Ziele zu unterstützen, und der seine Mitglieder bei der Realisierung dieser Ziele unterstützt.
Das klingt zunächst einmal sehr allgemein, aber ich meine, dass wir ohne diese grundlegende Definition zu kurz springen. Wir brauchen die Akzeptanz durch die Gesellschaft (und wir sind ein Teil von ihr). Wir müssen deshalb klar artikulieren, warum wir diese Akzeptanz beanspruchen können und das auch offensiv nach außen vertreten. Deshalb habe ich oben auch davon gesprochen, dass wir ein prägnantes Leitbild benötigen, denn sonst werden wir nicht verstanden. Es muss ein akzeptiertes Leitbild sein, sowohl von den Mitgliedern als auch von Freunden, Bekannten, Nachbarn, Behörden und Politikern. Die Änderungsvorschläge, an denen wir interessiert sind und mit denen wir uns auseinandersetzen werden, um das Ziel einer möglichst breiten Akzeptanz nach innen zu erreichen, werden wir grundsätzlich im Hinblick auf die Prägnanz der Formulierungen und ihrer Wirkung nach innen und außen beurteilen.
Wir wollen auf der nächsten Mitgliederversammlung über dieses Leitbild entscheiden.
vy73
Jürgen, DL8LE
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
01.02.2010
Der Vorstand, der AR-Sprecher, sein Stellvertreter und in wechselnder Besetzung einige Mitarbeiter der Geschäftsstelle haben sich am letzten Januar-Wochenende in Baunatal zur zweiten Vorstandssitzung getroffen.
Der Oktober 2009 neu gewählte Vorstand ist ja bekannterweise mit dem Vorsatz angetreten, einerseits die Kommunikation mit den Mitgliedern zu verbessern und neue Wege der Einflußnahme des einzelnen Mitglieds zu beschreiten, andererseits aber auch alle Ausgaben innerhalb des Vereins auf den Prüfstand zu stellen.
Nach einer internen Besprechung am Freitagabend saßen die Teilnehmer am Samstag von 9:00 bis 19:00 Uhr und am Sonntag von 9:00 bis 13:00 Uhr zusammen, dabei wurden 45 Tagesordnungspunkte bearbeitet. Sie reichten von der Umbenennung von Referaten über die Planungen verschiedener Veranstaltungen bis zur Erarbeitung eines DARC-Leitbilds. Breiten Raum nahmen die Statusberichte über alle laufenden Projekte im Vorstand und der Geschäftsstelle sowie der Beschluß über ein Kostenreduzierungsprogramm in der Geschäftsstelle ein. Hierbei müssen zukünftig alle Ausgaben über 100.- Euro von der Geschäftsführung bzw. dem zuständigen Vorstandsmitglied vorab genehmigt werden. Es soll aber auch durch die GF und die Mitarbeiter selbst geprüft werden, welche Arbeitsschritte und -wege effizienter durchgeführt, oder komplett weggelassen werden können.
Viele Mitglieder wünschen sich die Möglichkeit, unsere CQDL in elektronischer Form zu erhalten. Hierzu wurde vom Verlag eine Übersicht erstellt, welche finanziellen Folgen eine solche Umstellung hätte. Auf die Kosten für Redaktion und Layout hätte dies keine Auswirkungen. Der Druck und Versand würde sich bei verringerter Print-Auflage dagegen leicht erhöhen. Wesentlich aber ist, daß die Einnahmen im Verlag durch Anzeigenkunden drastisch zurückgingen, da Online-Werbung wesentlich weniger vergütet wird als Print-Werbung. Letztendlich würden sich die Gesamtkosten für die CQDL bei teilweiser oder vollständiger Umstellung auf eine papierlose Variante erhöhen. Der Vorstand hat daher beschlossen, diesen Weg vorerst nicht weiter zu verfolgen.
Ein Großteil der Abstimmung innerhalb des Vorstandes und mit dem AR erfolgt aus Zeit- und Kostengründen bereits seit einigen Jahren in regelmäßigen Telefonkonferenzen und per Mail. Trotzdem sind persönliche Treffen mit dem AR und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle mitunter unabdingbar. Und auch wenn 45 Tagesordnungspunkte sich viel anhört, gibt es auf solchen 2-3 x jährlich stattfindenden Sitzungen auch Themen, die nur einer kurzen Bemerkung bedürfen, über andere Sachgebiete wird lange Zeit teilweise kontrovers diskutiert.
Zum Abschluß noch einige aktuelle Zahlen aus dem Verband :
Der aktuelle Mitgliederstand zum 1. Januar 2010 beträgt 41.962 Mitglieder. Im Jahre 2009 sind 876 Mitglieder neu eingetreten (Vorjahr 818), es haben aber auch 1.614 Mitglieder den DARC verlassen (Vorjahr 1.620).
Zum gleichen Zeitpunkt beträgt die Anzahl der Ortsverbände 1.047, das Durchschnittsalter unserer Mitglieder ist wieder leicht gesunken und liegt bei 52,4 Jahren, die durchschnittliche Dauer der Mitgliedschaft im DARC beträgt 12 Jahre.
Es wurden 2009 insgesamt 5,04 Millionen QSL-Karten in Baunatal vermittelt, davon 2,65 Mio. im Inland und 2,39 Mio. ins Ausland.
Das wären die Neuigkeiten aus dem Vorstand für diese Woche. Bleiben sie dran und freuen sich schon auf das nächste Blog mit aktuellen Berichten rund um den DARC.
vy73
Steffen, DL7ATE
P.S. Dieser Blogeintrag wurde auf der Heimfahrt in der Bahn zwischen Kassel und München geschrieben, die trotz der widrigen Wetterverhältnisse zumindest in Richtung Süden ausnahmsweise mal pünktlich war
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
25.01.2010
„Mir wird zu viel gejammert im Vorauseilendem Erschrecken. Als wäre die Zukunft etwas Vorgefertigtes, Monströses, auf das wir hilflos zutreiben.“
Frank Schätzing
Diese Worte treffen genau die Situation in der wir uns im Moment, wenn man es genau nimmt - schon seit vielen Jahren, befinden. Wenn ich über das 80-m-Band drehe höre ich, schon sehr lange, solch düsteren Vorahnungen. Die Funkfreunde die dort diskutieren, wissen eigentlich schon immer, wie es richtig zu machen ist – meine Frage: Warum helfen sie uns nicht mit ihrem Fachwissen und stellen sich zur Verfügung? Man muss ja nicht gleich Vorstand werden, eine Mitarbeit in einem Referat, ja auch schon nur die Mitarbeit im OV würde doch helfen die Situation besser zu machen als sie sich im Moment (nach den Worten der Freunde auf dem 80-m-Band) darstellt.
Wir, der Vorstand, arbeiten an Ideen, Konzepten und Aktionen. Als Ehrenämtler arbeiten wir nicht für Gehalt oder Honorar, wir arbeiten für unser Hobby, für die Mitglieder des DARC e. V. aus Idealismus und Spaß am Hobby und besonders für Dich als Funkamateur. Nur müssen diese Dinge von den Mitgliedern, von Dir umgesetzt werden! Die Ortsverbände sind der wichtigste Teil unserer Organisation. Die Basis bildet aus, macht Öffentlichkeitsarbeit, belebt mit ihren Mitgliedern und ihrem DOK die Bänder. Wir müssen das Rad nicht 1.060 Mal neu erfinden. Lasst uns an Euren Aktionen, Ideen und Konzepten teilhaben. Du bist der OV!
Für den Bereich der Aus- und Weiterbildung suche ich noch viele Helfer mit guten Ideen und Spaß an dieser Art von Arbeit für unseren Verband und für uns Funkamateure. Es gibt sehr viele gute Dinge und diese gilt es schnell und transparent weiterzugeben. Fasse den Mut zur Aus- und Weiterbildung! Es muss nicht immer nur Technik sein, die weitervermittelt werden sollte, nein, es ist auch wichtig, Kassierer in die Kunst der Kassenführung einzuführen oder auch OVVe und ihre Stellvertreter in der richtigen Form der Versammlungsleitung und Gesprächsführung zu schulen. Sozialkompetenz ist einer der Schlüsselaspekte. Dies kann natürlich auch auf Distriktsebene geschehen. Dem Ideenreichtum unserer Mitglieder, von Dir als Funkamateur zu Funkamateur, vom OM zum Newcomer sind hier keine Grenzen gesetzt.
Bring Dich und Dein Wissen, Deine Kompetenz in unsere Gemeinschaft der Funkamateure ein. Gestalte Deine Zukunft als Funkamateur aktiv mit.
Mit den besten Wünschen für das Jahr 2010 und vielen netten, störungsfreien Verbindungen
vy73
Martin, DL1DCT
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
18.01.2010
Am Sonntag, dem 17. Januar 2010 bin ich in meinem Amt als RTA-Vorsitzender bestätigt worden. Der Runde Tisch Amateurfunk ist 1994 gegründet worden auf Empfehlung des damaligen Ausschusses für Post und Telekommunikation im Deutschen Bundestag. Der RTA ist seitdem die politisch legimitierte Interessenvertretung der deutschen Funkamateure und findet Gehör bei Behörden, der Politik und anderen Verbänden. Der RTA besteht aus insgesamt 18 Mitgliedsverbänden, Tendenz steigend. Immer mehr Intessengruppierungen oder Vereine interessieren sich für die Arbeit des RTA und fragen um eine Mitgliedschaft in der Geschäftsstelle nach. Und dies hat seinen Grund, denn man kann mit Fug und Recht behaupten, die Arbeit des Rundes Tisches Amateurfunk ist erfolgreich. Wir finden nicht nur Gehör bei der Verwaltung und in der Politik, sondern es gelingt uns - wenn auch nicht immer - unsere Forderungen durchzusetzen. Als Beispiel möchte ich unsere schon erwähnten Erfolge im Zusammenhang mit der Gestaltung des neuen EMVG 2008 erwähnen.
Mit der steigenden Anzahl der Mitgliedsvereinigungen im RTA wird es aber auch immer schwieriger, die unterschiedlichen Meinungen zu bündeln und mit einer nach außen einheitlichen Stimme aufzutreten. Dafür hat sich der RTA seit seiner Gründungsversammlung eine Geschäftsordnung gegeben, die diesen Schwierigkeiten gerecht wird. In der Sache und bei Fachfragen entscheidet nach der internen GO des RTA die Mehrheit der auf der Sitzung vertretenen Mitglieder. Die Bildung eines Minderheitenvotums, das auch vor den Behörden vorgetragen werden kann, ist gleichwohl möglich. In anderen eher verwaltungstechnischen Fragen entscheidet die Mehrheit der auf der Sitzung anwesenden Vertreter der Amateurfunkvereinigungen.
Einstimmig sowohl mit der absoluten Mehrheit der Mitglieder als auch der absoluten Mehrheit der Amateurfunkvereinigungen hat sich der RTA am Sonntag dafür ausgesprochen, weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Störfallbearbeitung durch die BNetzA auszuschöpfen, u. a. auch über den Beirat der BNetzA und im Wege von Petitionsmöglichkeiten.
Vy 73
Walter, DL3OAP
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
07.01.2010
Das erste Vorstandsblog im neuen Jahr … Nachdem ich das Vorstandsmitglied bin, das den Reigen in diesem Jahr eröffnet, will ich die Gelegenheit nutzen, zum einen noch einmal auf die letzten Monate einzugehen, zum anderen aber auch einen vorsichtigen Ausblick auf die Themen zu geben, mit denen wir uns im kommenden Jahr auseinandersetzen müssen.
Die letzten beiden Monate des Jahres 2009 wurden beherrscht durch die Diskussion über die Anpassung des DARC-Mitgliedsbeitrages. Deutlich wurde uns hierbei insbesondere, dass wir, die Führung des DARC, es noch nicht ausreichend geschafft haben, Euch, den Mitgliedern, zu verdeutlichen, warum es sich lohnt, im DARC zu sein und dafür auch einen jährlichen Beitrag zu zahlen. Dieser musste nach dem Ausschöpfen anderer Möglichkeiten nun leicht erhöht werden. Das zweite große Thema war die kurzfristig erforderliche Anpassung unserer Satzung, um den Status der Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden. Dank des schnellen Einsatzes aller Beteiligten konnte noch rechtzeitig vor dem Jahresende die Eintragung ins Vereinsregister realisiert werden.
Viel wichtiger als der Blick zurück ist meiner Meinung nach jedoch der nach vorne, auf das, was wir im neuen Jahr anpacken müssen. Ich möchte an dieser Stelle nur einige Punkte nennen:
- Diskussion über das zukünftige Leitbild des DARC (neudeutsch Vision)
- Beginn der Umsetzung unserer Maßnahmen aus dem Projekt Mitgliederpflege und -gewinnung
- Entwicklung einer neuen, zukunftsfähigen Clubstruktur
- Verbesserung der Kommunikation zu den Mitgliedern.
Ich bin mir darüber im Klaren, dass wir bei den genannten Themen nie die Zustimmung aller Mitglieder finden werden. Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben. Ich finde aber, wir haben dann schon sehr viel erreicht, wenn wir am Ende des Jahres eine deutliche Mehrheit für die Maßnahmen finden, die festgelegt werden müssen, und diese auch von denen mitgetragen werden, die sich mit ihrer Meinung nicht durchsetzen konnten. Ich würde mir wünschen, dass Ihr, die Mitglieder, uns mit der gleichen Offenheit und Unbefangenheit begegnet, mit der wir auf Euch zugehen. Manchmal entsteht der Eindruck, dass bei jeder Äußerung oder Handlung des Clubs oder einiger seiner Organe erst einmal geprüft wird, ob hier nicht vielleicht wieder Vorurteile bedient werden können, gegen die man anschließend herrlich streiten kann.
In diesem Zusammenhang möchte ich ein Beispiel nennen, das mich etwas getroffen hat: Wir haben unsere Webseite entrümpelt und entstaubt und jetzt – wie ich persönlich finde – ein sehr viel frischeres und moderneres Layout. Nach der Freischaltung der Seite gab es neben vielen zustimmenden Mails und auch vielen konstruktiv kritischen Hinweisen jedoch auch öffentliche Äußerungen, die ich nicht nachvollziehen kann. So gab es z. B. Aussagen, dass man im Vorstand angeblich die „… Bestandskunden als unwichtiger“ ansieht „als die Akquisition von Neumitgliedern“ oder dass UKW-Amateurfunk auf Wettbewerbe und Relaisfunk reduziert sei. Diese Schlussfolgerungen sind meines Erachtens schlicht falsch, zumindest jedoch voreilig. Bitte gebt dem verantwortlichen Team die Zeit, Schritt für Schritt die noch vorhandenen Schwächen des Webauftritts zu beheben und auch dort, wo erforderlich, Inhalte zu ergänzen oder zu überarbeiten. Ich persönlich halte es jedenfalls für sehr viel besser, mit den momentan vorhandenen Schwächen zu leben, die im Laufe der Zeit behoben werden, als weiter mit dem alten Layout zu arbeiten und ein heute nicht mehr zutreffendes Image zu verbreiten.
Ein ganz anderes Thema zum Schluss: Es gab in den letzten Wochen auch vereinzelt Kritik an teilweise längeren Antwortzeiten auf Anfragen an die Geschäftsstelle. Über das neu eingeführte Ticketsystem sind wir jetzt in der Lage, derartige Probleme frühzeitig zu erkennen, und wir können entsprechend reagieren. Nach dem Abbau des aktuellen Anfragestaus sollten wir mit diesem System allmählich zu einer Normalisierung der Situation kommen.
Für das kommende Jahr wünsche ich Euch alles Gute, viel Glück und Erfolg!
vy73
Jürgen, DL8LE
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
21.12.2009
Über das Thema Mitgliederpflege wird im DARC e.V. schon seit Jahren gesprochen, die Umsetzung war, aus Sicht der Mitglieder, aber eher weniger befriedigend. Nicht, dass sich im DARC nichts getan hat, es wurde darüber wenig gesprochen und in den Medien geschrieben - dies soll sich aber im kommenden Jahr ändern!
In den vergangenen Wochen habe ich viele Anregungen und auch Kritik aus der Mitgliedschaft bekommen, die ich in drei Bereiche untergliedert habe, und die ich an dieser Stelle vorstellen möchte:
1) Die Organisationsstruktur im DARC e. V. (Geschäftsstelle/Vorstand/Distrikt/OV) ist aus Sicht der Mitglieder unübersichtlich bzw. veraltet. Des Weiteren muss eine klare Vision „Welchen Weg gehen wir im DARC e. V. zukünftig gemeinsam“ an die Mitglieder weitergegeben werden.
2) Die Services und Leistungen des DARC sind an der Basis weitgehend unbekannt. Als Hauptleistungen können viele Mitglieder nur die QSL-Vermittlung, immerhin 5,5 Millionen im Jahr, und die Zusendung der Mitgliederzeitschrift CQ DL benennen. Insbesondere die Interessenvertretung gegenüber den nationalen und internationalen Behörden die für alle Funkamateure weltweit wichtig ist und die vom DARC e. V. als größten deutschen Verband geleistet wird, sehen viele Mitglieder nicht. Ganz davon abgesehen, dass auch die „Nicht-Mitglieder“ von unserer Interessenvertretung in hohem Maße profitieren. Dazu kommt noch, dass viele Mitglieder nicht verstehen, dass wir der „DARC e. V.“ sind und nicht die „DARC GmbH“. Die Hauptarbeit wird von Ehrenamtlichen in ihrer Freizeit vor Ort geleistet, beispielsweise die KfZ-Einbaudatenbank und die Pflege der Merkblätter für Gastlizenzen. Wenn ein Land oder Auto nicht in einer Datenbank zu finden ist, bedeutet dies nicht dass DARC e. V. versagt hat, sondern eher dass diese Mitarbeiter kein Input von einem Mitglied bekommen haben, um die Datenbank zu pflegen. Die Gemeinschaft der Funkamateure im DARC e. V. lebt von dem Netzwerk der Mitglieder untereinander.
3) Es gibt einen unstillbaren „Hunger“ in der Mitgliedschaft auf offene Kommunikation. Dieser Blog und das wieder eingeführte Editorial in der CQ DL sind nur ein Anfang der neuen Kommunikationswege, die der Vorstand zukünftig beschreiten will. Aber die Kommunikation findet nicht nur vom Vorstand zur Mitgliedschaft statt – sie muss sich durch alle Bereiche ziehen. Die Mitglieder müssen mehr in die Entscheidungsprozesse des Vereins einbezogen werden und dies nicht nur auf OV-Ebene. Die fehlende Kommunikation untereinander hat große Auswirkungen auf unser Image und das Image kann und muss immer verbessert werden.
Gerne würde ich Euch jetzt alle Antworten zu den drei Hauptthemen geben, aber ich muss zugeben, dass niemand von uns zu diesem Zeitpunkt alles auf einmal erledigen und beantworten kann. Aber was ich Euch sagen kann ist, dass die Hauptaufgabe von uns im kommenden Jahr sein muss, daran zu arbeiten Einiges wurde schon in die Wege geleitet, Projektgruppen zu den Themen wurden gebildet und haben ihre Arbeit aufgenommen.
Natürlich werden wir Euch in den kommenden Monaten darüber auf dem Laufenden halten. Der Vorstand wird über die Feiertage mit dem Blog pausieren, ab Anfang Januar geht es dann weiter.
Wir wünschen allen Mitgliedern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
vy73
Mitch, DJ0QN
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
15.12.2009
Entscheidungsprozesse im DARC e.V.
"Der Vorstand macht ja doch nur was ER will"
Diese Worte haben wir in den vergangenen Monaten öfters gehört. Wer das sagt, zeigt damit aber auf, daß er (sie) über die Entscheidungswege im DARC recht wenig weiß.
Man kann es gar nicht oft genug sagen : Der Vorstand arbeitet wie alle OVV's und DV's ehrenamtlich in seiner Freizeit neben Familie und Beruf. Er bekommt dafür also kein Geld und hat kein Büro in Baunatal. Seine Entscheidungen trifft der Vorstand im Rahmen der Satzung und der sogenannten Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung definiert worden sind. Damit kann er nicht selbstherrlich über alle Themen selbst entscheiden, auch wenn sie vielleicht kurzfristig zur Entscheidung anstehen. In vielen Fällen ist es erforderlich, dass der Amateurrat auf den 1x jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen per Mehrheitsbeschluss die Entscheidungen fällt. So kann der Vorstand (wie jede andere Untergliederung auch) zwar Anträge zur Abstimmung auf den MV's einbringen, letztens z.B. die Beitragsanpassung. Aber entscheiden darüber tut nur der AR, also die 24 Distriktsvorsitzenden und der Vorsitzende des VFDB.
Im Dezember 2009 hat sich diese Vorgehensweise erstmalig gelockert. Einen Monat nach der Versammlung in Bad Lippspringe Ende Oktober wurden wir darüber informiert, daß das Bundesministerium für Finanzen eine Änderung in der Mustersatzung für gemeinnützige Vereine beschlossen hat. Insbesondere ging es um den Punkt, was mit dem Vermögen eines Vereins bei dessen Auflösung geschieht. Obwohl der DARC e.V. überhaupt nicht plant sich aufzulösen, musste doch aufgrund der knappen Fristen eine kurzfristige Entscheidung zur Änderung unserer Satzung getroffen werden.
Hier hat sich der AR sehr flexibel gezeigt, und ist innerhalb weniger Tage einem Vorschlag zu einer schriftlichen Abstimmung gefolgt. Der Vorstand hat mit dieser Art der Entscheidungsfindung die Notwendigkeit dafür aufzeigen wollen, auch wenn sie in der Satzung nicht vorgesehen ist. Wir als Vorstand haben damit die uns zustehenden Möglichkeit ausgenutzt, was in der Vergangeheit nicht genügend geschehen ist, um das Problem schnellstmöglich zu lösen.
In diesem Zusammenhang wurde auch begonnen, verschiedene Arten der zukünftigen Entscheidungsfindung angeregt zu diskutieren. In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit mit nur noch einer Mitgliederversammlung pro Jahr muß die Verantwortung für den Verein und damit einhergehend die Entscheidungsbefugnis grundlegend überdacht werden. Ich denke, wir sind mit der Abstimmung letzte Woche auf dem richtigen Weg angekommen. Auf dem Weg, neue Strukturen zu definieren und später umzusetzen, jetzt müssen wir ihn nur noch gemeinsam zu Ende gehen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern des Blog ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest sowie einen erfolgreichen Start in das Jahr 2010.
vy73
Steffen, DL7ATE
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
07.12.2009
Liebe DARC-Mitglieder, liebe Funkamateure,
der Vorstand freut sich, dass das Medium Blog als direkte und private Kommunikation bei den Mitgliedern - also bei Euch – gut ankommt.
In meinen Eingangsworten Anfang Oktober hatte ich zugesagt, mich mit sachlichen/politischen Themen zu Wort zu melden. Der DARC betreibt nicht nur Interessenvertretung über den Runden Tisch Amateurfunk, sondern unterstützt auch fachlich und finanziell Klagen von DARC-Mitgliedern, die geeignet sind, für alle Funkamateure positive Auswirkungen zu haben. So ist es in einem Verwaltungsrechtsstreit eines Mitgliedes wegen Störungen des Rundfunk- und Amateurfunkempfangs durch PLC. Der Vorstand hat sich jetzt durch schriftlichen Vorstandsbeschluss einstimmig dafür ausgesprochen, die Verwaltungsrechtssache des Mitgliedes durch Einlegung der Berufung weiterhin zu unterstützen. Es wird die mangelhafte Aufklärung durch das Verwaltungsgericht Mannheim gerügt.
Der Fall ist von grundsätzlicher Bedeutung, was die Störungen des Amateurfunks und Rundfunks durch PLC anbetrifft und auch für die Auslegung des EMVG. Es kann nicht sein, dass ein Verwaltungsgericht eine von uns beantragte Beweiserhebung zur Frage, ob Störungen vorliegen, ablehnt mit der Begründung, die BNetzA habe sich bereits genügend mit der Bearbeitung des Falles befasst, wo es gerade zwischen BNetzA und dem Funkamateur streitig ist, ob die Störungen relevant sind oder nicht. Was meint Ihr?
Außerdem freue ich mich, morgen unsere Politikkontakte zu erweitern. Wir treffen im Schaumburger Kreis einen Bundestagsabgeordneten der SPD, der sich bei einem OM live und vor Ort und am Amateurfunkgerät informieren möchte. Er ist insbesondere an der Thematik Not- und Katastrophenfunk sehr interessiert.
vy 73
Walter, DL3OAP
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
30.11.2009
Teamwork
„Teamarbeit ist die Fähigkeit zusammen auf eine gemeinsame Vision hinzuarbeiten. Es ist die Fähigkeit individuelle Errungenschaften in die Richtung der gesetzten Ziele zu lenken. Gleichzeitig ist es der Kraftstoff, der es möglich macht, dass gewöhnliche Menschen ungewöhnliche Resultate erzielen“.
Diese klugen Worte stammen leider nicht von mir, der Autor ist auch unbekannt, sagt das Kalenderblatt. Die Worte treffen aber sehr genau auch meine Gefühle was wir, nicht nur der Vorstand, sondern alle Mitglieder, versuchen sollen.
Es gibt außergewöhnliche und viele Talente in unserem Club, auch für Dinge die auf den ersten Blick nichts mit unserem Hobby zu tun haben – sie einzusetzen und versuchen eine Verbindung zu unserem Hobby herzustellen ist eine Herausforderung. Ein gutes Beispiel ist die Fotographie – man kann mit einem Fotoapparat schöne Landschaftsaufnahmen machen, man kann aber auch elektronische Bauteile und Antennen ins richtige Licht setzen.
Jeder unserer vielen Ausbilder verfügt über eigene Konzepte und Rezepte. Wir müssen versuchen unsere Fähigkeiten und Konzepte zu bündeln. Warum das Rad neu erfinden? Bitte stellt euch und eure Fähigkeiten unserer Gemeinschaft im DARC zur Verfügung. Nennt uns Themen, bei denen wir helfen sollen und müssen! Die stetig steigende Zahl der Teilnehmer am Funktionsträgerseminar in Baunatal zeigt sehr deutlich, wie stark das Bedürfnis nach Informationen aus erster Hand ist. Mich würde es sehr freuen, viele E-Mails mit Themenvorschlägen zu erhalten – NICHTS tun ist Stillstand! Versucht eure Fähigkeiten im OV, Distrikt und AR einzubringen. Nur wir, das Team DARC e.V., kann gemeinsam zu einer guten und stabilen Zukunft beitragen.
Für den Bereich Aus- und Weiterbildung suche ich weiterhin nach Unterstützung aus den Reihen aller Mitglieder unseres Clubs – jede konstruktive Idee soll diskutiert und, wenn möglich, umgesetzt werden.
vy 73 es Glückauf
Martin, DL1DCT
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
23.11.2009
Eigentlich wollte ich heute über andere Themen schreiben, aber die Erlebnisse der letzten Wochen - seit unserer Wahl zum Vorstand - haben mich dazu gebracht, etwas über den Vorstand in den Blog zu bringen.
Wir haben in dieser Zeit viele E-Mails von Mitgliedern bekommen und wir haben diverse Forum-Einträge gelesen. Das gab mir einen noch tieferen Einblick in die Grundstimmung der Mitglieder.
Wir haben erstaunlich viele positive Wünsche und Anregungen, aber auch sehr viel negatives Feedback bekommen. Natürlich hing viel Kritik mit der Beitragserhöhung zusammen, aber das war meiner Meinung nach eher ein Auslöser, ein Grund sich negativ auszulassen. Einige Mitglieder haben sehr gute Vorschläge für die Zukunft gemacht, die vom Vorstand gern aufgenommen werden. Aber es ist auch deutlich klar geworden, dass einige Mitglieder gar nicht wissen, was für Menschen eigentlich im Vorstand sind. Deshalb hier einige Details:
- Zwei Mitglieder im Vorstand sind bereits bekannt: DL3OAP und DL7ATE. Neu dazu gekommen sind DL1DCT, DL8LE und DJ0QN.
- Walter, DL3OAP, hat den Vorsitz von Jochen, DL9KCX, übernommen. Walters Verständnis für die technische Seite des Amateurfunks und die Zusammenarbeit mit den Behörden und RTA sind für den DARC unverzichtbar.
- Steffen, DL7ATE, ist als Finanzspezialist für den Haushalt und Finanzen zuständig. Besonders während der Konsolidierungsphase im DARC ist sein Know-how für den Club sehr wichtig.
- Martin, DL1DCT, ist ein langjähriger OVV und wird sich um alle Themen kümmern, die in die OV-Ebene gehören. Unsere Arbeit bringt nichts, wenn es in den Ortsverbänden nicht umgesetzt wird, deshalb ist Martins Erfahrung für uns sehr wichtig.
- Jürgen, DL8LE, ist von Beruf Spezialist für Restrukturierungsmaßnahmen / Umbau von Unternehmen. Diese Erfahrungen werden ihm als zuständiger Vorstand für die Geschäftsstelle in Baunatal zu Gute kommen.
- Ich (Mitch, DJ0QN) habe über 30 Jahre Berufserfahrung in internationalen Hightech Unternehmen, darunter über 20 Jahre in Marketing, PR und Vertrieb. Zudem habe ich mich schon in der Vergangenheit um den Aufbau und die Sanierung von Vereinen ehrenamtlich gekümmert. Meine Aufgaben als DARC Vorstand sind Marketing & PR, internationale Angelegenheiten und Notfunk.
- Der Vorstand des DARC ist ehrenamtlich tätig, neben Beruf und Familie. Wir wohnen nicht in Baunatal und investieren unsere Freizeit und unser Know-how unentgeltlich für den DARC.
Und jetzt ein paar weitere Inputs von mir:
- Es gibt viele Dinge, die beim DARC bisher gut und einige, die weniger gut gelaufen sind. Unsere Aufgabe ist es, Prioritäten zu setzen und die Punkte zu adressieren, die dringenden Verbesserungsbedarf haben.
- Wenn ihr die Berufe von uns lest, wird hoffentlich klar, dass wir nicht in den Vorstand gekommen sind, damit alles wie bisher weiter läuft. Ich habe als Amerikaner im Wahlkampf von Obama mitgearbeitet, damit notwendige Schritte für die USA umgesetzt werden. Jetzt arbeite ich ehrenamtlich für den DARC, damit notwendige Schritte auch im DARC umgesetzt werden. Leider können diese Schritte nicht über Nacht umgesetzt werden, deshalb meine Bitte an Euch: Gebt uns Eurer Vertrauen und etwas Zeit!
- Man kann es nicht jedem Mitglied recht machen. Unser Verein ist wie eine politische Partei, zwei Funkamateure haben drei verschiedene Meinungen. Die Stärken unseres Hobbys sind die Vielfalt plus die Kombination zwischen Tradition und neuer Technik. Wenn für ein Mitglied eine Sache (Betriebsart, usw.) nicht interessant ist, ist es sicherlich für andere interessant. Bitte akzeptiert die Meinungen und Interessen von anderen, dass gehört auch zum Amateurfunk!
- Es arbeiten sehr viele Funkamateure ehrenamtlich für den DARC. Wenn Du Ideen und Fähigkeiten hast, die der DARC gut gebrauchen kann, dann melde Dich bitte bei uns!
- Und „last, but not least“, vergesst den „Ham Spirit“ nicht. Das ist für mich der Hauptgrund, weshalb ich seit über 40 Jahren Funkamateur bin. Siehe http://www.cq-la.de/Ham_spirit/Ham_spirit_2/ham_spirit_2.html falls das der eine oder andere nicht mehr in Erinnerung hat.
vy 73,
Mitch, DJ0QN
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
16.11.2009
Seit der Ankündigung am 30.10., dass der Vorstand des DARC e.V. künftig regelmäßig via Weblog kommunizieren will, gab es erfreulicherweise eine recht große Anzahl von Zuschriften. Es gab die sachlich kritischen, in denen noch einmal ein oder mehrere Punkte aufgeführt waren, die teilweise schon recht kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert worden sind. Es gab die E-Mails mit eher abwartenden Reaktionen und auch entsprechende Foren-Kommentare, aber es gab auch die undifferenziert abwertenden Äußerungen, bei denen ich mich gefragt habe, warum der jeweilige Schreiber eigentlich so formuliert hat. Sicherlich gibt es immer wieder Gründe, die zu bestimmten Vorurteilen geführt haben, aber ich meine doch, dass man dem neuen Vorstand eine faire Chance geben sollte, bevor man ihn und seine gerade erst begonnene Arbeit wieder in Bausch und Bogen verdammt.
Natürlich gibt es die unpopuläre Beitragserhöhung als Auslöser für so manchen negativen Kommentar, aber ich hoffe, dass viele, die jetzt sehr emotional formuliert haben, doch in einem zweiten Schritt noch einmal darüber nachdenken, ob es kurzfristig wirklich möglich ist, auf diese Änderung des Jahresbeitrags zu verzichten. Auf der letzten Mitgliederversammlung ist darüber intensiv diskutiert worden, und die Entscheidung dazu ist erst nach einer ausführlichen und sehr ernsten Diskussion gefallen. Ich habe allerdings ein Verständnisproblem, wenn finanzielle Belastungen, die in der Vergangenheit einmal aufgetaucht sind, d. h. vor etlichen Jahren, wie es z. B. die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung mit einem ehemaligen Geschäftsführer war und die inzwischen keinerlei Auswirkungen mehr auf den aktuellen Haushalt haben, heute wieder als Grund angeführt sind. Natürlich wären unsere Rücklagen heute etwas höher, wenn diese Mittel noch vorhanden wären, aber es änderte nicht einen Deut etwas an dem Sachverhalt, dass die Leistungen, die unser Club heute bietet, ohne die Beitragsanpassung von 0,50 € pro Monat nicht mehr zu finanzieren wären.
Diese Leistungen bestehen aber nicht nur aus der so oft zitierten QSL-Vermittlung oder der CQ DL, wie Steffen, DL7ATE in seinem Blog vom 09.11. schon dargestellt hat, und hier ist es meiner Ansicht nach nötig, dass wir, der Vorstand, Euch, den Mitgliedern, einfach besser verdeutlichen, was der Club eigentlich für uns alle tut. Wir müssen insbesondere auch verständlich machen, dass wir mit einer entsprechenden Interessenvertretung dafür sorgen, dass nicht der Amateurfunk durch die Macht des Faktischen unmöglich gemacht wird, d. h. durch Elektrosmog der unsere Bänder verseucht, Elektrophobie, die zu abstrusen Grenzwerten führt, durch Mitarbeiter in Regulierungsgremien, die keinen Bezug mehr zum Amateurfunk haben, oder durch Politiker die unser Hobby als Spielerei abtun und die Gemeinnützigkeit gleich gar nicht sehen.
Wir glauben, dass die notwendige Verbesserung des Image zum einen durch eine deutlich bessere Kommunikation zu den Mitgliedern erreicht werden muss, zum anderen aber und sehr viel mehr auch dadurch, dass wir es schaffen, die Leistungen des Clubs besser an die Bedürfnisse der Mehrzahl unserer aktuellen (und hoffentlich auch zukünftigen) Mitglieder anzupassen, dass wir Entscheidungsprozesse transparenter machen und uns auch nicht scheuen, strukturelle Veränderungen vorzunehmen.
In verschiedenen Gesprächen, die ich in der letzten Woche mit etlichen DARC-Mitgliedern geführt habe, wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kommunikation zwischen der Führung des Clubs und seinen Mitgliedern den höchsten Stellenwert haben sollte, dann kamen Vorschläge zur Struktur, zur Öffentlichkeitsarbeit – und dabei u. a. auch, dass uns heute Leuchttürme wie ein Thomas Reiter in der Außendarstellung fehlen, zur QSL-Vermittlung, um ganz praktische zu nennen, aber auch dazu, dass jedes einzelne Mitglied auf seiner Webseite doch einmal in einem Banner darstelle solle, warum es Mitglied im DARC e. V. ist. Wir versuchen im Augenblick, diese und die zahlreichen anderen Vorschläge und Ausarbeitungen, die es in den letzten Monaten bereits gab, in einem Arbeitsprogramm zusammenzufassen und abzuarbeiten. Dass dazu auch die kontroverse Diskussion gehört, ist vermutlich jedem klar und es wird mit Sicherheit auch etliche Vorschläge geben, die wir bewusst nicht umsetzen wollen, weil wir einfach anderer Meinung sind als diejenigen, die diese eingebracht haben. Wir werden regelmäßig berichten. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch in den OV’s über diese Themen intensiv diskutiert würde und gleichzeitig das Feedback an uns nicht in Vergessenheit geriete.
vy73
Jürgen, DL8LE
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
11.11.2009
Per E-Mail haben einige Mitglieder zum letzten Blog-Eintrag recht gleichlautende Fragen gestellt. Obwohl die schon jeweils individuell beantwortet wurden, möchten wir sie auch hier kurz vorstellen.
Beitragsanpassung ist zu gering
---------------------------------------------
Es kamen auch einige Rückmeldungen mit dem Tenor, dass die Anpassung der Beiträge viel zu gering ausgefallen sei bzw. der Beitrag viel öfter angepasst werden solle.
Dazu ist zu sagen, dass es erklärtes Ziel des "neuen" Vorstandes sei, die Beiträge längere Zeit durch die Erschließung neuer Einnahmequellen und Umstrukturierung der Serviceleistungen stabil zu halten.
Gerade die von uns (und anderen Vereinen) ins Auge gefasste Zielgruppe der jüngeren Leute, hat mit hohen Beiträgen ein Problem. Dazu kommen die hohen Kosten für die Prüfung und die Vorbereitung darauf.
Es bleibt aber unabhängig davon jedem Mitglied freigestellt, seinen eigenen Ortsverband mit einer monatlichen/jährlichen Spende zu unterstützen. Damit wären direkt vor Ort Aktionen möglich, die allein aus den OV-Zuweisungen sonst nicht finanziert werden könnten.
Sonderkündigungsrecht wegen Beitraganpassung
----------------------------------------------------------------------
Es gibt im Deutschen Vereinsrecht und in der Satzung des DARC e. V. kein solches Sonderkündigungsrecht. Sollten aber einzelne Mitglieder durch die Erhöhung von 0,50 € im Monat keine Möglichkeit mehr sehen, dem Club treu zu bleiben, werden wir gemeinsam Lösungen dafür finden. In diesem Falle aber bitte unbedingt zuerst an die Geschäftsstelle wenden, ohne Kommunikation lässt sich nichts lösen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, von Beitragszuschüssen in den Ortsverbänden und Distrikten. Anträge dafür bitte direkt an den OVV oder DV stellen.
Prozentual höhere Anpassung des Familienbeitrags als der Vollzahler
------------------------------------------------------------------------------------------------
Es ist so, dass die Familienmitglieder bis auf die Lieferung der Zeitung CQ DL die gleichen Rechte haben wie alle anderen Mitglieder.
Vor der Anpassung betrug der Rabatt für Familienmitglieder ca. 72 %, ein Wert der für die gebotenen Leistungen schon damals schwer zu vermitteln war. Nach der Anpassung beträgt der Rabatt 67 %, also gut 2/3 des Vollzahlerbeitrags.
Wir hoffen, dass dies nachvollziehbar ist, besonders im Hinblick auf die vielen Leistungen des DARC e. V. für alle seine Mitglieder.
vy73 de Steffen, DL7ATE
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
09.11.2009
Der ehrenamtlich tätige Vorstand des DARC e. V. hatte in den vergangenen Tagen viel mit der kommenden Beitraganpassung zu tun. Wie bekannt, stimmte die Mitgliederversammlung Ende Oktober einer Anpassung um 0,50 € bzw. 0,25 € pro Monat zu.
In den vergangenen Jahren hat der Vorstand, teils in Zusammenarbeit mit dem Amateurrat, immer wieder die Abläufe in der Geschäftsstelle und im DARC optimiert. Dies geschieht alles immer mit dem Ziel Kosten zu sparen ohne an den Leistungen des Clubs für die Mitglieder spürbare Einschränkungen vorzunehmen.
Nach Jahren quasi unveränderter Beiträge musste der DARC e. V. aber nun auf die seither kontinuierlich angestiegenen Preise reagieren. Auf diese Anpassung hätte nur verzichtet werden können, wenn es deutliche Abstriche an den bestehenden Leistungen gegeben hätte.
Dazu zählen neben den bekannten Sachen wie die Zeitschrift CQ DL und die QSL-Vermittlung auch der umfangreiche Versicherungsschutz, die nationale und internationale Interessenvertretung um die Frequenzen zu sichern und das Hobby Amateurfunk zu erhalten, die Gemeinschaft von über 1.000 Ortsverbänden, die individuelle Beratung und Hilfestellung durch Fachleute in den Referaten und Stäben sowie vielfältige Leistungen und Services im IT- Bereich.
Selbstverständlich wird auch weiterhin mit den Mitgliedsbeiträgen sorgsam umgegangen, es wird versucht neue Einnahmequellen zu erschließen und es werden weitere Einsparmöglichkeiten auf allen Ebenen vorbereitet.
Einen Teil dazu beitragen wird die Umstellung der Informationen an die Ortsverbände auf elektronische Post. Ab Januar 2010 werden die OV-Info sowie die Mitgliederlisten usw. auch an die Ortsverbände nur noch per E-Mail versandt. Dadurch haben die OVVe die Informationen noch schneller zur Verfügung und auch gleich in den Formaten, die heute bevorzugt werden.
Der Vorstand will das Informationsmedium "Blog" als auch Möglichkeit nutzen, von den Mitgliedern konstruktive Vorschläge für einzuleitende Veränderungen auf allen Gebieten zu erhalten. Bitte scheuen sie sich nicht, uns über die unten angegebene E-Mail-Adresse Ihre Ideen zukommen zu lassen. Aber bedenken sie bitte, dass auch der Vorstand des DARC nur ehrenamtlich tätig ist. Neben Beruf und Familie, wird der Vorstand nicht immer eine sofortige und umfassende Beantwortung garantieren können.
vy73
Steffen, DL7ATE
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
30.10.2009
Liebe DARC-Mitglieder, liebe Funkamateure,
an dieser Stelle erwartet Euch zukünftig ein Blog des neugewählten DARC-Vorstandes. Es ist eines unserer Ziele, die direkte Kommunikation mit den Mitgliedern unseres Vereins zu stärken, und wir sehen in diesem Medium einen dafür sehr gut geeigneten Weg.
In der Vergangenheit wurde oft kritisiert, dass die Verbandsführung des Deutschen Amateur-Radio-Club unzureichend und zu spät die Mitgliedschaft informiert. Im Verband gibt es viele Wege der aktuellen Berichterstattung (Vorstandsinformationen, Ortsverbandsinformationen, Beiträge in der CQ DL, der DL-Rundspruch, das Internetportal, und vieles mehr). Diese soll hier nicht ersetzt sondern auf einer ganz persönlichen Ebene erweitert werden. Abwechselnd werden wir uns hier zu Wort melden und über sachliche und politische Themen rund um den Amateurfunk und den Club schreiben. Wir sind uns natürlich dabei der Tatsache bewusst, dass nicht alle unsere Aussagen auf die ungeteilte Zustimmung aller Leser stoßen. Wir halten es aber für richtig, unsere Meinung darzustellen, damit sich darüber jeder sein eigenes und ganz persönliches Bild machen kann. Falls sich jemand zu einem Beitrag äußern will, bitte ich, die auf dieser Seite angegebene E-Mail-Adresse zu nutzen. Wir werden sicherlich nicht auf jede einzelne E-Mail antworten können, aber jede wird gelesen und trägt auch so wiederum zur Meinungsbildung bei.
Ich würde mich freuen, wenn dieser neue Kommunikationsweg gut angenommen und genutzt wird.
vy73
Walter, DL3OAP
Kontakt: vorstandsblog@darc.de
