Jugendgruppenausflug nach Ingolstadt

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C28-Jugend im Frankensteinkabinett


Der Ausflug der Jugendgruppe des OV Fürstenfeldbruck C28 ging heuer nach Ingolstadt. 11 Jugendliche und 2 Betreuer (Wolfgang DK4MZ und Darija Langer) starteten am Freitagnachmittag, den 7. Juli, pünktlich am Bahnhof Fürstenfeldbruck, während der 3. Betreuer, Helmut DL2MAJ, mit dem Kfz losfuhr. Trotz eines unfallbedingten Staus erreichte er rechtzeitig den Bahnhof in Ingolstadt, wo er von Hermann DC1BHE (OVV Ingolstadt C05) erwartet wurde. Hermann gab ihm einige aktuelle Tips über das an diesem Wochenende stattfindende Bürgerfest und dem kürzesten Weg zur Jugendherberge. Währenddessen rief Wolfgang DK4MZ an und kündigte eine Verspätung wegen „Personen im Gleisbereich“ an. Obwohl die Jugend im Zug schon sämtliche Lebensmittelvorräte vernichtet hatte, machte sich Panik breit beim Gedanke an ein möglicherweise ausfallendes Abendessen. Dieses war um 1800Uhr terminiert, und eine Verschiebung offen. Glücklicherweise zeigte sich der Küchenchef der Jugendherberge ausreichend flexibel, so dass niemand Hunger leiden mußte. Helmut DL2MAJ erwartete die Bahnfahrer am Zielbahnhof zur Übernahme des Gepäcks, während diese mit dem Bus Richtung Stadtmitte fuhren und den restlichen Weg zur Jugendherberge zu Fuß zurücklegten. Nach dem Abendessen, dem Bezug der Zimmer, die Jungs bekamen das Zimmer mit dem Namen „Frankensteinkabinett“ zugewiesen, und dem Bettenbezug stand das Einrichten des Gruppenraums sowie der Aufbau der Antennen auf dem Programm. Mit Hilfe dreier DX-Wire-Masten bauten wir, immer wieder unterbrochen durch Regenschauer, eine X4000 für 2m und 70cm auf sowie einen Kelemen-Dipol für 40m und 20m. Erste QSOs gelangen mit Südfrankreich in SSB und Rußland in PSK31. Nach dem obligatorischen Nachtspaziergang zu einem nahegelegenen Spielplatz ging´s wieder in die Unterkunft zurück. Nach diesem ereignisreichen Tag verabschiedete sich die Jugend zum Schlafen, während die Betreuer noch ein kurzes Resümee des Tages zogen. Der Samstag ist traditionell zweigeteilt. Der Vormittag gehört der Stadtrallye. Dabei werden 2 Teams gebildet, die jeweils von einem Funkamateur (mit Ausbildungsrufzeichen) angeführt werden. Die Leitstation übermittelt nun an die beiden Teams Aufgaben, wie z.B. „biegt nach links ab, geht über die Kreuzung zu dem mittelalterlichen Tor. Wie heißt das Tor und wann wurde es gebaut?“. Jedes Team bekommt eine eigene Aufgabe. Wenn die Lösung gefunden ist, senden die Teilnehmer abwechselnd diese an die Leitstation. Auf diese Weise kommen die Jugendlichen spielerisch mit Amateurfunk in Kontakt, sie lernen Zuhören (gilt die Aufgabe uns oder dem anderen Team?), Funkdisziplin (senden nur bei freier Frequenz), verlieren eine evtl. Scheu vor dem Sprechen in ein Mikrofon und erfahren nebenbei auch noch etwas über den Ausflugsort. Als besondere Herausforderung stellte sich das Bürgerfest heraus, denn die vielen Buden, Schaubühnen und Musikzelte verdeckten mitunter die Tafeln mit den gesuchten Antworten. Beide Teams erreichten nach erfolgreichem Lösen von jeweils 13 Aufgaben zeitgleich den Rathausplatz. Das Auffinden der Ziellokalität, einer Eisdiele, gelang wegen den Bürgerfestaktivitäten erst auf einem Umweg. Auf dem Rückweg zur Jugendherberge kauften wir noch unsere Mittagsverpflegung ein. Am Nachmittag geht´s dann ins Schwimmbad – jedes Jahr ein Highlight unseres Wochenendes. Das Toben auf den Rutschen und in den Becken mußte zweimal unterbrochen werden, da ein Regenschauer und ein Gewitter uns zwangen, einen trockenen Unterstellplatz aufzusuchen. Während dem Gewitter war auch das Schwimmen in den Becken untersagt. Für den Rest des Tages blieb´s dann trocken, so dass wir ohne weitere Komplikation zum Abendessen in die Unterkunft zurückkehren konnten. Jetzt starteten wir eine Trainingseinheit für die am Sonntagvormittag geplante Peilübung. Benni, Benedikt DO6BSE und Hendrik versteckten einen kleinen Fuchsjagdsender in einem nahe gelegenen Spielplatz. Wolfgang verteilte derweilen die Peilempfänger und erklärte den verbliebenen Jugendlichen die Funktionsweise der Geräte, ihre Bedienung und wie das Peilen funktioniert. Nach kurzer Zeit entdeckten wir zwar die „Fuchsverstecker“, nicht aber den Fuchs. Dieser war sehr gut verborgen, er stand am Fuße eines steilen Abhangs – das nützte ihm aber nix, er wurde gefunden! Jetzt kannte die Jugend kein Halten mehr und tobte sich auf den verschiedenen Spielgeräten nach Herzenslust aus. Auch eine verknotete Schaukel konnte entwirrt und wieder benutzbar gemacht werden. Mit dem Einbruch der Dunkelheit ging´s dann wieder zurück. Während Sebastian DO3SKF (unter DN4MZ) sich auf KW im IARU-HF-Weltmeisterschaftscontest abmühte, bauten die übrigen Jugendlichen die Licht-TRX auf. Nach Erweiterung der Schaltung konnte auf diesem Ausflug erstmals ein Mikrofon zur Informationsübermittlung eingesetzt werden. Zu unserem Leidwesen mußten wir am nächsten Morgen feststellen, daß sich das Wetter nicht an die Prognose hielt und es schon vormittags heftig regnete. So fiel unser Postenlauf mit zwei Peilstationen (auf 80m) zur Pizzeria buchstäblich ins Wasser. Die Wartezeit bis zum Aufbruch zum Mittagessen überbrückten wir mit einem Morsespiel. Mit einer Morsetaste (hier AS001 des AATiS) wird ein Wort langsam gegeben, die Zuhörer müssen dieses aufnehmen und aufschreiben. Geber und Wort wechseln natürlich, und so kommt jeder der Jugendgruppe in beide Rollen. Nachdem der Regen aufhörte wurde das Gepäck wieder in das Kfz-verladen und dann brach die Gruppe zu Fuß und mit dem Stadtbus Richtung Pizzeria auf. Helmut DL2MAJ fuhr mit dem Wagen voraus und deponierte an der Pizzeria den Fuchs. An der Bushaltestelle wurde der Sender gepeilt, der kürzeste Weg gefunden und die Pizzeria pünktlich erreicht. So gestärkt machten sich dann alle auf die restliche Etappe zum Bahnhof auf. Keine besonderen Vorkommnisse auf der Rückfahrt, alle erreichten fahrplanmäßig wieder Fürstenfeldbruck. 

Berndt DL7HR : 60 Jahre im DARC

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Berndt DL7HR (links) erhält von Alfred DF8LA Urkunde und Anstecknadel

Jahreshauptversammlung 2017

 

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde OM Berndt DL7HR für seine 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Der stellvertretende Distriktsvorsitzende Alfred DL8FA überreichte dem Jubilar Urkunde und Anstecknadel.

 

Foto : Ralf DK7MV

 

 

Endergebnis Ausbildungscontest

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Bild : Wolfgang DK4MZ, Laura, Benedikt DO6BSE, Sebastian (jetzt DO3SKF)

Platz 5 in Deutschland !

 

 

Lang hat's gedauert, aber jetzt ist das Ergebnis des Ausbildungscontests offiziell :

 

Unsere Nachwuchsfunker haben in Deutschland Platz 5 belegt!

 

Herzlichen Glückwunsch vom Ausbilderteam Wolfgang DK4MZ und Helmut DL2MAJ !









 

Sebastian DO3SKF und Christian DO1CD

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Christian DO1CD (links) und Sebastian DO3SKF

Neue Funkamateure

 

Nach unserem Ausbildungskurs von Anfang November 2016 marschierten der 13-jährige Sebastian und der 16-jährige Christian am Montag, 28.11.2016, zur Prüfung bei der Bundesnetzagentur in München. In den drei Prüfungsteilen Betriebstechnik, Technik und Vorschriften/Gesetzeskunde, bewiesen die Beiden Ihr Können und bestanden die Prüfung für die Lizenzklasse E.

 

Sebastian bekam das Rufzeichen DO3SKF, Christian hören wir als DO1CD auf den Bändern.

 

Herzlichen Glückwunsch vom Ausbilderteam Wolfgang DK4MZ, Henrik DF1HPK und Helmut DL2MAJ !



KJR ehrt Benni Wolf (stellvertretender Jugendgruppenleiter)

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Ehrung von Benni Wolf durch KJR-Vorsitzende Ines Sattler

Auf der Herbstversammlung des Kreisjugendrings Fürstenfeldbruck (www.KJR.de) wurde der stellvertretende Jugendgruppenleiter im OV Fürstenfeldbruck C28, Benjamin „Benni“ Wolf, für sein langjähriges und außergewöhnliches Engagement geehrt. In der Laudatio stellte Helmut DL2MAJ, OVV C28, die Aktivitäten des erst 23-Jährigen vor. Benni Wolf kam vor 11 Jahren über unser Angebot „Amateurfunk & Elektronik“ im Ferienprogramm der Stadt Fürstenfeldbruck zu uns. Die Aktivitäten am Ferienprogrammtag haben Benni so gut gefallen, daß er ab da regelmäßig zu unserem 14-tägigen Jugendbasteln gekommen ist. Mit der dabei gewonnenen Erfahrung und dem aufgebauten Know How konnte er uns schon sehr bald bei der Betreuung unterstützen. Z.B. wenn wir einen Betreuerengpass beim Jugendbasteln hatten, oder Unterstützung z.B. bei den Lötständen auf den Bildungsfesten bzw. bei weiteren Ferienprogrammtagen benötigten. Auch beim Seminar „Amateurfunk – was ist das?“, das wir zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind veranstalten, hilft Benni aus. Er nimmt auch regelmäßig an unserem Jugendgruppenausflug im Juli teil. Auch hier hilft seine langjährige Erfahrung bei der Betreuung der Teilnehmer – mit durchaus unkonventionellen Lösungen : Letztes Jahr, in Mühldorf am Inn, planten wir am Samstag Abend einen Test unserer Lichtsprechgeräte. Kurz bevor wir losgehen wollten, meldete sich Leonhard „Mein Fuß tut so weh, ich kann nicht gehen!“. Einen 11-jährigen allein in der Jugendherberge zurücklassen geht nicht – einen Betreuer abstellen? Dann fehlt uns einer….. Benni befreite uns aus diesem Dilemma, indem er Leonhard ca. 1km Huckepack zur Aussichtsplattform am Inn hin und wieder zurück schleppte! Wenn immer es seine Zeit erlaubt – früher Schüler, dann Auszubildender, heute im Beruf – auf Benni können wir zählen. Für unsere Jugendarbeit bekamen wir 2009 einen Preis der Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck. Zur Preisverleihung ohne Jugendliche ? Benni hat uns begleitet! Er ist seit 2012 stellvertretender Jugendgruppenleiter und Betreuer und Ansprechpartner für den jugendgruppeneigenen 3D-Drucker.



Der Kreisjugendring Fürstenfeldbruck ehrt jedes Jahr verdiente Jugendliche. Die Leistung von Jugendlichen in den Vereinen wird in der Regel in den Vereinen nicht so gewürdigt wie z.B bei langjährigen Amtsträgern. Diese „Lücke“ soll die KJR-Ehrung, die mit einem Einkaufsgutschein prämiert wird, schließen.

Ausbildungskurs zum Funkamateur, Klasse E

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Liebe funkbegeisterte Jugend,

nachdem während dem Jugendgruppenwochenende im Juli (Donauwörth) der Wunsch nach einem Ausbildungskurs zur Amateurfunklizenz aufkam, freuen wir uns, dafür eine Lösung gefunden zu haben.

Wir wollen in den Herbstferien (31. 10 - 4.11.) einen Intensivkurs durchführen, der die Teilnehmer zur Erlangung der Lizenz Klasse E befähigt.

Kurstermine : 31. 10,   2. - 4. 11.
Uhrzeit : jeweils von 0900-1500Uhr mit 1h Mittagspause (Getränke vorhanden, Mittagessen bitte selbst mitbringen)
Ort : Clubraum am Volksfestplatz in FFB
Kosten : KEINE für den Kurs bzw. die Unterrichtsmaterialien (für Mitglieder des Ortsverbandes FFB C28)
              50€ für NICHT-C28-DARC-Mitglieder
            100€ für NICHT-DARC-Mitglieder
            Diese Beiträge verbleiben im OV C28 für die Jugendarbeit.

Gebühren der Bundesnetzagentur für die Prüfung bzw. Lizenzerteilung : 150€
Laufende Kosten für die Lizenz : ca. 30€/Jahr (Gebühr Bundesnetzagentur)

Nächster möglicher Prüfungstermin : 28. 11. 2016 in München, 1000Uhr

Kursleitung : Wolfgang Förtsch DK4MZ (wolf.foertsch(at)gmx.de) und Helmut Berka DL2MAJ (helmut.berka(at)t-online.de)

Bei Interesse bitten wir um baldige Anmeldung, damit wir die Unterrichtsmaterialien vorbereiten können - vielen Dank.

Bei Fragen bzw. Unklarheiten bitte melden !


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Wolfgang DK4MZ & Helmut DL2MAJ

Ausbildungscontest mit DN4MZ

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v.l.n.r : Benni (mit Mikro), Wolfgang DK4MZ, Max, Sebastian
v.l.n.r. : Hendrik, Benni, Max, Sebastian, Helmut DL2MAJ

Am Samstag, den 15. Oktober, trafen sich Laura, Benni, Benedikt DO6BSE, Max, Hendrik und Sebastian mit Wolfgang DK4MZ und Helmut DL2MAJ im Clubraum, um am Ausbildungs-contest des DARC teilzunehmen. Nach einer kurzen Erklärung zum Ablauf des Contests und der Bedienung des Logbuchprogramms (UcxLog) starteten die Jugendlichen unter dem Ausbildungsrufzeichen DN4MZ (Betreuer : Wolfgang DK4MZ) dann auch schon in  den Wettbewerb. Die Eingewöhnung in die Bedienung des Funkgerätes sowie die Abwicklung der Funkverbindung klappte dank der dafür vorbereiteten Unterlagen recht schnell. Jeder durfte QSO-fahren, dann das Logbuch führen bzw. den Operator beim Aufnehmen der Gegenstationen unterstützen. Nach 150 Minuten standen 54 Verbindungen im Log. Das Ergebnis zusammengefasst :

CATEGORY : MULTI-OP ALL LOW SSB 
CALLSIGN : DN4MZ
OPERATORS: LAURA, BENNI, HENDRIK, SEBASTIAN, MAX, BENEDIKT DO6BSE        

 Band       QSOs    Points     Multiplier
-----------------------------------------
  3.5       22        29        1 +  10
    7       32        41        2 +  14
-----------------------------------------
 TOTAL      54        70        3 +  24

SCORE :       1890
===================

Ein tolles Ergebnis !

Shears Award 2016

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Helmut Berka DL2MAJ, Vorsitzender Ortsverband FFB (Foto : Wolfgang Förtsch DK4MZ)

Shears Award 2016

 

Die Funkamateure des Distrikts Oberbayern des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC e.V.) wurden für Ihre hervorragende Nachwuchsarbeit mit dem Shears Award 2016 ausgezeichnet. Dieser Preis, ein Wanderpokal, wird an denjenigen Ortsverband vergeben, der im vergangenen Jahr die meisten Neumitglieder aufgenommen hat. Die herausragenden Aktivitäten im Distrikt Oberbayern veranlaßten die Kommission, diesen Preis diesmal, stellvertretend für die Ortsverbände München-Nord, München-Süd, Erding und Fürstenfeldbruck, dem Distrikt Oberbayern zu verleihen. Die Ehrung erfolgte auf der HAM Radio, der größten Amateurfunkmesse in Europa, die alljährlich in Friedrichshafen am Bodensee stattfindet. Der Vorsitzende im Ortsverband Fürstenfeldbruck, Helmut Berka, Rufzeichen DL2MAJ, erläuterte in seiner Präsentation anläßlich der Preisverleihung die Eckpfeiler des Erfolgs : „Das Elektronik-Jugendbasteln im 14-tägigen Rhythmus und Angebote im Ferienprogramm der Stadt sowie die Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK e.V.) begeisterten im vergangenen Jahr die jungen TeilnehmerInnen, sodaß sich 15 für eine Mitgliedschaft bei den Funkamateuren entschieden. Die Funkamateure bieten auch heuer wieder zwei Angebote im Ferienprogramm der Stadt an, die mit 13 Mädchen und 11 Jungs bereits ausgebucht sind.

 

Das Elektronik-Jugendbasteln startet nach der Sommerpause wieder am 14. September. Weitere Infos finden sich unter www.funkamateure.ffb.org.

Jugendgruppenausflug 2016

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Jugendgruppenausflug nach Donauwörth

 

Zum Abschluß der Elektronik-Jugendbastel-Saison organisieren die Funkamateure im Ortsverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC e.V.) einen Ausflug für die Jugendgruppe. Heuer ging´s nach Donauwörth. An einem Freitag Mitte Juli starteten die Betreuer Dr. Darija Langer und Wolfgang Förtsch, Rufzeichen DK4MZ, mit 12 Jugendlichen vom Bahnhof Fürstenfeldbruck. In Donauwörth wartete der dritte Betreuer, Helmut Berka DL2MAJ, mit seinem Auto zur Gepäckübernahme. Während sich die Bahnfahrer zu Fuß auf den Weg zur Jugendherberge machten, fuhr Helmut voraus und kündigte dort die baldige Ankunft der Gruppe an. Nach deren Eintreffen ging´s erst zum Abendessen, anschließend Zimmerbelegen, Bettenbeziehen und den Gruppenraum mit dem Funkequipment ausrüsten. So wurden eine X5000-Vertikalantenne für UKW und ein Dipol für Kurzwelle aufgestellt. Mit dem UKW-Funkgerät gelangen dann die ersten Verbindungen mit dem Ausbildungsrufzeichen DN4MZ. Ein Laptop steuerte das Kurzwellenfunkgerät mit einer fernschreibähnlichen Betriebsweise. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit brach die ganze Truppe zu einem Nachtmarsch durch einen alten Eisenbahntunnel zu einem Spielplatz auf. Dort tobten die 12-18-jährigen ausgiebig herum, was die Betreuer sehr wohlwollend zur Kenntnis nahmen. Deren Rechnung ging auch auf, denn die Nacht verlief sehr entspannt. Die Jugend hatte sich ja davor ausreichend verausgabt !
Samstag vormittag stand eine neue Herausforderung an – eine als Stadtrallye getarnte Notfunkübung. Es wurden zwei Gruppen gebildet, und Wolfgang DK4MZ übernahm die Leitstation. Per Funk bekamen die Gruppen Aufgaben zugewiesen, deren Lösung sich aus dem übermitteltem Weg und den Örtlichkeiten ergab. Z.B. „Geht zum Ende der Strasse, dann seht Ihr links eine Kirche. Wann wurde diese erbaut?“ So lautete eine Aufgabe. Die Jahreszahl stand dann auf einer in die Kirchenwand eingelassenen Tafel. Diese wurden dann wieder per Funk an die Leitstation übermittelt. In jeder Gruppe führte ein lizenzierter Funkamateur (mit Ausbildungsrufzeichen) ein Handfunksprechgerät mit. Reihum mußte jedes Gruppenmitglied die Lösung der jeweiligen Aufgabe an die Leitstelle durchgeben. So lernen die Jugendlich auf spielerische Art und Weise die Betriebstechnik und Funkdisziplin, sowie das Zuhören (ist diese Aufgabe für unsere Gruppe?). Beide Gruppen erreichten praktisch zeitgleich nach Abarbeitung von jeweils 20 Aufgaben das Ziel – eine Eisdiele in der Stadtmitte. Nach dieser Vorspeise holten wir dann noch die bestellten Schnitzel-, Käse-, Salami-, Schinkensemmeln in einer Bäckerei ab. Diese vertilgten wir dann auf dem Weg zum Schwimmbad, wo wir den Nachmittag verbrachten. Das Abendessen fand dann erneut in der Jugendherberge statt. Anschließend war wieder Zeit, die Bänder unsicher zu machen. So gelang Tim eine Verbindung auf UKW mit einem durchfahrenden Urlauber aus Belgien, während Max auf Kurzwelle mit einer Station in Baku/Aserbaidschan in Kontakt kam. Dem allgemeinen Wunsch nach einem weiteren Ausflug zum Spielplatz kamen die Betreuer gerne nach, was mit einer weiteren ruhigen Nacht belohnt wurde. Der Sonntagmorgen begann mit Frühstück, dem Räumen der Zimmer und Beladen des Kfz mit dem Gepäck. Mit dem obligatorischen Gruppenbild (siehe Bild) verabschiedeten wir uns von der Jugendherberge. Dann ging´s in 2 Gruppen zum Stauferpark einerseits und zum Spielplatz andererseits. Jetzt startete unser Morsespiel. Dabei geben die Gruppen mit ihren KW-Funkstationen abwechselnd ein Wort in Telegraphie per Funk an die jeweils andere Gruppe. Via einer UKW-Verbindung wird dann die richtige Aufnahme des Wortes kontrolliert. So konnten je 5 Begriffe übermittelt und dekodiert werden. Die Jugendlichen bekamen so ganz ungezwungen einen Eindruck der Modulationsart Telegraphie. Die letzte Herausforderung bestand darin, einen vorher von unseren älteren Jugendlichen versteckten Fuchsjagd-Sender zu peilen und aufzufinden. Die Aussicht auf eine Pizza als Abschlußessen steigerte die Motivation gehörig, sodaß sich beide Gruppen schnell auf den Weg machten. Trotz des engen Zeitplans, um 1422Uhr fuhr der Zug wieder nach Fürstenfeldbruck, absolvierten alle auch die Peilübung erfolgreich. Nach einem gemütlichen Mittagessen, einem kurzen Spaziergang zum Bahnhof und der Gepäckübernahme fuhren alle wieder Richtung Heimat.

 

Das Elektronik-Jugendbasteln startet nach der Sommerpause wieder am 14. September. Weitere Infos finden sich unter www.funkamateure.ffb.org.





2015

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Notfunkübung

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Stärkung mit einem Eis zum Abschluss - von links nach rechts:
Thorsten, Mia, Rudi, Ida (Kaufbeuren), Hendrik, Sebastian Oliver, Max, Benedikt, Benni (Jugendgruppe Fürstenfeldbruck) , Thomas (Kaufbeuren) und Henrik (Betreuer Fürstenfeldbruck)

Notfunkübung der Jugendgruppe der Funkamateure Fürstenfeldbruck

 

 

 

Am Samstag 30.4.2016 veranstaltete der Distrikt Schwaben im Deutschen Amateur Radio Club eine Notfunkübung für jugendliche Funkamateure in Kaufbeuren. Die Jugendgruppe des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck nahm mit 6 jungen bzw. angehenden Funkamateuren (Benni, Benedikt Rufzeichen DO6BSE, Max, Sebastian, Hendrik und Oliver) und den Betreuern Henrik DF1HPK und Wolfgang DK4MZ teil. Geübt wurde der Notfunkbetrieb mit der Leitstation DF0FK über die Relaisstation DB0DM im 70cm-Amateurfunkband. Notfunkbetrieb bedeutet: Anmelden bei der Leitstation, Empfangen der zu lösenden Aufgabe und die Durchgabe der Lösung. Die Relaisstelle DB0DM wurde von 3 Gruppen für die Notfunkübung verwendet. Dies bedeutete, dass gut aufgepasst werden musste, ein laufendes Notfunkgespräch nicht durch eine eigene Sendung zu stören. Ausgerüstet mit Handfunkgeräten machten sich die Fürstenfeldbrucker in 2 Gruppen, verstärkt jeweils durch ortskundige Kaufbeurer, auf den Weg, um viele unbekannte Aufgaben zu lösen, die im Stadtgebiet Kaufbeuren verteilt waren. Als nach fast 3 Stunden Übung, nachdem die letzte Aufgabe gelöst und alle schon etwas erschöpft waren, kam die Nachricht, dass die Notfunkübung beendet ist und sich alle zur Grillhütte des THW zum Mittagessen auf den Weg machen durften. Die Übung hat allen sehr viel Spaß gemacht und alle sind motiviert in Fürstenfeldbruck ebenfalls eine Übung zu entwerfen und durchzuführen.

 

2014

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Jugendgruppenausflug 2014

Jugendgruppenausflug nach Ulm

 

Kurz vor den Sommerferien startete auch heuer wieder die Jugendgruppe C28 zu Ihrem alljährlichen Ausflug, diesmal nach Ulm. Das Abenteuer begann am Freitag nachmittag des 18. Juli mit 9 Jungs, 4 Mädchen und 2 Betreuern vom Bahnhof Fürstenfeldbruck (Bild 1).

 

Leitwolf Wolfgang DK4MZ, der wie jedesmal den Ausflug perfekt organisiert hatte, führte die kleine Truppe mit S-Bahn, DB und Ulmer Stadtbus zur Jugendherberge auf dem Kuhberg in Ulm. Dort trafen sie auf Helmut DL2MAJ, der mit dem Kfz anreiste und so die erforderliche Transportkapazität für Ausrüstung und Verpflegung sicherstellte. Nach Belegung der Zimmer und Bettenbeziehen wurden die Getränke, Knabbersachen, Süßigkeiten sowie die Funkausrüstung aus dem Kfz in den Gruppenraum transportiert. Die hohen Bäume vor der Jugendherberge eignen sich hervorragend als Aufhängepunkte für den 20/40m-Dipol, ein kleinerer Latschenbaum diente als Stütze für die 2m/70cm-Antenne. Parallel zum Stationsaufbau führte Wolfgang, DK4MZ, die erstmaligen Teilnehmer in die Funktechnik ein, die im Laufe des Ausflugs zum Einsatz kommt. Ein Skriptum dient als Memo bei den einzelnen Aktionen (Peilen, Morsen, Sprechfunk). Während im Gruppenraum die ersten Verbindungen in PSK31 zustande kamen, begüßte uns Wolfgang DL1WOL, OVV von Ulm, P14, auf deren OV-Frequenz (2m). Mit dem Ausbildungsrufzeichen DN4MZ funkten dann Nina, Judith und Annabell mit Wolfgang DL1WOL, dessen ruhige und einfühlsame Art den Mädchen die Scheu vor dem Funken nahm (Bild 2).

 


Nach Einbruch der Dunkelheit rundete eine Nachtwanderung den Tag ab. Am nächsten Morgen startete unsere traditionelle Fuchsjagd (80m). Mit dabei der 14-jährige Thomas DL1TMW vom OV Ulm. Jeweils 2 Jugendliche bildeten ein Peilteam. Neben dem Peilempfänger bekam jedes Team einen Kompaß, eine Karte mit Stift und eine passende Schreibunterlage. Nach einer kurzen Einweisung in den Gebrauch dieser Ausrüstung ging´s los. Da die Jugendherberge auf dem Kuhberg sehr frei liegt, gelang mit der ersten Peilung bereits eine recht genaue Richtungsbestimmung. Die alten Hasen unter den Jugendlichen tippten sofort auf den in der Karte als Wanderparkplatz markierten Ort als Standort für den Fuchs. Dieser Wanderparkplatz lag sehr nahe an der gepeilten und in die Karte eingetragenen Richtung. Nach knapp einer Stunde hatten alle den Fuchs gefunden. Die Belohnungskekse verschwanden innerhalb von Sekunden in den jungen Fuchsjägern. Nach Rückkehr in die Jugendherberge, Auswahl der Pizza für das Mittagessen ging´s dann, bei angekündigten Temperaturen von über 30 Grad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) zum Ludwigsfelder Badesee. Helmut DL2MAJ betätigte sich mit seinem Kfz als Pizzaservice und lieferte alles zum Badesee. Der Abend klang dann in der Jugendherberge aus mit Funk auf KW, 2m und 70cm. Thomas DL1TMW konnte dabei sein erstes 2m-SSB-QSO führen. Sonntagvormittag mußten wir die Jugendherberge bis 1000Uhr verlassen. Das Gepäck wurde dann im Kfz eingelagert. Als letztes Vorhaben stand das Morsespiel auf dem Programm. Dabei bilden die Jugendlichen 2 Gruppen, die abwechselnd einzelne Worte mit Morsezeichen senden. Die Funkausrüstung besteht hier einerseits aus einem FT-817 und andererseits aus Fuchsjagdsender und einem Peilempfänger. Eine parallele 2m-Verbindung stellt einen kontrollierten Ablauf sicher. Während sich beim Hören alle beteiligen und ihre Hörergebnisse vergleichen können, muß beim Senden durchgewechselt werden. So kommt jeder in den Genuß, einen Begriff mittels Morsezeichen zu codieren und zu senden. Anschließend hieß es, Gepäck aufnehmen und den Heimweg antreten. Zunächst mit dem Bus zum Ulmer Münster, um einen Eindruck von dieser einmaligen Kirche zu erhalten. Die vielfältige Gastronomie im Ulmer Bahnhof hatte fürs Mittagessen für jeden das richtige im Angebot. Am späten Nachmittag erreichten wir wieder Fürstenfeldbruck, wo am Bahnhof der 9. Jugendgruppenausflug endete.

 

Archiv (bis inklusiv 2013)

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Amateurfunk - wie funktioniert das ?

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So lautete der Titel der Veranstaltung, die der Ortsverband Fürstenfeldbruck C28 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) e.V. am 20. November 2013 durchführte. 

 

Der Kontakt zur DGhK entstand durch unsere Präsenz auf dem 3. Fürstenfelder Bildungsfest im Juni dieses Jahres. 10 Kinder, darunter 3 Mädchen, im Alter zwischen 8 und 12 Jahren, trafen sich im Clubraum der Funkamateure. Wolfgang DK4MZ hatte für die veranschlagten 4 Stunden ein buntes Programm aus Geschichte, Theorie, Experimenten und Praxis zusammengestellt. Mit einem mit Wasser gefüllten Teller (Bild 1) oder einem Seil (Bild 2) konnte er die Erzeugung bzw. Entstehung von Wellen eindrucksvoll vorführen. Selbstverständlich durften die Kinder das auch selbst ausprobieren. Fachbegriffe wie z.B. Wellenlänge als Abstand zwischen benachbarten Wellenbergen ergaben sich sehr anschaulich aus den einfachen Experimenten. Neben dieser räumlichen Ausbreitung lieferte das schnelle Bewegen des Seils die zeitliche Komponente von Wellen. Genauso einleuchtend erklärte er die Herkunft der Bezeichnung „Funk“ mit Hilfe eines Wagner´schen Hammers, besser bekannt als Klingel, die aus einem alten Elektrobaukasten aufgebaut war. Die bei Betrieb erzeugten Funken, ähnlich den Zündfunken im Kfz, lieferten ein deutlich hörbares Signal im Mittelwellen-Radio. In den Anfängen der Funktechnik wurden tatsächlich Sender verwendet, deren Funken die für die Übertragung erforderlich Hochfrequenz erzeugten. Die Funken sind verschwunden, aber der Begriff ist geblieben. Die Ausbreitung von Funkwellen sowie die Einwirkung von Antennen auf die Signalstärke verdeutlichte eine Peilübung (Bild 3), bei der die Jugendlichen einen im Freien versteckten Sender auffinden mußten. Nach der erfolgreichen Jagd nach dem elektronischen Fuchs folgte eine weitere praktische Übung – der Aufbau einer Morsetaste (AS001 vom AATiS e.V., ergänzt um zwei 3.5mm Klinkenbuchsen zur PC- bzw. TRX-Anbindung). Die beim 14-tägigen Jugendbasteln der Funkamateure verwendeten Gerätschaften wie Lötkolben, Seitenschneider, Spitzzange, usw. ermöglichten jedem Teilnehmer den Aufbau an einem eigenen Arbeitsplatz (Bild 4). Mit der selbstgebauten Morsetaste versuchten sich die Kinder im Geben ihres Namens in Telegrafie. Dazu wurde ein Laptop mit Amateurfunk-Software (CWGET, www.cwget.com ) benutzt, die die mit der Morsetaste gegebenen Zeichen dekodierte und am Bildschirm anzeigte. Der letzte Programmpunkt bestand aus angewandtem Amateurfunk. Eine kurze Einweisung in Bedienung und Betrieb eines Amateurfunkgeräts und los ging´s mit dem Ausbildungsrufzeichen DN4MZ. So führte z.B. Tobias ein nettes QSO mit Frieda DL4RDM aus Au in der Hallertau (Bild 5). Zum Abschluß erhielt jede Teilnehmerin bzw. Teilnehmer eine Urkunde, eine schriftliche Zusammenfassung des Programms inkl. einer CD mit der Amateurfunk-Software CWGET sowie ein Informationsblatt über das Jugendbasteln im Ortsverband C28. Die Zusammenfassung steht auf der homepage des OV C28 zur Verfügung, ebenso der Terminkalender.

Die betreuenden Funkamateure zeigten sich sehr beeindruckt von der schnellen Auffassungsgabe und dem handwerklichen Geschick der hochbegabten Kinder.

 

 

Besonderer Dank gilt Wolfgang DK4MZ, der im Alleingang diese Aktivität organisiert, geplant und auch das Programm inkl. Versuche erstellt hat. Vielen Dank an Benedikt, der zusammen mit Helmut DL2MAJ bei der Betreuung mithalf und Felix DO3SCF, der sich als QSO-Partner bereithielt. Auch Frieda DL4RDM danken wir für Ihre große Unterstützung. Sie ist immer QRV und antwortet, wenn wir beim Jugendbasteln, Ferienprogramm oder anderen Aktivitäten unter einem Ausbildungscall einen cq-Ruf starten !

Fonie- oder SSB-Fieldday 2013

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Nach der Wasserschlacht im CW-Fieldday im Juni hatte der Wettergott diesmal ein Einsehen und bescherte uns ein strahlend schönes Wochenendwetter.

 

Die kleine Mannschaft (Wolfgang DL8MCZ, Armin DK9LF, Peter DC3PH, Herbert DL5MGW, Felix DO3SCF und Helmut DL2MAJ) organisierten und betrieben den SSB-Fieldday in sehr gemütlichem Rahmen. Mit unserem Ergebnis konnten wir leider nicht an das CW-Fieldday-Resultat (Platz 2 in Deutschland) anknüpfen.

Ferienprogramm 2013

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Nach einer kurzen Einführung in Funktechnik durch Wolfgang DK4MZ ging's an das Auswählen der Bastelobjekte. Neben Morsetaste, Taschenlampe, kleines und grosses Roulette und Blinkdreieck gab's auch einen kleinen elektronischen Würfel zur Auswahl. Bis zum Mittagessen (Pizza) komplettierten die meisten ihre Aufbauten. Anschließend musste ein elektronischer Fuchs (ein in FFB versteckter Sender) mit Peilempfängern gesucht werden. Mit unseren Ausbildungsrufzeichen DN2MA und DN4MZ konnten die Jugendlichen auch Amateurfunk ausprobieren. Dem einen oder anderen hat's so gut gefallen, dass er sich zum 14-tägigen Elektronikbasteln angemeldet ha

Jugendgruppenausflug 2013

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Jugendgruppenausflug nach Mühldorf/Inn

 

Am 3. Wochenende im Juli fand wieder der jährliche Ausflug der Jugendgruppe des OV Fürstenfeldbruck C28 statt. Diesmal ging´s nach Mühldorf am Inn. 14 Jugendliche und 3 Betreuer (Darija, Wolfgang DK4MZ, Thomas DO1MX) erreichten nach einer knapp 2-stündigen Bahnfahrt den Zielbahnhof.

 

Dort wartete der vierte Betreuer (Helmut DL2MAJ) mit seinem Kfz um das Gepäck zu übernehmen. Bei Temperaturen um 30 °C erleichtert das den Marsch zur Jugendherberge erheblich. Nach Abendessen, Betten bauen, Gruppenraum einrichten, KW-Station und Antenne aufbauen (Kelemen für 20 + 40m) veranstalteten wir eine kleines Quiz. Trotz der vielen Mücken (Mühldorf liegt im Juni-Hochwassergebiet) probierten wir mit Einbruch der Dunkelheit die im Jugendbasteln aufgebauten Licht-TRXen (AATiS AS802, Bild 1) aus - dabei hat sich dann noch ein Bestückfehler gezeigt, aber für 50m Distanz hat's ausgereicht.

Dann sind wir vor den gefräßigen Biestern in die Jugendherberge geflüchtet....

Samstag starteten wir dann unser Unternehmen Fuchsjagd. Thomas DO1MX, unser erfahrener Fuchsverstecker, plazierte den Fuchs am Stadtwall. Wir marschierten von der Jugendherberg durch Nebenstraßen, mit einem ersten Peil-Stop, dann am Inn entlang (2. Peil-Stop, Bild 2).

 

Da zeigte sich, daß wir auf der falschen Seite des Inn waren! Und weit und breit keine Brücke in Sicht. Zum Glück gibt´s eine Fähre über den Inn! Auf der anderen Seite erreichten wir dann einen kleinen Park (Inn-Park) - und plötzlich verstummte der Fuchs ! Eine Akkuzelle wurde hochohmig, wie sich bei der abendlichen Fehlersuche herausstellte. Dank Navigation via 2m erwischten wir den Fuchs aber trotzdem. Nach einer Stärkung im Dönerhaus ging's dann zum Schwimmbad, was bei den hohen sommerlichen Temperaturen sehr angebracht war. Gegen 1800Uhr erreichten wir wieder unsere Unterkunft. Sonntag vormittag stand dann unser Morsespiel auf dem Programm. 2 CW-Stationen (80m, Fuchsjagd-TX und RX bzw. FT-817), 2 Gruppen, die sich gegenseitig Worte zumorsen - mit Querverbindung auf 2m. Das hat alles prima geklappt. Nix für eingefleischte CWisten, aber eine interessante Erfahrung für die handygewöhnte Jugend. Eine Station stand im Inn-Park, die andere ca. 500m entfernt am Stadtwall (Bild 3).

 

Nach rund einer Stunde ging's dann zu Fuß direkt zum Museumsstellwerk, wo wir um 1200Uhr eintrafen. Dort erläuterte uns Herr Neukunft vom Verein „Freunde Historischer Eisenbahn e.V.“ die bis 2000 eingesetzte Technik zum Stellen der Weichen bzw. Signale. Der grandiose Aus- und Überblick aus dem 3. Stock des Stellwerks über den Mühldorfer Bahnhof und die kurzweilige, unterhaltsame Präsentation des Stellwerks faszinierte alle. Nach ca. 20 Minuten Fußmarsch erreichten wir wieder den Bahnhof. Nach einer letzten Stärkung und der Gepäckübernahme ging´s um 1429Uhr wieder nach Fürstenfeldbruck zurück. Zum Abschluß stellt sich immer die gleiche Frage : Where do we go next ?

2013 : Praxis im Physikunterricht

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Eine kleine Bastelei Ihres Schülers Benedikt Schneider gab  den Anstoß. Benedikt Schneider gehört zur Jugendgruppe des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck  des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC) und vermittelte ein Gespräch mit dem Vorstand der  Funkamateure. Schnell war man sich einig, eine Elektronikbastelaktion während dem Unterricht  durchzuführen. Die Funkamateure besorgten die erforderlichen Bausätze für eine kleine Taschenlampe und ein elektronisches Roulette. Zur Unterstützung der Lötaktion kamen neben Benedikt  Schneider auch Wolfgang Förtsch (Rufzeichen DK4MZ) und Helmut Berka DL2MAJ vom DARC-Ortsverband.  Denis Langer DL2DL, mit 15 der jüngste Funkamateur in Fürstenfeldbruck und auch Schüler am Graf-Rasso- Gymnasium, verstärkte zusätzlich das Betreuerteam. Zu Beginn der Stunde sahen sich die Funkamateure einer eher gelangweilt wirkenden Klasse (Bild 1) gegenüber. Das änderte sich aber schlagartig mit dem  Austeilen der Bausätze. Fragen wie "wo kommt denn welches Bauteil hin?", "wie kann man die Werte der  Widerstände auseinanderhalten?" oder "ist es egal, wie herum das Bauteil eingesetzt wird" stürmten auf die Betreuer ein.  
Geduldig wurden die Fragen einzeln beantwortet. Nach dem Bestücken der ersten Bauteile wartete schon die  nächste Herausforderung - das Löten (Bild 2). Trotz des ungewohnten Umgangs mit der unbekannten Werkzeugkombination  Lötkolben/Lötzinn gab es keine größeren Blessuren, nur die Betreuer holten sich die eine oder andere Brandblase!  
Der gesetzte Zeitrahmen von 90 Minuten wurde kräftig überzogen, weil die Fehlersuche bei den nicht auf Anhieb  funktionierenden Exemplaren seine Zeit brauchte. Dank des Verständnisses der Lehrerkollegen der nachfolgenden  Stunden (Religion und IT) konnte nahezu alles fertigestellt werden. Nur einige sehr hartnäckige Fehler ließen  sich nicht vor Ort finden. Das wurde dann von den Funkamateuren in Heimarbeit behoben, sodaß jeder Schüler  einen funktionierenden Aufbau besitzt.
Der Ortsverband Fürstenfeldbruck (www.funkamateure.ffb.org) veranstaltet alle 14 Tage, immer am Mittwoch von  1700-1830Uhr (nicht in den Schulferien), in seinem Clubraum am Volksfestplatz in FFB ein Jugendbasteln (ab 10 Jahre).

Emmeringer Gartenfest 2013

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Wie schon eine Woche zuvor auf dem Bildungsfest konnten sich die Betreuer Wolfgang DK4MZ, Wolfgang DO2HWW und Oldo DL3MBX nicht vor bastelwütigen Jugendlichen retten.

2013 : Funkamateure aus C28 auf 3. Fürstenfelder Bildungsfest

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Firmen präsentieren sich und Ihre Ausbildungsplätze, beim Speed-Dating können erste Kontakte zwischen Jugendlichen und Ausbildungsplatzanbietern geknüpft werden. Daneben beteiligen sich Schulen, Behörden und viele ortsansässige Vereine am 3. Fürstenfelder BILDUNGSFEST, das am 8. Juni 2013 stattfand. Auch der Ortsverband Fürstenfeld-bruck C28 des DARC zeigte auf seinem Stand unter dem Leitmotiv “Hightech-Elektronik spielerisch erlernen und erfahren” neben Amateurfunk auf KW und UKW einen Programmierplatz mit einem Arduino (Bild 1).

Das größte Interesse der jugendlichen Besucher erregte aber unser Angebot, an einem der 4 Lötplätze ein kleines elektronisches Gerät selbst zusammenbauen zu dürfen. Die Menükarte bestand aus Bausätzen des AATiS sowie von Opitec. Da fiel die Wahl zwischen Morsetaste, Blinkdreieck, Roulette, elektronischer Würfel, Lauflicht und Taschenlampe manchem doch sehr schwer. Das vom 14-tätgigen Jugendbasteln erprobte Team (Oldo DL3MBX, Bernt DF1MI, Wolfgang DO2HWW, Gerhard DG6MCX) rund um Leitwolf Wolfgang DK4MZ konnte die Verstärkung durch einige Jugendliche (Theresa, Benni) sehr gut gebrauchen (Bild 2).

Der Andrang war so groß, daß wir unseren Reparaturplatz zu einem 5. Lötplatz umfunktionierten. Trotzdem ließen sich Wartezeiten nicht vermeiden. Das vielfältige Angebot auf dem Bildungsfest, mit Vorträgen, Darbietungen und Ausstellungen vereinfachte das Ausharren, sodaß jeder Interessent seinen Wunschbausatz aufbauen konnte. Neben dem Bausatz erhielten die kleinen Bastler (bzw. ihre Eltern) den brandneuen Flyer “Amateurfunk” des AATiS sowie eine Information über unseren Ortsverband und das 14-tägige Jugendbasteln. Wir sind zuversichtlich, daß wir so auch wieder neue Mitglieder für unser Jugendbasteln gewinnen werden. Zu den Rennerbausätzen zählten die Morsetaste AS001, das Roulette AS116 und der elektronische Würfel (Opitec). Während die Eltern ihre Sprößlinge bei uns in guten Händen wußten, blieb genügend Zeit für eine Tasse Kaffee.

Sophia, eine technikbegeisterte C28-Jugendliche, präsentierte charmant am Arduino-Programmierplatz anhand eines kleinen Demoaufbaus, wie einfach die Mikrokontrollerprogrammierung ist. Für so manchen Besucher, der schon vom Arduino gehört hatte, ergab sich eine gute Gelegenheit, diesen in natura zu sehen und kompetent informiert zu werden. Eigene Ideen für Applikationen, z.B. in der Fotografie, boten interessanten Diskussionsstoff.

An unserer KW-Station führten wir PSK31 vor. Dies eignet sich besonders für Ausstellungen, da mittels Beamer der Laptop-Bildschirm auch für eine größere Gruppe gut sichtbar dargestellt wird. Die Erläuterungen von Felix bzgl. der Rufzeichen, Landeskenner und Abkürzungen konnten so von allen Zuhörern gut nachvollzogen werden. Ein ganz dickes Dankeschön an die o. g. YL's und OM, die ganz entscheidend zum Gelingen der 7-stündigen Veranstaltung beigetragen haben. Besonderes Lob gilt Wolfgang DK4MZ, der mich auch tatkräftig bei Organisation und Auf- und Abbau unterstützt hat.

Helmut Berka DL2MAJ

Telegraphie- oder CW-Fieldday 2013

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„So gut waren wir noch nie vorbereitet“ – sagte Herbert, DL5MGW ein paar Tage vor dem Wettbewerb.

Laut Wetterbericht sollte ein Sturmtief auf uns zukommen, das mit 120l/m2 einen ergiebigen Niederschlag mit sich bringen könnte. Das Hardcore-Team, bestehend aus dem Auf- und Abbauteam (Herbert, DL5MGW; Wolfgang, Helmut, DL2MAJ; Gerhard, DG6MCX; Michael, DG1KUM) und dem CW-Team (Ralf, DK7AH, Csaba, DH7KU) war fest entschlossen den Plan durchzusetzen, egal wie viel Wasser runterkommen sollte. Kurz vor der Aktivität haben auf die Empfehlung vom Landwirt und vom Roten Kreutz einige OV’s ihre Teilnahme abgesagt. Allein das Betreten der Wiese mit sehr aufgeweichtem Boden und Windböen bis zu 100 km/h gefährden die Sicherheit der Mannschaft, die im Zelt untergebracht ist – so die offizielle Warnung von C18. OK, dann verdoppeln wir die Abspannungen vom Zelt und wir nehmen dicke Heringe mit, aber wir werden funken – sagte ich mutig.

Ein Tag vor unserer Fieldday Aktivität wurde ich von Helmut vorgewarnt, dass man zum Betreten der Wiese unbedingt Gummistiefel braucht. Moorgebiet hin oder her, Gummistiefel habe ich keine, aber ich werde meine Winter- und Bergschuh anziehen, sie sind eine Weile schon wasserdicht – dachte ich optimistisch. Außerdem hat es doch nicht so viel geregnet in den letzten Tagen. Mein Garten sah relativ harmlos aus, keine Pfütze oder Matsch. Ausgewachsene 40-er Gummistiefel von meinem Sohn habe ich doch noch gefunden, die fast genau auf meinen Fuß passten, und so lag ich eigentlich auf der sicheren Seite.

Der große Tag begann erst mal relativ freundlich. Für kurze Zeit ließ sich sogar die Sonne blicken und so blieben wir bis Mittag vor dem Regen geschont. Als wir an dem ausgesuchten Standort auf der Wiese von Überacker ankamen, habe ich nur gestaunt, wie viel Wasser auf dem Feld war. Keine Chance in Bergschuhen, Gummistiefel mussten her. Mit meinem Auto traute ich mich nicht zu reinzufahren, und so musste das gesamte mitgebrachte Equipment in den X3 umgeladen und mit diesem transportiert werden. Nur Wagen mit 4-Radantrieb hatten da überhaupt eine Erfolgsaussicht durchzukommen.

Es wurde schon angekündigt, dass Gerhard ein Holz-Fass mitbringt, aber ich habe falsch assoziiert... Beim Bestaunen des Geländes kam er tatsächlich mit seinem Campingfass (Bild 1) von 4 m Länge und 2,2 m Durchmesser an, es stand auf einem 5 m x 2 m Drehschemelanhänger. Unglaublich! Das war eine super Idee, da konnte man zu zweit drin schlafen und es gab auch noch genügend Platz für die kleine CW-Station. Der Plan wurde schnell geändert und so blieben Zelt, Folien, Teppich, Gasheizung und was weiß ich, was wir noch alles mitgeschleppt haben, in den Autos. Der kleine Luxus mit beheizbaren Betten und Vorraum mit zwei Sitzbänken und ausziehbarem Tisch klang verdammt gut. Mit seinem Pajero war es ein Kinderspiel den großen Anhänger hineinzuziehen und die sehr spektakuläre Fahrt wurde auch mit der Kamera als Film verewigt.

Kurz darauf wurde mit dem gut organisierten Team der 15 m Alu-Mast relativ schnell aufgebaut. Alle Abspannseile mit Seemannknoten wurden schön befestigt, und die Antenne und die Hühnerleiter wurden auf die berechnete Länge verlängert und anschließend am Mast hochgezogen. Es geschah alles noch im Trockenen, nur bei der Befestigung der Antennenenden fing es an zu regnen und nach 10 Minuten wurden die Klamotten trotz Regenjacke bis zur Haut durchnässt. Der Wind schaffte es, dass Wasser durch das Material zu drücken. Der Hauptanteil der Aufbauarbeiten wurde erledigt, und so konnten wir uns schon gegen 14 Uhr mit der Programmierung des Antennenkopplers beschäftigen.

Das Abstimmen (Bild 2) verlief zunächst relativ flott, nur auf 160 m fanden wir keine richtige Resonanz und so blieb das SWR über 10. Doch der zweite Antennenkoppler im TRX schaffte es das SWR auf 2 zu drücken, aber damit stand auch fest, wo unsere Schwäche liegen würde. Auf 10 m wusste ich, dass die Abstrahlung der Antenne schlecht ist, aber da im Moment eh nicht viel los ist, sollte es auch kein großes Problem darstellen.

Die Zeit verging sehr schnell mit Resonanzsuche, Programmierung aller Bänder, Einweisung von Ralf und wir hatten nur noch ca. 15 Minuten, um die Antenne auf 20 m durch QSOs zu testen. Aus Europa haben wir gute Rapporte bekommen, es sollte also schon funktionieren. Im Shack wurde es dann leiser, der Contest begann. Die anrufenden Stationen beschäftigten uns sehr gut, und zeitweise entstanden ordentliche Pile-ups, die wir mit 4 Ohren doch sehr schnell bewältigt haben. Draußen tobte der Sturm, der Anhänger schaukelte leicht und die Antenne produzierte merkwürdige Geräusche. Auch der Generator tuckerte sehr schön und trotzte den rauhen Wetterbedingungen. Das Log füllte sich rasch, und es machte Riesenspaß in dem gemütlichen Fass zu funken. Vor dem Einbruch der Nacht füllte noch einmal Herbert den Generator auf und verabschiedete sich auch.

Wir blieben zu zweit (Ralf und Csaba, Bild 3) auf der Wiese mitten drin im Moor. Der Wind und Regen nahm immer mehr zu, die Geräusche wurden immer lauter und das Fass schaukelte stark. Ich hatte das Gefühl, dass man auf einem Schiff sitzt und gleich seekrank wird. Skeptisch beobachteten wir die Abspannseile vom Mast, die sollten aber schon halten, die Windfläche ist letztendlich klein – beruhigten wir uns. Auch die Räder sanken immer tiefer in den Sumpf, aber wir saßen schließlich in einem Fass, das im Wasser eigentlich schwimmen kann, hi. Gegen Mitternacht musste ich raus, um nach dem Aggregat zuschauen und evtl. vollzutanken. Nur weniger als 10 Minuten war ich draußen, aber meine Bekleidung musste ich komplett tauschen. Der Regen war unglaublich heftig und das Wasser war geschätzt um 10 cm gestiegen.

Herbert verabschiedete sich am Abend mit dem Trost, dass er gegen 7 Uhr Frühstück und Kaffee mitbringt. Doch wir blieben allein bis 11 Uhr. Bei dem Wetter war es kein Wunder, dass er nicht raus wollte. Inzwischen war draußen ein kleiner Teich entstanden, was eine kleine Truppe von Wildenten zum Baden einlud. Wir habe die Nacht ganz gut überstanden und der Wind ließ nach, nur der Regen wollte nicht aufhören (Bild 4). In dem Fass hingen überall die gewechselten, nassen Klamotten, zum Aufwärmen kletterte ich ab du zu ins Bett hinauf und deckte mich mit den dicken, warmen elchbedruckten Decken zu. Ralf machte alleine weiter, ich schlief ein. Im 2 Stunden Rhythmus haben wir uns abgewechselt und so durfte ich nach einer Stunde relaxen wieder den Betrieb aufnehmen. Das Aufstehen fiel mir nicht leicht, mit Kuhaugen starrte ich den Bildschirm an und etwas zögerlich tippte ich die ersten Rufzeichen ein. Man hatte aber doch seinen Spass und die Contester riefen uns fleißig an.

In der Nacht auf 160 m konnten wir nur auf einer Frequenz funken, da die beiden Tuner es nicht geschafft haben, die Antenne außer auf 1,813MHz+/-1kHz abzustimmen. Vergeblich riefen wir die Stationen neben unserer Frequenz. Das SWR war zu groß und die abgestrahlte Leistung tendierte gegen Null. Unser Herz schlug höher als wir VK8, JA und W arbeiteten, alles auf CQ. Es ging also ganz prima mit dem langen Dipol. Unser Gefühl war auch, dass ohne die russischen Stationen die QSO-Zahl viel niedriger ausgefallen wäre.

Ralf saß fast immer neben mir und hörte auch zu. Er hat fast keine Minute geschlafen, eine unglaubliche körperliche Leistung von ihm. Eine halbe Stunde vor dem Contest-Ende hatte ich die Ehre die Station als letzter OP zu besetzen und unsere Aktivität mit den letzten Verbindungen zu beenden. Das Pile-up war bei der Uhrzeit manchmal erstaunlich groß, und es machte Riesenspaß das Tempo auf 40 WPM hochzudrehen und jeden Anrufer schnell zu bedienen. Am Ende standen 1107 QSOs im Log, 187 Multis und ca. 635.000 Punkte. Auf 160 m hatten wir keine gut funktionierende Antenne und wir haben leider eine kurze Öffnung am Samstagabend auf 10 m verpasst, weshalb uns das Team von Ben (DL0LA/p) überholte. Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis!

Das Abbau begann selbstverständlich im strömenden Regen, aber es ging relativ schnell. Wir haben uns entschieden, die Geräte und mitgebrachten Sachen erst auf der asphaltierten Straße in die Autos umzuladen, um damit etwas Zeit zu sparen. Die Ausgänge, wo die Enten es sich bequem gemacht hatten, waren völlig unter Wasser, die Wassertiefe betrug ca. 40 cm. Herbert machte mit dem X3 vor, wie man rauskommen sollte und zeigte gleichzeitig einen möglichen Weg für den Geländewagen mit dem Anhänger. Die Fahrt durch das tiefe Wasser war sehr spektakulär, so dass ich die Kamera mitlaufen ließ. Herbert kam mit dem X3 noch durch, Gerhard mit dem Fass blieb aber schon vor dem Teich stehen, alle Räder drehten durch, der Anhänger zog hinten stärker, als gedacht. Der Geländewagen wurde noch schnell abgehängt und nach 5 Minuten Kämpfen war der Pajero wieder auf der Straße. Die einzige Chance das Fass rauszuholen wäre ein Traktor gewesen, aber der Bauer war selber mit seinen Problemen beschäftigt Es lief neben anderen Kellern auch seine voll, und so musste er erst mal Kanäle baggern, in die das Regenwasser hineingepumpt werden konnte. 3 Tage nach unserer Wasserfunkaktion hat der Bauer den Anhänger rausgezogen. Die Räder sanken bis zur Achse in den Schlamm hinein.

Das beste Ergebnis für DL0FU mit 635.000 Punkten wäre ohne die Unterstützung von unserem Aufbauteam und dem zweiten CW Operator nicht möglich gewesen. Ich hoffe, dass es allen Riesenspaß gemacht hat, bei dem Fieldday-Contest mitzumachen. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team von DL0FU! Ein unvergessliches Abenteuer.

 

Vy 73 de
Csaba DH7KU

 

Vorankündigung Jugendgruppenausflug 2012

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Während des Schuljahres trifft sich die Jugendgruppe des C28 zu regelmäßigen Bastelnachmittagen. Dort werden elektronische Schaltungen enworfen und komplexe Bastelprojekte durchgeführt. Außerdem kann weltweiter Funkbetrieb auf Kurzwelle über die gut ausgerüstete Clubstation des C28 mit einem offiziellen Ausbildungsrufzeichen durchgeführt werden.

Aber einmal im Jahr, kurz vor den Sommerferien, starten die Jugendlichen mit ihren Betreuern zu einem mehrtägigen Ausflug. Seit mehreren Jahren bereits finden die Funkamateure ein interessantes Ziel und bereiten ein spannendes Programm vor.

In diesem Jahr startet die Gruppe am Freitag, den 20. Juli, mit der Bahn in Richtung Eichstätt. Die dortige Jugendherberge wird das Quartier der C28-Jugend. Von dort werden verschiedene Ausflüge und Aktionen unternommen. Auf dem Plan stehen Funkaktivitäten, eine Fuchsjagd und ein Treffen mit den lokalen Funkamateuren. Aber natürlich werden auch in 2012 wieder viele sonstige Aktivitäten - wie eine Nachtwanderung und ein Schwimmbadbesuch - geplant. Die Rückkehr der Gruppe wird am Sonntag, den 22. Juli, erfolgen.

Wir drücken den Organisatoren und jungen Teilnehmern die Daumen, dass das Wetter mitspielt und die C28-Jugendexkursion auch im Jahr 2012 ein Erfolg wird.

Interessenten wenden sich bitte an den Jugendgruppenleiter Helmut Berka

2012 : Junger Funkamateur trifft Nobelpreisträger

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Auf der Amateurfunktagung am vergangenen Wochenende konnte der 14-jährige Denis Langer (Amateurfunk-Rufzeichen DL2DL) ein kurzes Gespräch mit dem Astrophysiker Professor Joe Taylor Ph.D. führen.

1993 wurde dem Astrophysiker Joseph Hooton Taylor, Jr. zusammen mit Russell Hulse der Nobelpreis für Physik für die Entdeckung eines Pulsars verliehen, mit dessen Hilfe Aussagen der Relativitätstheorie bestätigt werden konnten. Bereits als Teenager erwarb Joe Taylor im Jahre 1954 seine erste Amateurfunklizenz, die ihn früh zur Radioastronomie führte. Heute trägt er das amerikanische Amateurfunk-Rufzeichen K1JT.

Sein Vortrag auf der Amateurfunktagung über neueste Entwicklungen zu Kommunikationsverfahren bei sehr geringen Empfangssignalen ("Recent Advances in Amateur Weak Signal Communication") krönte am 10. März 2012 das hochkarätige Vortragsprogramm der Amateurfunktagung, die der Distrikt Oberbayern des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC) in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Informatik und Mathematik der Hochschule München ausgerichtet hat.

Denis, DL2DL, aus der Jugendgruppe des DARC-Ortsverbandes Fürstenfeldbruck, verfolgte mit großem Interesse die Präsentation von Professor Joe Taylor,K1JT. "Manche technischen Erklärungen habe ich nicht verstanden, aber mit seinem Englisch hatte ich keine Probleme. Es geht halt etwas schneller als in der Schule", so das Fazit von Denis, der das Graf-Rasso-Gymnasium in Fürstenfeldbruck besucht.

Der Ortsverband Fürstenfeldbruck bietet in seinem Clubheim am Volksfestplatz regelmäßige Bastelnachmittage für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 15 Jahren an. Dort werden elektronische Schaltungen entworfen und gemeinsam aufgebaut. Natürlich kommt dabei auch der PC zum Einsatz - aber nicht zum Spielen, sondern um Schaltungslayouts zu entwerfen und Mikrocontroller-Programme zu entwickeln. Unter dem Ausbildungsrufzeichen DN2MA können die Jugendlichen sogar internationalen Funkbetrieb auf Kurzwelle ausüben und damit ihre Sprachkenntnisse verbessern.

Für neugierige Kinder und Jugendliche organisieren die Funkamateure im Ferienprogramm der Stadt Fürstenfeldbruck im Sommer 2012 zwei spezielle Schnuppertage. Der zweite Termin wird exklusiv für interessierte  Mädchen reserviert. Schon viele Jugendliche konnten in den letzten Jahren durch verschiedene  Aktivitäten für das anspruchsvolle Funkhobby begeistert werden. Daher kann sich der Ortsverband Fürstenfeldbruck mittlerweile über eine der größten Jugendgruppen aller Ortsverbände im gesamten Bundesgebiet freuen.

Jugendgruppenausflug 2011

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Jugendgruppenausflug nach Donauwörth

 

Freitags nachmittags brach die Gruppe von neun Jungs und drei Mädchen mit ihren Betreuern in Fürstenfeldbruck auf.  In Donauwörth am Bahnhof angekommen, erwartete die Teilnehmer ein Fußmarsch von 40 Minuten, bis die Jugendherberge erreicht wurde. Nach einer kräftigen Brotzeit startete das Abendprogramm: eine Nachtwanderung zu einem stillgelegten Eisenbahntunnel, der heute nur noch von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden kann.

 

Für den folgenden Samstag wurde eine sogenannte „Fuchsjagd“ angesetzt. Als „Fuchs“ fungiert bei dieser Spielart des Amateurfunks ein kleiner, versteckter Kurzwellensender, der mittels Funkpeilung aufgespürt werden muss. Dabei gilt es den Standort durch mehrfach wiederholte Peilungen von verschiedenen Positionen möglichst genau zu lokalisieren. In drei Gruppen, mit je zwei Peilempfängern, Kompass  und einem Stadtplan ausgerüstet, machten sich die Jugendlichen auf die Jagd. Auf unterschiedlichen Routen erreichten die Suchteams nach ca. 90 Minuten das Zielgebiet und entdeckten den elektronischen Fuchs, der gut im Gebüsch versteckt war.

 

Am Abend wurde mit dem offiziellen Ausbildungsrufzeichen der Funkamateure praktischer Funkbetrieb auf Kurzwelle durchgeführt. Es wurden einige spannende Kontakte mit spanischen Funkamateuren hergestellt. In einem weiteren Programmpunkt galt es dann, mit einer echten Morsetaste verschiedene Worte zu morsen, die von den Zuhörern zu dekodieren waren. Die Morsetelegrafie ist eine Betriebsart, die unter Funkamateuren immer noch verwendet wird. Sie erlaubt es, mit minimalem technischen Aufwand und kleinster Sendeleistung weite Entfernungen zu überbrücken. Das Erlernen dieser Technik erfordert jedoch viel Übung, Ausdauer und Konzentration.

 

Der Sonntag wurde nochmals zu einer gemeinsamen Wanderung genutzt. Das Ziel, der Schellenberg, ist ein guter Funkstandort. Also wurde neben einer kleinen Kapelle die UKW-Funkstation aufgebaut. Nun konnte auch der 13-jährige Denis sein eigenes Rufzeichen DO3XL benutzen, um andere Funkamateure zu kontaktieren. Er hat die Prüfung zum eigenen Rufzeichen kürzlich bei der Bundesnetzagentur abgelegt und ist nun einer der jüngsten lizensierten Funkamateure. Es gelangen Verbindungen nach Tschechien und in die Slowakei.

 

Am Nachmittag trat die Gruppe die Heimreise nach Fürstenfeldbruck an. Es war für alle Teilnehmer ein erlebnisreiches Wochenende. Vielen Dank den ehrenamtlichen Betreuern aus dem Kreise der Funkamateure des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck (C28) im Deutschen Amateur-Radio-Club e

2011 : Funkamateure aus C28 auf dem 2. Fürstenfelder Bildungsfest

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Das 2. Fürstenfelder Bildungsfest findet am 21. und 22. Mai 2011 im Veranstaltungsforum Fürstenfeld statt. Die Funkamateure des DARC-Ortsverbandes Füstenfeldbruck (C28) werden sich an dieser Veranstaltung mit einem eigenen Informations-Stand beteiligen.

Das Angebot des DARC C28 steht unter dem Titel:

High Tech - Elektronik spielerisch erlernen und erfahren

 

Unter diesem Motto präsentieren die Brucker Funkamateure ihr vielfältiges Hobby mit folgenden Programmpunkt

  • Innovatives Basteln und Programmieren

An einem Lötplatz können elektronische Schaltungen kreativ selbst
gestaltet werden.

Bei einer "Fuchsjagd" wird der "Fuchs" (ein Funksender) mit einem
Peilgerät gesucht. Start zur Fuchsjagd an beiden Tagen jeweils um
10.00 Uhr und um 14.00 Uhr.

  • Weltweit kommunizieren ohne Internet und ohne Handy:

Mit der Amateurfunkstation selbst Kontakte knüpfen und weltweiten
Funkverkehr erleben.

Spannend sind aber nicht nur die Gespräche selbst, sondern auch das
Zusammenspiel von Technik und Ausbreitung der Funkwellen, das die
Funkkontakte ermöglicht.

Das Angebot der Funkamateure beim 2. Fürstenfelder Bildungsfest richtet sich an weibliche und männliche Technik-Interessierte und Kommunikationsfreudige aller Altersgruppen mit oder ohne Vorwissen.

Über zahlreiche Besucher auf dem Informations-Stand würden sich die Funkamateure des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck sehr freuen.

Jahreshauptversammlung 2011

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Neumitglieder durch intensive Jugendarbeit

 

Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Funkamateure am 18. Februar 2011 konnte Helmut Berka, der Vorsitzende des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck im Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. (DARC), auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken.

Berka berichtete ausführlich über die intensive Jugendarbeit des Vereins. Im Rahmen der regelmäßigen Bastelnachmittage und einer erneuten Aktivität im städtischen Ferienprogramm wurden auch im vergangenen Jahr zahlreiche Jugendliche an das interessante Hobby „Amateurfunk“ herangeführt. Einige der Jugendlichen waren so begeistert, dass sie bereits Mitglied des Ortsverbandes geworden sind. Bei nunmehr insgesamt 150 Mitgliedern freut sich der Ortsverband Fürstenfeldbruck mit 38 Jugendlichen über die größte Jugendgruppe der bundesweit rund 1000 Ortsverbände im DARC.

Berka führte während der Veranstaltung aus, dass es für die Zukunft der Gesellschaft besonders wichtig ist, die Jugend auch außerhalb der Schule für technische Zusammenhänge zu begeistern und zum Erlernen eines technischen Berufes zu motivieren. Aus diesem Grund unterstützt seit 2010 eine private Stiftung die Jugendarbeit der Funkamateure mit einer jährlichen Zuwendung. Außerdem konnte der Vorsitzende berichten, dass auch die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck die Aktivitäten im Nachwuchssektor im vergangenen Jahr gefördert hat.

Neben der Jugendarbeit gehört natürlich das Funken im sportlichen Wettbewerb zu den Aktivitäten im Verein. Im Vereinsjahr 2010 konnten die Funker aus Fürstenfeldbruck ihre Platzierung in der bundesweiten Meisterschaft deutlich verbessern. Mit Platz 25 bei fast 600 teilnehmenden Ortsverbänden wurde das bisher beste Ergebnis der Vereinsgeschichte erreicht.

Zum Abschluss der gelungenen Versammlung informierte der Vorsitzende über die geplanten Veranstaltungen für das Jahr 2011. Dazu zählen eine Teilnahme am 2. Fürstenfelder Bildungsfest sowie ein mehrtägiger Jugendgruppenausflug. Außerdem wird ein Vorbereitungskurs für die offizielle Prüfung zum lizensierten Funkamateur angeboten.

Das beliebte Jugendbasteln findet im 14-tägigen Rhythmus statt (Mittwochs von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr im Clubraum am Volksfestplatz). Fest eingeplant sind auch erneute Aktivitäten im Ferienprogramm der Stadt FFB. Dabei wird es wieder einen speziellen Tag für technikbegeisterte Mädchen geben.

Alle Termine und weitere Informationen können auf der Internetseite des Ortsverbandes unter www.funkamateure.ffb.org

2010 : Funkkontakt mit 6V7Z (Senegal)

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In den Senegal führte eine DXpedition auch unser Mitglied Jürgen, DL4MAQ. Von dort machte das Team unter dem Rufzeichen 6V7Z Funkbetrieb und erreichte viele internationale Stationen.

Am Samstag, den 13.11.2010 war für 17.00 Uhr Ortszeit eine Funkverbindung mit der Clubstation von C28 in Fürstenfeldbruck geplant. Dazu hatte das C28-Mitglied Herbert, DL5MGW die Clubstation im Vorfeld bereits vorbereitet.

Pünktlich zur verabredeten Zeit konnten Herbert, DL5MGW und Peter, DL1MPK die Expeditionäre mit einem lauten Signal auf dem 20m-Band in SSB hören und eine Funkverbindung aufbauen. Die Verständigung war ausgesprochen gut und die Expeditionäre schickten ihre Grüße in die Heimat. Im Anschluß an das QSO mit C28 wurde die Station 6V7Z noch von vielen weiteren Stationen angeruf

Jugendgruppenausflug 2010

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Jugendgruppenausflug nach Donauwörth

 

Zum Abschluss des Basteljahres sind 13 Jugendliche des OV C28 vom 23. bis 25. Juli 2010 nach Donauwörth auf den jährlichen Funkausflug gefahren.

Auf dem Programm standen ein Treffen mit den dortigen Funkamateuren, wegen des regenerischen Wetters viele Spiele in der Jugendherberge und am Sonntag endlich Funkverbindungen vom Donauwörther Schellenberg in die Umgebung bis in den Schwarzwald.

Alle Teilnehmer wollen auch im nächsten Jahr wieder mitfahr

2010 : Jugendarbeit der Funkamateure gewinnt Förderpreis

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Den ersten Preis beim Wettbewerb für Jugendprojekte der Bürgerstiftung für den Landkreis FFB hat das Angebot "Elektronikbasteln und Amateurfunk" des Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. (DARC) gewonnen.

Mit dem Wettbewerb unterstützt die Bürgerstiftung für den Landkreis FFB ehrenamtliche Projekte, die in Kinder und Jugendliche als "Kapital der Zukunft" investieren. Ziel ist Jugendliche in ihrer Persönlichkeit zu stärken und für die vor ihnen liegenden Herausforderungen vorzubereiten. Tolerante und gut ausgebildete Jugendliche kommen mit den unterschiedlichen Lebenssituationen besser zurecht.

 

Während der Stifterversammlung am 29. April 2010 im Puchheimer PUC wurde die kontinuierliche Jugendarbeit der Funkamateure aus Fürstenfeldbruck mit einem ersten Platz des Wettbewerbes ausgezeichnet. Der Preis ist mit einer finanziellen Förderung des Projektes in Höhe von 1.500 EUR verbunden, die von EON Bayern gestiftet wurde.

 

Diese finanzielle Unterstützung können die Funker gut gebrauchen. "Unsere jungen Teilnehmer können mittlerweile so gut mit dem Lötkolben umgehen, dass die bereitgestellten Bausätze schnell zusammengebaut sind" berichtet Helmut Berka DL2MAJ, der Vorsitzende der Funkamateure. "Daher müssen wir bereits größere Bastelprojekte anbieten, an denen die Jugendlichen länger arbeiten können" so Berka weiter. Das ist natürlich mit Kosten verbunden, die sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen kaum decken lassen.

 

Zur Preisverleihung waren die Betreuer Bernt Koettgen DF1MI und Oldrich Pecka DL3MBX stellvertretend für das ehrenamtliche Ausbilderteam gekommen. Außerdem konnten einige der jugendlichen Teilnehmer des geförderten Projektes anwesend sein. Theresa, David und Benni präsentierten den anwesenden Stiftern einige ihrer elektronischen Selbstbauprojekte. Neben einem LED-Lauflicht und einem selbstfahrenden Roboter konnte auch ein regelbarer Tongenerator durch den 15-jährigen David Hawpe vorgeführt werden. Besondere Anerkennung beim interessierten Publikum fand aber die selbstgebaute LED-Uhr von Theresa Thoma (15). Benni Wolf (17) erläuterte zum Abschluss seine Pläne für eine Alarmanlage, die er demnächst in Angriff nehmen möchte.

 

Die Bastelnachmittage finden jeden zweiten Mittwoch ab 17.00 Uhr im Clubheim der Funkamateure am Volksfestplatz statt. Interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen zu den laufenden Aktivitäten und die Kontaktadressen der Brucker Funkamateure gibt es im Internet unter www.funkamateure.ffb.or

AJW-Förderpreis 2009

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Mit dem AJW Förderpreis des Deutschen Amateur Radio Club e.V. (DARC) werden besondere Leistungen im Bereich der Jugendarbeit honoriert. Auf der Fachmesse HAMRADIO in Friedrichshafen wurden Ende Juni wieder vier deutsche Ortsverbände für Ihre besonderen Aktivitäten vom Stabsleiter AJW Werner Vollmer, DF8XO, ausgezeichnet.

Wie bereits in den vergangenen Jahren konnte die intensive Jugendarbeit des Ortsverbandes Füstenfeldbruck die Jury auch für den Zeitraum Januar 2008 bis April 2009 überzeugen. Der Vorsitzende der Brucker Funker Helmut Berka, DL2MAJ, konnte daher auf der HAMRADIO eine der begehrten Auszeichnungen entgegen nehmen. Der Förderpreis ist mit 200 EUR für jeden Preisträger dotiert und ist damit eine große Hilfe bei der Finanzierung der Bastelprojekte für die Jugendgruppe des Ortsverbandes.

Der Ortsverband Fürstenfeldbruck bietet in seinem Clubheim am Volksfestplatz regelmäßige Bastelnachmittage für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 15 Jahren an. Auch im Ferienprogramm der Stadt Fürstenfeldbruck organisieren die Funker zwei spezielle Schnuppertage. Einer dieser Tage ist exklusiv für Mädchen reserviert. Schon viele Jugendliche konnten in den letzten Jahren durch dieses Programm für das anspruchsvolle Funkhobby begeistert werden. Mittlerweile hat der Ortsverband Fürstenfeldbruck bundesweit die größte Jugendgruppe.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.funkamateure.ffb.org.

UKW-Contest im Mai 2009

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C28 beim UKW-Contest von drei Standorten aktiv

Erstmals konnte der Ortsverband C28 zu einem UKW-Funkwettbewerb gleich mit 3 Funkstationen antreten. Alle Stationen waren mit Zelt, Notstromaggregat und Funkausrüstung auf geeigneten, exponierten Bergkuppen im Umland von Fürstenfeldbruck aufgebaut, um optimale Reichweiten zu erzielen. Eine der Stationen war eigens für den Ausbildungsfunkbetrieb mit der Jugendgruppe unter dem Rufzeichen DN4MZ reserviert.  

Das Bild zeigt den Ausbildungsfunkbetrieb:  Während Denis das Funkgerät bedient, führt Wolfgang (DK4MZ, Ausbilder) das elektronische Logbuch. Florian (hinten links) und Moritz (hinten Mitte) beobachten die Vorgänge, Benny (vorne rechts) kontrolliert derweil die Ausrichtung der Antenne. Da die Antenne von Hand gedreht wurde, steht auf dem Stationstisch kein Anzeigegeraet, das die Antennenstellung wiedergibt (wie bei elektrischen Rotorsteuerungen sonst üblich).

Insgesamt wurden von der Ausbildungsstation 58 Verbindungen getätigt. Die weiteste Verbindung ging nach Ungarn über 651km, aber es wurden auch Stationen aus Tschechien, Slowenien, der Slowakei, Kroatien, Luxemburg und Oesterreich erreicht. Die Sendeleistung der Ausbildungsstation betrug dabei nur 25W - das ist nur wenig mehr als die Leistung einer Kfz-Bremslichtlampe.  Damit konnte den Jugendlichen wieder gezeigt werden, wie wichtig ein guter Standort und eine wirkungsvolle Antenne für die drahtlose Kommunikation sind.

Etwas mehr technischer Aufwand wurde bei den beiden anderen Stationen des C28 getrieben. Hier waren teilweise mehrere Funkstationen auf verschiedenen Bändern parallel auf Sendung und es wurde die ganze Nacht hindurch insgesamt 24 Stunden Funkbetrieb gemacht. Dadurch kamen auch hier viele Stationen aus verschiedenen Europäischen Ländern in die Logbücher.

Trotz des frühlingshaften Wetters am Tage wurde es in der Nacht recht kalt, so dass es sich die Funker mit Wolldecken und dicken Jacken an der Funkstation bequem machen mussten. Zur allgemeinen Freude traf jedoch die wärmende Sonne bereits früh am Morgen das Zelt und sorgte schnell wieder für angenehme Wärme und einen entspannten Funkbetrieb.

2009 : Sanierung Antennenmast

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Funkamateure sanieren Antennenmast

Im Rahmen der Umgestaltung des Clubraumes der Funkamateure wird auch der Antennenmast am Clubheim des C28 gründlich saniert. Dazu wird am 11. Mai 2009 ein Baugerüst aufgestellt, das ein schnelles und sicheres Durchführen der Renovierungsarbeiten ermöglicht. Projektleiter für die Mastsanierung ist OM Herbert, DL5MGW.

Die derzeit montierten Antennen auf dem Mast am Volksfestplatz in FFB werden den veränderten Anforderungen an die Anlage nicht mehr gerecht. Daher sollen in diesem Frühsommer neue Antennen für Kurzwelle und UKW montiert werden. Diese Gelegenheit werden die Funkamateure vom C28 für eine umfassende Sanierung des robusten Mastes nutzen. 

Der Ortsverband Fürstenfeldbruck (C28) ist derzeit der größte Ortsverband im Distrikt Oberbayern im Deutschen Amateur Radio Club e.V. (DARC) und bietet auch bundesweit der größten Jugendgruppe ein Zuhause. Für die praktische Ausbildung der Jugendlichen an der Funkstation ist eine zuverlässige und sichere Antennenanlage unverzichtbar. Aber auch für die erfolgreiche Teilnahme an weltweiten Funkwettbewerben brauchen die Funker wieder  moderne Antennen. Nur so können sie unter dem offiziellen Rufzeichen DL0FU ihre Heimatstadt Fürstenfeldbruck auf der ganzen Welt bekannt machen und zur Völkerverständigung beitragen.

Und schlußendlich können die Funkamateure aus Fürstenfeldbruck in Notsituationen und Katastrophenfällen eine regionale und globale Kommunikation aufrecht erhalten und die lokalen Hilfsorganisationen und Behörden tatkräftig bei ihrer Arbeit unterstützen. Weltweit betreiben Funkamateure ein dichtes Netz an unabhängigen Funkstationen, die bereits häufig zur Übermittlung von ersten Berichten aus Krisengebieten gedient haben. Damit trägt der ehrenamtliche Betrieb der Funkstation DL0FU durch die Funkamateure auch zur Sicherheit aller Einwohner von Fürstenfeldbruck und Umgebung bei.

Weitere Informationen über die Füstenfeldbrucker Funkamateure finden Sie unter www.funkamateure.ffb.org.

Jugendbasteln - Ein optischer Eindruck vom März 2009

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Der C28 hat derzeit bundesweit die größte Jugendgruppe im DARC. An den Bastelnachmittagen, die jeden 2. Mittwoch im Monat stattfinden, wird es lebhaft im OV-Heim am Volksfestplatz. Neue Interessenten zwischen 10 und 15 Jahren sind natürlich immer willkommen.

Jahreshauptversammlung 2009

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Bericht von der C28-Jahreshauptversammlung 2009

Gut besucht war die ordentliche Jahreshauptversammlung des C28 am Freitag, den 20. Februar im Clubheim. Der Vorsitzende des Ortsverbandes C28 Helmut Berka, DL2MAJ, eröffnete die Sitzung gegen 20.00 Uhr. Nach einer offiziellen Begrüßung insbesondere auch der neuen Mitglieder wurde dem im letzten Jahr verstorbenen OM Uwe, DG3MN gedacht.

Danach berichtete der Vorsitzende ausführlich von den Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Jugendarbeit des OV. Mit 31 Mitgliedern unter 27 Jahren hat der C28 mittlerweile bundesweit die größte Jugendgruppe im DARC. Dieser Erfolg beruht natürlich hauptsächlich auf dem ehrenamtlichen Engagement der Betreuer. Den beteiligten OMs wurde im Rahmen der Sitzung gedankt.

Desweiteren wurde von der Teilnahme des C28 an den letztjährigen Funkwettbewerben berichtet. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Ergebnisse deutlich verbessert werden. Allerdings fehlen immer noch aktive Funkamateure, die für den C28 an den Contesten zur Clubmeisterschaft teilnehmen. Es wurde nochmals dazu aufgerufen, in 2009 vermehrt an den Wettbewerben teilzunehmen und auch das eigene Log beim DARC einzureichen.

Abschließend berichtete OM Helmut von den geplanten Aktivitäten 2009. Sowohl im Clubraum als auch an unserem Antennenmast sind einige Arbeiten notwendig geworden. Projektleiter für die Renovierung des Antennenmastes ist OM Herbert, DL5MGW. An den Bericht des OVV schlossen sich die Berichte des Kassenwartes OM Wolfgang, DK4MZ  und des QSL Managers OM Peter, DC3PH an.

Nach dem offiziellen Ende der Jahreshauptversammlung wurde in kleineren Gesprächsrunden noch über weitere Contestaktivitäten, über neue Möglichkeiten zu EME-Verbindungen auf UKW und viele weitere Themen diskutiert. Erst gegen 23.00 Uhr verabschiedeten sich die letzten Mitglieder.

2009 : DL0FU on air

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Nach einigen Jahren der Funkstille war am Sonntag, dem 11. Januar 2009 unsere Clubstation DL0FU endlich wieder auf der Kurzwelle zu hören.

Der DARC 10m-Contest war die richtige Gelegenheit, um unsere Clubstation endlich aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. Herbert, DL5MGW, hat unter dem Rufzeichen DL0FU für unseren Ortsverband C28 wichtige Punkte für die Clubmeisterschaft gesammelt.

Vom C28 waren im 10m-Wettbewerb außerdem die Rufzeichen DL2MAJ und DL1MPK zu hören.

2008 : Bürgerstiftung fördert Funk- und Elektronibasteln für Jugendliche

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Als besonders förderungswürdig hat die Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck das Funk- und Elektronikbasteln des Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. (DARC) anerkannt.   


Während der Stifterversammlung der Bürgerstiftung im März wurde die  Förderung des ehrenamtlichen Projektes der Funkamateure aus Fürstenfeldbruck bekannt gegeben. Eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500,--EUR aus den Mitteln der Bürgerstiftung kommt den Leitern der Jugendgruppe gerade recht, denn die Finanzierung der Werkzeuge, Bastelmaterialien und Aktivitäten aus den Mitgliedsbeiträgen und freiwilligen Spenden der Mitglieder ist nicht immer einfach.

 

"Durch die Unterstützung der Bürgerstiftung können wir nun mit unserer Jugendgruppe wieder einen Sommerausflug als Jahresabschluß planen" freut sich der Vorsitzende des Ortsverbandes C28 im DARC Helmut Berka, DL2MAJ. "Der mehrtägige Ausflug mit vielen Funk- und Bastelaktivitäten ist immer der Höhepunkt für unsere Jugend. Auf diese Weise können wir den Teilnehmern spielerisch die interessanten Perspektiven technischer Berufe vorstellen und gleichzeitig die Teamfähigkeit fördern" so Berka weiter, der sich selbst auf ein erfahrenes Team von ehrenamtlichen Helfern verlassen kann.

 

Die Bastelnachmittage finden jeden zweiten Mittwoch ab 17.00 Uhr im Clubheim der Funkamateure am Volksfestplatz statt. Interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren sind jederzeit herzlich willkommen. Aktuelles Bastelprojekt ist der Aufbau und die Programmierung einer Digitaluhr.  Weitere Informationen zu den laufenden Aktivitäten und die Kontaktadressen der Brucker Funkamateure gibt es im Internet unter http://www.funkamateure.ffb.org.

2007 : Ehrennadel für DL2MAJ

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Funkamateur aus Fürstenfeldbruck erhält Auszeichnung für intensive Jugendarbeit


Helmut Berka, DL2MAJ, erhält die Ehrennadel des Distriktes Oberbayern im Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. (DARC) für sein außerordentliches Engagement in der Jugendarbeit.

Überrascht war Helmut Berka am Samstag, den 17. November 2007 als er unerwartet auf der Distriksversammlung des Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. in Aschau am Inn die Ehrennadel des Distriktes Oberbayern verliehen bekam.

In der Laudatio des Distriktsvorsitzenden Christian Entsfellner, DL3MBG, wurde das langjährige Engagement von Berka in der Jugendarbeit bei den Funkamateuren gewürdigt. Neben vielen bundesweiten Aktivitäten im "Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule" (AATiS) widmet sich Berka hauptsächlich der Jugendarbeit im Ortsverband Fürstenfeldbruck.

Im Clubheim der Funkamateure bietet Berka zusammen mit seinem erfahrenen Team bereits seit mehreren Jahren Elektronikbasteln für Jugendliche an. "Wir möchten bei unseren Teilnehmern das Interesse an technischen und elektronischen Zusammenhängen wecken" betont der Diplom-Ingenieur, der sich auch beruflich mit der Elektronik beschäftigt und daher ein breites Fachwissen vermitteln kann. "Vielleicht können wir einige unserer jungen Teilnehmer sogar zum Erlernen eines technischen Berufes motivieren" hofft Berka, der natürlich auch von den Nachwuchsproblemen in den technischen  Berufen zu berichten weiß.

Die Bastelnachmittage finden alle 14 Tage im Clubheim der Funkamateure am Volksfestplatz in Fürstenfeldbruck statt. Weitere Informationen sowie alle Kontaktdaten können im Internet unter http://www.funkamateure.ffb.org abgerufen werden.

AJW-Förderpreis 2007

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Ausgezeichnete Jugendarbeit der Funkamateure

 

Auf der internationalen Amateurfunkmesse HAM RADIO 2007 in Friedrichshafen wurde die Jugendarbeit der Funkamateure aus Fürstenfeldbruck erneut ausgezeichnet.


Im bundesweiten Wettbewerb um die beste Jugendarbeit des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) e. V. mit 1060 Ortsverbänden erreichte die Jugendgruppe der Funkamateure aus Fürstenfeldbruck den dritten Platz. Damit wurde das Engagement der Brucker Funker für die wichtige technische Aus- und Weiterbildung interessierter Jugendlicher bereits zum dritten Mal ausgezeichnet.

Das Referat für Ausbildung, Jugendarbeit und Weiterbildung (AJW) im DARC lobt den bundesweiten Förderpreis für interessante und nachahmenswerte Projekte in der  Jugendarbeit aus. Neben Einzelprojekten im Rahmen der DARC Jugendarbeit wird insbesondere eine ganzjährige intensive Jugendarbeit in den Gruppen in die Bewertung einbezogen.

Der Ortsverband Fürstenfeldbruck wurde für seine regelmäßigen Aktivitäten im Ferienprogramm der Stadt Fürstenfeldbruck sowie die ganzjährigen Bastelnachmittage für Kinder und Jugendliche aus der Region ausgezeichnet.

Die nächsten Aktivitäten um Kinder und Jugendliche für moderne Technik und Elektronik zu begeistern, finden auch 2007 im Ferienprogramm der Stadt Fürstenfeldbruck statt. Es gibt zwei Aktionstage zum Thema Amateurfunk. Wie bereits im letzten Jahr ist einer der beiden Tage im September für Mädchen reserviert, die sich gerne mit Elektronik und Funktechnik beschäftigen möchten. Für beide Tage sind noch Plätze frei. Anmeldungen erfolgen über die offiziellen Anmeldestellen für das Ferienprogramm.

Weitere Informationen zu den Funkamateuren des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck befinden sich im Internet unter http://www.funkamateure.ffb.org.

Ferienprogramm 2006

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14-jährige Schülerin aus Fürstenfeldbruck funkt auf Kurzwelle bis nach Amerika


Auch in diesem Jahr folgten die Funkamateure des Ortsverbandes "C28" im DARC ihrer Tradition und luden im Rahmen des Ferienprogrammes der Stadt Fürstenfeldbruck in ihr Clubheim am Volksfestplatz ein. Insgesamt 15 technikbegeisterte Jungen und Mädchen besuchten in den Ferien die beiden Schnuppertage der Funkamateure.

Nachdem sich in den letzten Jahren fast ausschließlich Jungen zu den technisch-orientierten  Veranstaltungen anmeldeten, organisierten die Funker in diesem Sommer erstmals einen zusätzlichen Tag exklusiv für Mädchen.  Mit 8 Teilnehmerinnen kann dieser spezielle "Girls' Day" als voller Erfolg angesehen werden.

Sowohl die Jungen als auch die Mädchen bekamen einen umfassenden Einblick in das internationale Hobby der Funkamateure geboten. Ein wichtiger Aspekt des Hobbies ist der Selbstbau von elektronischen Schaltungen und Antennen. Daher wurden auch an dem Schnuppertag kleine Schaltungen gelötet, die anschließend mit nach Hause genommen werden durften.

Insbesondere die Mädchen hatten viel Spass daran, selbst zum Mikrofon zu greifen und unter dem offiziellen Ausbildungsrufzeichen DN2MA mit anderen Funkamateuren zu sprechen. Zunächst wurde dieser Funkverkehr auf UKW über die Relaisfunkstelle DB0ZU auf der Zugspitze durchgeführt. Durch ihre guten Englischkenntnisse konnte die 14-jährige Lena sogar ein Funkgespräch auf Kurzwelle in die USA erfolgreich abwickeln.

Nach dem Mittagessen ging es dann zu einer sogenannten "Fuchsjagd" durch die Stadt. Mit kleinen Peilgeräten versuchte die Jugend einen versteckten Sender - den "Fuchs" - aufzuspüren. Allen Teilnehmern gelang das Auffinden und man traf sich am Standort des Senders wieder.

Die Funkamateure hoffen, mit diesen Veranstaltungen junge Leute für Technik und technische Berufe zu interessieren. Aber natürlich würden sie sich auch freuen, wenn sie einige Teilnehmer für ihr Hobby begeistern konnten.  Weitere Informationen auf der Webseite der Funkamateure aus Fürstenfeldbruck  unter www.funkamateure.ffb.org.

Jugendgruppenausflug 2006

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Brucker Jugendliche auf Exkursion mit den Funkamateuren

 

Mit einem Wochenendausflug in den Bayerischen Wald ging das Jugendprogramm der Brucker Funkamateure in die Sommerpause.

Sechs Jugendliche aus Fürstenfeldbruck brachen mit ihren Betreuern Helmut Berka und Wolfgang Foertsch am Nachmittag des 21.Juli zu einem erlebnisreichen Wochenende in den Bayerischen Wald auf. Ziel der Gruppe war die Jugendherberge Frauenberg am Fuße des Dreisessel (1312m).

Sofort nach der Ankunft wurde auf dem großzügigen Areal der Herberge die Funkstation aufgebaut, um Kontakt mit den Daheimgebliebenen aufzunehmen. Dank des Amateurfunk-Relais DB0EL auf dem Olympiaturm in München gelang der Kontakt mit der Funkstation DL0FU im Clubheim des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck (C28) problemlos.

Natürlich weckten die Antennen und Funkgeräte das Interesse der anderen Herbergsgäste. Die Jugendlichen und ihre Betreuer ergriffen die Gelegenheit und vermittelten den Interessierten die Faszination des Amateurfunks. So ging auch beim abendlichen Grillen am Lagerfeuer der Gesprächsstoff nicht aus.

Am Samstag stand eine Bergwanderung auf den Dreisessel auf dem Programm. Die Jugendlichen waren von der imposanten Bergwelt fasziniert und staunten nicht schlecht, als die Betreuer am höchsten Punkt  eine komplette UKW-Funkstation aus ihren Rucksäcken hervorholten. Bereits nach kurzer Zeit gelang eine Funkverbindung mit dem französischen Funker F6HOK. Die überbrückte Entfernung belief sich auf 450km und löste bei den Jugendlichen große Begeisterung darüber aus, dass man mit relativ geringem Aufwand Funkverbindungen quer über Deutschland hinweg tätigen kann.

Wegen der hohen Temperaturen fielen die Wanderung und das Funken am Sonntag kürzer aus und der restliche Tag bis zur Rückfahrt wurde zur allgemeinen Freude im Naturfreibad Neureichenau verbracht. Pünktlich gegen 16.00Uhr lieferten die Betreuer die Jugendlichen wieder bei ihren Eltern ab. Die Frage, was ihnen denn am Besten gefallen hat, beantwortete der Jüngste, Daniel, kurz und knapp : „Alles“ !

Auch in den Sommerferien bieten die Brucker Funkamateure Aktivitäten für die Jugend. Im Rahmen des Ferienprogrammes der Stadt FFB gibt es zwei Amateurfunk-Schnuppertage. In diesem Jahr ist einer der Tage exklusiv für technisch interessierte Mädchen. Weitere Informationen unter www.darc.de/c/28.