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Ortsverband Hürth (G50)

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Besichtigung der Ausgrabungen unter dem Kölner Dom am 18.05.2007

Fotos von Hans-Otto Dornfeld (DL2KCI)

Nach der himmlischen Führung über das hohe Dach des Kölner Doms im Jahre 2003 stand dieses Jahr im Gegensatz dazu eine Führung durch die Ausgrabungen unter dem Dom auf dem Programm.

Direkt zu Beginn sieht man auf einer großen Abbildung, wie die Ausgrabungen durch die verschiedenen Erdschichten verlaufen.
Abdrücke des alten Fußbodenbelags. Die Säulen rechts sind erst bei den Ausgrabungen zur Stabilisierung entstanden.
Anhand von großen Tafeln wurden die verschiedenen Bebauungen erläutert, die an der Stelle des heutigen Doms gestanden haben.
Anhand dieses farbig gekennzeichneten Modells kann man sich die Bebauung der verschiedenen Epochen besser vorstellen. Es ist gar nicht so einfach, sich dreidimensional in die übereinanderliegenden Baustufen zu versetzen.
Mit den Ausgrabungen wurde nach dem zweiten Weltkrieg begonnen. Seit 1998 sind die Ausgrabungen aus finanziellen Gründen gestoppt.
Unter dieser schmalen Holzbrücke geht es so tief herunter, dass sich dort unten bei Rheinhochwasser etwas Wasser sammelt.
Interessierte Blicke in die dunkle Tiefe.
Bei den Ausgrabungen wurden immer wieder Steintafeln gefunden.
Bei den Ausgrabungen wurden immer wieder Steintafeln gefunden.
Vor der Schwelle aus Trachytblöcken zum alten Dom.
Die Fundamentmauer zwischen dem nordwestlichen Querhaus und dem nördlichen Seitenschiff des alten Doms zeigt einen Riss, der durch die Last von zwei Pfeilerfundamenten entstanden ist.
Dies ist die Fußbodenheizung eines noch nicht näher bekannten römischen Gebäudes, welches unter dem heutigen Dom im 2. oder 3. Jahrhundert gestanden hat.
Die Dombaustelle wurde vorwiegend vom Rhein aus mit Material beliefert. Um auch die schweren Steine gut transportieren zu können, wurde eine eigene gepflasterte Straße zur Dombaustelle angelegt.
Dies ist eine Brunnenanlage aus dem 4. Jahrhundert. Die Treppe darüber führte vor 1322 vom alten Dom auf das Niveau des gotischen "Neubaus".
Bemalte Wand eines Wohnhauses, das sich unter dem heutigen Dom befand.
Achtung: Kopf einziehen!