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Ortsverband Hürth (G50)

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Notfunkdienst zum Weltjugendtag am 20. und 21.08.2005

Fotos von Günther Mester (DL3KAT), Hans-Otto Dornfeld (DL2KCI) und Hans-Peter Prast (DL2KHP)

Die Hürther Feuerwehr hat den OV Hürth (G50) gebeten, zum Weltjugendtag wieder einen Notfunkdienst ähnlich wie zum Jahreswechsel 1999 / 2000 zu organisieren, da auf Grund der hohen erwarteten Pilgermassen ein Zusammenbruch der öffentlichen Kommunikation befürchtet wurde. In der Feuerwache Hürth wurde die Zentrale unserer Aktivitäten aufgebaut, von wo aus eingehende Notrufe sofort an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden konnten. Im gesamten Stadtgebiet waren OMs als "menschliche Notrufsäulen" postiert, um Meldungen aus der Bevölkerung und von den Passanten aufzunehmen und an die Zentrale weiterzuleiten. Der Einsatz, der nur durch die tatkräftige Unterstützung von zahlreichen OMs realisiert werden konnte, erstreckte sich von Samstag Mittag, dem 20.08.2005 bis Sonntag Abend, dem 21.08.2005.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön allen Helfern, vor allem den auswärtigen, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben!

Einige Tage bevor die Aktivitäten in und um Köln begannen, wurde die 2m-Antennenanlage auf den Schlauchturm der Feuerwache Hürth installiert. Als wir ankamen, stand die Drehleiter schon einsatzbereit auf dem Hof und wir konnten direkt loslegen.
Herr Becker (li) von der Feuerwehr und Hans-Peter (DL2KHP, re) erstürmen auf direktem Wege den Himmel.
Die Antenne soll in der Halterung montiert werden, in der zur Weihnachtszeit gut sichtbar der Weihnachtsbaum steckt.
Da der Durchmesser der Halterung sich nicht ganz genau von unten bestimmen liess, muss nach einem ersten Versuch noch ein passendes Vierkantrohr organisiert werden.
Die Kabelverlegung erfolgt über das Dach der Fahrzeughalle...
damit die Kabelwege bis zur Leitstelle nicht allzu lang werden.
Am Ende wird die Leiter noch einmal ganz herausgefahren, damit niemand den Überblick verliert. Jetzt bekommt man auch einen Eindruck über die quasioptische Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen im UKW-Bereich.
Und so sieht dieser Überblick aus, hier in Richtung Norden, also nach Köln...
...und hier Richtung Osten mit dem Siebengebirge im Hintergrund.
Nochmal Köln und im Hintergrund das Bergische Land.
Ein erster Funktionstest, durchgeführt von Hans-Peter Prast (DL2KHP), lässt eine gute Reichweite erahnen.

Weltjugendtag am 20. und 21.08.2005

Wenige Tage später nimmt Günther Mester (DL3KAT) schon die ersten Funksprüche der einzelnen Standorte in der Zentrale entgegen.
Frank (DO1KFG) und Dennis (DL7RBI) haben ihren Posten bezogen. Die Meldepunkte wurden duch große Schilder gekennzeichnet.
Einige OMs haben sich die Zeit auf der Kurzwelle vertrieben.
Joachim (DH4JG) an seinem Standort.
Bei den Schichtwechseln wird eine kurze Übergabe gemacht. Joachim (DH4JG, li) wird gerade von Heinz (DL1KHB, re) abgelöst.
Hans-Otto (DL2KCI) mit seinem in Meldeschildfarbe lackierten Fahrzeug am Standort Berrenrath.
Es täuscht, aber der kleine Smart von Jürgen (DF1KBN) beherbergt nicht nur die Funkausrüstung, sondern auch einen DVB-T-Empfänger mit Bildschirm über den unter anderem auch das spezielle Programm "WJT2005", welches vom Kölner Colonius abgestrahlt wurde, empfangen werden konnte. Die genauen Daten waren: Kanal 40 (626 MHz), 8k-COFDM, QPSK, FEC 1/2, GI 1/8 und Nettodatenrate 5,53 MBit/s.
Dies war die QSL-Karte für den beantragten Sonder-DOK WJT05.