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Geocaching

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Fotos: DF7YT, DO1YST, DM4LTE
 

Die Botschaft aus dem Marmeladenglas

Insgesamt 22 begeisterte Jugendliche haben das Geocaching für sich entdeckt.
Im Rahmen der Ferienspiele stellte der OV Bünde im DARC den Cachern vier GPS-Geräte zur Verfügung, mit denen sie sechs „moderne Schatztruhen“ finden konnten, die jeweils einen Teil einer Botschaft in sich trugen. In Gruppen von drei oder vier Kindern ließen sie sich von den GPS-Geräten durchs Bünder Elsebruch leiten, begleitet von den erfahrenen Funkamateuren des Ortsverbandes Bünde. Bis auf 2 bis 3 Metern genau führten die Geräte ans Ziel. In diesem Gebiet galt es, unter Gras oder Büschen die Marmeladengläser zu finden, um die Botschaft ausfindig zu machen. Manchmal ist der erste Gedanke gar nicht so schlecht. „Sollte der Schatz etwa hinter dem Schaltkasten liegen? Nee, wir gucken erst mal hier in der Hecke.“ Letztendlich verbarg er sich doch hinter dem Schaltkasten. Auch der einzuschlagende Weg ist manchmal nicht ganz einfach. Das GPS-Gerät zeigt die direkte Richtung zum Schatz und die Entfernung. „Sollen wir jetzt hier schon abbiegen, oder erst den nächsten Weg links ab?“ Die Entscheidung kann manchmal falsch sein, aber es wird nur ein kleiner Umweg, denn irgendwann steht fest, welcher Weg es ist, der zum Ziel, zum Schatz führt. Diese komplizierten Aufgaben haben die Kids intuitiv mit Bravour gelöst!

Die Botschaft, die die Jugendlichen letztendlich erfahren hatten lautete: „Funken, ein völkerverbindendes Hobby - DARC.“ So jedenfalls sehen die Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) ihre weltumspannende Kommunikationsart.

Die GPS-Geräte sind Funkempfänger, die mehrere Satelliten gleichzeitig empfangen, die in der Erdumlaufbahn kreisen. Aus der Laufzeit der Funksignale und den Informationen der Satelliten errechnen die Geräte die Entfernung zum Satellit und damit den eigenen Standort auf eine Genauigkeit von 2 bis 5 Metern. Vorher werden die Koordinaten der Caches einprogrammiert und zeigen aufgrund des aktuellen Standortes die Richtung und die Entfernung zum Ziel. Jedoch nur direkt, ohne Berücksichtigung der begehbaren Wege oder Straßen. So kann durchaus manchmal ein Fluss, eine Autobahn oder ähnliches eine große Hürde sein, um zum angezeigten Ziel zu kommen.

Signale empfangen, z.B. GPS-Signale, darf jeder (bis auf einige Ausnahmen, wie Polizeifunk). Wer aber senden möchte, wie die Funkamateure des DARC, benötigt eine Sendegenehmigung und ein Rufzeichen, erteilt von der Bundesnetzagentur. Informationen hierzu über Jürgen Schimmel, Rufzeichen DF7YT, vom OV Bünde unter Tel: 05223-878277 oder per E-Mail: df7yt(at)darc.de .

 

 

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