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Treffen auf HAM-Radio 2015

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Bünder treffen Jakobstader am Bodensee

Funkamateure aus Bünde treffen die Amateurfunkfreunde aus der finnischen Partnerstadt Jakobstad diesmal in Friedrichshafen am Bodensee. Nach herzlicher Begrüßung wurden die persönlichen Eindrücke und Erlebnisse seit dem letzten Treffen ausgetauscht. Auch fachliche, technische Gespräche rund um das gemeinsame Hobby kamen nicht zu kurz.

Bereits seit 1979 pflegen Bünder und Jakobstader Funkamateure ihre Kontakte, meist per Funk über 1.515 km hinweg, aber auch durch gegenseitige Besuche.
Diesmal war der gemeinsame Besuch auf Europa´s größter Amateurfunkausstellung, die HAM-Radio in Friedrichshafen, der Anlass zum Treffen.

Auf der HAM-Radio finden sich jährlich Funkamateure aus allen Ecken der Welt ein. Thema 2015: „Raumstationen, Satelliten, Reflexionen: Amateurfunkkontakte ins All“ Allein an diesem Leitgedanken erkennt man den hohen Standard und das technische Know How der Funkamateure. Sowohl über den Kosmos als auch über einfachere Dinge, wie Kabel oder Stecker und über alles drumherum kann man sich auf dieser Messe erkundigen.

 

Warum heißt die Messe eigentlich „HAM-Radio“?

„Radio“ ist klar. Jedoch kommt es aus dem Englischen und bedeutet „Funk“ in allen Facetten. Also nicht nur „Radio“ wie deutsche ihren Rundfunkempfänger nennen.

Aber was ist „HAM“? Das ist natürlich nicht „Schinken“, wie das englische Wörterbuch uns vormachen will. Eigentlich weiß niemand so genau, warum die Funkamateure kurz „HAM“ genannt werden.

Eine der Sagen zur Entstehung des Begriffs HAM ist folgende: In Nordamerika, in den frühen Zeiten des Funks (1890 – 1910) musste die Kommunikation zwischen Schiffen und Küstenstellen drahtlos erfolgen. Die mechanisch betriebenen Sender überdeckten das gesamte hochfrequente Spektrum. Die immer zahlreicheren Funkamateure kommunizierten untereinander in oder zwischen den Städten. Durch die Art der einfachen Sender und Empfänger konnte jeder jeden in der Umgebung hören. Die manchmal frustrierten Operator der kommerziellen Funkstellen fühlten sich dadurch beeinträchtigt. Und so nannten sie die Funkamateure, angelehnt an das Wort „jam“ (Papierstau), „HAMs“.  Einige Zeit später bezogen Funkamateure, die offenbar die einstige Bedeutung gar nicht kannten, den Begriff HAM auf sich selbst. Im Laufe der Jahre wurde der kompetente, hilfsbereite Funkamateur auch im Umgangsjargon „Ham“ genannt. So wurde aus einem Schimpfwort eine weltweit gültige Ehrenbezeichnung. Anstatt „Messe von und für Funkamateure“ wurde die Messe in Friedrichshafen kurz „HAM-Radio“ genannt. Übrigens - nur die „Hamvention“ in Dayton, Ohio, ist größer.