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Ortsverband Plau am See (V18)

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OV aktuell

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OV-Abend

Die Ortsverbandsmitglieder treffen sich in der Regel an jedem ersten Freitag im Monat, ab 18.00 Uhr, im Freizeitzentrum Kommunikation und Technik.

Gäste sind herzlich willkommen!

OV-Runde

Die Ortsverbandsmitglieder treffen sich montagabends, ab 19.00 Uhr, zum Klönschnack auf der Frequenz 145,525 MHz.

Die an Arduino-Projekten interessierten Ortsverbandsmitglieder treffen sich auf der Frequenz 430,2125 MHz.

OV-Station

Der Ortsverband führt folgende Rufzeichen:
•  für den Club
   •  DEØQSA
   •  DLØGOL
   •  DLØPAS
   •  DLØSAK
•  für die Ausbildung
   •  DN1PAS
   •  DN2ALY

OV-Spende

DARC e.V. Spendenkonto
IBAN: DE17 5001 0060 0995 4226 05
BIC: PBNKDEFF
Postbank Frankfurt

Plauer Amateurfunker luden ein zum ersten Kidsday in 2017. Der neunjährige Paul Stolpe nutzte die Chance.

Plaus Amateurfunker hatten zum ersten Kidsday eingeladen. Auch Paul Stolpe wollte das Angebot nutzen, um zum ersten Mal zu funken.


Die Ausbilder Traudel und Karl-Heinz Wilck sind aufgeregt. Und sie fragen sich, wie wohl die Ausbreitungsbedingungen sein werden. Und ob schon Newcomer – so nennt man die Anfänger im Amateurfunk – zu hören sein werden? Der Neunjährige kann noch kein Englisch. Deshalb muss er auf die unteren Frequenzen ausweichen, auf denen deutsch sprechende Stationen zu erwarten sind.


Für die unteren Frequenzen sind die Bänder 80 m (3,6 - 3,8 MHz) und 40-m Band (7,0 -7,2 MHz) prädestiniert. Paul probiert es auf 80 m. Doch es will nicht sofort klappen. Also startet er selbst einen allgemeinen Anruf: „CQ Kidsday, CQ Kidsday von Delta November eins Papa Alfa Siera – ich gehe auf Empfang.“ Es antwortet die Station Delta Lima acht Hotel Whisky Mike (DL8HWM) und Pauls erste Funkverbindung beginnt. Beide Stationen begrüßen sich, tauschen Empfangsberichte aus und stellen sich gegenseitig mit Namen, Standort und Lieblingsfarbe vor. Pauls Lieblingsfarbe ist Rot, die seiner Gegenstelle mit dem Operator Wilfried aus Plau-Plötzenhöhe Schwarz. Wilfried möchte von Paul wissen, welche Hobbys er hat. Nachdem diese Fragen beantwortet sind, bedanken sich beide und vereinbaren den Austausch von QSL-Karten.


Anschließend wird mit Hilfe der Ausbilder die Frequenz getauscht und Paul arbeitet auf 40 m. Da kann er sogar Stationen mit Ausbildungsrufzeichen arbeiten. Es folgen einige weitere Verbindungen mit Stationen aus dem Raum Baden- Württemberg. Paul schreibt anschließend gleich die QSL-Karten als Bestätigung für seine Funkverbindungen und lässt sich nun von seinem Vater nach Hause abholen.


Das war an diesem Morgen alles sehr aufregend für Paul und er war glücklich, dass alles so geklappt hat. Der Neunjährige wird in den nächsten Wochen seine Hörer-Prüfung ablegen, bekommt dann ein eigenes Hörer-Rufzeichen und kann eigene selbst gestaltete Karten über den DARC verschicken. Übrigens, wer es wie Paul machen möchte, kann sich bei beim Ortsverband des DARC e.V. in Plau am See melden.
 

Deutschlandweit ist das Interesse am Amateurfunk gestiegen

Der DARC e.V. mit seinen bundesweit über 1000 Ortsverbänden bietet viele Kurse und Lehrgänge zum Erlangen einer Zulassung zum Amateurfunk an. Dazu gehört auch der Plauer Ortsverband mit Sitz im Kinder- und Jugendzentrum. Mit dem Arbeitskreis Amateurfunk in der Schule übernehmen die Plauer Funkamateure viele Anregungen zu Bastelprojekten auch für Einsteiger. Wer sich für Elektrotechnik/ Elektronik interessiert, ist bei ihnen herzlich willkommen.

Als Einstieg bieten wir einen Schnupperkurs mit 10 Veranstaltungen einmal wöchentlich über eine Doppelstunde ab dem 9. Januar 2017 an.
Mit diesem Kurs Amateurfunk und elektronisches Basteln möchte der Ortsverband des DARC e.V. (Deutscher Amateur- Radio- Club) Plau am See interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse dazu einladen und das Interesse dafür wecken. Das schließt eine Fortsetzung bis zum Erlangen einer Amateurfunksendeerlaubnis nicht aus, bei Bedarf kann es also weitergehen.

Zum Abschluss des zehnwöchigen Kurses ist ein Besuch im Institut für Luft- und Raumfahrt DLR, Außenstelle Neustrelitz geplant. In dieser Satellitenempfangsstation kann bei vielen interessanten Experimenten mitgemacht werden, wie beispielsweise das Programmieren eines kleinen Roboters oder auch einem echten Raketenstart.

Der Kurs findet im Kinder- und Jugendzentrum Plau am See, Steinstraße 96, in der ersten Etage statt und der Kostenbeitrag je Schüler beläuft sich auf 20 €.
Wer besonders auf Amateurfunk neugierig ist, kann am 7. Januar in der Zeit von 8:00 bis 10:30 Uhr schon einmal bei uns vorbeischauen und vielleicht auch schon einmal zum Mikrofon greifen, denn an diesem Tag ist weltweiter Kidsday. Also nicht lange überlegen, wir sehen uns!!! 

Junge Funker besuchten das DLR in Neustrelitz

Bereits das zweite Mal besuchten die jungen Funker des DARC Ortsverbandes Plau am See die Außenstelle des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz. Dort betreibt das DLR neben hochmodernen Forschungseinrichtungen insbesondere eine Satellitenempfangsstation.

Die Exkursion zum DLR stellte einen Höhepunkt zum Abschluss des Ausbildungsjahres der jungen Funker im Plauer Ortsverband dar. Sie trug dazu bei, Begeisterung für Natur- und Ingenieurwissenschaften bei den Jugendlichen zu wecken. Das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt mit seinen zahlreichen Standorten in der gesamten Bundesrepublik ist eine der modernsten und größten  Forschungseinrichtungen Europas. Das DLR befasst sich u.a. mit der Erforschung und Entwicklung von Luft- und Raumfahrzeugen, Hochgeschwindigkeitszügen, Satellitennavigation und Verfahren zur umweltfreundlichen Energiegewinnung.

Die Neustrelitzer Außenstelle des DLR unterhält in ihrer Einrichtung ein DLR_School_Lab sowie das DLR_Projekt_Lab. Dort können Schulklassen, in Gruppen eingeteilt, zahlreiche Experimente beispielsweise zu Themen der Schwerkraft, des Flugzeug- und Raketenantriebs und des Programmierens von Robotern durchführen. Weitere Projektangebote gewähren Einblicke in den Sternenhimmel, erklären Flugbahnen von Satelliten, zeigen Möglichkeiten der Wettervorhersage auf und veranschaulichen die Navigation über Satelliten.

Das DLR_School_Lab wusste anlässlich des Besuchs aus Plau mit einem besonderen Highlight aufzuwarten. Auf dem DLR-Außengelände waren schon von Weitem riesige Satelliten-Antennen zu bestaunen, die u.a. dem Empfang von Forschungs- und Wettersatelliten, der Kommunikation mit der Weltraumstation ISS und der Messung der Sonnenstrahlung dienen. In einem großzügigen Versuchslabor konnten an verschiedenen Experimentierplätzen die Möglichkeiten der drahtlosen Kommunikation über Satelliten-Antennen erforscht werden. Im Zentrum des Interesses stand die Fragestellung, wie so riesige Datenmengen in extrem kurzer Zeit nahezu fehlerfrei  über große Entfernungen übertragen werden können.

Die Beteiligten waren sich allesamt sicher, dass die Exkursion recht anschaulich dazu beigetragen hat, die Zusammenhänge von Elektronik, Kommunikations- und Hochfrequenztechnik besser zu verstehen.

Kidsday 2014

trifft auf mäßiges Interesse. Trotz Ankündigung des Kidsday in der lokalen Presse fanden sich nur drei Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren ein. Diesen dreien konnte allerdings ein großes Interesse an der Funkerei nicht abgesprochen werden. Gerne wären sie schon des Morgens gekommen. Aus organisatorischen Gründen konnte die Station jedoch erst ab mittags besetzt werden. Ein, wie sich zeigen sollte, suboptimales Timing hinsichtlich der Ausbreitungsbedingungen. Nachmittags ist das 80m-Band momentan nun mal tot. Immerhin bot das 40m-Band einige deutschsprachige Stationen. Dem Jüngsten, Jannis, war es vergönnt, fünf Funkgespräche zu führen. Seine weiteste Verbindung führte immerhin bis Südschweden. Sicherlich bot der Kidsday keinen Anlass, Jubelchöre erklingen zu lassen. Dennoch hatten die drei Kinder ihren Spaß, der sich sicher auch an ihrem Interesse an den Morsezeichen und den eingegangenen bunten QSL-Karten spiegelte.   

Auszeichnung auf hoher Ebene

Anlässlich der Distriktversammlung am 5. Oktober 2013 wird Dieter Wollert DH8JK die Ehrennadel des Distriktes Mecklenburg-Vorpommern für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Ortsverband V18 verliehen. Die Ehrung wird durch den Distriktvorsitzenden Franz Berndt DL9GFB vorgenommen.

Franz verweist auf Dieters Eintritt in den DARC im Jahre 1980 und seine langjährige Mitgliedschaft im OV L11 in Essen. Mit dem vergönnten Ruhestand habe es Dieter in seine alte Heimat gezogen. Im Jahre 2002 hätten sich Dieter und seine Frau Annemarie DO8AWP in Plau am See niedergelassen. Beide seien seitdem Mitglieder im OV V18.

Mit anerkennenden Worten würdigt Franz Dieters Schaffen im Bereich der Nachwuchsförderung. Dieter vermittele am Amateurfunk interessierten Schülern Kenntnisse in praktischer Elektronik. Das Spektrum seines Engagements erstrecke sich beginnend mit einfachen Lötübungen, über den Aufbau einfacher Schaltungen auf dem Steckbrett, bis hin zur Bestückung komplexer Leiterplatten. In diesem Zusammenhang seien ein kompletter 80m-Empfänger und kürzlich eine Fuchspeileinrichtung für die Newcomer im OV entstanden.

Nicht unerwähnt ließ Franz, dass Dieter Erfahrung und Wissen gerne und bereitwillig an andere weitergibt.

Die Mitglieder des OV V18 gratulieren Dieter zu seiner Ehrung.

Leuchtturm am Plauer See erfährt weltweit Aufmerksamket

Erstmals ist in diesem Jahr  der Leuchtturm am Plauer See in die Liste der Veranstalter des International Lighthouse Lightship Weekend unter der Nummer DE0119 aufgenommen worden. Damit bekommen die Plauer Funkamateure die Möglichkeit, den Plauer Leuchtturm weltweit bekanntzumachen. Alljährlich am 3. Wochenende im August treffen sich Funkamateure weltweit an ihnen nahe gelegenen Leuchttürmen und Feuerschiffen. Vor dem Hintergrund der Wertschätzung und Bewahrung von Baudenkmälern als Kulturgut ist in den 90-er Jahren des vorigen Jahrhunderts von schottischen Funkamateuren die Idee entworfen worden, ein Funkertreffen zu organisieren, das das Ziel verfolgt, ihnen am Herzen liegende Leuchttürme respektive Feuerschiffe zu präsentieren und untereinander vorzustellen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich diese Idee weltweit zu einem Renner, so dass momentan etwa 450 Leuchttürme und Feuerschiffe in über 50 Ländern der Erde an dem Spektakel der Gemeinschaft der Funkamateure beteiligt sind.

Mit der Registrierung des Plauer Leuchtturms konnten sich die Funkamateure des Ortsverbands des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC e.V.) in Plau am See erstmals in diesem Jahr an dem Event beteiligen.  Die Plauer Funker brachten auf dem Gelände vor dem Leuchtturm ihr technisches Gerät in Stellung und stellten insgesamt über 600 Funkverbindungen her. Allein 560 geglückte Verbindungen sind dem Enthusiasmus des Clubmitglieds Alexander Schengber zuzuschreiben. Als interessant und weitest entfernt zeigten sich Funkziele in Japan, Südafrika, Australien, Zypern und Andorra.

Der Ortsverband des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC e.V.) in Plau am See spricht anlässlich der gelungenen Veranstaltung einen Dank aus an die Tourist Info Plau am See GmbH, die die Druckkosten für die Funkbestätigungskarten übernommen hat, an Herrn Frommer, der das Gelände zum Aufbau der Antennen zur Verfügung gestellt hat, an die Plauer Fischer, die mit einem Stromanschluss ausgeholfen haben und zu guter Letzt an die Familie Schengber, die ihren komfortablen Wohnwagen zur Aufnahme der Funkstation überlassen hat.

Startschuss für workshopARDUINO gefallen

Am Samstag, dem 2. März 2013, entschieden sich am workshopARDUINO interessierte Mitglieder des OV V18, diesen zu starten. Zu einem ersten Arbeitstreffen verständigte man sich auf Donnerstag, den 14. März 2013. Eine Fortführung im Abstand von jeweils 14 Tagen wurde als angemessen empfunden. Der OV zeigte sich erfreut, auch einen Interessierten ohne Clubzugehörigkeit gewonnen zu haben. Die Gründungsmitglieder beteuerten, selbstverständlich weiterhin am workshopARDUINO Interessierte willkommen zu heißen.

In Hinblick auf den ersten Termin verständigten sich die Anwesenden auf eine gemeinsame Arbeitsperipherie. Als notwendige Komponenten wurden im Sinne einer Minimalausstattung zunächst vereinbart: ein tragbarer PC, die ARDUINOsoftware und als Hardwarekomponente das ARDUINOboard. Auf die Empfehlung zielführender Literatur wurde zunächst verzichtet, da der Programmiereinstieg durch im Internet verfügbare Sketche gewährleistet ist.

In der angestrebten Arbeitsweise verständigten sich die Gründungsmitglieder des Workshops darauf, vereinbarte Aufgabenstellungen weitgehend zu Hause zu erledigen. Als methodischen Vorteil betrachtete man den Umstand, das gemeinsame Treffen somit effektiv für die Präsentation der Arbeitsergebnisse, die gegenseitige Unterstützung im Bemühen um Alternativen und Ergänzungen nutzen zu können. Vor dem Hintergrund einer schier unermesslichen Anwendungskulisse von Mikroprozessoren bestand Konsens, den kreativen Geist an der Programmierung Interessierter den oft steif anmutenden Strukturen herkömmlicher Lehrgangsformen nicht unterzuordnen zu wollen. Es wurde die Hoffnung bekundet, in der bewusst offenen Arbeitsform des Workshops einen angemessenen Zugang zur Programmierung von Mikroprozessoren respektive zum Thema ARDUINO finden zu können.

Europatag der Schulstationen

Am 5. Mai 2012 gestalteten Ausbildungs- und Schulstationen ihren Europatag. Im OV V18 nahm Pascal Papke DE7PJP unter dem Ausbildungsrufzeichen DN1PAS an diesem Wettbewerb teil. Pascal stellte u.a. Funkverbindungen her zu DK0CEU (geografischer Mittelpunkt der EU bei Frankfurt a.M.) und SQ7CGN (Sonderrufzeichen zur Fußball-EM in der Nähe von Warschau). Diese und weitere Funkverbindungen bescherten ihm unter den Teilnehmern immerhin den 11. Platz. Sein Erfolg wurde in einer Urkunde dokumentiert.

Schüler aus Plau am See legt erfolgreich Prüfung zum Funkamateur ab

Dazu begab sich der erst 14-jährige Alexander Schengber, noch begleitet von seinen Eltern, am 10. August 2011 zur Bundesnetzagentur nach Dresden. Die Bundesnetzagentur ist die staatliche Institution, die bei Nachweis einer entsprechenden Qualifikation ein Zeugnis erteilt, das zur Teilnahme am Funkverkehr im Rahmen des Amateurfunkdienstes berechtigt. Und dieses Zeugnis konnte Alexander Schengber, einem Zögling des Ortsverbands des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC e.V.) in Plau am See, überreicht werden. Mit der Zeugnisübergabe einher geht die Erteilung eines sogenannten Rufzeichens, das dem frisch gebackenen Funkamateur zumindest in dessen Kreisen, zur zweiten Identität wird. So wird Alexander in Funkerkreisen weltweit zukünftig wohl eher unter DL2ALY, gesprochen: delta lima zwei alpha lima yankee, als unter seinem bürgerlichen Namen bekannt werden.

Alexander kam bereits mit neun Jahren zum Ortsverband des DARC e.V. in Plau am See. Damals interessierte er sich zunächst für Bastelprojekte im Bereich elektronischer Schaltungen. Schnell aber sprang auf ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, der Funke über zum Amateurfunk. Bereits Anfang des Jahres 2008 legte er eine Prüfung ab zum Short Wave Listener. Die erworbenen Kenntnisse befähigten ihn schon früh, den Kurzwellenfunk qualifiziert verfolgen zu können. Im gleichen Jahr nahm er bereits erfolgreich als Kurzwellenhörer an einem Funkwettbewerb im Lande Mecklenburg-Vorpommern teil.

Vom Virus des Amateurfunks gepackt, wollte Alexander dann aktiv daran teilnehmen. Von diesem Willen getragen, mit anderen Funkamateuren auch sprechen zu können, mit ihnen Erfahrungen und Ideen austauschen zu dürfen, bereitete er sich mit Unterstützung seiner Ausbilder im Ortsverband auf ein weiteres Zertifikat vor, das ihm diesen Wunsch erfüllen sollte. Bereits Anfang des Jahres 2009 wies Alexander seine funk- und betriebstechnischen Kenntnisse vor der Prüfungskommission der Bundesnetzagentur in Bremen erfolgreich nach. Seitdem nimmt Alexander aktiv und mit wachsendem Interesse am Amateurfunkdienst teil.

Schon bald genügen ihm die mit der Einsteigerlizenz erteilten Möglichkeiten nicht mehr. Er möchte mit den Großen konkurrieren dürfen und seine Amateurfunkstation ausbauen. Denn wirkliche Weitverbindungen, dazu zählen die Funkkontakte mit Japan, Australien und Südamerika, sind eben doch nur mit leistungsstarkem Gerät, vorrangig dem Aufbau einer wirkungsvollen Antenne, zu bewerkstelligen. Und wieder musste Alexander sich mühen und ihn zusätzlich qualifizierende Kenntnisse pauken. Mit dem jüngst in Dresden erworbenen Zertifikat, dem Amateurfunkzeugnis der Klasse A, hat er auch dieses Ziel erreicht.

Die Amateurfunkgemeinschaft in aller Welt freut sich, einen wahren Aktivisten in ihren Reihen hinzubekommen zu haben. Alexander dankt den ihn stets geförderten Ausbildern seines Ortsverbands und hinsichtlich seines jüngsten Erfolgs insbesondere seinem langjährigen Mentor, Herrn Karl-Heinz Wilck.

Zeitgleich mit Alexander Schengber hat Herr Ronald Berg seine Kenntnisse zum Erwerb des Amateurfunkzeugnisses der Klasse E erfolgreich nachgewiesen. Die von ihm erworbene Einsteigerlizenz  erlaubt ihm, aktiv, wenn auch in zunächst bescheidenem Maße, am Amateurfunkdienst teilnehmen zu dürfen. Ronald Berg wird auf den Amateurfunkbändern zukünftig unter dem Rufzeichen DO8RBP zu hören sein.

Der Ortsverband des DARC e.V. in Plau am See erwartet einen weiteren Erfolg und hofft, schon in naher Zukunft eine Funkamateurin, auch aus eigenem Kreis, beglückwünschen zu dürfen.

An dem am 16. September d.J. von den Plauer Schulen ausgerichteten Kindertag beteiligen sich selbstverständlich auch die hiesigen Funkamateure. Mit Blick auf interessierten Nachwuchs werden sie mit einem Bastel-, Spaß- und Informationsstand präsent sein.

V18 eröffnet Ausbildungsjahr 2011

Mit dem Ende der Sommerferien und dem Beginn des neuen Schuljahres nimmt auch der OV V18 in Plau am See seine Ausbildungstätigkeit wieder auf. Zur Einstimmung auf anstehende Projekte und Terminierung der Ausbildungsnachmittage trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandsvorstands mit ihren Auszubildenden nebst deren Eltern.

Nach kurzer Begrüßung referierte Traudel Wilck, DL1SYL, in Zuwendung zu den Neuen die pädagogische Zielsetzung des Amateurfunkverbands, die zunächst darin bestehe, die hiesigen Kinder und Jugendlichen für moderne Kommunikations- und Informationstechnologien zu begeistern. Damit werde die Plattform für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, abseits kommerz-basierter Internetverführungen, geschaffen. Im Verlauf konfrontiere man die Kinder und Jugendlichen behutsam mit Ausbildungssegmenten sowohl die Praxis als auch die Theorie von Funktechnik betreffend. Für das Ausbildungssegment Praxis sei der Bau eines kleinen, aber durchaus gebrauchsfähigen Kurzwellenempfängers in Aussicht gestellt. Das Bauprojekt erlaube, frühzeitig am Kurzwellenfunk als Hörer teilzunehmen, andererseits eröffne es ein Interesse für das Verstehen von Funktionen im Bereich der Funktechnik und der Elektronik. Für die Ausbilder bestehe eine besondere Herausforderung darin, der Heterogenität der Ausbildungsgruppe hinsichtlich der Altersstruktur als auch des Vorwissens gerecht zu werden. Dazu sei es erforderlich, Lerngruppen zu bilden. Gegebenenfalls könne auch Individualförderung durchgeführt werden. Oberstes Gebot sei die Würdigung des Kenntnisstands jeden Einzelnen und dessen individuellen Leistungsvermögens. Im Verlauf der Ausbildung werde die Ablage einer Prüfung zum anerkannten Kurzwellenhörer angestrebt. Als oberstes Ausbildungsziel stehe das Erlangen des Amateurfunkzeugnisses als die Voraussetzung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst. Darüber hinaus habe das Amateurfunkzeugnis als staatliches Zertifikat schon so manchem den Weg zu einem erfolgreichen Berufseinstieg, wenn nicht sogar zum Studium, bereitet. Traudel beendet ihre Ausführungen mit dem Appell an die interessierte Jugend, sich um einen guten Lernerfolg zu bemühen.

Im Anschluss wurden Alexander Schengber, DL2ALY, Gratulationen zuteil für die erfolgreiche Ablage der Amateurfunkprüfung der Klasse A. Vor dem Hintergrund seines Alters von erst 14 Jahren findet seine Leistung besondere Anerkennung. Olaf Graupner, DE8AAL, wurde mit einer Urkunde geehrt, die ihm seine Funkaktivität zum Europatag der Schulstationen bestätigt.

Zum Abschluss der Zusammenkunft berichtete Alex im Rahmen einer PowerPoint-Präsentation von Erlebnissen auf der Læsø Rende, einem ehemaligen Feuerschiff, das als Ausflugsattraktion in der Kieler Förde vor Anker liegt. Die Læsø Rende hat der Jugend des Ortsverbands des DARC in Plau am See im Juli d.J. auf ihrer 5-tägigen Urlaubstour als Unterkunft und Stützpunkt interessanter Unternehmungen gedient.

Jugendarbeit im Ortsverband

Der Ortsverband Plau am See des Deutschen Amateur-Radio-Clubs steht in der Tradition der Jugend- und Nachwuchsförderung und sieht darin seinen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt. Vor diesem Hintergrund ist das Projekt Amateurfunk von A-Z kreiert und umgesetzt worden. Die Zielsetzung wird vorrangig darin gesehen, bereits Kinder als auch Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren für den Amateurfunk zu interessieren, wenn nicht zu begeistern. Im Hintergrund steht der pädagogische Ansatz, dem gewonnenen Interesse und der anfänglichen Begeisterung eine gewisse Ausdauer bei anhaltender Konzentration zu verleihen. Inhaltliche Schwerpunkte ergeben sich aus dem Wesen des Amateurfunks, nämlich der Symbiose aus Kommunikation und Technik. Das bedeutet, dass dem Umgang mit der im Funk üblichen Verkehrssprache Englisch und der Aneignung technischen Wissens ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.

Der Arbeitskreis findet sich zu einmal wöchentlichem Termin. Ziel ist es, den Geheimnissen der Funktechnik, also der Sende- und Empfangstechnik, auf die Spur zu kommen. Im Vordergrund der praktischen Ausbildung steht immer der Grundsatz, Phänomene spielerisch erfahrbar werden zu lassen. So vermitteln praxisorientierte Kurse anfangs beispielsweise die triviale Erkenntnis, dass ein Lämpchen nur in einem geschlossenen Stromkreis leuchtet. In der Folgezeit offenbaren sich weitaus spannendere Erlebnisse, bis hin zu der verblüffenden Erkenntnis, drahtlos, also per Funkwelle, mit Gleichgesinnten weltumspannend kommunizieren zu können. Erstaunlichweise treten die Highlights unserer multimedialen Exzesse keinesfalls als Konkurrent auf. Die altersgerechte Aufbereitung der erklärenden Begründungen zu den gewonnenen Erkenntnissen in der methodischen Vielfalt stellt stets eine hohe Herausforderung dar.

Anfänglich im Teilnehmerkreis wahrnehmbare Hemmnisse und Zögerlichkeiten in der Kommunikationsbereitschaft sind überwiegend dem mangelnden Zutrauen im Umgang mit der englischen Sprache geschuldet. Erfreulicherweise zeigt sich jedoch bald, dass mit Beharrlichkeit und ständigem Üben der gewünschte Erfolg nicht ausbleibt.

Im Ergebnis aller Bemühungen des Ortsverbands um die Nachwuchsförderung steht eine nicht unbeachtliche Zahl staatlich geprüfter Funkamateure, die sich mit Leib und Seele den vielfältigen Aktivitäten auf den Kurz- und Ultrakurzwellen verschrieben haben. Dabei ist allen zu Gute gekommen, durch die Arbeitsmöglichkeit an einer vereinseigenen Ausbildungsstation ein hohes Maß an Methodenkompetenz im Bereich der Betriebstechnik erfahren und verinnerlicht zu haben. Ohne expliziten Anspruch, Kompetenzen im Sozialverhalten einüben zu wollen, findet deren Förderung quasi nebenbei statt im Kontakt zu Menschen aus aller Welt, im Erkennen deren Vielfalt und Anderssein.

Vorrangige Motivation des Ortsverbands Plau am See des Deutschen Amateur-Radio-Clubs ist, den hiesigen Kindern und Jugendlichen eine Plattform für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Nicht zu verhehlen ist die Hoffnung, dem Einzelnen perspektivisch auch zu einem Stückchen Chance in einen erfolgreichen Berufseinstieg verhelfen zu können.