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von Gerhard Hoyer DJ1GE und Ehrhart Siedowski DF3XZ
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12.1 M |
Als Amateurfunker im Einsatz
Aus dem Filmmaterial den NDR zum Thema Sturmflut stammt dieser Beitrag, der auf der Webseite des NDR zu finden ist:
http://www.ndr.de/land_leute/norddeutsche_geschichte/chronologie/sechzigerjahre/sturmfluthoyer103.html
Amateurfunk zwischen Elbe und Lübecker Bucht - nördliches Niedersachsen - Hamburg - südöstliches Schleswig-Holstein - Helgoland
Gerhard Hoyer (DJ1GE)
Palmerstraße 5
20535 Hamburg-Hamm Nord
eMail: dj1ge(at)alice-dsl.net
Telefon: 040 / 250 62 78
Hamburger Funkamateure halfen nach Ausfall der Kommuikationssysteme
Wir erinnern uns:
Sturmflut 1962 – Hamburger Funkamateure im Einsatz
Die in der Nacht vom 16./17. Februar 1962, Freitag zum Samstag über die Stadt Hamburg hereinbrechende verheerende Sturmflut, die mehr als 300 Tote forderte und viele Einwohner obdachlos machte, führte auch zum Totalausfall des Telefonnetzes der Deutschen Bundespost und anderer Nachrichtenverbindungen.
Schon am Samstagmorgen trafen sich Funkamateure auf ihren Frequenzen und boten Polizei, Feuerwehr und Behörden im Rathaus spontan an, ein Funknetz aufzubauen. Diese verfügten jedoch über eigene Netze. Lediglich das Bezirksamt Hamburg-Mitte, welches mit ihren im Überschwemmungsgebiet gelegenen Ortsämtern Altenwerder, Finkenwerder und Waltershof keine Verbindungen hatte, nahm das Angebot der Funkamateure an.
So wurde am Sonntagmorgen im 9. Stockwerk des am Hauptbahnhof gelegenen Bezirksamtes im City-Hochhaus eine Feststation eingerichtet, beim Ortsamt Finkenwerder kamen eine Feststation und bei den beiden anderen Ortsämtern bewegliche Stationen zum Einsatz.
Über 400 Funksprüche weitgehend im 80-m-Band wurden in Laufe von 29 Stunden bis zum Montagabend abgesetzt oder empfangen, Hilferufe nach Medikamenten, nach Essen und Ärzten angenommen und weitergeleitet, Telegramme an Angehörige aufgenommen und Nachrichten an andere Behörden und Privatpersonen vermittelt.
Wie Verwaltungsdirektor Goos vom Bezirksamt an den DARC-Distrikt schrieb, ist es durch die selbstlose Hilfe der Funkamateure gelungen, viele der Flutgeschädigten mit Nahrung und Kleidung zu versorgen, dazu auch große Mengen an Material für die Bergungsmannschaften zu beschaffen und die
Fahrzeuge technischer Dienststellen in die betroffenen Gebiete zu leiten.
An dem Einsatz waren nachweislich 39 Personen beteiligt.
Info: DARC-Distriktsarchiv Hamburg, Betreuer Gerhard Hoyer, DJ1GE.
von Gerhard Hoyer DJ1GE und Ehrhart Siedowski DF3XZ
Als Amateurfunker im Einsatz
Aus dem Filmmaterial den NDR zum Thema Sturmflut stammt dieser Beitrag, der auf der Webseite des NDR zu finden ist:
http://www.ndr.de/land_leute/norddeutsche_geschichte/chronologie/sechzigerjahre/sturmfluthoyer103.html

