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Amateurfunk zwischen Elbe und Lübecker Bucht - nördliches Niedersachsen - Hamburg - südöstliches Schleswig-Holstein - Helgoland
BEMFV kurz erklärt (Quelle DARC e.V.)
Fragen und Antworten zur BEMFV aus den DL-Rundsprüchen 2011
Amateurfunk als Experimentalfunk
Ralph, DL2YED, sandte folgende Frage ein: "Amateurfunk ist Experimentalfunk. Müssen bei einer messtechnischen Prüfung der Bundesnetzagentur alle vorhandenen und in der Erklärung angegebenen, aber zum größten Teil nicht aufgebauten Antennen, aufgebaut werden?" Antwort: Nein! Wenn der Funkamateur seine Station "nach unten" verändert, also Antennen angezeigt hat, die einmal gestanden haben, aber mittlerweile abgebaut worden sind, muss er keine neue Anzeige abgeben. Auch können bei einer Prüfung nur angezeigte und vorhandene Antennensysteme geprüft werden. Es ist auch möglich Antennen aufzubauen ohne sie anzuzeigen. Nehmen wir an, ein Funkamateur hat bereits eine Anzeige für seine Dipolantenne auf dem 30-m-Band abgegeben und baut eine zweite Antenne für das selbe Band auf, welche jedoch einen kleineren Sicherheitsbereich hat als die bisher angezeigte Dipolantenne, dann muss keine neue Anzeige abgegeben werden. Dadurch hat der Gesetzgeber sichergestellt, dass dem Experimentalgedanken des Amateurfunkdienstes Rechnung getragen wird. Weiterhin sind natürlich Antennen, die ausschließlich zum Empfang genutzt werden, nicht anzuzeigen. Solche Antennen sollten dann in der Dokumentation zur BEMFV, die beim Funkamateur zuhause verbleibt, entsprechend gekennzeichnet werden.
Distrikt Hamburg (E) Distriktsvorsitzender Ehrhart Siedowski DF3XZ
Hermann-Löns-Weg 17 22335 Hamburg Tel.: 040 51322206 e-mail: df3xz(at)darc.de
