Entstehung und Gründung (Quelle Chronik der ersten 25 Jahre von DK5ZC)

vor 1973:
die zukünftigen Mitglieder sind Teil der umliegenden Ortsverbände Kronberg, Main-Taunus oder noch in keinem Ortsverband organisiert.
In allen Ortsverbänden wird nach einer Örtlichkeit für Treffen gesucht. Gründungsmitglied DK5ZC spricht die Gemeinde Niederhöchstadt
an, diese verweist aber auf die bevorstehende Eingliederung mit Eschborn. Eine Entscheidung soll danach fallen.

August 1973:
DK5ZC erhält mit Datum 09.08.1973 ein Schreiben von der Stadt Eschborn, in welchem mitgeteilt wird, dass vorübergehend 
Räumlichkeiten in der alten Jahnschule in Eschborn zur Verfügung stehen. Dadurch entstand spontan die Idee, in Eschborn einen 
eigenen Ortsverband zu gründen, da die Räume dafür eine einmalige Grundlage bildeten.
DL3VR schrieb in der Folgezeit alle lizenzierten Funkamateure in Eschborn an. Von den damals 19 Funkamateuren sprachen sich 17
für und 2 gegen eine Neugründung aus.

September 1973:
Grünes Licht für die Neugründung gab es mit Schreiben vom 17.09.1973 des damaligen Distriktsvorsitzenden Brunner. 
Der Termin für die Neugründung wurde festgelegt auf den

                 23. Oktober 1973, 20 Uhr, Kleiner Saal im Restaurant der Stadthalle Eschborn.


Es fanden sich zur Gründung 8 Lizenzinhaber und 3 interessierte Personen ohne Lizenz ein.
Die drei ohne Lizenz wurden unmittelbar nach dem Gründungsakt in den OV als Mitglied aufgenommen. 
Es handelte sich hier im einzelnen um: Heinz Behrens DL3VR, Käthe Behrens DJ1AC, Hermann Groh DL1HH, Manfred Klatt DK5ZC, 
Wolfgang Erfurth DJ3NI, Dr. Helmut Stenger DL7FW, Josef Stöhr DK8FV, Dr. Werner Knauf DJ6EC sowie Reinhold Groh, 
Hannelore Erfurth und Herbert Machytka ex OE7PK. 
Ferner waren noch anwesend der stellvertretende Distriktsvorsitzende Karl Vogel DL9RE und der Vorsitzende des Eschborner Vereinsringes,
Herr W. Kemmer, nebst einigen weiteren Gästen. 

Der erste Vorstand setzte sich zusammen aus Dr. Helmut Stenger DL7FW als Vorsitzenden, Hermann Groh DL1HH als Vertreter, 
Manfred Klatt DK5ZC als Kassierer und Reinholf Groh als QSL-Manager.
Zum Jahresabschluss am 31.12.1973 waren ganze 18 DM in der Kasse und keinerlei Gerätschaften als Inventar. 
Es gab noch viel zu tun....
                                               

die ersten Jahre in den 1970ern (Quelle Chronik der ersten 25 Jahre von DK5ZC)

1974:

Aus beruflichen Gründen muss OM Stenger sein Amt als Vorsitzenden an OM Groh übergeben. Neuer Stellvertreter wird Peter Stinner DF2FZ.

Dies alles brachte die inzwischen zahlreicher gewordenen Mitglieder ( ca. 25 ) nicht davon db, die Renovierungsarbeiten inklusive Verkabelung und Heizungsinstallation zngig voranzutreiben. Zahbeiche Sachspenden in Form von Lampen, Kabel, Teppichboden usw. erleichterten die Aktion. Es handelte  sich bei diesen Räumen nicht um jene, welcher der Club heute besitzt. Die ersten Clubräume waren zwei Mansardenzimmer im Gebäude des Jugendzentrums. Sie befanden sich im 3. Stock des Hauses und waren durch den Seiteneingang in der Passage vom vorderen zum hinteren Hof des Grundstückes zu erreichen.

Damit schon Funkbetrieb gemacht werden konnte, wurden auf dem Dach eine 10- Element Antenne für das 2m Band, ein Rundstrahler flir 2m und eine auf 5 Bänder erweiterte FD4 für Kurzwelle angebracht. Clubeigene Geräte waren allerdings noch nicht vorhanden. Im Bedarfsfall mußte eben jeder seine eigenen Geräte von zu Hause mitbringen. Am Freitag, dem 13. Dezember 1974 wurden dann schließlich in einer kleinen Einweihungsfeier die Räume ihrer Bestimmung übergeben. Clubabende waren fortan nun jeden Freitag, davon waren der zweite und vierte Freitag im Monat als offizieller Clubabend ausgewiesen. Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 1974 war die Beteiligung am Wiesenfest. Es war zum 1. Mal, dass der Club in dieser Art in der Öffentlichkeit auftrat. Auf dem freien Gelände hinter dem Festzelt wurden 2 UKW-Mobilstationen und eine KW-Station in einem kleinen Zelt in Betrieb ausgestellt.

Dies hatte zur Folge, daß unser OV erstmalig Resonanz in der Presse, im Höchster Kreisblatt, in Form eines großen Artikels mit Bild fand. Unsere Aktivität war der Stadt Eschborn angenehm aufgefallen. Sie gewährte uns kurze Zeit später eine Starthilfe in Höhe von 2000,- DM. Der nächste Höhepunkt war darauf die Anschaffung des ersten clubeigenen Gerätes, eines Kurzwellentransceivers,,SWAN 350". Das Jahr 1974 wurde abgeschlossen mit einer kleinen Weihnachtsfeier.

 

1975:

Im Frü[iahr 1975 wurde uns von der Stadt Eschborn nach entsprechender Bitte ein weiterer Raum für Werkzeug und Geräte und für Bastelzwecke zur Verfügung gestellt. Zum zweiten Mal nahmen wir am Wiesenfest teil. Die nichtlizenzierten Mitglieder des Ortsverbandes bereiteten sich auf ihre Lizenzprüfungen gemeinsam vor. . Im Dezember wurde dann noch eine fiir unsere damaligen Verhältnisse größere Anschaffung gemacht. Es war unser 6-Element- Kurzwellenbeam. Das Jahr fand wieder seinen Abschluß mit der Weihnachtsfeier,

 

1976:

Das Jahr 1976 begann gleich mit einer weiteren Neuanschaffung. Ab Februar waren wir mit einem ,,Multi 2000" auf 2m QRV. Da nun vereinseigene Geräte fiir Kurzwelle und UKW zur Verfügung standen, wurde es allmählich Zeit, ein eigenes Clubrufzeichen zu beantragen: DL0EJ wurde zum 01.07.1976  offiziell genehmigt.

Das Wiesenfest veranlaßte uns auch wieder zu Aktivitäten in Form einer weiteren Ausstellung.Dies war die größte, aber auch die letzte Veranstaltung unseres Clubs direkt auf dem Wiesenfestgelände. Die Aktion lief in Zusammenarbeit mit den 11m-Funkern von Eschborn und Umgebung, zu welchen OM Franke entsprechende Kontakte hatte. Die Ausstellung bestand aus zwei Stationszelten, je eins für Amateurfunk und eins für CB-Funk und einem Gemeinschaftszelt für ca. 150 Personen mit Grill und Getränkeausgabe. Ferner waren zwei Kurbelmaste flir KW und UKw-Antennen aufgebaut. Diese Ausstellung fand an zwei Tagen statt, am Samstag erstmals in Verbindung mit einem kleinen Flohmarkt. Insgesamt gesehen war diese Veranstaltung die erste, welche den größten Erfolg des noch recht jungen OV's darstellte und 20 neue Mitglieder einbrachte.

Der Mitgliederzuwachs hatte zur Folge, dass mittlerweile der Anteil der Nichtlizenzierten relativ groß geworden war. Erstmals veranstaltete der Club nun offiziell, wieder unter der Regie vom OM Machytka, ab Oktober 1976 Vorbereitungskurse für die Lizenz. 19 Teilnehmer schrieben sich diesmal ein.

 

1977:

Am 29.4.77 war turnusgemäß wieder eine Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen statt. Einige der alten Vorstandsmitglieder kandidierten nicht mehr, so dass sich nun eine fast völlig neue Zusammensetzung im Vorstand ergab: 1. Vors. Josef Stöhr DKIFV, 2. Vors. Willi Jürgens DC2FH, welcher später wieder aus familiären Gründen zurücktrat, und durch Barbara, DL4F AZ ersetzt wurde, Kasse: Herbert Machytka, DJ0MA, welcher später ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegte und dann wieder durch den alten Kassierer Manfred Klatt, DK5ZC ersetzt wurde. Schriftführer wurde DF2FZ, Peter Stinner.

Zum Wiesenfest 1977 fand wieder ein großer Flohmarkt statt. Erstmalig in diesem Jahr jedoch nicht auf dem Wiesenfestgelände, sondern in der Tiefgarage der Firma Teleprint in Eschborn im Industriegebiet.

Am 2.9.77 erhielt unser OV ein Schreiben der Stadt Eschborn in welchem dem OV die Möglichkeit angedeutet wurde, nun doch evtl. andere Räume zu bekommen. Am 11.9.77 antwortete der OV der Stadt und bat um Zuweisung neuer Räume. Es war ein von uns ausgearbeiteter Raumteilungsplan beigefügt. Dieser enthielt die von der Stadt unverändert übernommene Aufteilung, in Form eines UKW-Raumes, eines Kurzwellenraumes und eines gesondert abgeteilten Ätzplatzes mit fließendem Wasser. Bei dem Ätzplatz wurde die gesonderte Abtrennung begründet mit etwa giftigen Dämpfen, welche bei diesen Arbeiten aufsteigen könnten.

Das Jahr 1977 ging dann wieder mit einem Ausbildungskurs für die Lizenz zu Ende.

 

1978:

Die Überlassung der neuen Räumlichkeiten fand per Vertrag am 12.05.1978 statt. Die Einweihungsfeier war irgendwann im Zeitraum zwischen März und Mai 1978 (Genaueres hierzu ist leider nicht mehr bekannt).

 Das Wiesenfest fand in diesem Jahr erstmals in Form eines Flohmarktes mit Tombola, also in der gleichen Form, in welcher es noch viele Jahre veranstaltet wurde, auf unserem Hof des Clubheimes statt. 

Im Herbst des Jahres begannen erstmals Kurse unter der Leitung von Josef, DK8FV, welcher mit modernen Lehrmethoden und Geräten wie einem TageslichtprojekXor, welcher extra für diesen Zweck angeschafft wurde, einen Kurs von fast 70 Teilnehmern zum Ausbildungsziel bringen musste. Unser Clubraum reichte für diese Teilnehmerzahl nicht aus, so dass dieser Kurs in dem Raum des Schachclubs abgehalten werden musste. Um die CW-Ausbildung sorgte sich Erich, DL6FAL. Was das Jahr 1978 noch brachte, war die erstmalige Beteiligung am Weihnachtsbasar des Vereinsringes und natürlich eine Weihnachtsfeier.

 

1979:

Für das Jahr 1979 ist erwähnenswert, dass wir hier am Faschingszug teilnahmen. OM Walter Staudinger stellte seinen VW-Bus zur Verfügung. Es wurden Antennen montiert, welche mit Reiz- und anderer Wäsche von Damen aus unserem OV garniert wurden. Um welche Damen es sich aus unserem OV handelte, wird hier nicht verraten! Das Motto war: ,,Emilie häng die Wäsche ab, wir wollen funken". Entsprechender Beifall durch die Öffentlichkeit und Resonanz in der Presse war die Folge.

Der 6.7.1979 brachte zwei Ereignisse: An diesem Tag wurde das 100. Mitglied in unseren OV aufgenommen und die Jugendgruppe wurde gegründet.

Vorsitzender wurde Knut Caesar, damals DG5FF. Im gleichen Sommer wurden wir endlich auch auf Kurzwelle ,,richtig" QRV. Es wurde der Kurzwellenbeam aufgebaut, eine Aktion von ca. 8 OM's ohne Zuhilfenahme der Feuerwehr.

 

 

die 1980er Jahre (Quelle Chronik der ersten 25 Jahre von DK5ZC)

Stationen in den Jahren 1980/81 waren die erstmalige Beteiligung des Clubs am Eschenfest. Erstmals fand auch im Frühjahr 1980 der traditionelle Frühschoppen im Eschborner OV-Heim statt.

1980 wurde das OV-Heim zum zweiten Mal renoviert. 

Wir hatten sehr starke Mitgliederzuwüchse, so dass schon im Club die erste Forderung nach einem Aufnahmestop laut wurde. Im Jahr 1981 hatten wir einen Mitgliederstand von ca. 140 Personen. Wir waren damals der zweitgrößte Verein in Hessen. Im Sommer 1980 startete der OV seine 2. Ausflugsfahrt. Nachdem wir am 13.3.77 die Studios von Radio Luxemburg besichtigten, durch welche uns Rainer Holbe führte, war es im Jahr 1980 unser nicht sehr viel kleineres Amateurfunkzentrum in Baunatal, welches wir besuchten. Im Juni 1980 kamen unsere RTTY-Freunde ebenfalls auf ihre Kosten. Der erste Mikrocomputer wurde angeschafft. Mit Wirkung vom 4.8.81 war er als vollautomatische Station in der Luft.

Bei den Vorstandswahlen am 20.2.81 wurde der Vorstand um 5 weitere Referatsposten ohne Stimmrecht erweitert. Der Vorstand sah nun folgendermaßen aus: 1. Vors. Willi Sauerbrei DH4FAA, 2. Vors. Gerhard Weiß DL7 FAI, Kasse: Manfred Klatt DK5ZC, QSL: Hermann Groh DL1HH, OW-Jugend Michael Bauer DL5 FAH, Schriftf. Bruno Caesar DG5FL; Referenten: Veranstaltungen/ Theke Erich Behrens, Kurzwelle Jochen Errulat, RTTY und up Werner Glitsch, Öffentlichkeitsarbeit Barbara Reß, Gerätewart Rudi Reß. Die Ausbildungskurse wurden in den Jahren 81 bis 83 nicht mehr von Josef geleitet. Die Thematik wurde jetzt in mehrere Fachgebiete mit entsprechend vielen Referenten aufgeteilt. Die Gesamtdauer der Kurse lag nun nicht mehr bei 18, sondern bei 24 Doppelstunden. Die CW-Lehrgänge fanden weiterhin unter der Leitung von Erich, DL6FAL, zweimal jährlich getrennt für Anfänger und Fortgeschrittene statt.

Die ersten Fielddays und Teilnahme an Contesten fanden statt. Weitere Gerätschaften wurden angeschafft.

Am 4. Februar 1983 wurde der folgende Vorstand gewählt: OVVin Barbara Reß DL4 FAZ, 2. Vors. wie vorher Gerhard Weiß DL7FAI, Schriftf. Karl Minola DL2FBC; Kasse, QSL und OV-Jugend blieben gleich.

Hier sollte auch das erste, von diesem Club herausgegebene Diplom zu Gunsten der "Deutschen Krebshilfe" seine Beachtung finden. An die "Deutsche Krebshilfe" z. Hd. von Frau Dr. Mildred Scheel wurden die ersten 1000,-DM als Erlös des Diploms übergeben. Diplommanager war OM Karl Minola. Ein Bild in den OV-Räumen hat diesen Augenblick festgehalten. Es zeigl OM Karl Minola, OM Gerhard Weiß und Frau Dr. Scheel bei der Übergabe des Schecks.

Weiter gibt es noch etwas Besonderes zu erzählen, was der Club in dieser Zeit für seine Mitglieder erschlossen hat: Es handelt sich um die Nutzungsmöglichkeit des Katastrophen-Schutzübungsgeländes auf dem alten Flugplatzgelände in Eschborn für Clubveranstaltungen wie Fielddays und dergleichen, oder auch für private Initiativen im Interesse des Amateurfunks. Der clubeigene Kurbelmast war damals mit Genehmigung des THW in Frankfurt fest aufgestellt.

Unser Mitgliederstand war MItte der 1980er Jahre bei 157 Personen angelangt.

Im Jahr 1984 machten zwei Mitglieder unserer Jugendgruppe in der Presse Schlagzeilen. Die OM's Torsten Caesar und Jochen Feldhaar waren zwecks Ehrung zu einem Empfang bei Bürgermeister Riebel geladen. Anlaß war ihre Teilnahme an der Aktion "Jugend forscht": Torsten Caesar entwickelte einen Grafikplotter für Sehbehinderte bzw. Blinde. Dieses System bestand aus Stiften, welche plastisch aus einer Oberfläche in Form der gezeigten Grafik hervortraten und auf diese Weise mit den Fingern ertastet werden konnten. Ein Blinder konnte sich auf diese Weise eine gute Vorstellung von den Umrissen der gezeigten Grafik machen. Jochen Feldhaar DH6FAZ im Rahmen der Aktion "Schüler experimentieren - Hessen Süd" einen 4- Kanalvorsatz für Oszilloskope.

Im Jahr 1984 wurde für unseren Ortsverband eine neue "Hausfrequenz" festgelegt. Die alte auf 144,975 MHz wurde vom DARC als Bakenband ausgewiesen, so daß ein Wechsel auf 430,975 Mhz notwendig wurde.

Am 21 . Juni 1984 fand wieder eine Fuchsjagd statt. Veranstalter war die Jugendgruppe und der Austragungsort die Schwanheimer Dünen.

Im Herbst wurde unsere neue Verkaufshütte fertig. Die alte mußte ausgemustert werden, sie bestand nur aus einem Lattengestell mit übergeworfener Plane. Die neue Hütte, entworfen und erstellt von DG6ZN, DL6FBF und DL7FAI, bestand aus massivem Holz, war relativ leicht transportabel und zerlegbar. Sie war  rundherum geschlossen, beheizbar und geschützt, daher auch in der kalten Jahreszeit für den Weihnachtsmarkt Eschborn vorzüglich geeignet. Weiter war im Herbst der Start des zweiten CW-Kurses in diesem Jahr. 23 Personen, davon viele Jugendliche, nahmen teil. Erstmalig wurde dieser Kurs auch über das 2m-Band übertragen, so dass viele Teilnehmer - entsprechende Empfünger vorausgesetzt - auch von zu Hause aus daran teilnehmen konnten.

Im November organisierten Barbara und Lissy ein Sondertreffen der weiblichen Funkamateure der Umgebung im Clubraum. Im Dezember 1984 beteiligte sich der Club am Weihnachtsmarkt. Danach klang das Jahr 1984 ruhig aus.

Die nächste Jahreshauptversammlung war am 01.03.1985, zur Vorsitzenden wurde wieder Barbara Reß, DL4 FAZ gewählt. Im weiteren Verlauf des Frühjahres beteiligte sich die Jugendgruppe an dem DARC VHF-UHF-SHF Wettbewerb vom 4. bis 5. Mai in Zusammenarbeit mit der Jugendgruppe des Ortsverbandes Main-Taunus. Bei 104 Teilnehmern konnte immerhin der 30. Platz erreicht werden.

Ein weiterer Meilenstein: Am 07. Mai 1985 war unser 70cm Relais DB0PX erstmals "in der Luft".

Ein. Infozeitschrift für unsere Mitglieder wurde in dieser Zeit aus der Taufe gehoben. Sie nannte sich "F 43 Aktuell", erschien monatlich und fand regen Absatz. OM Willi Sauerbrei hatte gute Kontakte für die fast kostenlose Erstellung und Aufbereitung. Nach der Pensionierung von Willi mußte die Zeitung leider aus Kostengründen wieder eingestellt werden.

Einige Zeit später, das genaue Datum ist nicht mehr feststellbar, erschien unser Club erstmalig im Rundfunk. In einer Jugendsendung von HR 3, welche immer donnerstags stattfand, wurden Initiativen und Vereine vorgestellt, in welchen aktive Jugendarbeit geleistet wurde. Zwei OM's aus unserer Jugendguppe stellten im Rahmen dieser Sendung den Hörern unser Hobby vor. Jochen Feldhaar DH6FAZ aus der Jugendgruppe beteiligte sich wieder an der Aktion "Jugend forscht". Er stellte ein selbst entwickeltes energiesparendes Laborschaltnetzteil vor.

Zwei weitere Kurse zur Erlangung der Lizenz starteten am 03. September. Ein Technikkurs und ein CW-Kurs fanden rege Teilnahme. Während dieser Kurse konnte am 6. Dezember erstmalig den interessierten Teilnehmern der Amateurfunk über den Satelliten OSKAR 10 vorgeführt werden.

Als weiteres Ereignis für das Jahr 1985 ist die Gründung der Kurzwellen-Interessengruppe zu nennen. Sie wurde von  DLIHH ins Leben gerufen. Man traf sich alle 2 Monate in den Clubräumen. Diese Gruppe hatte sich ganz besonders den Funksport auf Kurzwelle auf die Fahnen geschrieben.

Ein herausragendes Ereignis prägte das Jahr 1986: Am 11. Mai veranstaltete die bundesweit vertretene "AGAF" (Arbeitsgemeinschaft Amateurfunkfernsehen) in der Stadthalle Eschborn ihre 18. Fachtagung. Wie aus einem Manuskript zu ersehen ist, schrieb die Presse hierzu unter der Überschrift "Hochkarätige Auslese von Funkamateuren zu Gast in Eschborn" einen Artikel. Als Rahmenprogramm der Tagung fand im  Clubheim ein "Tag der offenen Tür" statt; in der Stadthalle wurden Funkverbindungen in verschiedenen Betriebsarten vorgeführt, und Helmut, DL 3 FAC, organisierte eine Ausstellung historischer Geräte (Rundfunk) mit den Baujahren I9l4 bis 1930. Mit dem nächsten Flohmarkt und Sommerfest in der Südwest-Schule kehrte im August wieder die "Normalität" ein.

Im Jahr 1987 wurde auf der Jahreshauptversammlung am 19 . März Barbara zum 3. Mal  als 1. Vorsitzende gewählt. Am 17. Mai fand wieder der OV-Frühschoppen im Clubheim statt. Am 30./31. Mai beteiligten wir uns  am Eschenfest der Stadt Eschborn. Am 29. August fand  der jährliche Flohmarkt anlässlich des Wiesenfestes der Stadt in der Südwest-Schule statt. Am 5./6. September beteiligte man sich am IARU-Region-1 SSB-Fieldday. Um der Bevölkerung einen Einblick zu verschaffen, wurde dieser Fieldday auf dem Festplatz in Eschborn veranstaltet.

Die. Jugend- bzw. Kontestgruppe war im Jahr 1988 sehr aktiv. Sie beteiligte sich an mehreren Wettbewerben. Dies waren VHF/UHF/SHF-Wettbewerbe, IARU-Region 1 VHF-Wettbewerb im Allgäu und am RTTY-DX-Sweep-Stakes Kontest in den Clubräumen. Ferner wurde ein Antennenseminar in den Clubräumen abgehalten.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 1400 Krebshilfe-Diplome versandt worden.

Am 18. März 1989 fand die Distrikts-Jahresversammlung Hessen in der Stadthalle Eschborn statt, die wir organisieren durften. Herausragende Diskussionsprobleme dieser Zeit waren die durch die Fernseh-Verkabelungen verursachten Störungen. Die Nutzfrequenz dieser Anlagen liegt innerhalb des 2m Bandes. Mangels ordnungsgemäßer Abschirmungen und Installationen der TV-Verteiler-Anlagen in den Gebäuden gab es genug "Zündstoff'. Ferner gab es immer öfter Probleme mit Antennengenehmigungen seitens der kommunalen Baubehörden in verschiedenen hessischen Gemeinden. Oft war ein Verbot von Außenantennen in den Ortssatzungen der Gemeinden festgeschrieben, wenn eine entsprechende Kabelanlage vorhanden war. Hier galt es in Zusammenarbeit mit den Behörden Abhilfe zu schaffen, da diese Vorschriften einem Hobbyverbot für Funkamateure gleichkamen. Im Rahmen dieser Distriktsversammlung  wurde den OM's Hermann Groh, DLIHH und Manfred Klatt, DK5ZC die silberne Ehrennadel der Stadt Eschborn durch den 1. Stadtrat Michael Bauer überreicht. Manfred Klatt bekam außerdem die Ehrennadel des Distrikts Hessen. Beide OM's waren Mitbegründer des Clubs und seit der Gründung schon 16 Jahre im Vorstand aktiv tätig.

Am 20. März 1989 fand dann die nächste Jahreshauptversammlung statt. Nach 3 Wahlperioden kandidierte die 1. Vorsitzende Barbara Ress nicht mehr. Neuer Vorsitzender wurde Werner Schmeling, DH0FAI.. Unsere OV-Frequenz wurde nun endgültig auf das Relais DB 0 PX im 70 cmBand gelegt.Das Eschenfest brachte in diesem Jahr wegen des seinerzeit herrschenden "Kaiserwetters" ein Rekordergebnis in die Kasse. Das Problem der mittlerweile zu klein gewordenen Clubräume bestand nach wie vor. Nachdem vorher schon versucht wurde, den weiteren Zugang von Mitgliedern nach den entsprechenden Abgängen zu steuern, wurde nun die Aufnahmegebühr auf den satzungsmäßig zulässigen Höchstbetrag angehoben, um über diesen Weg die Neuaufnahmen ein wenig zu reduzieren. Mit der Teilnahme am Weihnachtsmarkt am 16. 12. und einer kleinen Weihnachtsfeier klang das Jahr 1989 aus.

die 1990er Jahre (Quelle Chronik der ersten 25 Jahre von DK5ZC)

Das Jahr 1990 war ein Jahr der Wettbewerbe und Konteste unter der Leitung der damaligen Kontestgruppe von DL1ZAY, DL1ZBK, DL2FBF, DG5FM, DL7FAH, DB8FW und DB6ZP. 

Das Jahr l99l begann mit der Jahreshauptversammlung und Neuwahlen. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Jochen Errulat DK8ZD gewählt, 2. Vors. Dirk Müller DL1ZBK, Schriftf. Bruno Cäsar DG5FL, Kasse Holger Weil DG5FBG. Sie wollten einen neuen Geist und neuen Schwung in den OV bringen. Begonnen wurde damit, an jedem 3. Freitag im Monat den OV - Abend als rein technischen Abend zu gestalten

Ab April erschien die Clubzeitschrift "F 43 Aktuell" wieder (3 Mal jährlich). Die Zusammenstellung und Aufarbeitung der Beiträge geschah unter der Redaktion von DG5FL. Am 28. August wurde die Anschaffurng einer photovoltaischen Stromerzeugungsanlage beschlossen. Rein rechnerisch zwar eine unrentable Investition, aber im Rahmen der Energiesparmaßnahmen und Reinhaltung der Umwelt eine interessante und lohnenswerte Anschaffung zur Dokumentation der Anwendung von Sonnenenergie in der Öffentlichkeit. Die Anlage hatte eine Leistung von 100 Watt und sollte beim Fielddaybetrieb zur Stromversorgung des 70cm Umsetzers dienen.

Am 15. August 1991 wurde mit der Ausstrahlung eines OV-Rundspruchs begonnen. Sendezeiten waren jeden Dienstag um 20.30 Uhr über DB0PX. Redaktion und Aussendung übernahm DK8ZD.

Die Jugendgruppe wurde in diesem Jahr aufgelöst. Ca. 90% der Mitglieder waren aufgrund ihres Alters automatisch nach den Satzungsregeln (älter als 25 Jahre) aus der Mitgliedschaft herausgefallen, die meisten beruflich sehr gefordert, und so kaum noch für Aktivitäten in der Jugendgruppe zu gewinnen.

Ab November wurde dann das Clubheim wegen der Umbauarbeiten des Gebäudes geschlossen. Wir bekamen völlig neue Räume im Dachgeschoss, direkt über den alten. Wie aus den noch vorhandenen Unterlagen zu ersehen ist, waren sehr zeitintensive Arbeiten (Gesprächstermine, Korrespondenz, Ortsbesichtigungen) mit den ausführenden Firmen und der Stadt notwendig. Ferner mußte das gesamte Inventar nebst Technik ausgeräumt und zwischengelagert werden. Auf dem Dach wurden alle Antennen entfernt. Bis zur Wiedereröffirung im April 1994 fanden die Clubabende an jedem 2. Mittwoch in der gegenüberliegenden Gaststätte " Zur Turnhalle" statt. Trotzdem beteiligte sich der OV wieder am Weihnachtsmarkt.

Im November 1993 fand außerdem eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Bürgerzentrum Niederhöchstadt statt. Anlass: Die Gründung eines eigenen rechtsfähigen Vereins mit dem Namen "Funkamateure Eschborn". Das Problem war, dass gegenüber der Stadt Eschborn als Eigner der neuen Vereinsräume unser OV F43 nicht als selbstständiger Vertragspartner fungieren konnte. Alle wichtigen rechtlichen Entscheidungen mussten von der Zentrale in Baunatal abgesegnet werden. Die Stadt wünschte deshalb als Vertragspartner einen unabhängigen rechtsfähigen Vertragspartner als eingetragener Eschborner Verein.

Im Dezember 1993 wurde die technische Ausrüstung erheblich erweitert. Für Satellitenbetrieb wurde ein Transceiver des Typs "TS 790" angeschafft.

Die offizielle Einweihung der neuen Clubräume fand am 17. April 1994 in Anwesenheit von verschiedenen Vertretern der Stadt Eschborn statt. Besonders freuten wir uns über die Anwesenheit von Bürgermeister Martin Herkströter. Besonderer Dank gebührt der Stadt, welche die von uns erstellten Entwürfe zur Raumaufteilung ohne Änderungen übernommen hat und nach unseren Wünschen ausführte. Die Mobiliar-Ausstattung wurde nach eigenen Entwürfen hergestellt. In diesem Zusammenhang danken wir auch garz besonders unserem Mitglied Rainer Wiedmann, DG6ZN (Schreiner von Beruf): Er hat die Fertigung nach Maß mit viel Fachkenntnis, Zeitaufwand und Liebe zum Detail vorgenommen.

Am 12. November l994 wurde dann der Verein "Funkamateure Eschborn" als rechtlicher Vertragspartner der Stadt Eschborn gegründet. Der erste Vorstand setzte sich aus den OM's Karl-Heiz Wagner, Werner Glitsch, Holger Weil und Reinhard Schröter zusammen.

Am 12. Mai l995 wurde ein neuer Vorstand bei F43 gewählt: OVV wurde Peter Kreutzfeldt DL3ZBP, Stellvertreter Gerhard Weiß DL7FAI, Kassenwart blieb Holger Weil DG5FBG, Schriftfiihrerin wurde Melanie Hein, QSL-Manager blieb Reinhold Groh DL7FAH. Die Beteiligung am Eschenfest und am Weihnachtsmarkt verlief in diesem Jahr ganz zufriedenstellend.

Das große Ereignis im Juli 1996 war die Busfahrt zur Deutschen Welle.

Auf die Initiative von Werner DL5FAQ hin wurde eine Reihe Abende ins Leben gerufen, die an den Dienstagen und Freitagen mehr Mitglieder an- und von der Theke weglocken sollten: In lockerer Folge fanden Vorträge, Diskussionen, Dia- und Filmvorflihrungen statt. Sie erfreuten sich auch einer wachsenden Beliebtheit.

Zu dem Thema ,,Unerfreuliches" gehörte der Abbau unseres Relais DB0PX. Vordergründig ging es um die Renovierung des Gebäudes, aber dann hätten wir ja das Relais hinterher wieder installieren können. Nach längerer Pause wurde ein,,Notbetrieb" mit geringerer Reichweite vom Clubraum aus aufgenornmen.

Am 07.03. l997 wurde endlich die sog. ,,Unbedenklichkeitsbescheinigung" für unsere Antennenanlage auf dem Vereinshaus vom Bundesamt für Post und Telekommunikation, Außenstelle Fulda, ausgestellt. Auf diese hatten wir schon seit der Einweihung der neuen Räume - und dem Aufbau der Antennen - gewartet. 

Neuwahlen fanden am 04.04.1997 statt: Neuer OVV wurde Rudi Bäcker DL3AAD, zweiter Vorsitzender Peter Kreutzfeldt DL3ZBP, Kassenwart blieb Holger Weil DG5FBG, Schriftführer wurde Otto Becker DL6ZAN.

Alle Meßtechnik-Freaks und Selbstbauer wird es gefreut haben: Der Kauf eines gebrauchten Spectrum-Analysers bis 18 GHz brachte gleich neue Aktivitäten in unsere Clubabende. Weiteres Zubehör sollte folgen. Da sich zu wenige Mitgliede zum Aufbau, Abbau und zur Standbesatzung bereit fanden, fiel in diesem Jahr erstmals die Beteiligung am Eschborner Weihnachtsmarkt aus.

l998 war/ist ein besonderes Jahr: Der Club F 43 bestand nun 25 Jahre, und da gab es natürlich viele Aktivitäten: Am 19.04.luden wir ein zumTag der offenen Tür, es waren eine Menge Demonstration-aufbauten zu sehen, zu Meßtechnik, Selbstbau, Wetterfax usw. Es gab einen Schnuppernachmittag für Jugendarbeit mit Nutzung des neuen Ausbildungsrufzeichens. Das Relais zog um auf einen der höchsten Standorte Eschborns, das ,,Ackermann-Hochhaus mit dadurch besseren Reichweiten.

Das Krebshilfediplom wurde zu elnem (unerwarteten) Erfolg. Nach Angaben des Diplommanagers, OM Karl Minola, wurden bis zum Stand vom 23. April 1998 2251 Diplome in die ganze Welt versandt. Der Krebshilfe konnte somit ein Betrag in Höhe von 18.640,25 DM überwiesen werden.

 

 

 

die letzten Jahre von 1998 - 2023

Im Februar 2002 fand ein Wechsel im Vorstand statt, neuer Vorsitzender wurde  Jochen Feldhaar DH6FAZ, der dieses Amt dann 7 Jahre innehatte.

Zum 35jährigen Bestehen des Ortsverbandes hatten die beiden Clubstationen DB0EJ und DL0EJ den Sonder-DOK "35EJ" im Jahr 2008.

2009 fand ein Wechsel im Vorstand statt, neuer OVV wurde Andreas Nolte DB5ZQ, Vertreter Manfred Klatt DK5ZC, die Kasse wurde von Gernot Trautmann DF5RF geführt, QSL-Management übernahm nunmehr Christiane Rüthing, DL4CR.

Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Verschwisterung der beiden Partnerstädte Eschborn und Montgeron gab es den Sonder-DOK 25Montesch im Jahr 2010.

Unsere QSL-Managerin Christiane Rüthing, DL4CR, wurde in diesem Jahr die YL-Referentin (Referat Frauen) des Distrikts Hessen, Carsten Schuchhardt, DL8SC, fungierte im Distrikt als Notfunkreferent. Die Sonderstation DL0NFH (für Notfunk Hessen) mit S-DOK "NOTF" wurde beantragt und in Carstens Verantwortung gelegt.

Im Jahr 2011 fand in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft der Damen statt. Zu diesem Ereignis gab es eine große Funkakativität der deutschen, weiblichen Funkamateure unter Leitung von Anette Coenen (DARC-Vorstandsmitglied) DL6SAK und unserem Mitglied Christiane Rüthing, DL4CR. DL4CR übernahm neben der anteiligen Gesamtorganisation auch die Organisation und Koordinierung der beiden Sonder-Calls DL0YLF und DL0YLWM und fungierte als Diplommanagerin zu dem parallel zu dieser Aktivität laufenden Diplomaktion. Die Aktivität war die bislang weltweit größte Funkaktivität, die von Frauen durchgeführt wurde. Allein mit den Sonderstationen wurden über 180.000 Funkverbindungen innerhalb von 2 Monaten abgewickelt. Für jeden Distrikt wurde je eine YL-Sonderstation aktiviert und über 2000 Diplome wurden beantragt. Unser Mitglied Carsten Schuchhardt, DL8SC, entwarf jedes einzelne Diplom am PC, das dann von Christiane versandt wurde. Ein halbes Jahr Ausnahmesituation bei Carsten und Christiane zuhause.  Das Team dieser Aktivität erhielt im Jahr 2012 für diese Leistung die DARC-Ehrenplakette 2012.

Ein Highlight im Jahr 2011 war für unseren Ortsverband die erstmalige Teilnahme am ILLW (Internationalen Leuchtturm/Leuchtschiff-Wochenende) mit Aktivierung des "kleinen Leuchtturms" auf Hiddensee. Eine Gruppe Mitglieder des F43 begab sich auf diese schöne Insel und veranstaltete Funkbetrieb direkt zu Füßen dieses Quermarkenfeuers. Ein gesonderter Bericht hierzu befindet sich in der Rubrik "Funkaktivitäten". Die meisten blieben ein paar Tage länger auf der Insel und verbanden diese Aktion mit einem Urlaub.

2012 wurde deutschlandweit wieder ein YL-Referat ausgerufen mit Christiane Schuchhardt DL4CR als Referentin (für Deutschlands weibliche Funkamateure). Die für die YLWM-Aktivität ins "Leben" gerufenen Sonderstationen der Distrikte wurden nun Basis für eine ganze Diplomserie mit Trophy, die bis 2018 durch Christiane gemanaged wurden. Auch diese Diplomserie wurde ein voller Erfolg.

Die Fielddays fanden in diesen 2000er Jahren weitestgehend (bis 2012) in einer Grillhütte  in Schönbach statt. Dies bedeutete zwar einen etwas längeren Anfahrtsweg, dafür aber eine gute Funk-Ausgangslage mit Annehmlichkeiten der Hütte und des weiträumigen Platzes mit Parkplätzen.

Am ILLW-Wochenende im August 2012 fand ein größeres Ereignis für unser Clubheim statt. Der alte, mittlerweile etwas schief geratene Fritzel-Kurzwellenbeam  wurde genen einen neuen Optibeam OB9-5 ausgetauscht. Dies unter Zuhilfenahme eines Hubsteigers, Bilder hierzu gibt es in der Rubrik "unser OV-Heim".

In 2012 mieteten wir uns am Standort Fuchskaute ein und nutzten die dort vorhandenen Antennenanlagen für Funkaktivität. Übernachtet wurde im Hotel Fuchskaute. Auch unsere damals jüngste, hessische Funkamateurin Larissa, DO8LM, Tochter von Christiane DL4CR nahm an dieser Aktion teil. Das Jahr 2012 schloss mit einer schönen Weihnachtsfeier in den OV-Räumlichkeiten.

Eine weitere Teilnahme an einem ILLW wurde 2017 durch F43 organisiert. Wir "aktivierten" den Leuchtturm Timmendorf/Poel. Unseren Funkplatz in Nähe des Leuchtturms richteten wir in einem Wohnwagen mit Vorzelt ein.

Zum Relais DB0BX zogen die beiden D-Star-Relais DM0DWD und DM0PX auf das Hochhausdach.  Zusätzlich wurde ein HAM-Net-Link zum Hessischen Rundfunk eingerichtet. Ebenso ein APRS-Gateway auf 144.800 MHz. Das APRS-Gateway bekam das Rufzeichen DB0EJ, analog zu unserer einen Clubstation. Mit dem Gateway verbunden wurde eine Wetterstation, die die Wetterdaten in das INternet einspeist.

Anlässlich der HAM Radio-Messe in 2019 erhielt unsere jetzige OVVin die goldene Ehrennadel des DARC e. V. überreicht, die höchste sichtbare Auszeichnung des Vereins.

Eine kleine Contestgruppe fand sich 2022 zusammen und nahm erfolgreich an einigen Contesten teil, teilweise unter unserem Clubrufzeichen DL0EJ, teilweise unter DG3T (ein Constestcall, das sich unser QSL-Manager Gernot für den Ortsverband und Contesten zuteilen ließ). Aktiv in dieser Gruppe sind vor allem Gernot DF5RF, Michael DF2FA, Stefan DJ1SAM sowie Dieter DJ2IA.

In 2022 musste ein neuer Vorsitzender für F43 gefunden werden. Nach der Jahreshauptversammlung stand die Nachfolge mit Christiane Schuchhardt, DL4CR, fest. Ansonsten verblieb der restliche Vorstand wie gehabt mit DK5ZC als Vertreter, DG4FBV als Kassierer, DF5RF QSL-Manager und DJ1SAM als Schriftführer.

Sehr erfolgreich war die Teilnahme an der Aktion "Türen auf mit der Maus" in Kooperation mit dem WDR. Am sog. Maustag hatten wir voll Hütte und die Aktion war total ausgebucht. 2022 besuchten 42 Kinder das OV-Heim, funkten und probierten sich an der Morsetaste. 2023 steigerte sich die Teilnahme auf 49 Kinder. 

Das Krebshilfediplom wurde wieder etwas mehr beworben, sodass  zum Ende des Jahres 2022 bislang die Gesamtzahl von 2507 Diplomen vergeben wurden .

Auch in der Presse waren wir wieder vermehrt mit Artikeln vertreten. Zum einen wurde der Verein vorgestellt und von dem Maustag berichtet, aber auch unser Lizenzkurs unter Leitung von DL4CR wurde beworben. Der Lizenzkurs fand von September bis Dezember 2022 online statt. In einem virtuellen Raum trafen sich wöchentlich  30 Teilnehmer, die dann in der Folge im Dezember 2022 bzw. Januar 2023 zur Prüfung mit viel Erfolg antraten.

Zu unserer 50-Jahr-Feier besuchten uns Vertreter der Stadt und einige OM/YL der Nachbar-Ortsverbände. Zu Gast war auch Emil Bergmann, DL8JJ, der einen Vortrag zu seiner DX-Pedition auf die winzige Rockall-Insel im Atlantik hielt und die Feier damit bereicherte. Mit Chili con Carne und guten Gesprächen wurde auch in einem Rückblick auf die letzten 50 Jahre die Zusammenkunft feierlich begleitet.

 

... to be continued

Chronik der Ortsverbands-Vorsitzenden

Sie lenkten die Geschicke des Ortsvereins F 43 (unsere VVs): 

 

ab 

23.10.1973  DL7FW     Dr. Helmut Stenger

24.10.1975  DL1HH     Hermann Groh

29.04.1977  DK8FV     Josef Stöhr

20.02.1981  DL3ZBW  Wilhelm Sauerbrei

04.02.1983  DL4FAZ    Barbara Reß

14.04.1989  DH0FAI     Werner Schmeling

25.01.1991  DK8ZD      Jochen Errulat

12.05.1995  DL3ZBP    Peter Kreutzfeldt

14.04.1997  DL3AAD   Rudi Bäcker

10.02.2002  DH6FAZ    Jochen Feldhaar                                     

27.03.2009  DB5ZQ      Andreas Nolte

13.05.2022   DL4CR     Christiane Schuchhardt

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