Ortsverband I2Ø Vechta

Willkommen auf den Seiten des Ortsverbandes I20 / Vechta. Hier finden Sie Informationen und Ansprechpartner rund um das Thema Amateurfunk in und um den Landkreis Vechta. Derzeit erstellen wir noch zusätzliche Inhalte um hier noch umfangreicher über unsere Aktivitäten zu informieren.

 

Bei Fragen sind unsere Ansprechpartner für Sie da. Gern möchten wir Sie auch bei unserem regelmäßigen Treffen willkommen heißen.

 

Vielen Dank und beste 73!

Teilnahme am POTA-Sonderevent „Support Your Parks Weekend“ an der Molberger Dose (DE-0118)

Per Mail bekommene QSL-Karte
Einige der Verbindungen
Antennensuchbild

Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, entschloss ich mich spontan, einen Teil meiner portablen Ausstattung zu testen und erstmals an dem POTA-Sonderevent „Support Your Parks Weekend“ teilzunehmen. Als Standort wählte ich die Molberger Dose (DE-0118), einen schönen und (QRM)ruhigen Ort in der norddeutschen Landschaft.

Für diese Aktivierung hatte ich eine eher rudimentäre, aber dennoch funktionale Ausrüstung dabei. Meine Antenne war eine nicht resonante Vertikalantenne von etwa elf Metern, die über einen selbstgebauten 1:4-Balun mit nachgeschalteter Mantelwellensperre gespeist wurde. Als Transceiver kam der beliebte Yaesu FT-891 zum Einsatz, der im Portabelbetrieb oft verwendet wird. Unterstützt wurde er von einem LDG Z-11PRO II Antennentuner. Die Stromversorgung stellte ein vorgefertigter LiFePO-Bausatz mit Headway-Zellen (20 Ah Kapazität) dar, der mit einem zuverlässigen BMS ausgestattet ist und sich bisher als sehr störungsarm erwiesen hat.

Nach rund 20 Minuten war der Aufbau der Ausrüstung erledigt. Ich bevorzugte die hintere Sitzreihe und konnte mich trotz der eher ungemütlichen Wetterbedingungen – typisch für den norddeutschen Winter – mit entsprechender Kleidung und warmem Tee gut gegen die Kälte wappnen.

Besonders erfreulich waren die ausgezeichneten Funkbedingungen am Nachmittag, insbesondere auf 20 Meter. Insgesamt konnte ich als „PARK TO PARK“-Jäger 11 QSOs verzeichnen, was für die relativ kurze Zeit von ca. 2 Stunden eine sehr gute Bilanz darstellt. Noch am selben Abend erhielt ich einige QSL-Karten per E-Mail, die mir den Erfolg des Wochenendes bestätigten.

Fazit: Mit minimalem Aufwand und der richtigen Ausrüstung konnte ich nicht nur großen Spaß erleben, sondern auch wertvolle Multiplikator-Punkte für unser I20-DOK sammeln. Das Sonderevent hat mir gezeigt, wie viel Freude und Erfolg eine einfache Aktivierung in der Natur mit sich bringen kann. Ich kann jedem nur empfehlen, bei einem der nächsten POTA-Events teilzunehmen!

Nächste POTA-Termine (https://docs.pota.app/docs/events.html):

Frühling: 3. volles Wochenende im April (18.–19. April 2026)

Sommer: 3. volles Wochenende im Juli (18.–19. Juli 2026)

Herbst: 3. volles Wochenende im Oktober (17.–18. Oktober 2026).

Ich bin zuversichtlich, dass wir uns zu einem dieser Termine zu einer gemeinsamen Kurzaktivierung verabreden können. In unserer Nähe gibt es zahlreiche interessante Spots, die wir unter pota-map.info auswählen können. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden!

 

Viel Spaß bei den kommenden Aktivierungen und 73 de DB6PS (Bruno)

Erfolgreicher Start des Morse-Ausbildungskurses im Aue-Camp Wildeshausen

 

Insgesamt 16 OM, YLs und SWL kamen am 15. Januar 2025 erstmals im Aue-Camp in Wildeshausen zusammen, um gemeinsam die Kunst der Morsetelegrafie (CW) zu erlernen. Unter der fachkundigen Leitung von Wolfgang, DL2BBL, vom OV I18 (Delmenhorst) und Bruno DB6PS, vom OV I20 (Vechta) startete damit ein neuer Ausbildungskurs, der künftig jeden Donnerstag ab 19:30 Uhr stattfindet.
Die Teilnehmergruppe war bunt gemischt: Von gerade erst neu lizenzierten Funkamateuren der N-Klasse bis hin zu erfahrenen „alten Hasen“ waren alle vertreten, die Interesse daran haben, sich die Grundlagen des Morsens anzueignen oder diese aufzufrischen. Als didaktische Basis diente der bewährte Morsekurs von Gerhard, DJ1KN. Bereits nach dem ersten Abend waren die Teilnehmenden in der Lage, erste einfache Zeichenfolgen sicher zu erkennen – augenzwinkernd formuliert sogar ein „EIS“ in der sprichwörtlichen CW-Eisdiele zu bestellen.
Nach dem gemeinsamen Hören des DJ1KN-Morsekurses wurden zusätzliche Hörübungen eingespielt, um das Erkennen der Zeichen weiter zu festigen. Zum Abschluss des Abends gaben die Ausbilder den Teilnehmenden die Empfehlung mit auf den Weg, die Übungen regelmäßig zu wiederholen, um nachhaltige Lernerfolge zu erzielen.
Der gelungene Auftakt im Aue-Camp zeigt: Die Faszination der Morsetelegrafie lebt weiter und findet auch heute noch begeisterte Anhänger.

 

Hohe Konzentration bei allen OM und YLs.

+++ CW-Kurs +++

Ein junger OM an einer Morsetaste (KI-generiert)

Am Donnerstag, den 15.01.26 startet um 19.30 Uhr (bis 21.00 Uhr) in Wildeshausen im Auecamp ein kostenloser CW-Kurs. Er wird immer donnerstags zur gleichen Zeit stattfinden. Angesetzt sind aktuell 18 Lektionen. Das Ende des Kurses wird ca. Mitte Mai sein. Man muss keine Vorkenntnisse mitbringen und auch nicht zwingend im OV oder Funkamateur sein.
Geleitet wird der Kurs von Wolfgang Rasquin (DL2BBL) vom O-I18 und unterstützt von Bruno Penayo (DB6PS).
Achim Breuer (DL3EBB) stellt die Räumlichkeiten des Auecamps dafür zur Verfügung (dafür auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön).

Wer mitmachen möchte kann sich bei Wolfgang, DL2BBL unter dl2bbl@darc.de oder bei Bruno, DB6PS unter db6ps@darc.de melden.

Erfolgreicher Ausbildungskurs und gelebter „Ham Spirit“ im Aue-Camp

 

Von September bis Dezember des vergangenen Jahres führten die Ortsverbände I18 (Delmenhorst), I20 (Vechta), I50 (Goldenstedt) und I57 (Aue-Camp) gemeinsam einen Ausbildungskurs für angehende Funkamateure durch. Insgesamt zwölf Teilnehmer bereiteten sich im Aue-Camp in Wildeshausen erfolgreich auf ihre Amateurfunkprüfung vor, die sie am 12. Dezember 2025 bestanden.
Zum Abschluss des Kurses hatten Achim (DL2BEE) und Rolf (DL60S) vom Aue-Camp zu einem gemeinsamen Pizzaessen ins Clubhaus eingeladen. Aufgrund zahlreicher Terminüberschneidungen wurde die Einladung auf zwei Termine aufgeteilt und schließlich am Samstag, den 13. Dezember, sowie am Freitag, den 9. Januar, eingelöst.
Besonders der zweite Abend am 9. Januar blieb den Beteiligten in guter Erinnerung. Trotz starken Schneefalls fanden sich neun Funkamateure (OM) sowie zwei Kurzwellenhörer (SWL) im Aue-Camp ein. Unter der fachkundigen Anleitung von Achim und Rolf, die im Vorfeld bereits alle Vorbereitungen wie das Schneiden des Gemüses sowie das Herstellen von Teig und Soße übernommen hatten, wurden die Pizzen gemeinsam belegt, gebacken und in geselliger Runde genossen.
Wie bei Funkamateuren üblich, bot der Abend reichlich Gelegenheit für angeregte Gespräche, insbesondere über die vielfältigen und spannenden Themen des Amateurfunks. Zum Abschluss des gemütlichen Beisammenseins bedankten sich die Teilnehmer ausdrücklich bei Achim und Rolf für die hervorragende Organisation, die ausgezeichneten Pizzen und die herzliche Bewirtung.
Deutlich wurde dabei, dass sich im Verlauf der letzten sechs Monate durch die gemeinsame Ausbildung eine ortsverbandsübergreifende Gemeinschaft gebildet und gefestigt hat. Olli (DH20S) brachte dies treffend auf den Punkt: In vorzüglicher Weise zeige sich hier der sogenannte „Ham Spirit“ – und, so sein Fazit: „Es gibt ihn!“

Besuch des 2. Norddeutschen Funktags in Hamburg

Trotz winterlicher Witterungsbedingungen machten sich die Funkamateure Oliver (DH2OS), Bruno (DB6PS) und Bernd (DC4LP) aus dem Ortsverband I20 (Vechta) auf den Weg zum 2. Norddeutschen Funktag an der Technischen Universität Hamburg. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Amateurfunks, moderner Kommunikationstechnik und des persönlichen Austauschs unter Funkamateuren aus dem gesamten norddeutschen Raum.
Ein zentraler Anziehungspunkt war der Technik- und Amateurfunk-Flohmarkt. Dort boten Privatpersonen und Fachhändler Funkgeräte, Antennen, Elektronikbauteile sowie vielfältiges Zubehör rund um den Amateurfunk an. Die Vechtaer Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, neue Impulse für ihr Hobby mitzunehmen und das ein oder andere Schnäppchen zu erwerben.
Besonders großen Zuspruch fand ein Vortrag über die Amateurfunkstation PI4HAL an Bord des ehemaligen Passagierschiffs SS Rotterdam in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam. Die Präsentation gewährte spannende Einblicke in die Geschichte des Schiffes, den technischen Aufbau der Clubstation sowie in die Arbeit der dort ansässigen CW-Akademie.
Ein weiterer inhaltlicher Höhepunkt war die Vorstellung des Drohneneinsatzes bei den Johannitern. Daniel Stappenbeck, Gruppenführer der Drohnen-Führungsgruppe der Johanniter Hamburg, erläuterte Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der Drohne DJI Matrice M30T und präsentierte den Einsatzleitwagen inklusive zugehöriger Funktechnik. Die Mitglieder des Ortsverbandes I20 erhielten damit einen praxisnahen Einblick in moderne Technologien im Zusammenspiel mit Funkkommunikation.
Der Besuch des Norddeutschen Funktags unterstreicht die Bedeutung des regionalen und überregionalen Austauschs innerhalb der Amateurfunkszene. Für die Vechtaer Funkamateure ist die Teilnahme ein weiterer Baustein, Kontakte über den eigenen Verein hinaus zu pflegen und Kräfte für das gemeinsame Hobby zu bündeln.

 

Die drei OM am Stand von Bonito Hamradioshop.

Sommerfest 20. bis 22. Juni 2025

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