Anlässlich der Amateurfunktagung in München findet am Samstag, 10.März 2012 eine Notfunk-Veranstaltung in der Zeit von 13:00 - 15:00 Uhr statt.
Themen:
13:00 - 13:30 Uhr
Rückblick und Zusammenfassung der
- Fernmeldeübung Fm auf 145,525 MHz im Distrikt C, am 08. Oktober 2011
- Vorbereitung Fm-Übung auf 145.525 MHz in den Distrikten C und T für 2012
13:30 - 14:15 Uhr
Antennen für den Einsatz im Notfunkverkehr im Bereich Bayern / Distrikte.
14:15 - 14:45 Uhr
Einsatz beim Arbeitsstab in einer Behörde, Möglichkeiten.
14:45 - 15:00 Uhr
Allgemeine Aussprache
Die Nummer des Vortragssaales erfahren Sie am Empfang oder am Notfunkstand.
http://www.oevsv.at/opencms/modules/news/20111112_resume_global_set.html?uri=/index.html
Stellvertretend für einen eigenen Erfahrungsbericht über GlobalSET schliessen wir uns der Beurteilung von Gert OE3ZK an.
Karl Zagelmair DL5MBU mit DF0BI
Am 08.Oktober 2011 von 09:00 bis 12:00 Uhr fand die von den Tagungsteilnehmern in München terminierte und im Detail, nur für den Distrikt C festgelegte, Notfunkübung statt.
Der Ortsverband C 21 Landsberg Lech hatte sich unter der Leitung des Ortsverbandvorsitzenden Hans Brunner DC5CQ bereit erklärt die Leitstation DA Ø LL zur Verfügung zu stellen.
Da die Teilname Anmeldepflichtig war konnten bis zum Anmeldeschluss, Freitag den 07. Oktober 2011, 18:00 Uhr, 28 Teilnamewünsche mit einem Übungsspruch bearbeitet und überstellt werden.
Pünktlich zum Übungsbeginn ab 09:00 Uhr meldete sich halbstündlich die Leitstation aus Landsberg am Lech um Übungssprüche entgegen zu nehmen. Da sich Teilnehmer bis zu 150 km Entfernung, die meisten jedoch aus dem Großraum München, angemeldet hatten entstand kurzzeitig, ca. 20 Minuten ein gedrängte auf der Frequenz der Leitstation die jedoch alsbald abflachte. Eine zum gleichen Zeitpunkt stattfindende Fuchsjagd im Nordosten von München mit entsprechendem Funkverkehr für das Hilfspersonal auf derselben Frequenz beeinflusste wegen der gegenseitigen Rücksichtnahme die Übung nicht. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Übungssprüchen von Teilnehmern die keinen direkten Zugang zur Leitstation hatten mussten weitergeleitet werden.
Somit waren bereits 40 Minuten vor Übungsende alle 28 Übungssprüche bei der Leitstation eingegangen und Quittiert.
Vier Sprüche zeigten Abweichungen die keine inhaltliche Änderungen bewirkten jedoch in kleinen Details vom übersandten Text abwichen.
Fazit der Übung, alle Kriterien gemäß der Ausschreibung wurden von den Beteiligten bestens erfüllt, somit allen Teilnehmern besten Dank für die Gute Leistung gleichzeitig auch den Helfern die zum Gelingen beigetragen haben.
vy
Karl Zagelmair DL5MBU
Hallo OMs,
hier eine Info an die Distrikts-Notfunkreferenten:
Global „Simulated Emergency Test“ November 2011
Die IARU Region 1 lädt die (Club-)Stationen von Notfunkgruppen wieder zu einer weltweiten Notfunkübung
ein. Die Übung dauert 4 Stunden und findet am Samstag, den 12. November von 11:00 – 15:00 Uhr Ortszeit
statt. Frequenzen sind die CoA-Frequenzen für den Notfunk laut Bandplan und deren Umgebung.
Als Betriebsarten können Fonie (SSB), CW oder Datenmodi auf der Grundlage der internationalen Notfunk-
prozedur benutzt werden. Bei der Übung, die kein Contest ist, geht es darum, Meldungen über mehrere
andere Stationen an eine Leitstation weiterzugeben. Dabei können eigenen Meldungen geschickt werden
oder von anderen Stationen empfangene Meldungen weitergeleitet werden. Die ausführliche deutsche Aus-
schreibung des GlobalSET ist auf der Notfunkseite des DARC zu finden. Dort gibt es auch Links zur Not-
funkprozedur, zum Nachrichtenformular und dem Logblatt, das nach der Übung zur Auswertung an den
Koordinator Greg Mossup, G0DUB, geschickt werden soll.
Für Rückfragen stehe ich gerne per Mail oder Telefon zur Verfügung.
27.Oktober 2011
Michael (Mike) Becker, DJ9OZ
Deutscher Amateur Radio-Club
Referat Not- und Katastrophenfunk
- Internationale Koordination -
Der Notfunkreferent im Distrikt C und der OV Landsberg am Lech C21 laden
alle DARC- und VFdB-Mitglieder aus Oberbayern am Samstag, den 8.10.2011
zwischen 09.00 und 12.00 Uhr Ortszeit zu einer Notfunkübung auf FM ein.
Eine ausführliche Beschreibung der Übung kann hier heruntergeladen werden.
vy
Karl Zagelmair DL5MBU
Hans Brunner DC5CQ
Am 14.5.2011 trafen sich auf Einladung des Distriktsvorsitzenden Christian Entsfellner DL3MBG 6 OVV's sowie 21 Notfunkreferenten zu einer weiteren Schulungsveranstaltung in München. Durch Karl DL5MBU, Hans-Peter DJ1CC und Andreas DG2YCS wurden unter anderem auch Themen wie die Vorstellung des OV's bei der Katastrophenschutzbehörde angesprochen und organisatorische Grundlagenkenntnisse für Notfunkgruppen vermittelt.
Von den anwesenden Teilnehmern wurde eine distriktsweite Kurzzeit-Notfunkübung am 08. Oktober in der Zeit 09:00 - 12:00 h Ortszeit vereinbart. Für die Ausarbeitung hat sich in Verbindung mit den Referat der Ortsverband C21 unter der Leitung von OM Hans DC5CQ zur Verfügung gestellt. Den laufenden Fortgang der Kriterien zur Übungsausarbeitung kann man auf der Homepage des Notfunkreferats im Distrikt C verfolgen.
Karl Zagelmair DL5MBU
Am 16.4.2011 fand am Rande einer Hochwasserlehrübung der Münchner Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks unter angenommener Beteiligung von Hilfeleistungskontingenten aus anderen Regionen ein bayernweiter "Notfunk-Stresstest" statt. Aufgabe war es mit Clubstationen am Sitz bayerischer Bezirksregierungen unter Verwendung von der Fa. Rohde&Schwarz dankenswerterweise bereitgestellter Software Defined Radios (SDR) aus der M3TR-Gerätefamilie mittels der Winlink-Software "RMS Express" Dateien auszutauschen. Trotz des ebenfalls am 16.4. stattfindenen Flohmarkts in Neumarkt haben Stationen aus Würzburg, Bayreuth, Augsburg und Landshut mitgewirkt, Als besondere Gäste aus dem Distrikt Franken nahmen die Clubstation des THW Lauf mittels einer G3-Bridge-Faxübertragung nach Berlin sowie Funkamateure aus einer "Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG SanEL)" des Bayerischen Roten Kreuzes in Bayreuth als angenommene "Kontingentführung" teil. Anlässlich des Besuchs des Chefs der Münchner Feuerwehr konnten Matthias DC1MRM und Andreas DG2YCS die Aufgabe des "Stresstests" erläutern und auf den direkten Funkkontakt zwischen dem Übungsraum und der mobilen "Hilfeleistungskontingentführung" aus Bayreuth hinweisen. Besondere Anerkennung und Dank gilt den Bayreuther OM's von B06 , die , trotz der schweren Erkrankung eines Teilnehmers , mitgemacht haben sowie dem Ortsbeauftragten des THW-Ortsverbands München-Mitte, der uns für den Umbau vom "Fernsprechkraftwagen" zum "Funkkraftwagen" ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat. Leider haben die Distrikte B und U keine Mitwirkenden aus Ansbach und Regensburg benennen können. Ein Bericht über die Erfahrungen wird den Distriktsvorsitzenden zur Verfügung gestellt und auf der nächsten Notfunkschulung mit den eingeladenen OVV's und deren Notfunkreferenten diskutiert. Dort werden wir auch eine distriktsinterne Notfunkübung unter anderen Rahmenbedingungen und Vorgaben besprechen.
Links zur Hochwasserlehrübung:
http://www.muenchen-tv.de/gesellschaft/Gro%C3%9Feinsatz_an_der_Flo%C3%9Flaende-7477.html
http://www.ffw-muenchen.de/was-es-neues-gibt/news-detail/datum/2011/04/16/katastrophenschutz-lehruebung-hochwasserschutz-und-deichverteidigung-am-16042011/index.html
Hans-Peter Greil DJ1CC
stv. Notfunkreferent DARC-Distrikt Oberbayern
Bericht des Notfunk-Referenten
Auf Anforderung vom Distrikt B habe ich als Referent anlässlich der Dienstbesprechung der Katastrophenschutzsachbearbeiter im Regierungsbezirk Oberfranken in Bayreuth mit dem Thema „Möglichkeiten des DARC e.V. in Verbindung mit der Vereinbarung des Bayerischen Staatsministerium des Innern vom 22.12.1982/11.11.2009“ einen Vortrag gehalten.
Teilnahme an zwei Arbeits- und Vorbereitungsbesprechungen mit Mitarbeitern und beteiligten Referenten für die am 14. Mai 2011 in München stattfindende Schulungsveranstaltung für Ortsverbandsvorsitzende und OV – Notfunk Referenten im Distrikt Oberbayern.
Vorbereitung und Teilnahme des Notfunkreferates anlässlich der von der Freiwilligen Feuerwehr München und dem THW München-Mitte am 16. April 2011 ausgerichteten Hochwasserabwehrübung.
Übungsziel des Notfunkreferates ist es dabei Erfahrungen durch einen "Stresstest" zu sammeln und digitale Übertragungsverfahren auf ihre Eignung für Dateiübertragung zu testen. Die Erkenntnisse werden den Teilnehmern der Schulungsveranstaltung am 14.05.2011 vorgestellt.
Vorbereitet wird eine Distrikt C – Notfunk – Übung, der Termin und der Ablauf wird im Zuge der Veranstaltung mit den Teilnehmern besprochen. Persönliche Einladung hierfür ergeht durch den Distriktsvorsitzenden.
Geplante Teilnahme an der Vorstellung des neuen DARC-Notfunkreferenten in Friedrichshafen anläßlich der HAM-Radio 2011 voraussichtlich personelle Unterstützung des DARC-Infostandes "Notfunk"
Karl, DL5MBU
Im April findet anlässlich einer Katastrophenschutzübung in München ein "Notfunk-Stresstest" für Clubstationen in bayer. Distrikten statt.
Der Test soll den Nachweis erbringen ob es den Distrikten trotz widrigster Umstände gelingt bei einem flächendeckenden Ereignis in Orten mit einer Bezirksregierung noch genügend Funkamateure zum Errichten und dem Betrieb eines Funknetzes aufzubieten. Um Texte bzw auch Dateien übertragen zu können, werden die angemeldeten Teilnehmer mit einer der digitalen Betriebsarten des Amateurfunkdienstes arbeiten. Eine sehr namhafte Firma aus München stellt uns dazu großzügigerweise für die THW-Clubstation DL0THM ein modernes Software Defined Radio (SDR) zur Verfügung.
Ein Bericht wird sowohl den oberen Katastrophenschutzbehörden in Bayern als auch den jeweiligen Distriktsvorsitzenden sowie dem DARC-Notfunkreferenten zur Verfügung gestellt. Unsere Erfahrungen werden ausserdem auf der Homepage des Notfunkreferats eingestellt.
Karl Zagelmair DL5MBU
weitere Informationen zum "Stresstest" unter http://www.ffw-muenchen.de/was-es-neues-gibt/veranstaltungen/index.html
Wie auf der Besprechung am 4.3.2010 deutlich wurde, hat die Regierung von Oberbayern keine Einwände gegen eine Gastteilnahme von Funkamateuren an Sprechfunkausbildungen und dem Erwerb des BOS-Sprechfunkzeugnisses.
Sofern in den OV's keine aktiven oder ehemaligen Mitglieder aus Katastrophenschutzorganisationen vorhanden sind, die ggf einen Kontakt zu den Ausbildungsverantwortlichen herstellen können, empfiehlt sich die Kontaktaufnahme über den Katastrophenschutzsachbearbeiter der Kreisverwaltungsbehörde zu den Leitern der Kommunikations- und Führungsgruppe mit der Bitte um Mitteilung eines Ausbildungstermins und der Anzahl etwaiger Freiplätze.
Ehemalige Angehörige von Katastrophenschutzorganisationen bzw -behörden mit BOS-Sprechfunkausbildung und als Notfunkreferenten der Kreisverwaltungsbehörde benannte Personen, die an einer Weiterbildung interessiert sind, sollten sich über die Kreisverwaltungsbehörde an die Regierung von Oberbayern wenden. Die Feuerwehrschule in Geretsried veranstaltet regelmäßig mehrtägige Lehrgänge für Angehörige von Kommunikations- und Führungsgruppen. Sofern durch die Organisationen die vorhandenen Plätze nicht belegt werden konnten, sollten diese durch geeignete Funkamateure mit den entsprechenden Voraussetzungen belegt werden. Sofern mit dem Landratsamt nichts anderes vereinbart wurde, können durch die Behörde z.B. keine fortgewährten Leistungen (Lohnfortzahlung bei Berufstätigen) übernommen werden, diese Erstattung ist in der Regel nur für Angehörige von Katastrophenschutzorganisationen vorgesehen! Die Übernahme von Fahrt-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten sollte daher mit dem OVV abgesprochen werden, vgl Ziff. 4 der "Grundsätze"

München - Rauschen statt Lauschen bei der Polizei! Zweieinhalb Monate nach seiner Einführung knipst bereits am 18.02.2011 die Münchner Polizei den neuen Digitalfunk wieder aus.
Dies bestätigte ein Sprecher des Präsidiums in einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Für die Einsatzzentrale und die Funkwagen im Stadtzentrum heißt‘s bis auf weiteres zurück zum altbewährten Analog-Funk. Begründet wird dies mit zahlreichen ungelösten Problemen, die trotz des Einsatzes von Technikern nicht gelöst werden konnten. Durch die besonders sichere Verschlüsselung der Gespräche sei es plötzlich zu Schwierigkeiten bei der Sprachqualität gekommen.
Außerdem bemängelten Beamte die komplizierte Menüführung und die schlechte Erreichbarkeit in Gebäuden. Der Digitalfunk war in München erst Anfang Dezember eingeführt worden. Wie lange die Unterbrechung nun dauern wird, ist noch ungeklärt.
Bundesweit werden die Kosten der Neuanschaffung auf etwa 4,5 Milliarden Euro geschätzt. Ursprünglich war geplant, sechs Monate lang in der Stadt und im Landkreis München digital zu funken, um dann das Netz endgültig von der Lieferfirma abzunehmen. In der kommenden Woche will Innenstaatssekretär Gerhard Eck im Landtag über die Fortschritte beim Ausbau des digitalen Funknetzes in Bayern berichten.
Quelle: http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/probleme-beim-polizeifunk-neues-digi-netz-abgeschaltet-meta-1130069.html

- Foto: NASA
19.02.2011
(UPDATE)
Sonneneruption stört Satelliten nicht
Auf der Sonnenoberfläche hatte sich die stärkste Eruption seit vier Jahren ereignet. Solch ein Masseauswurf ist jedoch nicht nur ein faszinierendes Naturschauspiel: Radio- und Satellitenübertragungen auf der können gestört werden. Die Nasa gibt nun aber Entwarnung.
Quelle: stern.de
(UPDATE-ENDE)
Die Nasa warnt schon länger davor, dass die Sonne in eine Phase hoher Aktivität eintritt: Die ersten Auswirkungen sollen jetzt China betroffen haben.
Sonneneruption stört Radioübertragung in China
Die stärkste Eruption der Sonne seit vier Jahren hat zu Störungen der Radioübertragung im Süden Chinas geführt. Die heftige Explosion, die durch magnetische Aktivität an der Sonnenoberfläche verursacht wird, beeinträchtigte die Kurzwellenfrequenzen. Das zumindest berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf den Meteorologischen Dienst des Landes. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa sagte, die Sonneneruption war die stärkste seit vier Jahren.
Schon vor Wochen hatte die Nasa gewarnt, dass die Sonne nach einer relativ ruhigen Phase in eine turbulentere Periode eintrete, die Störungen von Satellitensystemen mit sich bringen könnte. Der Höhepunkt dieser hochaktiven Phase werde Mitte 2013 erwartet, erläuterte Joe Kunches vom Zentrum für Wettervorhersagen der US-Raumfahrtbehörde.
Besonders gefährdet sind Telekommunikations-Satelliten
Die Massenauswürfe können auch negative Auswirkungen haben und beispielsweise Elektronikgeräte stören. Besonders gefährdet sind Telekommunikations-Satelliten oder die 20.000 Kilometer von der Erde entfernt im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS, von dem die moderne Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist.
... weiter lesen und Quelle: http://www.welt.de
Das Notfunkreferat trifft sich am 11.2.2011 zur Vorbereitung von zwei Notfunkseminaren im März und Mai im Distrikt Oberbayern. Im April ist im Zusammenhang mit einer Hochwasserübung der Feuerwehr und des THW's in München eine Funkübung einzelner Clubstationen in den bayer. Distrikten geplant.
OVV's, die bereits Kontakt mit dem jeweiligen Landratsamt aufgenommen haben, bitte ich, mir ihre Erfahrungen mitzuteilen.
Karl Zagelmair DL5MBU
Ein US-Unternehmen hat ein System für die drahtlose Stromversorgung von Drohnen entwickelt: Diese werden per Laser mit Energie versorgt. Photovoltaikzellen wandeln das Licht in elektrische Energie um.
Unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) sollen für Rettungskräfte und die Polizei wichtige Hilfsmittel werden, um sich beispielsweise über eine Unfallstelle oder einen Brandherd einen Überblick aus der Luft zu verschaffen. Doch häufig reicht die Akkukapazität eines UAV nicht für einen Dauereinsatz aus. Das US-Unternehmen Laser Motive hat ein System entwickelt, um die Akkus eines UAV während des Flugs zu laden.
Laser lädt Akku
Laser Motive hat spezielle Photovoltaikmodule (PV) entwickelt, die an der Unterseite des UAV angebracht werden. Vom Boden aus wird ein Laser in die Luft gerichtet. Trifft er auf die Zellen, wird das Licht in elektrische Energie umgewandelt. Das UAV, ein Quadrocopter, schwebt über dem Laser und lädt seinen Akku. Anschließend kann der Quadrocopter erneut umherfliegen und kehrt zurück, wenn der Akku wieder nachlässt. Laser Power Beaming nennt das in Seattle im US-Bundesstaat Washington beheimatete Unternehmen seine Technik.
Die Leistungsfähigkeit des Systems hat Laser Motive mit einem Dauerflug unter Beweis gestellt. Die Zellen wurden an einen Quadrocopter vom Typ Asctec Pelican des Herstellers Ascending Technologies aus Krailling bei München montiert. Zudem wurde er mit einer besonderen Leistungselektronik sowie einem autonomen System zur Positionsregelung ausgestattet.
Knapp 12,5 Stunden
In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober startete der Pelican im Future of Flight Aviation Center in Everett bei Seattle zu seinem Langzeitflug. Vom Boden per Laser mit Energie versorgt, hielt sich der etwa 1 kg schwere Quadrocopter 12 Stunden, 26 Minuten und 56 Sekunden in der Luft. Es sei das erste Mal gewesen, dass "ein elektrisch betriebener Helikopter so lange am Stück autonom geflogen" sei, kommentierte Michael Achtelik, Geschäftsführer von Ascending Technologies, den Dauerflug.
Quelle: http://www.golem.de/1011/79088.html
Am 5.10.2010 traf sich der Distriktsvorsitzende Christian Entsfellner DL3MBG mit dem Notfunkreferenten Karl Zagelmair DL5MBU sowie einigen Referatsmitarbeitern. Angesprochen wurde der Stand der Umsetzung der Vereinbarung mit dem Innenministerium, insbesondere die Berufung von Notfunkreferenten in den OV's bzw deren Benennung als Ansprechpartner für Behörden, Inhalte einer Ausbildung der Ansprechpartner in den Ortsverbänden sowie die Grundzüge bzw. den Termin einer Distriktsnotfunkübung im Frühjahr 2011.
Im Auftrag von Mitch Wolfsohn DJ0QN wird von einem Arbeitskreis aus Notfunkreferenten ein einheitliches Schulungskonzept für Notfunkinteressenten erarbeitet. Nach Fertigstellung wird dieses um einen länderspezifischen Teil ergänzt. Eine Erprobung soll im Rahmen der distriktsweiten Notfunkübung 2011 stattfinden.
Nähere Informationen über die weiteren Arbeitsvorhaben werden im Bericht des Notfunkreferenten auf der Distriktsversammlung enthalten sein.
Karl Zagelmair DL5MBU

- Prototyp des Quadrocopters (Foto: TU Ilmenau)
In Katastrophengebieten bricht oft die Kommunikation zusammen. Dem wollen Wissenschaftler aus Thüringen abhelfen: Sie entwickeln ein System, das mit Hilfe von fliegenden Robotern selbstorganisiert die Mobilkommunikation wieder herstellt.
Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Ilmenau wollen ein System entwickeln, mit dem sich Mobilkommunikation in Katastrophengebieten schnell wieder herstellen lässt. Das soll mit einem Schwarm aus Flugrobotern geschehen.
Das Konzept der Thüringer sieht vor, dass fliegende Roboter, sogenannte Quadrocopter, in ein Katastrophengebiet gebracht werden. Sie sollen dann als Relaistationen eingesetzt werden, um eine Kommunikationskette aufzubauen und so die Mobilkommunikation wieder zu ermöglichen. Die Quadrocopter sollen dabei autonom agieren: Das System erkennt selbst, wo die Mobilkommunikation zusammengebrochen ist und repariert das schadhafte Netz selbstständig. Daneben sollen sie auch dazu eingesetzt werden, Opfer zu orten.
Fliegt auch bei Wind
Die Flugroboter sind eine Eigenentwicklung der TU. Sie sind etwa 80 cm groß und müssen besondere Flugeigenschaften aufweisen: Damit sie auch im Gebirge oder in Straßenschluchten eingesetzt werden könnten, müssten sie wendig und gut manövrierbar sein. Sie müssten unanfällig für schlechte Witterungsbedingungen wie starken Wind sein, erklären die Ilmenauer Wissenschaftler. Ein aktueller Prototyp des Quadrocopters könne schon komplizierte Flugmanöver wie Loopings durchführen.
Zur Entwicklung des selbstorganisierenden Kommunikationssystems richtet die TU Ilmenau ein Graduiertenkolleg ein, an dem 28 Wissenschaftler aus zehn Ländern arbeiten werden. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG geförderte Projekt ist auf viereinhalb Jahre angelegt.
Quelle: http://www.golem.de/
*** UPDATE ***
From the CQ / WorldRadio Online Newsroom:
Some ham radio activity from Haiti is beginning to be heard, following yesterday's devastating earthquake.
Father John Henault, HH6JH, in Port-au-Prince, made contact late Wednesday morning with the Intercontinental Assistance and Traffic Net (IATN) on 14.300 MHz, the IARU Global Centre of Activity frequency for emergency communications. Based on relays monitored at W2VU, Father John reported that he and those with him were safe, but had no power and no phone service. He was operating on battery power and hoping to get a generator running later in the day. He asked the station copying him, William Sturridge, KI4MMZ, in Flagler Beach, Florida, to telephone relatives with information that he was OK.
The following frequencies are in use for earthquake-related traffic and should be kept clear unless you are able to provide requested assistance:
14.300 (IATN), 14.265 (SATERN); 7.045 (IARU Region II) and 3.720 (IARU Region II) kHz. Additional frequencies may be activated on different bands at different times of day, so be sure to listen carefully before transmitting to make sure you are not interfering with emergency traffic.
*** UPDATE-ENDE***
From the CQ / WorldRadio Online Newsroom:
All radio amateurs are requested to keep 7.045 kHz and 3.720 kHz clear for possible emergency traffic related to today's major earthquake in Haiti.
International Amateur Radio Union (IARU) Region II Area C Emergency Coordinator Arnie Coro, CO2KK, reports that as of 0245 UTC on January 13, nothing had been heard from radio amateurs in Haiti, but that the above frequencies were being kept active in case any Haitian hams manage to get on the air, and in case of other related events in surrounding areas, including aftershocks and a possible tsunami.
The following is from an e-mail from CO2KK:
A few minutes after the earthquake was felt in eastern Cuba's cities, the Cuban Federation of Radio Amateurs Emergency Net was activated, with net control stations CO8WM and CO8RP located in the city of Santiago de Cuba, and in permanent contact with the National Seismology Center of Cuba located in that city.
Stations in the city of Baracoa, in Guantanamo province, were also activated immediately as the earth movements were felt even stronger there, due to its proximity to Haiti. CO8AZ and CO8AW went on the air immediately , with CM8WAL following. At the early phase of the emergency, the population of the city of Baracoa was evacuated far away from the coast, as there was a primary alert of a possible tsunami event or of a heavy wave trains sequence impacting the coast line at the city's sea wall ...
Baracoa could not contact Santiago de Cuba stations on 40 meters due to long skip after 5 PM local time, so several stations in western Cuba and one in the US State of Florida provided relays. CO2KK, as IARU Region II Area C Emergency Coordinator, helped to organize the nets , on 7.045 kHz and also on 3.720 kHz, while local nets in Santiago de Cuba and Baracoa operated on 2 meters.
As late as 9,45 PM local time 0245 UTC we have not been able to contact any amateur or emergency services stations in Haiti.
Amateurs from the Dominican Republic, Puerto Rico, Venezuela were monitoring the 40 meter band frequency, that I notified to the IARU Region II executive Ramon Santoyo XE1KK as in use for the emergency, requesting that 7.045 kHz be kept as clear as possible ...
We are still keeping watch on 7.045 kHz hoping that someone in Haiti may have access to a transceiver and at least a car battery to run it.
All information that has so far come from the Cuban seismologists tell us of a very intense earthquake, and also of the possibility of other events following.
Following the advice of the geophysicists, we are keeping the 7.045 and 3.720 kiloHertz frequencies active until further notice
kleine Geschenke mit großer Wirkung
Nothilfe-Koffer
Auf Einladung der bayer. Distriktsvorsitzenden trafen sich am 14.11.2009 in Neuendettelsau nahe Nürnberg erstmalig alle am Notfunk interessierten OVV's aus den Distrikten B, C, T und U mit ihren Notfunkreferenten. Für den Vortrag zum Thema: "Katastrophenschutzbehörden in Bayern" konnten wir Herrn Michael Münchow, Sachgebietsleiter Sicherheit und Ordnung bei der Bezirksregierung von Mittelfranken, begrüßen. Von ihm erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die Katastrophenschutzbehörden, angefangen von dem Bayer. Staatsministerium des Innern bis zu den Landratsämtern bzw. kreisfreie Städte. Regierungsdirektor Ellmayer vom Bayer. Innenministerium stellte den Teilnehmern sein Rundschreiben an die Katastrophenschutzbehörden Bayerns vor. Darin wurden die Behörden über die am 18.7.2009 in Pfaffenhofen vorgestellte Vereinbarung über die Mitwirkung der Funkamateure im Katastrophenschutz in Bayern informiert und angekündigt, dass demnächst Ansprechpartner aus den Distrikten benannt werden. Herr Ellmayer wies ausserdem auf einige Bereiche hin, in denen eine Unterstützung der Behörden erwünscht ist, so z.b. bei den EU-weit einsetzbaren Hilfeleistungskontingenten der Feuerwehren, dem Ablesen und Übermitteln von Hochwasserpegeln bzw auch durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle bei einem Katastropheneinsatzstab in einer Behörde oder direkt im Einsatzgebiet. Die Vereinbarung der Details bleibt nunmehr den einzelnen Distrikten bzw der DARC-Ortsverbände vorbehalten. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte als ganz besonderer Gast Mitch Wolfson DJ0QN seine Aufgaben Internationale Angegelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Ausbildung und Notfunk und Krisenkommunikation im DARC-Vorstand vor und konnte in der anschliessenden Diskussion und auch aus vielen Gesprächen am Rande der Veranstaltungen einige Anregungen "von der Basis" in die Arbeit des Vorstands mitnehmen. Dem Vorsitzenden von Z61, OM Johann, ZÜGE, DL3NDX, danken wir für die Betreuung der Lotsenstation und die einführenden Worte über Neuendettelsau und das Diakoniewerk, das uns gerne aufgenommen, vorzüglich betreut und verpflegt hat.
Karl Zagelmair DL5MBU
Sprecher der bayer. Notfunkreferenten
Im Zusammenhang mit der Umsetzung der in Pfaffenhofen unterzeichneten Erklärung über die Mitwirkung von Funkamateuren im Katastrophenschutz geben wir einige Hinweise über das weitere Verfahren der Benennung von Ansprechpartnern in den Distrikten bzw. Ortsverbänden.
Die für den OV zuständigen, bayer. Kreisverwaltungsbehörden lassen sich ganz einfach und schnell über den Behördenwegweiser http://www.behoerdenwegweiser.bayern.de ermitteln. In der linken Spalte unter "Lokalisierung" den Ort des OV's oder eine PLZ eingeben und nach Aufruf der Gemeinde rechts "Zum Landratsamt" anklicken. Die Datenbank gibt dann das für den OV primär zuständige Landratsamt mit Anschrift und EMail-Adresse aus. Ein Word-Dokument zur Mitteilung der Ansprechpartner aus dem OV kann beim Notfunkreferenten angefordert werden. Mit den lokalen Daten ergänzt, ist das Anschreiben schon fertig. In einem Absatz wird ausserdem um einen Vorstellungstermin der Ansprechpartner im Katastrophenschutzsachgebiet des Landratsamts gebeten. Dort bietet es sich dann an über ganz konkrete Vorstellungen der Behörde über die Art und den Umfang der Mitwirkung zu sprechen und anschliessend die lokalen Anforderungen in eigene Aktivitäten im OV umzusetzen.
Beispielsweise könnten Funkamateure bei folgenden Aufgaben in einem K-Fall mitwirken:
Ablesung von Hochwasserpegeln und Übermitteln der Daten an eine Afu-Leitstation in einem Wasserwirtschaftsamt, als "Notfunker vor Ort" (First Responder) Entgegennahme und Weiterleitung von Hilfeersuchen aus der Nachbarschaft bzw der eigenen Gemeinde, Errichtung und Betrieb von Amateurfunkstellen in räumlicher Nähe der Führungsstellen der Katastrophenschutzbehörden als Rückfallebene, Aufrechterhaltung einer Kommunikation von Behörden untereinander, Ausstattung von Führungsgruppen des Katastrophenschutzes mit Amateurfunkanlagen, insbesondere für die EU-weit einsetzbaren Hilfeleistungskontingente der Feuerwehren
Auch ausserhalb konkreter Ereignisse können Verbindungen zu den zuständigen Behörden gestaltet werden, z.b. durch Teilnahme an größeren Katastrophenschutzübungen, Amateurfunkkurse für BOS-Angehörige in Führungsstellen bzw Feuerwehrjugend (K-Lizenz).
Diese Beispiele sind sicherlich nicht abschliessend. Bei einer Vorstellung des OV's bei einer Behörde sollten zunächst deren Kommunikationserfordernisse in Extremlagen erfragt werden und anschliessend aufgrund der personellen und materiellen Möglichkeiten konkrete Unterstützungsvereinbarungen getroffen werden. Ein pauschaler Verweis darauf, was der Amateurfunk alles könne, ist auf Ortsebene eher kontraproduktiv. Für diese grundlegenden Informationen eignen sich aber Einladungen des Innenministeriums zu allgemeinen Informationsveranstaltungen über den Amateurfunk vor den K-Sachbearbeitern eines Regierungsbezirks, bei den Lehrgängen der Bayer. Verwaltungsschule bzw bei der Führungsausbildung in den Feuerwehrschulen.
Anlässlich der GUTAUER Funktage 2009 konnte Karl Zagelmair, DL5MBU, Notfunkreferent im DARC-Distrikt Oberbayern, mit dem Präsidenten des ÖVSV, Dipl. Ing. Michael Zwingl, OE3MZC Fragen in Verbindung mit dem "ALL OE Contest (AOEC)" der Amateurnotfunk- und Staatsfunkstellen in Österreich ansprechen. Dabei wurde insbesondere die Teilnahme von Amateurfunkstationen aus Deutschland an der landesweiten Katastrophenfunkübung im Jahr 2010 erörtert. Wir haben vereinbart, dass zukünftig in der Ausschreibung des Kontests besser kenntlich gemacht wird, dass sich auch Amateurfunkstellen des benachbarten Auslands am AOEC beteiligen können wenn sich diese Teilnehmer auf österreichischem Staatsgebiet befinden und sich mit dem Präfix OE/ identifizieren. Darüberhinaus wurden auch gemeinsame Not- und Katastrophenfunkthemen behandelt.
Der nächste AOEC findet Anfang Mai 2010 statt. Hinweise für die Teilnahme von Amateurfunkstellen, insbesondere der grenznahen Distrikte, werden wir rechtzeitig bekannt machen.
Infos zum AOEC 2009: http://www.oevsv.at/export/oevsv/download/AOEC/AOEC_2009.pdf

- die Unterzeichnung der neu verfassten Vereinbarung über die Mitwirkung der bayerischen Distrikte im Katastrophenschutz.
Am Samstag, den 18.7.2009 fand auf Einladung des Distrikts Oberbayern die Tagung für Notfunk und Krisenkommunikation im vollbesetzten OV-Lokal des Ortsverbands C22 in Pfaffenhofen statt.
Der Distriktsvorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, begrüßte besonders die 3. Bürgermeisterin von Pfaffenhofen, Frau Monika Schratt, sowie Regierungsdirektor Karl Traunspurger von der Regierung von Oberbayern, Regierungsdirektor Hans Ellmayer vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren, die DARC- Amtskollegen Hans Reyzl, DL2ZA, Distrikt Bayern-Ost, und Bernhard Arndt, DF4NR, Distrikt Franken sowie den Tiroler Notfunkreferenten Manfred Mauler, OE7AAI.
Günter Lorenz, DC9LK, vom Distrikt Schwaben konnte leider aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen.
Nach der Einleitung durch unseren Notfunkreferenten Karl Zagelmair, DL5MBU, stellte Hans Ellmayer in seinem Vortrag anhand des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes sehr anschaulich die Abläufe und mögliche Einbindung der Funkamateure im Ernstfall dar.
Im Mittelpunkt der Tagung stand die Unterzeichnung der seit 1982 existierenden und jetzt neu verfassten Vereinbarung über die Mitwirkung der bayerischen Distrikte im Katastrophenschutz.
Als Sprecher für alle 4 Distrikte wurde Karl Zagelmair benannt.
Michael Sonner, DL1MSB, vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim, berichtete von der Hochwasserübung am 16. Mai 2009, die 2006 eingeführt und heuer erfolgreich von Funkamateuren unterstützt wurde.
Anschließend stellte Mitch Wolfson, DJØQN, die Organisation ARES vor, die seit 1935 und heute mit 40.000 Teilnehmern den Amateurfunk in den Katastrophenschutz der USA einbindet.
Dort unterstützen Funkamateure auch ganz offiziell Veranstaltungen wie Marathonläufe oder Radrennen. Ein Zusammenhang dieses Engagements mit den steigenden Zahlen der US-Amateurfunklizenzen ist ganz deutlich zu erkennen.
Karl Zagelmair berichtete über eine Aktion beim THW München im Rahmen des „Young Helpers On The Air” (YHOTA) am 9. Mai 2009, die dem Nachwuchs einen umfassenden Einblick in den Amateurfunk geben konnte.
Zum Abschluss der Tagung zeigte Reinhard Muhr, DK2MD, seinen Notfunk-Koffer, in dem er sehr kompakt sowohl Kurzwelle als auch UKW mit Netzteilen vereint hat. Dieser Koffer wird von ihm sogar als Heimstation betrieben und ist ein gutes Beispiel für Ortsverbände oder Distrikte, die sich mit dem Notfunk im Katastrophenfall auseinandersetzen.
Alfred Fröschl, DL8FA
Quelle: Oberbayern-Rundspruch 25/09 http://www.darc.de/uploads/media/Rundspruch_25_2009.pdf
Ab dem 1. Juli 2009 sind Notrufe von Mobiltelefonen in Deutschland nur noch mit einer aktivierten Mobilfunkkarte, der sog. SIM-Karte, möglich. Bisher war die Notrufnummer 112 auch ohne SIM-Karte von jedem Mobiltelefon aus erreichbar. Die betriebsbereite Mobilfunkkarte ermöglicht eine eindeutige Identifikation des Karteninhabers, so dass zukünftig Missbräuche besser verfolgt werden können.
Auch im Fall einer Sperrung der Mobilfunkkarte für abgehende, kostenpflichtige Verbindungen oder bei einem fehlenden Guthaben auf einer Prepaid-Mobilfunkkarte kann ein Notruf getätigt werden. Voraussetzung hierfür ist lediglich eine betriebsbereite SIM-Karte. Ist der Aufbau einer Notrufverbindung über den eigenen Mobilfunknetzbetreiber nicht möglich, erfolgt die Herstellung der Verbindung über ein anderes Mobilfunknetz.
Quelle: Bundesnetzagentur | Pressemitteilungen
Aufgrund der mit dem Bayer. Innenministerium getroffenen Unterstützungsvereinbarung konnten erstmals Funkamateure im Distrikt Oberbayern an einer Katastrophenschutzübung "Hochwasserabwehr" teilnehmen. Insgesamt waren an der Übung ca. 200 Feuerwehrangehörige aus dem Landkreis Weilheim beteiligt.
Die Aufgabe war unter Berücksichtigung der von den Behörden vorgegebenen Rahmenbedingungen, insbesondere der Einhaltung von Unfallverhütungsvorschriften, das Ablesen und Übermitteln von Pegelständen bei einem angenommenen Ausfall der automatischen Datenübertragung. 25 gemeldete Teilnehmer aus den Ortsverbänden
C 03, C 07, C 20, und C 21 besetzten die in vier Landkreisen eingerichteten 11 Flusspegel sowie einen Hilfspegel.
3 Leitstationen des Amateurfunkdienstes beim Landratsamt Weilheim, in Tankenrain und Thanning sowie 12 mobile Funkstationen ergänzten das Aufgebot. Zur Übermittlung der abgelesenen Pegelwerte wurde das 2 m Band ohne Umsetzer genutzt.
Bereits bei der Verabschiedung und Danksagung der Teilnehmer nach der Übung wurden das freiwillige Engagement der beteiligten Funkamateure aus den Ortsverbänden durch den beteiligten Vertreter des Landratsamtes sowie dem Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim besonders hervorgehoben. Mit den Führungskräften der Feuerwehr, Polizei, THW, Bundeswehr, Rotes Kreuz sowie Reportern der Lokalpresse wurden informative Gespräche geführt und dabei besonders auf die Unterstützungsvereinbarung und die darin zum Ausdruck kommende Hilfsbereitschaft der Funkamateure für Behörden hingewiesen. Ganz besonders danken wir OM Michael Sonner DL1MSB vom Wasserwirtschaftsamt der uns eine unbürokratische Mitwirkung an der Übung ermöglicht hat und den beteiligten OM's durch eine eigens anberaumte Schulungsveranstaltung die Aufgabenstellung erläutert hat.
Zur Übungsabschlussbesprechung in den nächsten Wochen wurde der als Übungsbeobachter anwesende Referent für Notfunk und Krisenkommunikation im Distrikt –C- Oberbayern eingeladen.
Karl Zagelmair, DL5MBU
Anmerkung:
Bei Aufenthalten in hochwassergefährdeten Gebieten sind neben einer Warnweste unbedingt Gummistiefel, ggf. auch Wathosen und ein Meterstock zur eigenen Hochwassermessung mitzuführen. Beim Durchqueren von überschwemmten Strassen ist immer mit hochgedrückten Kanal- bzw. Gullideckeln bzw auch gefährlichem Schwemmgut z.b. Holzstücke mit Nägeln o.ä. zu rechnen. "
"Das Problem bei den Bächen im Ort ist laut Wasserwirtschaftsamt-Leiter Christian Wanger, dass kaum Zeit zur Verbauung bleibt. Während sich ein Ammerhochwasser lange vorher ankündigt, können die Bäche binnen weniger Minuten über die Ufer treten."
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/hochwasserschutz-dorf-300408.html
Weitere Informationen unter:
http://www.weilheim-schongau.de/Aktuelles/Pressemitteilungen/2009/52_09_Kat_Schutz_Sandsack.htm
YHOTA (Young Helpers On The Air) in Ottobrunn
Am vergangenen Wochenende fand das 7. Young Helpers On The Air statt. Die Grundidee des YHOTA ist die weltweite Kommunikation zwischen Jugendgruppen der Hilfsorganisationen und Schulsanitätsdienste über den Amateurfunk.
Zusammen mit der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn konnten diverse YL’s und OM’s der OV’s C09 und C26, sowie der ATV Gruppe München erstmalig am YHOTA teilnehmen und so einen tollen Tag erleben.
Um 9.00 Uhr ging’s im Feuerwehrhaus Ottobrunn mit der Einweisung und dem gemeinsamen Kennenlernen los, um dann in den Sportpark Ottobrunn umzuziehen. So gegen 11.00 Uhr war die erste Station in der Luft. Insgesamt wurde an fünf verschiedenen Stationen ordentlich Betrieb gemacht: ATV, PSK31, Sprechfunk auf Kurzwelle und via UKW, sowie das Aufspüren von „Lawinenopfern“ mittels Peilempfängern waren fester Bestandteil des Programms.
Alles in Allem war die Veranstaltung sicherlich sehr gelungen, einige Jugendliche waren gar nicht mehr vom Mikrofon, bzw. von den Tasten zu bringen. Für die Funkamateure war es ein erster Versuch, der sicherlich so manchem Lust auf mehr gemacht hat – auch um mit den gesammelten Erfahrungen beim nächsten Mal so manches zu verbessern. Wer weiß, vielleicht lassen sich ja noch so einige OV’s mit dem YHOTA-Virus anstecken?
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.yhota.de.
Ansprechpartner bei der Feuerwehr Ottobrunn ist Peter Jahns, DG8MFV ( DG8MFV@darc.de).
Auf diesem Wege bedanke ich mich nochmals recht herzlich bei allen an der Veranstaltung Beteiligten für die Unterstützung. Wir konnten nur deshalb so viel Spaß haben, weil alles Hand in Hand lief. Sicherlich wird das für uns nicht der letzte YHOTA-Termin sein.
Mit besten 73
Peter Jahns, DG8MFV
Hinweis:
Der nächste YHOTA-Termin ist Samstag, 26.09.2009! Interessierte OV's wenden sich bitte direkt an Peter Jahns DG8MFV at darc.de. Er gibt Ratschläge über die Kontaktaufnahme zu Jugendgruppen der Katastrophenschutzorganisationen, über den möglichen Ablauf der Veranstaltung und koordiniert die Erreichbarkeiten der teilnehmenden Gruppen innerhalb des Distrikts
Passend zur ARD-Themenwoche "Ist doch Ehrensache!" haben sich für die am 16. Mai 2009 stattfindende Hochwasserübung des Landratsamtes Weilheim und des dortigen Wasserwirtschaftsamtes von den sieben zur Teilnahme angeschriebenen Ortsverbänden nachstehende gemeldet:
OV C03 2 Mitglieder
OV C07 2 Mitglieder
OV C20 3-4 Mitglieder
OV C21 3 Mitglieder
Da diese Übung auch als Pilotprojekt im Sinne "Amateurfunker helfen in Notfällen" und der Zusammenarbeit von Behörden und Funkamateuren dienen soll, können sich noch weitere Interessenten bei Ihren Ortsverbandvorsitzenden melden. Allen Übungsteilnehmern wünschen wir viel Erfolg. Über die Ergebnisse der Mitwirkung werden wir hier und im Distriktsrundspruch berichten.
Notfunkreferat Distrikt Oberbayern "C"
Karl, DL5MBU
Zur Kommunikation bei Großschadenslagen und Naturkatastrophen sind in der IARU Region 1 Aktivitätszentren auf den verschiedenen Kurzwellen-Bändern des Amateurfunk-Dienstes festgelegt. Bisher galt auf 40m die QRG 7060 kHz.
Auf der letzen IARU-Region1-Konferenz wurde u.A. eine Änderung des 40-Meter-Bandplans beschlossen.
Der neue Bandplan ist seit dem 29.03.2009 gültig. In diesem Zusammenhang hat sich nun auch das Aktivitätszentrum im 40m-Band geändert:
7110 kHz (Region I, LSB)
In der aktuellen Liste der Aktivitätszentren ist diese Änderung berücksichtigt
Quelle: http://www.amateurfunk.de/notfunk/news/2009/04/Arbeitsfrequenzen_Notfunkverkehr.php.