Der entscheidende Unterschied zwischen den drei Betriebsarten liegt im Signal-Rausch-Verhältnis (SNR), also dem Verhältnis zwischen der Nutzsignalstärke und dem Hintergrundrauschen, das beim Empfang vorhanden ist. Dieses Verhältnis bestimmt, wie gut ein Signal noch dekodiert oder verstanden werden kann, wenn es schwächer wird oder im Rauschen verschwindet. Erst bei genauer Betrachtung zeigt sich, wie unterschiedlich empfindlich die einzelnen Verfahren reagieren:
SSB braucht rund +6 dB, um verständlich zu bleiben.
CW funktioniert noch bei etwa −10 dB.
FT8 dekodiert zuverlässig bis −24 dB – weit unterhalb der Hörgrenze.
In der Praxis bedeutet das: Mit 5 W FT8 auf 20 m sind weltweite Verbindungen möglich, während SSB oft bei Europa endet. CW liegt dazwischen – effizient, robust und mit persönlicher Note.
Fazit:
FT8 zeigt, was moderne Signalverarbeitung leisten kann. CW bleibt die klassische Kunst für echte Funkhandarbeit. Und SSB überzeugt, wenn das direkte Gespräch zählt.
Vielleicht hast Du ja Lust, selbst den Vergleich zu wagen – am besten draußen bei einem Fieldday oder im Club. Wir sind immer offen für neue Experimente und Besucher!

