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      Es ist Weltraumwoche!

      Vom 4. - 10. Oktober ist Weltraumwoche, eine von den Vereinten Nationen ausgerufene, weltweite Aktionswoche zur Feier der Raumfahrt und ihrer Bedeutung für die Menschheit. Die Datumswahl basiert auf zwei Meilensteinen der Raumfahrtgeschichte: 4. Oktober 1957 - Start von Sputnik 1, dem ersten künstlichen Erdsatelliten; 10. Oktober 1967 - Inkrafttreten des Weltraumvertrags (Outer Space Treaty). Viele der ersten Satellitenexperimente wurden von Funkamateuren aufmerksam verfolgt. Heute betreiben Funkamateure weltweit eigene Amateurfunksatelliten, die sogenannten OSCAR-Satelliten ... | ▶️

      ... (= Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio). AMSAT-OSCAR 7 (Bild) ist dafür ein gutes Beispiel: Dieser Amateurfunksatellit ist trotz seines hohen Alters noch immer aktiv - nach mehr als 50 Jahren. Er wurde am 15. November 1974 von der Vandenberg Air Force Base aus gestartet. So bietet auch die Weltraumwoche Gelegenheit zu zeigen, dass Funkamateure nicht nur auf Kurzwelle arbeiten, sondern auch über Satelliten kommunizieren können. Genannt seien etwa QO-100 oder die LEO-Satelliten. Das zeigt: Amateurfunk ist Teil von Weltraumforschung, Bildung und Kommunikation.

      Ein Höhepunkt sind häufig ARISS-Aktivitäten (Amateur Radio on the International Space Station). Es werden immer wieder SSTV-Aussendungen oder Funkkontakte mit der ISS organisiert, zudem liefern Satelliten und Raumsonden Daten zum Weltraumwetter, dem Space Weather - für uns Funkamateure tägliche Praxis. Sonnenflecken, Flares und geomagnetische Störungen beeinflussen die Ausbreitung auf Kurzwelle direkt. Space Weather liegt somit genau an der Schnittstelle zwischen Raumfahrt und Amateurfunk. 

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