Bereits am Montag könnte eine CME (ein koronaler Masseauswurf) eintreffen, die ein Filament ausgelöst hatte. Doch die Vorhersage ist mit Unsicherheiten behaftet. Für Dienstag dann wird mit schnellen Sonnenwinden gerechnet, die von einem derzeit im Südosten befindlichen koronalen Loch ausgeht. Allerdings liegt dieses Koronaloch sehr weit südlich, sodass der Windstrom auch die Erde knapp verfehlen könnte. Eines ist jedoch sicher: Die Sonnenaktivität wird zunehmen, da eine weitere aktive Region von der Rückseite bereits für Sonntag erwartet wird. Insgesamt wird mit einem Anstieg des solaren Flux in der nächsten Woche auf 115 bis 140 Einheiten gerechnet.
Das Erdmagnetfeld bleibt tendenziell ruhig, doch können jederzeit ein Filamentkollaps und daraus resultierende Masseauswürfe Magnetstürme auslösen, die ein bis zwei Tage die Grenzfrequenz senken und polare Lowband‑Verbindungen unterbrechen.
20 und 17 Meter bleiben für DX-Verbindungen am zuverlässigsten, 15 Meter ist bei ruhiger Magnetik besonders zu Tagesrandzeiten gut nutzbar, 12 und 10 Meter öffnen sporadisch Richtung Süden. Auch Sporadic‑E konnte letzte Woche immer mal wieder beobachtet werden.
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