Exkursionen

Mindestens einmal im Jahr führt der Ortsverband einen Ausflug zu einem interessanten Thema durch. Das kann z.B. das Fernmeldemuseum in Aachen sein oder die Funkstelle der Telekom in Jülich.

Ausflug ins Münsterland 2025

Ausflug ins Münsterland 2025

Abschiedrunde auf dem Antennenfeld der Sendefunkstelle Albersloh

Als vor einem Jahr im September 2024 das Telefon bei Peter Schmücking, DF3ED, schellte und sich ein Herr Oberstabsfeldwebel Jungblut von der Funkempfangsstelle Milte meldete, war der erste Kontakt zum HF-Funkteam DHM 91 hergestellt. Der Leiter der Funkempfangsstelle wollte mehr über die technischen Möglichkeiten des Amateurfunks erfahren, um in Not- und Katastrophenfällen auf zusätzliche Unterstützung zurückgreifen zu können. Zusammen mit dem Ortsverbandsvorsitzenden, Hans-Jürgen Bersch, DL7ATR, wurde dann im Oktober 2024
die Bundeswehrdienststelle in Milte besucht und vereinbart, dass ein weiterer Besuch mit Besichtigung im kommenden Jahr 2025 stattfinden soll. Die Rückfahrt führte dann über Schöp-
pingen, wo auf dem Berg eine riesige Antennenanlage stand. Anschließend wurden bei der Firma Sasse weitere Betriebsstoffe eingeladen. So entstand der Reiseplan für die dreitägige Exkursion nach Schöppingen. Die Antennenanlage gehört der Contest Group Schöppinger Berg e.V. und der Lagerkorn der Feinbrennerei Sasse ist immer eine Reise wert. Bei der weiteren Planung für den Anreisetag am Freitag stieß ich auf den Ortsverband Wüllen (N62), dessen Antennen und Gastfreundschaft sehenswert sind. Das Akzent-Hotel Tietmeyer in Schöppingen hatte dann auch noch ausreichend Zimmer frei, um unsere 12-köpfige Reisegruppe unterzubringen, die aus 10 OV-Mitgliedern, einer XYL und einem Gast aus dem OV G01 bestand.

Auf dem OV-Heimgelände des OV Wüllen (N62) befinden sich neben dem 70m Funkturm noch zahlreiche Richtantennen für UKW und Kurzwelle

Freitag, 19.9.2025
Mit mehreren Fahrzeugen machte sich das Exkursions-Team am Freitagmittag auf den Weg nach Schöppingen. Der Autobahnverkehr war heftig und mit einigen Umleitungen, bedingt durch irgendwelche Unfälle, kam die Gruppe nach mehr als vier Stunden in Schöppingen an. Nach dem Check-In waren alle dann startklar, dem Ortsverband Wüllen (N62) einen Besuch abzustatten. Dank der hervorragenden Absprache mit dem OVV von N62, Bernd Wening, DK9KW, war alles für den Besuch bestens vorbereitet und die müden Reisenden konnten
sich nicht nur satt sehen, sondern auch am Grill satt essen. Mit einem Gastgeschenk, originaler Senf aus Monschau und Bier aus Gemünd, überraschte die Gruppe die Gastgeber. Auf dem ehemaligen Richtfunk-Stützpunkt der NATO hat der OV Wüllen sein OV-Heim und unzählige Antennen aufgebaut. Ins Auge fällt sofort der ca. 70 m hohe Funkturm, der unter anderem auch das 70-cm-Relais DBØAW trägt. In gemütlicher Runde und mit zahlreichen Kontakten mit den helfenden Mitgliedern des OV N62 ging dieser erste Exkursionstag zu Ende. Rundum gesättigt steuerte die Reisegruppe nun wieder das Quartier in Schöppingen an, wo es zum Ausklang des Tages noch einen kleinen Vorgeschmack in Form einer Runde Lagerkorn auf die nächste Besichtigung gab. Dann war über allen (Antennen-) Wipfeln Ruh.

Gruppenbild mit 3,7m Spiegel auf dem Gelände der Contest Gruppe Schöppinger Berg e.V.
V.L.: Volkmat Stryczek, DA1VS; Uwe Kappe, DK8UWE; Klaus Baer, DL2KBX; Monika Gillessen,DL6KBZ; Heiko Förster, DO2VCN; Johannes Meenen, DH7JHN; Peter Schmücking , DF3ED; Christoph Cirkel DN9CHC; Christian Schlich, DM4KCS; Hans-Jürgen Bersch, DL7ATR; Dr. Jan Löschner, DB2KC; Holger Berkenfeld (CGSB e.V.) DF1QR und Franz-Josef Mersch (CGSB e.V.) DL3YCX
Im Kurzwellen-Shack von DP9D bleiben keine Wünsche offen. Johannes Meenen, DH7JHN, und Hans-Jürgen Bersch, DL7ATR, machen Funkbetrieb.

Samstag, 20.9.2025
Nach viel zu kurzer Nacht versammelte sich die Gruppe pünktlich um 8 Uhr am Frühstückstisch im Hotel. Gemeinsame Mahlzeiten sind noch verbindender als eine Funkrunde. So gestärkt, konnte der nächste Punkt auf dem Reiseplan, die Besichtigung der Feinbrennerei Sasse in Schöppingen, in Angriff genommen werden. Die Führung wurde vom Eigentümer, Herrn Rüdiger Sasse, persönlich durchgeführt und gewährte tiefe Einblicke in die Herstellungsprozesse. Eine anschließende Verkostung setzte die bei der Führung theoretisch gewonnenen Erkenntnisse in praktische Erfahrung um. Der Weg zum Schöppinger Berg war auch nicht mehr weit. Der vorher mit Holger Berkenfeld, DF1QR, von der Contest Gruppe Schöppinger Berg e.V. abgesprochene Besuch konnte nun in die Tat umgesetzt werden. Auf dem Gelände einer ehemaligen NATO-Flugabwehrraketen-Station hat die CGSB e.V. seit 2004 zahlreiche Antennen wachsen lassen. Neben einem 40-m-Mobil-Gittermast aus Bundeswehrbeständen und mehreren 30-m-Vertretern dieser Bauart waren etliche normale Gittermasten und ein 3,7-m-Spiegel neben diversen Drahtantennen dort zu finden. Auf den Masten befanden sich die unterschiedlichsten Richtantennen für KW und UKW. Die Stationsaustattung ließ die Herzen höher-
schlagen. Aus dem Stand wurde mal eben eine KW-Verbindung zur Neumayer-Station III, DPØGVN, hergestellt. Auch hier wurden wir mit großer Gastfreundschaft und hervorragendem Grillgut versorgt. Unser Gastgeschenk, Monschauer Senf und Gemünder Bier, kam ebenfalls gut an. Der Tagesabschluss fand dann bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel statt. Das vor der Haustüre stattfindende Schöppinger Apfelfest mit Musik-Band und zahlreichen Besuchern konnte den ein oder anderen vor zu frühem zu Bett gehen bewahren.

DHM 91 kann unterschiedliche Antennen mit bis zu 10 kW Sendeleistung betreiben, darunter logaritmisch periodische Antennen R&S AK 226 mit max. 14 dBi Gewinn, AK 451 mit max. 10 dBi Gewinn und Breitband-Dipole A 188 mit max. 8 dBi Gewinn

Sonntag, 21.9.2025
Vom gemeinsamen Frühstück im Hotel gestärkt, machte die Gruppe sich auf den Weg nach Milte zur Funkempfangsstelle der Bundeswehr. Die einstündige Anreise führte aus dem westlichen Münsterland in den östlichen Bereich nahe Warendorf. Von Oberstabsfeldwebel Jungblut und Stabsfeldwebel Brundieck wurde die Reisegruppe herzlich begrüßt und anschließend, in zwei Gruppen aufgeteilt, durch die Anlage und über das Gelände geführt. Die Empfangs- und Sendefunkstelle Milte/Albersloh DHM91 der Luftwaffe ist für die Sprach- und Datenkommunikation über Kurzwelle zuständig. In Milte befinden sich die Empfangseinrichtungen, in Sendenhorst-Albersloh stehen die Sender. Die Bedienung der Sendeanlagen erfolgt allerdings zentral von Milte aus. Mehrere Drahtund Richtantennen kommen in beiden Standorten zum Einsatz. Bevor die Exkursion mit der Besichtigung der Sendefunkstelle Albersloh zum Abschluss kam, wurde in Milte der gemütliche Teil mit Grillgut und Salaten eingeläutet. In anregenden Gesprächen wurde darüber nachgedacht, wie sich die zukünftigen
Kontakte entwickeln können. Das Thema Notfunk stand ebenfalls im Raum. Für die Führungen, die vielen Informationen und die Gastfreundschaft bedankte sich der OVV Hans-Jürgen Bersch,DL7ATR, mit Monschauer Senf und Gemünder Bier und wurde mit einem kleinen Souvenir von Oberstabsfeldwebel Jungblut überrascht. Nach ausgiebiger Mittagspause begleiteten Oberstabsfeldwebel Jungblut und Oberfeldwebel Loyal die Gruppe zur Sendefunkstelle Albersloh. Als Abschluss der Exkursion konnten die Teilnehmer, wieder in zwei
Gruppen aufgeteilt, das Antennenfeld und die Sendeanlagen besichtigen.


Eine eindrucksvolle Reise ins Münsterland nahm damit ihr Ende und die Reisegruppe machte sich auf den diesmal störungsfreien Heimweg in die Eifel

Dieser Bericht erschien so in der CQ DL 02/2026 auf Seite 56 - 57
 

Funkempfangsstelle Milte 2024

Funkempfangsstelle Milte 2024

Der Ortsverband Nordeifel wurde von Herrn OStFw Jungblut telefonisch und per Email nach Artikeln über den Fieldday in den lokalen Zeitungen der Nordeifel kontaktiert.

Inhalt dieser Email war die Vorstellung der HF-Funkempfangsstelle Milte und eine Interessenanfrage für eine Zusammenarbeit und/oder Übung.

Es wurde ein Besuchstermin für den 15.10.2024 vereinbart um die Dienststelle zu besichtigen, den Amateurfunkdienst vorzustellen und einen möglichen Termin für einen Ortsverbandsbesuch in 2025 zu klären.

 

Der besuchte Standort ist eine reine Empfangsstelle, Sendebetrieb ist in einem Umkreis von 2.5 km nicht erlaubt. Die Sender befinden sich abgesetzt an der Funksendestelle Albertsloh und werden von Milte aus ferngesteuert. Zu Beginn des Besuches zeigte uns Herr OStFw Jungblut die Außenanlage mit den beiden Log-periodischen Antennen und den beiden Dipol Antennen. Eine log-periodische Antenne ist auf einem 50m hohen Betonmast, die zweite log-periodische Antenne ist auf einem koaxialen Stahlrohrmast montiert. Beide Antennen sind 360° drehbar und für den Frequenzbereich von 2 MHz bis 30 MHz ausgelegt. Die beiden Dipol Antennen hängen zwischen 4 Stahlgittermasten. Die gesamte Anlage ist komplett autark. Für den Sendebetrieb sind identische Antennen in Albertsloh vorhanden.

 

Nach der Außen-Besichtigung wurde der Amateurfunkdienst vorgestellt. Es wurden die Bereiche „Analoge Funksystem“, „Email über Winlink“ , „TCP/IP Netzwerke“ und das „Notfunkkonzept des DARC“ vorgestellt.

In der Diskussion kam man auch auf die Problematik von HF Störungen zu sprechen, so dass auch das ENAMS System des DARC vorgestellt und die Möglichkeiten der Auswertung gezeigt wurden.

Ein weitere Punkt war die Ausbreitungsvorhersage welche in Winlink integriert ist. Die Web-Seite der VOCAP „Voice of America Coverage Analysis Program“ wurde gezeigt und erklärt.

Nach der Vorstellung des Amateurfunkdienstes konnten wir den Kontrollraum der Empfangsfunkstelle Milte besichtigen. Im Kontrollraum befinden sich 3 Arbeitsplätze mit jeweils 2 (bzw 1*3) Hagenuk KW Empfängern. Alle Antennen in Milte und Albertsloh können von jedem Arbeitsplatz selektiert und ferngesteuert werden, ebenso die Sender in Albertsloh. Die Empfangsfunkstelle Milte überwacht 24/7 6(7) KW Frequenzen für den Flugfunk und stellt die Kommunikation zu Luftfahrzeugen der Bundeswehr und Nato weltweit sicher. Das Vokabular ist ähnlich, es gibt aber Unterschiede, Funkamateure reden von Frequenz oder Wellenlänge, bei der Bundeswehr ist jeder Frequenz ein Buchstabe zugeordnet.

Zur Demonstration wurde mit einer A400M im Mittelmeerraum gefunkt und der Wetterbericht durchgegeben.

BNetzA Krefeld 2023

BNetzA Krefeld 2023

 

Wie jedes Jahr haben wir auf der Jahreshauptversammlung von G26 überlegt was wir in 2023 besichtigen können. Ein Besuch der Prüf- und Messstelle Rheurdt der BNetzA war ein Vorschlag und der stellvertretende OVV von G26 Peter DF3ED übernahm die Aufgabe den Besuch zu organisieren.

Am 20.10.2023 machten sich dann 19 Funkamateure auf den Weg nach Rheurdt in der Nähe von Krefeld. Zum Glück hatten wir von der Dienststelle im Vorfeld eine Wegbeschreibung bekommen, den die Dienststelle liegt etwas versteckt zwischen Feldern und man muss schon den richtigen Feldweg finden um sie zu erreichen.

Die OM’s und YL kamen aus 7 Ortsverbänden, 2 * G01, 2 * G18, 9 * G26, 1 * G73, 3 * R06, 1 * R10 und 1 * N12. Dabei waren auch die EMV-Referenten aus den Distrikten G und N. Was bei der Ankunft sofort auffiel waren die vielen Antennen auf mehreren Masten und den Gebäuden. Von Dipolen, Mag-Loop, Peiler, Beam, Richtantennen war alles vertreten. Der Besuch startete um 11:00 und war auf 2 Stunden angesetzt, da wir einen Tisch im Restaurant für 14:00 bestellt hatten.

Wir wurden vom Dienststellenleiter Herr Altuntas freundlich mit Getränken und Keksen begrüßt.

Wir waren in 2023 erst die zweite Gruppe die den Standort besuchte, darüber waren wir etwas erstaunt. Herr Altunas gab uns dann eine Einführung in die Aufgaben und die Organisation der BNetzA und des Standortes in Rheurdt. Der einzige Standort der noch einen 24 Stunden Dienst in der Bundesrepublik anbietet ist der Standort Konstanz. Interessant waren auch die Folien über die vom PMD aufgespürte „Schwarzsender“, teilweise mit portablen 25m Masten und 16 kVA Ersatzstromanlagen. Für die Präsentation war ca. 1 Stunde vorgesehen, durch die angeregte Diskussion dauerte es dann ca. 2 Stunden bis wir uns in zwei Gruppen aufteilten konnten um die Fahrzeughallen / Außengelände bzw. den Messraum zu besichtigten.

Beim Gang durch das Gebäude fielen sofort die vielen Amateurfunkgeräte der verschiedenen Hersteller wie Icom, Yaesu oder Kenwood auf.

Der Messraum ist grob in zwei Bereiche aufgeteilt, im ersten Bereich werden die 90 festen Peilstationen von 20 MHz bis 3 GHz die über die Bundesrepublik verteilt sind kontrolliert. Jede dieser Peilstationen besteht entweder aus mehreren drehbaren Richtantennen oder elektronischen Peilern. Jeder der 9 festen Standorte des PMD hat Zugriff auf diese Stationen und kann gemeldete Störer sofort peilen.

Der zweite Bereich ist für die Überwachung der Kurzwellenbereiche unterhalb 30 MHz zuständig. In der Bundesrepublik betreibt die BNetzA noch 4 Kurzwellen Peiler, einen davon am Standort Rheurdt. Auf allen diese Peiler kann zugegriffen werden um Sender zu peilen. Der Kurzwellenpeiler ist ca. 500m von der Dienststelle entfernt, so dass wir ihn nicht während der Führung besichtigt haben.

In den Fahrzeughallen sind die „Peilwagen“ des PMD stationiert. Von Lastwagen über einen getarnten Peilwagen bis zu den bekannten weißen Messwagen der BNetzA war alles vorhanden.

Gegen 15:00 haben wir uns dann von der BNetzA verabschiedet und den Tag im Restaurant ausklingen lassen.

Für alle Beteiligten war es ein sehr interessanter Ausflug. Wo geht es in 2024 hin ?

 

BNetzA Antennenwald
Besuchergruppe
UKW Peilstation
KW Peilstation
Peil LKW
Meßempfänger
Peil PKW
KW Peiler
KW Peiler
Ausklang

Norddeutschland 2022

Norddeutschland 2022

Neben zahlreichen anderen Themenbereichen in unserem kleinen OV war auch der Längstwellenbereich bei uns von besonderem Interesse (SAQ, DHO38 und andere Sender unterhalb von 30 kHz). In einer unserer fast täglichen OV-Runden auf 3626 kHz brachte Achim (DL9BCN) den Stein ins Rollen, als er von der Möglichkeit berichtete, die Marine-Funk-Sendestelle Ramsloh (DHO38) besichtigen zu können. Und wenn man schon einmal im hohen Norden wäre, läge das Museum Norddeich Radio e.V. praktisch auch auf dem Weg. Für die persönlichen Kontakte mit den dortigen Funkamateuren und die Genüsse der lokalen Küche würde sicherlich auch genug Zeit überbleiben.

Somit stand das Ziel unserer Exkursion fest und musste nur noch mit den Beschränkungen durch Corona in Einklang gebracht werden. Ende Juli war es dann so weit, dass sich acht OV-Mitglieder früh morgens auf den Weg nach Ramsloh machten.

 

Marinefunkstelle Ramsloh

Um 13 Uhr begann unsere Besichtigungstour. Ein Stabsbootsmann, der für die technische Betreuung der Anlage zuständig ist, fuhr mit uns auf das Gelände. Das etwa 540 ha große und von einem 12 km langen Zaun umgebene Gelände wäre zu Fuß nur schwerlich zu bewältigen. Die acht Vertikalantennen mit Dachkapazität machten auf den ersten Blick einen normal hohen Eindruck. Als wir aber erfuhren, dass die kleinen Einspeisehäuschen schon 12 m hoch sind und die Antennen einen Durchmesser von über 2 Metern haben, fing das Staunen an. Dieser Eindruck lag wohl an der Weitläufigkeit des Geländes. Es folgte im ersten Teil die Besichtigung einer der beiden Betriebszentralen. Im Schutzbau sind der mittlerweile auf Transistortechnik umgebaute Sender, die Notstromversorgung und die Wasser- und Lufttechnik untergebracht. Im zweiten Teil fuhren wir zu einer in Wartung befindlichen Antenne. Hier wurden die gigantischen Ausmaße deutlich. Im wohnblockgroßen Antennenabstimmhaus erfolgt die Senderanpassung an die stark verkürzten Vertikalstrahler. Bei jedem Schritt und jeder mit Herzblut vorgetragenen Erläuterung war die Begeisterung unseres Führers für diese Technik zu spüren. Weitere Details über die Anlage, die Antennen und das Gelände kann man im Netz z.B. unter de-academic.com/dic.nsf/dewiki/891250 und de.wikipedia.org/wiki/Marinefunksendestelle_Rhauderfehn finden.

Der erste Tag unserer Exkursion schloss dann mit der Anfahrt zum Hotel in Aurich und einem gemütlichen Ausklang im Biergarten „Zur Börse“, wo wir dann Achim und einige OMs aus I30 trafen. Mit Horst, DB8BG, fand ich dort einen weiteren Mittelwellen-begeisterten.

 

 

 

Blick auf die Antennen Anlage
350m Antennenmast von unten
Besuchergruppe vor dem Fußpunkt Isolator
 

Norddeich Radio DAN

Nach einem sehr guten Frühstück im Hotel ging es am zweiten Tag Richtung Norden, im wahrsten Sinn des Wortes. Um 11 Uhr hatten wir unseren Besichtigungstermin mit Führung im Museum Norddeich Radio e.V. (DL0DAN).

Ebenfalls mit Herzblut und Begeisterung wurde uns von ehemaligen Mitarbeitern der Küstenfunkstelle (u.a. Fritz, DJ4BP und Hans-Jörg DL7DAN) der betriebliche Ablauf und die Technik erklärt und vorgeführt. Weitere Infos findet man z.B. unter www.norddeich-radio.de,

www.norddeichradio.info oder de.wikipedia.org/wiki/Norddeich_Radio.

 

 

 

Joachim DL9BCN

Nach diesem „anstrengenden“ und ebenfalls begeisternden Besuch im Museum brauchten wir dringend kulinarische Erholung. Zu diesem Zweck hatten uns Sabine und Achim in den heimischen Garten zu Kaffee, Tee und Kuchen eingeladen. Die Besichtigung des Shacks und der Antennen ist selbstverständlich auch erfolgt. Bei köstlichem Kuchen und angeregter Unterhaltung wurde der Abend geplant. Wir folgten Achims Tipp, doch ein Fischrestaurant aufzusuchen und waren im „Lüttje Hörn“ in Aurich goldrichtig. Nach einer kurzen Stadtführung mit Achim haben wir dann den Rückzug ins Hotel angetreten. Dort gab es noch einen Schlummertrunk. Mein erster Lagerkorn war ausgezeichnet!

Das gemeinsame Frühstück am nächsten Morgen läutete den Abreisetag ein. Wohlbehalten waren alle Teilnehmer wieder zuhause angekommen und alle waren sich einig, ein außergewöhnliches Wochenende mit bleibenden Eindrücken erlebt zu haben.

 

v.l. Georg DL6GE, Bernd DJ4GJ und Joachim DL9BCN im Garten bei Joachim
v.l. Karl-Heinz DL9KBB, Peter DF3ED, Georg DL6GE und Bernd DJ4GJ
Karl.Heinz DL9KBB mit Gattin
 

Regierungsbunker Ahrweiler 2017

Regierungsbunker Ahrweiler 2017

Das Ziel dieser Exkursion war der ehemalige Regierungsbunker ( Dienststelle Marienthal) in Ahrweiler.

Der größte Teil der Anlage ist zurück gebaut, aber im vorderen Teil ist noch eine beindruckende Anlage erhalten. Die Exkursion wurde zusammen mit Mitgliedern des Ortsverbandes G01 Aachen und G18 Rurland durchgeführt.

 

 

Radiopeier Stockert 2013

Radiopeier Stockert 2013

Radiopeiler Stockert 2013

Am 8. Juni 2013 hat der OV G26 den Radiopeiler Stockert in der Nähe von Bad Münstereifel besucht. Um 13.45 trafen sich die Mitglieder von G26 mit ihren XYL's und sind dann gemeinsam zum Stockert gefahren. Unterwegs habe wir Walter DF7KN und Helmut DF5KL trotz 2m verloren. Sie trafen dann aber mit 30 min Verspätung am Stockert ein.

Nach einem sehr interessanten Vortrag, der Besichtigung des Radioteleskop, der Schätze im Keller des Radioteleskops, der Vorführung von 10 GHz EME Verkehr und der Besichtigung des 10m Spiegels sind dann alle nach Bad Münstereifel gefahren und im Brauhaus eingekehrt.

Nach einem guten Essen im Brauhaus mit lokalen Bier ist der Abend ausgeklungen.

Bilder

 

Röhrenmuseum Aachen 2011

Röhrenmuseum Aachen 2011

Röhrenmuseum Aachen 2011

Der April OV-Abend wurde kurzfristig in den Besuch des Röhrenmuseums in Aachen umgewandelt. 

Das Institut für Hochfrequenztechnik der RWTH Aachen hat eine reichhaltige Röhrensammlung. Die Röhren sind im Foyer des Instituts ausgestellt und während der normalen Öffnungszeit zu besichtigen. 

Bernd DJ4GJ hatte den Besuch organisiert. Der Besuch startete mit einem Vortrag über die Geschichte und die aktuellen Forschungsvorhaben des Instituts für Hochfrequenztechnik. Dann führte Karl-Heinz DC0KV in einem Vortrag durch die Entwicklungsgeschichte der Röhren. Anschließend haben wir uns die Röhren in der Ausstellung angesehen.

Den Abschluss fand die Veranstaltung im Restaurant "Ronheider Stuben" bei einem gemeinsamen Essen.

Bilder

Karl-Heinz DC0KV G01, Markus DD1ML G56, Wolfgang DL2KBJ G56
Johannes DK2FJ im Gespräch mit seinem alten Lehrer Walter DF7KN
Elsbeth, Hans DK5KQ und Christel DK3KQ
Gut besuchter Vorlesungsraum
Ausstellung
Karl-Heinz DC0KV
Hans-Jürgen DL7ATR
Hans-Jürgen DL7ATR, Elisabeth und Günter DJ2XB
Roland DL8XS , Wolfgang DL2KBJ und Walter DF7KN
Monika DL6KBZ, Bernd DJ4GJ und Elsbeth
Evelina und Ottmar DF6KH

 

Bilder © DL7ATR

Baunatal 2001

Baunatal 2001

Baunatal 2001

2001 haben wir uns auf den Weg nach Baunatal gemacht und die Geschäftsstelle des DARC und das Volkwagen Werk besucht.

 

 

Bilder © DL7ATR

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