Christian DL9CE hatte uns einen spannenden Vortrag über „Parks on the Air“, kurz POTA zum OV-Abend mitgebracht. Dabei ist POTA eine Aktivität, bei dem Funkamateure aus ausgewiesenen Parks und Naturschutzgebieten weltweit Funkverbindungen herstellen. Ziel ist es, Outdoor-Aktivitäten mit Amateurfunk zu verbinden und gleichzeitig den Austausch zwischen Funkern zu fördern.
Ein zentraler Bestandteil ist die Aktivierung eines Parks: Dabei sendet ein sogenannter Aktivierer direkt aus einem registrierten Parkgebiet. Damit eine Aktivierung offiziell zählt, müssen innerhalb eines UTC-Kalendertages mindestens 10 Funkkontakte (QSOs) durchgeführt werden.
Die Teilnehmer teilen sich in zwei Rollen auf:
Aktivierer, die vor Ort im Park funken, und
Jäger (Hunter/Chaser), die von zu Hause oder anderen Standorten aus versuchen, Kontakt zu den aktivierten Parks herzustellen.
Für den Betrieb wird überwiegend portable Ausrüstung genutzt. Dazu gehören tragbare Funkgeräte, Akkus zur unabhängigen Stromversorgung sowie mobile Antennen, die meist im Rucksack transportiert oder direkt vom Fahrzeug aus betrieben werden. Dadurch steht Flexibilität und Betrieb im Freien im Vordergrund.