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      Auflösung von Digital-Kameras

      Farbkegel

      Wie steht es um die Pixel-Angabe - der wahren Auflösung von Digital-Kameras?

       

      Beispiel: Der neue Smartphone-Hersteller TCL verweist für Fotofreunde auf seine eingebaute 50-Megapixel-Kamera. Welch gewaltige Bildschärfe, so könnte man meinen.

      Denn der Leser erinnert sich an seine heimischen Fernsehgeräte mit 1920 x 1080 Pixel, das sind 2,1 Millionen für HD, oder 3840 x 2160 Pixel, immerhin 8,3 Mio bei UHD. Der alte analoge PAL-Standard definierte 625 Zeilen (576 davon sichtbar), bei SD-TV sind es 768 x 576 Pixel gleich 0,44 Mio.
      Das oben genannte TCL-Handy zählt 2776 x 1280 Pixel für das eingebaute Wiedergabe-Display. Ich wollte mir über die Kamera-Bildschärfe Klarheit verschaffen und fragte bei der Zeitschrift SATVISION an. Diese stellte klar: 

      Der Kamerasensor enthält 50 Mio lichtempfindliche Elemente. Diesen sind Farbfilter vorgesetzt, sodass jedes Element nur seine zugewiesenen elektrischen Signalwerte für die Weiterverarbeitung erfasst. Rot, Grün und Blau müssen sich also die gewaltige Zahl 50 Mio teilen; es ergeben 16,6 Mio „Mischprodukte“ rechnerisch ein „weißes“ Signal.

      In dem Zusammenhang, wie steht es mit der Angabe bei Wiedergabegeräten, also Fernsehern, Monitore, Displays? Es wird ein Bildpunkt mit seiner Farbwertigkeit übertragen. Dieser steuert rote, grüne und blaue Subpixel im Display an. Jüngst ist zu lesen – und das ist neu -, dass der Hersteller Hisense erstmals bei RGB-Mini-LED-TV-Geräten noch ein Cyan-Subpixel hinzunimmt. Hisense will damit die Farbbalance idealisieren. Cyan ähnelt einem Türkis, liegt somit zwischen Blau und Grün.

       

      Recherchiert von Klaus Welter, DH6MAV
       

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