WSPR (gesprochen wie "whisper" = flüstern) steht für "Weak Signal Propagation Reporter" und wurde 2008 von K1JT entwickelt.
Wir haben zunächst Versuche mit sehr preiswert angebotenen Sendern aus China unternommen. Die Qualität von Hardware und Software war aber nicht zufriedenstellend, sodass wir uns schliesslich für eine Baugruppe von Harry Zachrisson SM7PNV (Zachtek) aus Schweden entschieden haben.
Die WSPR-Station bei DB0SFA arbeitet mit einer sehr geringer Sendeleistung von 200 mW und sendet in eine Doppel-Windom Antenne. Alle 120 Sekunden wird die Frequenz gewechselt. Als Zeitbasis wird ein integrierter GPS-Empfänger verwendet. Ein PC und Internet-Zugriff sind für den Betrieb nicht notwendig und die geringe Leistung belastet die Solar-gespeiste Batterie kaum.
Die Empfangsberichte sind sehr ermutigend. Sender und Antenne funktionieren offensichtlich gut, denn selbst in Neuseeland wurde die WSPR-Bake bereits empfangen.
WSPR (gesprochen wie "whisper" = flüstern) steht für "Weak Signal Propagation Reporter" und wurde 2008 von K1JT entwickelt.
WSPR Frequenzen von DB0SFA auf Kurzwelle:
• 40m: 7,038,6 MHz
• 30m: 10,138,7 MHz
• 20m: 14,095,6 MHz
• 15m: 21,094,6 MHz
• 10m: 28,124,6 MHz
Bei stabilem GPS-Empfang beginnt der Sendeablauf von DB0SFA auf dem 40 m Band. Auf dieser Frequenz wird 110 Sekunden lang gesendet und 10 Sekunden lang pausiert (Summe = 120 Sekunden).
Anschliessend wechselt der Sender auf das 30 m Band und sendet dort für 110 Sekunden und pausiert für 10 Sekunden. Dann 20 m, 15 m und 10 m. Nun folgt eine Sendepause von 120 Sekunden und danach beginnt die Aussendung wieder auf dem 40 m Band.
Wenn man das mit einem normalen KW-RX in SSB abhört, klingt das zunächst wie ein Dauerton. Wenn man aber ganz genau hinhört, bemerkt man ein ganz kleines langsames FSK-Gejaule. 2,5 Hz (!) sind für manche Ohren schon nicht mehr wahrzunehmen. Aber der Auswerte-Computer eines WSPR-RX kann das schon bei winzigen Pegeln und bei ganz schlechtem Signal-Rausch-Verhältnis.
