In der Region 2 (die Amerikas) umfasst das 40-m-Band bereits den Bereich 7 000 bis 7 300 kHz. Sowohl IARU und ITU streben die Harmonisierung aller regionalen Bandpläne an. Dies war ebenso Anlass für den Antrag wie auch die herausragende Bedeutung des 40-m-Amateurfunkbands in Zeiten des Sonnenfleckenminimums.
Beide Anträge waren zuvor im C4-Komitee (HF) nach intensiver Diskussion befürwortet worden. Der 40-m-Antrag umfasste 29 Seiten. Er enthielt eine umfassende Dokumentation zur historischen Entwicklung sowie der deutlich sinkenden Belegung des Bereichs 7 200 - 7 300 kHz durch den Rundfunkdienst. An dieser Stelle ist ausdrücklich Ulli Müller, DK4VW, für die ausgezeichnete Unterstützung dieses Antrags zu danken.
Fußnote
[1] Übergreifende Frequenzzuteilungen in den ITU-Regionen müssen entsprechend koordiniert werden. Dazu befassen sich die CEPT‑Gremien wie etwa die ECC oder die Working Group Frequency Management (WG‑FM) mit entsprechenden Harmonisierungsvorschlägen, führen technische Studien durch und bereiten mögliche Themen für kommende Weltfunkkonferenzen (WRC) vor. Betrifft eine geplante Änderung internationale Frequenzallokationen, folgt der ITU‑Prozess: Die Thematik muss zunächst als WRC‑Agenda Item aufgenommen werden, anschließend erfolgen detaillierte Studien in den ITU‑R‑Arbeitsgruppen. Abschließend entscheidet die WRC über die vorgeschlagene Änderung. Wird sie angenommen, führt dies zu einer Anpassung der internationalen Radio Regulations (RR), die anschließend von den nationalen Verwaltungen umgesetzt werden.
(Foto: DF5JL)
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IARU R1-Plenarsitzung: C4-Anträge des DARC angenommen

