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      Projekt Fledermausdedektor

      In den Monaten Januar bis März 2013 baute die Jugend Technik Akademie Fürth

      mit 30 Kindern an drei Samstagen einen Fledermausdedektor/Empfänger im Rundfunkmuseum der Stadt Fürth. Der Fledermausdedecktor verwendet das Frequenzmischungsverfahren. Die höchste Empfindlichkeit liegt bei 38 bis 42 KHz.

      Am Samstag, den 3. August 2013 konnten die Kinder ihren Federmausdedecktor endlich ausprobieren.

      Wir trafen uns um 20 Uhr mit der Biologin Katharina Michelin zu einer Fledermaustour durch den Fürther Stadtpark am Rundfunkmuseum. Bei der Einleitung erfuhren wir, dass es weltweit ca. tausend Fledermausarten gibt. In Fürth findet man  19 Arten. Die größte Art bei uns ist der Abendsegler, dieser bringt 12 Gramm auf die Waage. Meistens treffen wir aber die Zwergfledermaus an, die 4 Gramm wiegt. Die Fledermaus ist ein Säugetier. Es sind die einzigen Säuger die nicht nur gleiten, sondern auch wie Vögel aktiv fliegen können.  Die Jungen werden lebend geboren und gesäugt. Im Winter halten sie wie Igel und Bären Winterschlaf in Höhlen oder anderen Verstecken. Was sie fressen? Hauptsächlich Insekten, von Schnaken über Nachtfaltern bis zu Tausendfüßlern. Bei der Artenvielfalt ist es umso erstaunlicher, dass sich der Bauplan der Fledermaus seit 70 Millionen Jahren nicht geändert hat. Woher die Fledermaus kommt weiß man nicht so genau da das fehlende Glied in der Abstammungskette fehlt!

      Wir Menschen hören in einem Bereich von 16 bis 16000 Hertz. Die Menschliche Stimme liegt bei 3000 bis 5000 Hertz. Die Fledermaus arbeitet in einem Bereich 40000 bis 45000 Hertz. Zum Glück können wir das nicht höheren, das große Mausohr schreit so laut wie ein startendes Düsenflugzeug damit das Insekt das Echo zurückwirft.

      Nach der theoretischen Einleitung am Rundfunkmuseum gingen wir mit der Gruppe auf Holzstegen an der Pegnitz entlang, Richtung Fürther Stadtpark um die Fledermäuse beobachten zu können. Auf dem Weg hörten wir immer wieder ein Rattern, es wurde uns erklärt das sind die Heuschrecken im Gras. An einem kleinen Rastplatz machten wir Pause Frau Michelin gab uns ein paar Hörbeispiele von Fledermäusen. Aus dem Lautsprecher ertönt ein rhythmisches Rattern. Der Rhythmus wir nach einer Zeit immer dichter und verstummt schlagartig. Nun hat die Fledermaus eine Beute erwischt. Anschließend gingen wir weiter zum See im Stadtpark, dort konnten wir noch unzählige Fledermäuse beobachten.

      Ende der Veranstaltung war um 22.30 Uhr am Rundfunkmuseum.
      Der Abend hat allen sehr viel Spaß gemacht.

      Michael Walter DL3NBW, Ortsverband B33
      Jugend-Technik-Akademie Fürth

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