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Herzlich Willkommen im OV H44 Bad Pyrmont

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Auf den folgenden Seiten möchten wir unseren OV ein wenig vorstellen und auch (nicht) Funkamateuren unser Hobby ein wenig näher bringen!!!

 

Die komplette Web-Site ist weiterhin via (www).ov-h44.de erreichbar !!


Amateurfunk wird nicht nur im "stillen Kämmerlein" betrieben. Der OV Bad Pyrmont unternimmt Informationsreisen, eine Gruppe im OV beschäftigt sich gemeinschaftlich mit "Erde-Mond-Erde-Verbindungen (EME)" und mit dem Satellitenfunk und auch die "Field Days" bringen viel Spaß. Dazu braucht man:

 

   einen geeigneten Platz            viele helfende Hände ....

im Grünen ..                                            

Dieses kleine nette Schild könnt Ihr via
www.antiksalzburg.at beziehen.
Vielen Dank an Herrn Hickl für die Genehmigung zur Nutzung

                                                                     einen Grill-Meister...                und eine Idee, was man mit
                                                                                                                     einem Funkgerät anstellen kann...

 

und das ist eine ganze Menge! Analog und digital, mit ganz großen und ganz kleinen Antennen, auch ohne Netzanschluss im Freien, alleine oder in der Gruppe.

Dafür haben wir eine eigene Infrastruktur völlig unabhängig von allen anderen Kommunikationsmitteln.

 

MöglichkeitFrequenzbereichReichweitebei uns
Mit dem Handfunkgerät über unser Relais145Mhz50 Kmjeder
UKW Station zu Hause144Mhz500 KmDG8YIC
Kurzwelle analog1,8- 30Mhzweltweit 
Kurzwelle digital mir kleiner Leistung1,8- 30Mhzweltweit 
Morsetelegraphiealleweltweit 
Geostationärer Satellit2,4 / 10 Ghz1/3 der ErdeDL0DN 
Reflektion am Mond145Mhzfast ganze ErdeDL0DN
Amateurfunk Fernsehen10 Ghz10 Km ---
Datenübertragung432Mhz / 5Ghz DB0KTB
Fernbedienen einer guten Station1,8- 52Mhz DF9OO, DG8YIC
Notfunk144/ 432Mhz ---
Mesh433Mhz / 868Mhz  

 


 

Was wir mit unserer Funkanlage machen können

 

Analoger Kurzwellen Funk

Analoger Kurzwellen Funk

Die Ausbreitung auf den Kurzwellenbändern im Frequenzbereich von 1,8 bis 29,7 MHz findet hauptsächlich über die Bodenwelle und die Raumwelle statt. 

  • Bodenwelle: Breitet sich direkt entlang der Erdoberfläche aus. Die Reichweite nimmt mit steigender Frequenz stark ab . Sie liegt zwischen 400 Km im 160m Band und nur 15 Km im 10m Band. Dieser Ausbreitungsweg ist daher nur von geringer Bedeutung.
  • Raumwelle: Ermöglicht weltweite Verbindungen, da Wellen an den ionisierten Schichten der Atmosphäre in 100 bis 400 km Höhe zur Erde zurückgebrochen werden. Ein einzelner Sprung (Hop) kann bis zu 3500 km erreichen. Es sind auch mehrere Sprünge möglich, wobei das Signal auch ganz um die Erde laufen kann.

Geostationärer Satellit

Geostationärer Satellit

Erde-Mond-Erde (EME)

Erde-Mond-Erde (EME)

Antennenlänge: 5,5m
Abstand untereinander 3,3m

 

Man nehme eine große UKW Antenne für 144 oder 432 Mhz, am besten gleich 4 Stück davon. Diese Anlage ist dreh- und schwenkbar und wird von einem Computer und 2 Motoren exakt auf den Mond ausgerichtet und nachgeführt. Ein leistungsstarker Sender mit 1000 Watt Leistung wird mit einem extrem schmalbandigen Signal angesteuert. Da der Mond aus Gestein und aus Eisen besteht wird unser Signal reflektiert. Der Mondschein ist ja auch nur reflektiertes Sonnenlicht. Die Streckendämpfung ist allerdings enorm. Hin und zurück sind es über 700.000 Km. Die Dämpfung ist eine Zahl mit 25 Nullen!
 

Überall wo der Mond scheint (Wolken stören nicht) ist unser Signal empfangbar. Natürlich braucht man auch dort eine ähnlich große Anlage. Der erste Verstärker sitzt direkt an der Antenne. Das verwendete Kabel sollte schon daumendick sein. Der Empfänger hat eine Bandbreite von nur 50 Hz. Ein Computer filtert und dekodiert das extrem schwache Signal. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt dabei allerdings nur 50 Byte pro Minute. Das reicht aber um Rufzeichen, Name und Standort zu übermitteln. Auf diese Weise konnten bereits alle Kontinente auf UKW erreicht werden.

 

Fernbediente Station

Fernbediente Station

 

Nicht jeder kann zuhause eine große Antenne aufbauen. Das scheitert meistens am verfügbaren Platz, der notwendigen Genehmigung oder die topografische Lage ist ungeeignet.

Einige unserer Funkamateure sind in der Lage eine gute Anlage, z.B. auf einem Berg fernzusteuern. Heutzutage geht ja nichts mehr ohne Computer. Auch eine Funkstation kann komplett vom PC gesteuert werden. Über verschiedene Programme kann nicht nur das eigentliche Funkgerät auf dem PC abgebildet werden. Auch die Umschaltung zwischen unterschiedlichen Antennen, sowie ein Motor zum Drehen lassen sich über eine App steuern. Eine sehr wichtige Baugruppe, ein Leistungsverstärker, der das eigene Signal verstärkt und kontrolliert wird in diesem Fall auch vom Computer überwacht.

Mit der nötigen Software kann sich mit der entfernten großen Station über das Internet verbinden und so die gesamte Anlage aus der Ferne bedienen.

Dabei unterscheidet man zwischen privaten Stationen, die nur alleine oder von einer kleinen Gruppe bedient werden und offenen Stationen. Der DARC betreibt dazu 13 über ganz Deutschland verteilte Anlagen, die jedes lizensierte DARC Mitglied kostenfrei nutzen kann. Auf der DARC Webseite loggt man sich ein und wählt eine Station aus, die man bedienen will. Dabei sind meistens bis zu 8 Nutzer gleichzeitig möglich.

 

Amateurfernsehen

Amateurfernsehen

 

Auch das ist möglich. Einige Funkamateure können Bilder und kurze Filme übertragen auch in HDTV. Die Technik ist mit dem normalen Fernsehen identisch. Zum Empfang braucht man nur eine normale Sat-Anlage, wobei nur der Empfangskopf (LNB) etwas in der Frequenz modifiziert ist. Die Sendetechnik ist allerdings sehr aufwändig und die Reichweite ist gering. Aber auch dafür gibt es Relaisfunkstellen, z.B. auf dem Brocken im Harz oder in Hannover.

Da diese Relais in unserer Region nicht erreichbar sind gibt es bei uns leider niemand der sich damit beschäftigt..

Früher gab es eine Gruppe in Hameln, die noch analoges Fernsehen gemacht haben.

 


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