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Die Notfunkstation unseres Notfunkbeauftragten Maik (DO2LMH)

Maik ist nicht zufällig unser Notfunkbeauftragter. Maik ist Funkausbilder bei der Feuerwehr, also im BOS-Dienst zuhause.

Seine Station DO2LMH in Tellingstedt ist autark, somit dauerhaft ohne äußere Netzversorgung betreibbar.

Hierfür verfügt sein Haus über ein separates 12V-Netz, das aus Batterien, Solarpanels und einem Windgenerator gespeist wird.

Das nachfolgende Video zeigt die Station. So kann man es machen, wenn man bereit ist, entsprechenden Aufwand zu treiben.

Aber vielleicht genügen ja schon einzelne Elemente, um im Fall des Falles gewappnet zu sein...

 

 

Katastrophenschutztag an der Schule am Meer in Büsum

Am 10.09.26 fand wieder einmal der sog. "Warntag" statt, an dem die zuständigen Behörden testen, ob Sirenen und Warnapps auf den Handys funktionieren. Diese Gelegenheit hat die Schule am Meer in Büsum genutzt, um ihren Schülern näher zu bringen, was "im Fall eines Falles" zu tun wäre.

Hierfür haben sich verschiedene Organisationen zur Verfügung gestellt, z.B. Polizei, Feuerwehr und DLRG. Nach einer Anfrage des Physiklehrers Gerald Diekmann haben wir uns sofort bereit erklärt, den potentiellen Nutzen des Amateurfunks im Katastrophenfall darzustellen.

Von 09:00h bis Mittags haben Maik (DO2LMH), Astrid (SWL), Norbert (DL6MMM) und Kai (DB5DN) einen Stand aufgebaut und drei größere Schülergruppen, sowie zahlreiche einzelne Interessierte mit Informationen zum Thema Notfunk versorgt.

Es begann jeweils mit einem Spiel, bei dem die Schüler entscheiden sollten, welche Alltagsgegenstände man im Falle einer fiktiven Katastrophe, z.B. Deichbruch, mitnehmen würden. Nicht überraschend, war das Handy natürlich stets dabei. Eine Powerbank wurde ebenfalls regelmäßig eingepackt, denn ein Handy muß ja irgendwann nachgeladen werden. Auf die Frage, wie lange man denn nun damit kommunizieren könne, wurde immer wieder die Akkulaufzeit gemutmasst. Groß war die Überraschung nach einem kurzen Ausflug in die Funktionweise des Handynetzes. Niemand hätte erwartet, dass die Umsetzer nach 2-8 Stunden am Ende sind, und dass im Falle eines umfassenden Netzausfalls gar nichts mehr geht. 

Auf der Suche nach Alternativen kamen dann PMR- und Freenet-Handfunkgeräte ins Spiel, die aber aufgrund der geringen Reichweite kaum weiterhelfen. Erst der Einsatz von VHF/UHF-Amateurfunkgeräten würde dank vorhandener Notstromversorgung der Relais auf den Fernsehtürmen einsatzfähig bleiben und auch eine hinreichende Reichweite gewährleisten. In Verbindung mit den ebenfalls gezeigten portablen Solarpaneln auch dauerhaft. Abschließend durften Freiwillige einmal den Relaisfunk über DB0HEI testen, was von Dankwart (DK3UJ) aus seinem Shack heraus unterstützt wurde. Natürlich gab es auch eine QSL-Karte...

Das Feedback aus den Reihen der Schülern war durchweg positiv. Es ist anzunehmen, dass mit dieser Aktion einige Augen geöffnet wurden, was die Grenzen unserer Handykommunikation angeht. Vielleicht haben wir auch hier und da Interesse für unser vielseitiges Hobby geweckt!

 

 

 

Einzelinteressenten an unserem Stand
Maik informiert eine Schülergruppe
Das M17-Team vor Ort: Kai, Astrid, Maik, Norbert
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