Aufgrund der hohen Anmeldezahlen wurde das HamCamp dieses Jahr um 10 Plätze erweitert.
Somit haben wir 110 Plätze zur Verfügung.
Derzeitiger Anmeldestand ist auf Rekord-Hoch: 98 Teilnehmer sind fest angemeldet, desweiteren liegen noch 3 Reservierungen vor.
Wir empfehlen: Jetzt schnell die letzten Plätze sichern. Nach 110 Buchungen ist dieses Jahr definitiv Schluss!
Wir freuen euch im HamCamp begrüßen zu dürfen! Dieses Jahr haben wir ein abwechslungsreiches Abendprogramm mit zwei Bausätzen, den Kettcars der Fußball-Wand und ein Diplom an der Funkstation und vieles mehr!
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Ausbildung und was damit im DARC erreicht werden kann
Das Dilemma unseres Clubs liegt zum großen Teil an den schwindenden Mitgliederzahlen. Das wissen wir alle. Man kann neue Mitglieder aber nicht unbedingt durch Werbung und groß angelegte Aktionen gewinnen. Es kommt vielmehr darauf an, interessierten Menschen durch ein effektives Ausbildungsprogramm die nötige Basis zu verschaffen, sie auf diesem Weg in unsere Gemeinschaft zu integrieren und dadurch dauerhaft an unseren Club zu binden.
Ich selbst kam erst vor etwa 10 Jahren zum Amateurfunk und bereitete mich autodidaktisch auf die Prüfungen zunächst für die Klasse E und kurze Zeit später auch die Klasse A vor. Ausbildung gab es damals in und um Mönchengladbach meines Wissens nicht. Ich hatte allerdings den Vorteil, auf Grund einer früheren beruflichen Tätigkeit vorbelastet und so nicht unbedingt angewiesen zu sein auf einen Lehrgang vor Ort.
Als Anfänger trat ich ein in einen OV, in dem es totenstill zuging. Meine Fragen nach verschiedenen Aktivitäten fanden kein Interesse und wurden abgetan mit Sätzen wie „Das hatten wir früher alles schon.“. So dauerte ein OV-Abend oft auch nicht viel länger als eine halbe Stunde.
Für mich stellte sich schnell die Frage, was ich als Neuling an der Situation im OV ändern konnte, denn als befriedigend empfand ich sie sicher nicht. Im Jahr 2007 gelang es mir dann, in Zusammenarbeit mit einem motivierten OM den ersten Lehrgang des Ortsverbandes seit mehr als 20 Jahren auf die Beine zu stellen. Von diesem Zeitpunkt an bildeten wir in jedem Jahr eine neue Gruppe aus. Es gab E-Kurse und Technikkurse zum Aufstocken nach A.
Durch diese Lehrgänge gewannen wir viele neue Mitglieder, die sich zum Großteil als sehr aktiv herausstellten. Schnell änderte sich dann die gesamte Situation im OV. Es gab plötzlich Funkaktivitäten, es gab Ausflüge, es gab gesellige Veranstaltungen und man sah wieder Mitglieder, die man lange nicht gesehen hatte. Die durchschnittliche Zahl der Teilnehmer bei unseren OV-Abenden verdreifachte sich und heute sind ohne Gäste oft 20 oder mehr OM anwesend.
Zusammenfassend lassen sich die Erfahrungen bei R10 also sehr positiv einschätzen. Die Mitgliederzahl konnte trotz zahlreicher Abgänge durch Austritte, Sterbefälle usw. deutlich gesteigert werden und das Aktivitätsniveau stieg erheblich.
Dieser Zugewinn an neuen, aktiven Funkamateuren, die einen Sinn in der Mitgliedschaft im DARC sehen, ist aus heutiger Sicht einer der Gründe, warum wir aus einem brachliegenden OV eine lebendige Gemeinschaft machen konnten, die in vielfacher Hinsicht ihre Interessen verfolgt und ausübt.
Als ich bei der Distriktversammlung R im Frühjahr über diese, mit der Ausbildung in Zusammenhang stehenden, Erfolge berichtete, brachten wenige andere Ortsverbände ebenfalls derartig positive Erfahrungen zum Ausdruck. Auch aus dem Distrikt G wurden mir ähnliche Erfolge geschildert, die unbedingt mit der Ausbildungstätigkeit in Zusammenhang stehen.
Amateurfunk-Ausbildung ist daher als wichtige Basis zu sehen für die Erhaltung unseres Hobbys und unseres Clubs.
Aus den genannten Gründen schlug ich vor, eine Erhebung durchzuführen, bei der alle Ortsverbände im Distrikt R einige Fragen beantworten zu Ausbildungstätigkeiten in ihren jeweiligen Bereichen. Auf diese Weise sollte es möglich sein, ein Konzept zu entwickeln, wie die Ausbildungskompetenzen und -ressourcen auf Distriktebene gebündelt werden können, um in Zukunft effektiver und in der Fläche weiter gestreut Ausbildung anbieten und auch durchführen zu können.
Einen entsprechenden Fragebogen bereitete ich vor und er wurde im Distrikt verteilt. Die Tatsache, dass es nach Wochen noch nicht einen Rückläufer gab, ist allerdings sehr enttäuschend.
Ab Herbst 2014 geht R10 neue Wege in der Ausbildung. Unsere Idee, Amateurfunk - Ausbildung anzubieten in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Mönchengladbach, wurde dort sehr wohlwollend und unterstützend aufgenommen. Das Lehrgangsangebot soll auf diesem Weg einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Wenn es am Ende doch nicht zu einer größeren Teilnehmerzahl kommt als in der Vergangenheit, hat sich die Ausbildung dennoch gelohnt. Einige wenige neue Funkamateure, die Mitglieder des DARC werden, sind besser als keine.
Thomas Linke, DL8TL...
Das Dilemma unseres Clubs liegt zum großen Teil an den schwindenden Mitgliederzahlen. Das wissen wir alle. Man kann neue Mitglieder aber nicht unbedingt durch Werbung und groß angelegte Aktionen gewinnen. Es kommt vielmehr darauf an, interessierten Menschen durch ein effektives Ausbildungsprogramm die nötige Basis zu verschaffen, sie auf diesem Weg in unsere Gemeinschaft zu integrieren und dadurch dauerhaft an unseren Club zu binden.
Ich selbst kam erst vor etwa 10 Jahren zum Amateurfunk und bereitete mich autodidaktisch auf die Prüfungen zunächst für die Klasse E und kurze Zeit später auch die Klasse A vor. Ausbildung gab es damals in und um Mönchengladbach meines Wissens nicht. Ich hatte allerdings den Vorteil, auf Grund einer früheren beruflichen Tätigkeit vorbelastet und so nicht unbedingt angewiesen zu sein auf einen Lehrgang vor Ort.
Als Anfänger trat ich ein in einen OV, in dem es totenstill zuging. Meine Fragen nach verschiedenen Aktivitäten fanden kein Interesse und wurden abgetan mit Sätzen wie „Das hatten wir früher alles schon.“. So dauerte ein OV-Abend oft auch nicht viel länger als eine halbe Stunde.
Für mich stellte sich schnell die Frage, was ich als Neuling an der Situation im OV ändern konnte, denn als befriedigend empfand ich sie sicher nicht. Im Jahr 2007 gelang es mir dann, in Zusammenarbeit mit einem motivierten OM den ersten Lehrgang des Ortsverbandes seit mehr als 20 Jahren auf die Beine zu stellen. Von diesem Zeitpunkt an bildeten wir in jedem Jahr eine neue Gruppe aus. Es gab E-Kurse und Technikkurse zum Aufstocken nach A.
Durch diese Lehrgänge gewannen wir viele neue Mitglieder, die sich zum Großteil als sehr aktiv herausstellten. Schnell änderte sich dann die gesamte Situation im OV. Es gab plötzlich Funkaktivitäten, es gab Ausflüge, es gab gesellige Veranstaltungen und man sah wieder Mitglieder, die man lange nicht gesehen hatte. Die durchschnittliche Zahl der Teilnehmer bei unseren OV-Abenden verdreifachte sich und heute sind ohne Gäste oft 20 oder mehr OM anwesend.
Zusammenfassend lassen sich die Erfahrungen bei R10 also sehr positiv einschätzen. Die Mitgliederzahl konnte trotz zahlreicher Abgänge durch Austritte, Sterbefälle usw. deutlich gesteigert werden und das Aktivitätsniveau stieg erheblich.
Dieser Zugewinn an neuen, aktiven Funkamateuren, die einen Sinn in der Mitgliedschaft im DARC sehen, ist aus heutiger Sicht einer der Gründe, warum wir aus einem brachliegenden OV eine lebendige Gemeinschaft machen konnten, die in vielfacher Hinsicht ihre Interessen verfolgt und ausübt.
Als ich bei der Distriktversammlung R im Frühjahr über diese, mit der Ausbildung in Zusammenhang stehenden, Erfolge berichtete, brachten wenige andere Ortsverbände ebenfalls derartig positive Erfahrungen zum Ausdruck. Auch aus dem Distrikt G wurden mir ähnliche Erfolge geschildert, die unbedingt mit der Ausbildungstätigkeit in Zusammenhang stehen.
Amateurfunk-Ausbildung ist daher als wichtige Basis zu sehen für die Erhaltung unseres Hobbys und unseres Clubs.
Aus den genannten Gründen schlug ich vor, eine Erhebung durchzuführen, bei der alle Ortsverbände im Distrikt R einige Fragen beantworten zu Ausbildungstätigkeiten in ihren jeweiligen Bereichen. Auf diese Weise sollte es möglich sein, ein Konzept zu entwickeln, wie die Ausbildungskompetenzen und -ressourcen auf Distriktebene gebündelt werden können, um in Zukunft effektiver und in der Fläche weiter gestreut Ausbildung anbieten und auch durchführen zu können.
Einen entsprechenden Fragebogen bereitete ich vor und er wurde im Distrikt verteilt. Die Tatsache, dass es nach Wochen noch nicht einen Rückläufer gab, ist allerdings sehr enttäuschend.
Ab Herbst 2014 geht R10 neue Wege in der Ausbildung. Unsere Idee, Amateurfunk - Ausbildung anzubieten in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Mönchengladbach, wurde dort sehr wohlwollend und unterstützend aufgenommen. Das Lehrgangsangebot soll auf diesem Weg einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Wenn es am Ende doch nicht zu einer größeren Teilnehmerzahl kommt als in der Vergangenheit, hat sich die Ausbildung dennoch gelohnt. Einige wenige neue Funkamateure, die Mitglieder des DARC werden, sind besser als keine.
Thomas Linke, DL8TL OVV R10
HamCamp 2014 - Jetzt schnell letzte Plätze sichern!
Ein Monat vor Ablauf der Anmeldefrist werden die Plätze langsam knapp. Bei derzeit 85 Anmeldungen und 17 Reservierungen steht die erste Erweiterung der Schlafbereiche kurz bevor.
Wir empfehlen: Jetzt schnell noch anmelden und letzte Plätze sichern!
Bequem Online unter: www.hamcamp.de oder per Formular, ebenfalls auf der Webseite.
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Gigahertzaktivität des OV N38 oder die Suche nach dem Nachwuchs
Wie begeistert man Heranwachsende für den Amateurfunk? Diese Frage drängt immer mehr in den Vordergrund, wenn man an den OV-Abenden in die Runde der teilnehmenden XYLs und OMs schaut. Die Bedeutung des Kürzels OM nähert sich mit großen Schritten der Realität an, wenn sie sie nicht bereits eingeholt hat. Die Gründe für den mangelnden Nachwuchs sind vielfältig und beschäftigen nahezu alle Clubs und Vereine, die sich zudem die immer spärlichere Freizeit der Jugendlichen teilen müssen. Welcher Koordinator für die Jugendarbeit im OV hat nicht schon eine ablehnende Begründung für eine Aktivität erhalten wie: „ Da kann ich nicht, ..... Fußballtraining, Musikunterricht, Nachhilfe... etc.“. Die Aufzählung lässt sich beliebig erweitern. Gleichwohl, so gelesen in den vergangenen Tagen in unserer Lokalzeitung, wird vielerorts über mangelnde Angebote für Jugendliche geklagt. Letzteres trifft sicherlich für ländliche Gegenden öfter zu. Wie kann man diesen Widerspruch auflösen und zur Nachwuchsgewinnung nutzen? Eine Patentlösung, die ohne großen Aufwand zum Erfolg führt, gibt es leider nicht. Viele Ideen kann man auf den einschlägigen Seiten der Clubzeitschrift cqdl bzw. auf der website des DARC nachlesen. Bei kritischer Betrachtung der Jugendaktivitäten stellen sich offensichtlich zwei Punkte als besonders wichtig heraus: • Aktraktivität des Angebots für Jugendliche • Kontinuität.
Wie begeistert man Heranwachsende für den Amateurfunk? Diese Frage drängt immer mehr in den Vordergrund, wenn man an den OV-Abenden in die Runde der teilnehmenden XYLs und OMs schaut. Die Bedeutung des Kürzels OM nähert sich mit großen Schritten der Realität an, wenn sie sie nicht bereits eingeholt hat. Die Gründe für den mangelnden Nachwuchs sind vielfältig und beschäftigen nahezu alle Clubs und Vereine, die sich zudem die immer spärlichere Freizeit der Jugendlichen teilen müssen. Welcher Koordinator für die Jugendarbeit im OV hat nicht schon eine ablehnende Begründung für eine Aktivität erhalten wie: „ Da kann ich nicht, ..... Fußballtraining, Musikunterricht, Nachhilfe... etc.“. Die Aufzählung lässt sich beliebig erweitern. Gleichwohl, so gelesen in den vergangenen Tagen in unserer Lokalzeitung, wird vielerorts über mangelnde Angebote für Jugendliche geklagt. Letzteres trifft sicherlich für ländliche Gegenden öfter zu. Wie kann man diesen Widerspruch auflösen und zur Nachwuchsgewinnung nutzen? Eine Patentlösung, die ohne großen Aufwand zum Erfolg führt, gibt es leider nicht. Viele Ideen kann man auf den einschlägigen Seiten der Clubzeitschrift cqdl bzw. auf der website des DARC nachlesen. Bei kritischer Betrachtung der Jugendaktivitäten stellen sich offensichtlich zwei Punkte als besonders wichtig heraus: • Aktraktivität des Angebots für Jugendliche • Kontinuität.
„Ballooino II“ startet am 07. Juni in die Stratosphäre
Mittlerweile läuft der Countdown für den zweiten Ballonstart mit Amaterfunknutzlast am Gymnasium Antoniuskolleg in Neunkirchen-Seelscheid. Das gemeinsame Projekt der Schul-AG Elektronik+Basteln, DARC OV Eitorf (G54) und dem AATiS e. V. wird am Pfingstsamstag, den 07. Juni um 12:00 UTC vom Schulhof des Antoniuskollegs abheben.
Die Nutzlast mit dem Rufzeichen DFØAIS wurde auf der Basis von Arduino-Microcontrollern aufgebaut, daher der Projektname „Ballooino“. Eine weitere Besonderheit ist die Selbstbeschränkung des Gesamtgewichtes für das Gespann, bestehend aus Ballon, Fallschirm und Nutzlast auf max. 500g. Diese Limitierung hält nicht nur die Kosten für Ballon und Heliumfüllung niedrig, sondern vereinfacht auch die Genehmigungsformalitäten bei der Flugsicherung. Gleichzeitig stellt sie eine technische Herausforderung bei der Miniaturisierung und Energieversorgung der Nutzlast dar.
Informationen über Frequenzen und Dekodierung der Telemetrie werden auf der Website www.darc.de/distrikte/g/54 bekannt gegeben.
Besucher beim Starttermin und Empfangsberichte an dn1kav(at)darc.de sind herzlich willkommen.
Werner Dreckmann DH4KAV
AJW-Referent DARC OV G54
Mittlerweile läuft der Countdown für den zweiten Ballonstart mit Amaterfunknutzlast am Gymnasium Antoniuskolleg in Neunkirchen-Seelscheid. Das gemeinsame Projekt der Schul-AG Elektronik+Basteln, DARC OV Eitorf (G54) und dem AATiS e. V. wird am Pfingstsamstag, den 07. Juni um 12:00 UTC vom Schulhof des Antoniuskollegs abheben.
Die Nutzlast mit dem Rufzeichen DFØAIS wurde auf der Basis von Arduino-Microcontrollern aufgebaut, daher der Projektname „Ballooino“. Eine weitere Besonderheit ist die Selbstbeschränkung des Gesamtgewichtes für das Gespann, bestehend aus Ballon, Fallschirm und Nutzlast auf max. 500g. Diese Limitierung hält nicht nur die Kosten für Ballon und Heliumfüllung niedrig, sondern vereinfacht auch die Genehmigungsformalitäten bei der Flugsicherung. Gleichzeitig stellt sie eine technische Herausforderung bei der Miniaturisierung und Energieversorgung der Nutzlast dar.
Informationen über Frequenzen und Dekodierung der Telemetrie werden auf der Website www.darc.de/distrikte/g/54 bekannt gegeben.
Besucher beim Starttermin und Empfangsberichte an dn1kav(at)darc.de sind herzlich willkommen.
Werner Dreckmann DH4KAV
AJW-Referent DARC OV G54
Neu auf den QRGs?
Für alle, die sich auf die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis vorbereiten, und für alle, die ihre Prüfung zum Amateurfunkzeugnis gerade bestanden haben und nun mit ihrem frisch zugeteilten personenbezogenen Rufzeichen auf die Bänder gehen, gibt es zwei interessante Einstiegsangebote.
Der Ortsverband Neuhaus, X35, gibt bereits seit Jahren das Ausbildungsdiplom heraus. Ausbildungsstationen weisen hierfür unter Nutzung ihres DN-Rufzeichens 25 beliebige Verbindungen nach. Funkamateure der Klasse E und A belegen Funkverbindungen mit mindestens 50 DOKs.
Das DARC Referat DXHF bietet alljährlich im Oktober den Ausbildungscontest an. Wenige Stunden vor dem großen und populären WAG (Worked All Germany Contest) treffen sich Contesteinsteiger und alte Hasen um Contestbetrieb zu üben.
Viel Erfolg wünscht Annette, DL6SAK
Für alle, die sich auf die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis vorbereiten, und für alle, die ihre Prüfung zum Amateurfunkzeugnis gerade bestanden haben und nun mit ihrem frisch zugeteilten personenbezogenen Rufzeichen auf die Bänder gehen, gibt es zwei interessante Einstiegsangebote.
Der Ortsverband Neuhaus, X35, gibt bereits seit Jahren das Ausbildungsdiplom heraus. Ausbildungsstationen weisen hierfür unter Nutzung ihres DN-Rufzeichens 25 beliebige Verbindungen nach. Funkamateure der Klasse E und A belegen Funkverbindungen mit mindestens 50 DOKs.
Das DARC Referat DXHF bietet alljährlich im Oktober den Ausbildungscontest an. Wenige Stunden vor dem großen und populären WAG (Worked All Germany Contest) treffen sich Contesteinsteiger und alte Hasen um Contestbetrieb zu üben.
Viel Erfolg wünscht Annette, DL6SAK
Erhard Blersch, DB2TU
Jugendarbeit in Distrikt P
Einladung zum 5. JAW-Treffen des Distrikts P
Am Samstag 10.5.2014 im OV - Heim von P34 in Albstadt, Konrad Adenauerstr. 119
Beginn: 10.00 Uhr Ende: 16 - 17 Uhr
Mottto: Jugend-Ausbildung-Weiterbildung: Wir sichern die Zukunft des DARC
In diesem Jahr gibt es zwei JAW- Treffen im Distrikt P.
Mit dem ersten Treffen im Mai wollen wir die Ortsverbände ansprechen, die erst seit kurzem mit der Jugendarbeit begonnen haben, mit der Jugendarbeit beginnen wollen, oder sich einfach nur über unser Konzept für die Jugendarbeit informieren wollen.
Das zweite JAW-Treffen im Spätherbst richtet sich an die Ortsverbände, die schon mehrere Jahre Jugendarbeit auf dem Buckel haben.
Die Jugendarbeit, und diese geht bei uns von 0 - 100 Jahre, ist wesentlich für das Überleben des DARC. Die Jugendarbeit führt im DARC ein Stiefmütterchendasein. Der DARC hat in den letzten 11 Jahren 24 % seiner Mitglieder, jedoch 62 % der 0 - 40 jährigen Mitglieder verloren. Von den 1002 Ortsverbänden bundesweit haben 818 keine Mitglieder unter 18 Jahren. Nur 29 Ortsverbände haben mehr als 5 Mitglieder unter 18 Jahren ( Davon über 12 allen im Distrikt P ). Dies sind schreckliche Zahlen. Wir im Distrik P sind auf einem sehr guten Weg dies zu verändern. Wir rufen alle Ortsverbände auf uns auf diesem Weg zu begleiten. Wir würden uns freuen, wenn sehr viele Ortsverbände den Weg nach Albstadt finden würden.
Am Samstag 10.5.2014 im OV - Heim von P34 in Albstadt, Konrad Adenauerstr. 119
Beginn: 10.00 Uhr Ende: 16 - 17 Uhr
Mottto: Jugend-Ausbildung-Weiterbildung: Wir sichern die Zukunft des DARC
In diesem Jahr gibt es zwei JAW- Treffen im Distrikt P.
Mit dem ersten Treffen im Mai wollen wir die Ortsverbände ansprechen, die erst seit kurzem mit der Jugendarbeit begonnen haben, mit der Jugendarbeit beginnen wollen, oder sich einfach nur über unser Konzept für die Jugendarbeit informieren wollen.
Das zweite JAW-Treffen im Spätherbst richtet sich an die Ortsverbände, die schon mehrere Jahre Jugendarbeit auf dem Buckel haben.
Die Jugendarbeit, und diese geht bei uns von 0 - 100 Jahre, ist wesentlich für das Überleben des DARC. Die Jugendarbeit führt im DARC ein Stiefmütterchendasein. Der DARC hat in den letzten 11 Jahren 24 % seiner Mitglieder, jedoch 62 % der 0 - 40 jährigen Mitglieder verloren. Von den 1002 Ortsverbänden bundesweit haben 818 keine Mitglieder unter 18 Jahren. Nur 29 Ortsverbände haben mehr als 5 Mitglieder unter 18 Jahren ( Davon über 12 allen im Distrikt P ). Dies sind schreckliche Zahlen. Wir im Distrik P sind auf einem sehr guten Weg dies zu verändern. Wir rufen alle Ortsverbände auf uns auf diesem Weg zu begleiten. Wir würden uns freuen, wenn sehr viele Ortsverbände den Weg nach Albstadt finden würden.
„Jugend - Ausbildung - Weiterbildung, Wir sichern die Zukunft des DARC“
Wie fing es an:
2003 bin ich mit meinem Sohn, der damals 19 Jahre alt war, in den OV P34 eingetreten. Der OV P34 hatte damals 24 Mitglieder. Ohne meinen Sohn war das jüngste Mitglied über 40 Jahre alt. Der OV hatte seit 2 Jahren ein eigenes OV-Lokal. Mein Sohn war zu dieser Zeit im Jugendbüro der Stadt und kannte das Pfingstferienprogramm der Stadt Albstadt. Er schlug vor sich an diesem Ferienprogramm zu beteiligen. Wir waren sehr erstaunt, dass sich 9 Jungs auf unser Pfingstferienangebot meldeten. Die Jungs waren den ganzen Tag im Klub, bauten zwei Schaltungen auf und hatten die Gelegenheit zum Funken.
Nach diesem erfolgreichen Tag reifte schnell der Entschluss eine Jugendgruppe aufzubauen. Gut war, dass die Hamradio vor der Tür stand, Gelegenheit sich Information zu holen. Unser Enthusiasmus wurde dort ausgebremst. Wir stellten unser Anliegen auf dem AJW-Stand vor. Wir wurden gelobt ob unseren Vorhabens, aber Infos gab es nicht. Wir wurden jedoch zum Aatis geschickt, die seien zuständig. Also zum AATiS. Dort die Info, AATiS betreue Schulgruppen. Ansonsten würde alles in den AATiSheften stehen. Also auch hier Fehlanzeige. Also gings nach Hause, Internetrecherche. Es gab Hinweise, dass es Jugendgruppen gab. Was die Jugendgruppen in den OVs konkret machten, was sie bauten, gab es nicht. Auch hier Fehlanzeige. Wir waren frustriert. Trotzdem, der Wunsch nach der Jugendgruppe blieb. Nachdem es keine Vorlage gab, galt es sich selber ein Konzept zu überlegen. Nach mehreren Monaten Vorbereitung, ging es im Januar 2005 mit 3 Jungs los. In den nächsten Jahren wuchs die die Bastelgruppe kontinuierlich. Es wurde ein Ausbildungssystem entwickelt und erprobt. Es entstand unser Baubuch „ Mit dem Lötkolben zur Amateurfunklizenz“. Bauprojekte wurden selber entwickelt, oder vorhandene Projekte an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Jugendlichen angepasst. Frühzeitig wurden Platinenprojekte entwickelt. Die Platinen wurden selbst geätzt. 2007 führten wir unseren ersten Lizenzkurs Klasse A durch. Von Anfang an wurde die Jugendarbeit und die Projekte auf unserer Homepage und später auf der Bastelhomepage des Distrikts P gestellt. Alle sollten von unseren Erfahrungen profitieren. 2008 hatten wir erstmals die Gelegenheit unsere erfolgreiche Jugendarbeit auf der Distriktversammlung vorzustellen. 2008 hatten wir zum ersten Mal einen großen Bastelstand auf der Hamradio beim Hamcamp in Halle A5. 2010 zogen wir in die Halle A 1, jetzt mit 16 Lötstationen. 2013 konnten wir erstmals auf der Hamradio unser ganzes Ausbildungssystem einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Mit der Werbung auf Distrikebene konnten wir Mitstreiter für die JAW Arbeit gewinnen. Aktuell machen im Distrikt P 10 Ortsverbände eine regelmäßige, nachhaltige Jugendarbeit.
Das Konzept P: Jugend-Ausbildung-Weiterbildungs-Arbeit mit System
Alle Jugendliche sind heute „Funker“. Sie haben ein Funkgerät mit 2 Watt Ausgangsleistung in der Hosentasche. Sie haben einen Computer und chatten im Internet. Sie haben kein Kommunikationsdefizit. Was ihnen fehlt ist die technische Seite und die Förderung der Kreativität, selber etwas zu gestalten, aufzubauen. Dies kann man nicht kaufen. Es muss selber angegangen werden. Die Schulen decken die kreative Seite nur unzureichend ab. Die Lust am Basteln, etwas aufzubauen ist, unverändert zu früher, ungebrochen. Dies ist unser Zugang zu den Jugendlichen.
Basteln: Was hat das mit Amateurfunk zu tun?
Dieser Vorwurf zeigt ein grundsätzliches Missverständnis. Das Verstehen der technischen Zusammenhänge ist für den Amateurfunker essentiell. Funken und Technik sind eine Einheit. Mit der Amateurfunklizenz erwerben wir die Befähigung und die Berechtigung Funkgeräte mit einer Sendeleistung von bis zu 750 Watt selber zu bauen und in Betrieb zu nehmen, ohne sie vorher von einem TÜV abnehmen zu lassen. Früher musste man zur Prüfung ein Funkgerät bauen. Technischer Sachverstand fällt nicht vom Himmel. Lehrlinge brauchen 3 – 4 Jahre bis sie ihre Gesellenprüfung ablegen können. Bei der Lehrlingsausbildung hat die praktische Ausbildung einen hohen Stellenwert. Feilen kann nun mal nicht am Schreibtisch erlernt werden.Basteln ist der altersgemäße, spielerische Erwerb von technischen Fähigkeiten, Fähigkeiten, die zum Amateurfunk führen können. Ob die Kinder und Jugendliche später die Amateurfunklizenz machen, liegt im Wesentlichen an uns. Wir müssen das OV- Leben interessant und attraktiv auch für die noch Nichtfunker gestalten.
Wie soll die Jugendarbeit gestaltet werden?
Nachhaltig! Es ist ganz nett, wenn einmal im Jahr eine Bastelaktion durchgeführt wird. Besser einmal als nie. Interessant wird es für die Jugendlichen, wenn sie regelmäßig kommen können. Viele Bastelgruppen treffen sich 1 bis 2 x im Monat. Bei uns hat sich ein Bastelrhythmus von 2 Wochen mit 2 Stunden Bastelzeit bewährt. Anfangswerden die Projekte an einem Basteltag fertig. Später werden die Projekte größer und erst nach 2 – 4 Basteltagen fertig. Wird alle 4 Wochen gebastelt, so werden größere Projekte erst nach langer Zeit fertig, zumal die Bastelkinder manchmal fehlen. Das Risiko steigt, dass dann die Jugendlichen die Lust verlieren. Mit der Jugendarbeit machen wir eine gründliche, nachhaltige, aufbauende Elektronik- und Funkausbildung in 4 Stufen. Das alleinige Ziel unserer Bemühungen ist die Lizenzprüfung und die Ausbildung eines aktiven, technisch orientierten Funkamateurs.
Stufe 1: Elektronikbasteln
Kinder ab ca. 10 Jahre beginnen mit dem Grundkurs im Bastelclub. Ziel ist das spielerische, nicht schulische Erlernen der elektronischen Grundlagen. Anfangs werden einfache Schaltungen in Reißnageltechnik aufgebaut wie z.B. ein Wechselblinker, eine Morsetaste, eine Sirene, eine Alarmanlage oder ein Empfänger. Die Kinder lernen spielerisch die elektronischen Bauteile kennen, erlernen den Umgang mit dem Multimeter und bekommen Übung im Löten. Später werden die Projekte komplexer. Wir bauen dann z.B. eine Lichttelefonanlage und einen Kurzwellen-empfänger. Nebenbei erfahren die Kids etwas über den Amateurfunk, lauschen an der Clubstation, dürfen mit dem Ausbildungsrufzeichen funken, machen Foxoring und nehmen am Kids- Day teil. Später folgen Projekte in Platinentechnik. Auch der Aufbau kleiner Schaltungen mit SMD Bauteilen ( Größe 1206 ) ist möglich.
Stufe 2 a: Mikrocontroller und Roboter
Im 2. oder 3. Jahr geht es um Mikrocontroller. Wir haben uns frühzeitig mit Mikrocontroller beschäftigt und uns für das Freewaresystem Arduino entschieden. Es wird in C programmiert. Es gibt ein großes Hardwareangebot von einfachen bis zu sehr leistungsfähigen Rechnern. Sehr gut ist, dass die Eagledateien frei herunterladbar sind. So können Platinen selber geätzt werden. Die Software ist kostenlos und hat keine Codebegrenzung. Die Fangemeinde ist riesengroß.
Anfangs haben wir mit den Jugendlichen einen „normalen“ Mikrocontrollerkurs durchgeführt. Eingabe-Ausgaberoutinen, LEDs blinken lassen und LCD anschließen. Alles ganz nett. Macht aber den Jugendlichen nicht so großen Spaß. Dies war der Grund unseren Arduinoroboter „Albtraum“ zu entwickeln. Der Roboter ist bei uns im OV der Renner. Variationen des Roboters wurden in P07 und P31 aufgebaut.
Die Jugendlichen bauen den Roboter komplett auf. Zuerst werden die Arduionobasisplatine und die Motoransteuerplatine aufgebaut. Es können jetzt erste Programmiererfahrungen erworben werden. Dann wird die Mechanik aufgebaut. Die Platten müssen gebohrt, die Räder mit einem Lochbohrer ausgesägt und die Servomotoren umgebaut werden. Es werden beim Aufbau somit auch mechanische Fähigkeiten trainiert und der Umgang mit Werkzeugen erlernt.
In der Grundausstattung fährt der Roboter auf einer Linie und erkennt Hindernisse. Je nach Software kann auch ein Labyrinth erkundet werden. Im weiteren Ausbau kann der Roboter über Funk oder über eine Infrarot-Fernsehfernsteuerung gesteuert werden. Mit einem Ultraschallsensor kann das Gelände vor dem Roboter abgescannt werden und somit kontaktlos ein Labyrinth durchfahren werden.
Wir haben eine Fortgeschrittenengruppe im Alter von 17 bis 23 Jahren mit einer Gruppe von Elektroniklehrlingen. Die Hälfte der Gruppe hat bereits die E-Lizenz. In Kleingruppenarbeit werden Elektronikprojekte bearbeitet. Eine Gruppe entwickelt den Roboter weiter. Sie hat die Fernsteuerung des Roboters und den Einbau des Ultraschallsensors entwickelt. Eine weitere Gruppe hat die Software für einen Netzwerktester bis 40 MHz auf Arduinobasis entwickelt. Die Hardware wurde von den Erwachsenen gebaut. Der NWT ist ein tragbares Gerät mit Anzeige auf einem 192x64 Pixel Grafikanzeige und kann Baugruppen bis 40 MHz durchmessen. Die Leistung kann bis 500 MHz und zwischen + 15dBm und – 60 dBm gemessen werden. Später soll mit einer Zusatzbaugruppe noch das SWR von Antennen gemessen werden. Eine weitere Gruppe beschäftigt sich mit ITX- Rechner als Zentralrechner für einen großen Roboter. Auch hier wird der Arduino integriert. Er steuert die Hardware. Weiter sind wir in den Startlöchern zum Aufbau eines QRP Transceivers und eines „einfachen“ Empfängers mit DDS und Arduinosteuerung.
Stufe 3. Ausbildung zum Funkamateur
Diese Stufe ist nicht als zeitlich abgegrenzte Stufe aufzufassen. Die Ausbildung zum Funkamateur sollte von Anfang an laufen, je nach Interesse der Jugendlichen.Die Jugendlichen kommen wegen der Technik und der Elektronik zu uns. Ein primäres Interesse an Amateurfunk ist sehr selten. Alle Jugendliche sind heute „Funker“. Sie haben ein Funkgerät mit 2 Watt Ausgangsleistung in der Hosentasche. Sie haben einen Computer und chatten im Internet. Sie haben kein Kommunikationsdefizit. Es ist unsere Aufgabe über die Technik den Weg zum und die Lust am Amateurfunk bei den Jugendlichen zu wecken. Notwendig ist im Klub ein Ausbildungsrufzeichen, damit die Jugendlichen frühzeitig Funkerfahrungen machen können. Organisation von Foxoringveranstalten, Fielddays, Teilnahme am Kidsday. Besuch der Hamradio. Übernachten im Hamcamp. Dies war besonders für unsere Jugendlichen von P34 wichtig. Jeder OV wird hier seine eigene Strategie entwickeln.Ist das Interesse am Amateurfunk geweckt, muss ein Lizenzkurs durchgeführt werden. Leider gibt es keine K-Lizenz. Deswegen E-Lizenz. Der Lizenzkurs muss im OV durchgeführt werden, auch wenn sich nur wenige Teilnehmer melden. Der Lizenzkurs im OV stärkt die Bindung der Jugendlichen an den OV. Heute kann jeder Funkamateur einen Lizenzkurs durchführen. Auf der Webseite des DARC gibt es unter www.darc.de/referate/ajw/ausbildung sehr umfangreiche Ausbildungsunterlagen kostenlos zum Herunterladen. Es müssen keine eignen Unterlagen mehr entwickelt werden. Auf der AJW-Homepage bei Annette Coenen, DL6SAK, findet jeder die passenden Unterlagen in unterschiedlicher Form.
Stufe 4: Der aktive OV
Wenn der Ortsverband nach 2 – 4 Jahren diese Stufe erreicht hat, der erste Lizenzkurs erfolgreich abgeschlossen wurde, hat der OV sich komplett verändert. Es wurde eine technische Infrastruktur geschaffen, die von anderen Gruppen im Ortsverband genutzt werden können. In mehreren OVs haben sich „Old Man-Bastelgruppen“ gebildet. Es wurde eine Betreuermannschaft aufgebaut, wahrscheinlich überwiegend aus Rentnern. Der Kontakt zwischen Jung und Alt wurde aufgebaut und gestärkt.
Es ist jetzt Zeit für Fielddays, oder Teilnahme an Contesten. Ausflüge und Grilltage verstärken die soziale Bindung. Das Basteln geht nach der Lizenz weiter. Es steht der Bau von Amaterfunkhardware wie Antennen, Matchbox, SWR-Meter oder gar der Aufbau eines TRX auf dem Plan.
Nach zwei, spätestens drei Jahren muss immer wieder mit einer Anfängerbastelgruppe begonnen werden. Beim zweiten Mal ist es bereits einfacher. Es gibt Helfer und eine Menge erprobter Bauprojekte.
Was haben wir erreicht:
Der Distrik P hat zurzeit 57 Ortsverbände mit 3145 Mitgliedern. 10 Ortsverbände machen seit Jahren eine regelmäßige, nachhaltige Jugendarbeit. Es sind dies P07, P12, P19, P30, P31, P34, P37, P47, P42 zusammen mit P26 und P 56. Die Anzahl der Jugendlichen bis 18 Jahren stieg auf 144. Dies sind 4,52 %, und somit über dreimal soviel wie im DARC Durchschnitt ( 1.40 % ).
Was haben wir noch erreicht? Wir haben die Senioren aktiviert. Die Jugendarbeit wird überwiegend von den Senioren geleistet. In manchen OVs helfen OMs, die man sonst im Ortsverband nicht sieht. Der Zusammenhalt zwischen Alt und Jung, sowie zwischen Jung und Alt wurde gestärkt. In manchen Ortsverbänden wurden Seniorenbastelgruppen gebildet. Bei P34 ist es die Old man Bastelgruppe „Die Einsteins“. P30 hat ebenfalls eine Seniorengruppe. Die Ortsverbände werden auf den Kopf gestellt. Am OV-Abend geht es nicht mehr darum was für tolle Aktionen früher unternommen wurden, oder welche Krankheiten die einzelnen OMs haben, sondern es wird diskutiert was als nächstes getan werden soll. Mit anderen Worten der OV ist aktiv und attraktiv.
Was muss noch getan werden?
Die noch 10 jugendaktiven Ortsverbände sind in einem sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand. Wir von P34 sind der erste Ortsverband, der das ganze Ausbildungskonzept bis und nach der Lizenzprüfung erprobt hat. Die anderen Ortsverbände sind auf dem gleichen Weg. Die ersten OVs werden in diesem Jahr noch Lizenzkurse anbieten. Die Zahl der jugendaktiven Ortsverbände muss in den nächsten Jahren massiv erhöht werden. Der derzeitige Stand von 17 % jugendaktiven Ortsverbänden ist zu gering, um den Mitgliederverlust in eine positive Mitgliederentwicklung zu drehen. Bisher haben wir erreicht, dass der Mitgliederschwund im Distrikt P erheblich verringert werden konnte. Der Distrikt P unterstützt seine Ortsverbände materiell und ideell beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Jugendgruppen. Auch in diesem Jahre werden deswegen zwei JAW Treffen durchgeführt. Das nächste JAW Treffen findet am 10.5.2014 in Albstadt statt.
Warum Jugendarbeit?
Der DARC konnte bis 1980 einen fulminanten Mitgliederzuwachs verzeichnen. Von 1980 bis 1990 kamen nur noch wenig neue Mitglieder zum DARC. Die deutsche Wiedervereinigung brachte noch einmal einen Mitgliederschub. Seit 1994 fällt die Mitgliederzahl des DARC kontinuierlich. Auffällig ist weiter, dass es bis 1980 mehr DARC-Mitglieder als Amateurfunklizenzen gab. Aktuell machen jedoch 30 000 Funkamateure Funkbetrieb ohne Mitglied im DARC zu sein. Zeigen diese 30 000 Funkamateure, dass der DARC zu wenig attraktiv ist?
Peter, DB6ZH, hat die derzeitige Mitgliederentwicklung hochgerechnet und festgestellt, dass es 2065 keine Funkamateure mehr gibt, falls wir nichts tun.
Der DARC hat vor vielen Jahren eine Arbeitsgruppe „Mitgliederpflege – und Mitgliedergewinnung“ eingesetzt, die versucht neue Konzepte zu erarbeiten. Alle Konzepte konnten den Mitgliederschwund nicht stoppen. In den letzten 8 Jahren hat der DARC 10 Tausend Mitglieder verloren. Die Zahl der Jugendlichen unter 27 ging ebenfalls erheblich zurück.
Kann durch die Jugendarbeit diese Entwicklung gestoppt werden?
Ich meine ja. Viele Ortsverbände, die seit Jahren eine attraktive Jugendarbeit machen, wie, C28, X37, A22, und 10 jugendaktiven Ortsverbände vom Distrik P beweisen, dass der Mitgliederschwund gestoppt, ja umgedreht werden kann. Diese Ortsverbände wachsen gegen den Trend. Wir von P34 haben unsere Mitgliederzahl von 25 auf 75 erhöht. Davon sind 25 Jugendliche.
Die JAW Arbeit nach dem Konzept Distrikt P führt zu aktiven Ortsverbänden. Die Zahl der Jugendlichen steigt, die Senioren werden aktiv. Es entstehen wieder Funkaktivitäten. Mit anderen Worten. Die Ortsverbände werden attraktiv. Attraktive Ortsverbände verlieren weniger Mitglieder!
Ich möchte alle OMs und YL aufrufen sich aktiv in der JAW - Arbeit zu engagieren. Machen auch Sie mit! Bauen auch Sie in ihrem OV eine Jugendgruppe auf. Jugendarbeit macht Spass. Jugendarbeit sichert die Zukunft des DARC und die Zukunft des Amateurfunks!
Eine automatische Amateurfunkstelle ist immer etwas besonderes:
Aufgestellt an einem exponierten Standort, ist der Zugang oft nur wenigen Personen gestattet. Diese kümmern sich meist schon seit Jahrzehnten um die Anlage und die Geräte sind mit den Verantwortlichen gealtert.
Schon öfter musste ein Standort abgebaut werden, weil die Sysops ihr Engagement aus Altersgründen aufgeben mussten, sich aber kein Nachfolger für die Aufgabe fand.
Nicht so im Ortsverband Peine, H20. Dort liegen das 70 cm FM Relais DB0HBP und der digitale Knoten DK0MAV seit 15 Jahren in der Hand der Jugend- und Aktivitätsgruppe des OVs.
Schon damals haben die Sysops kleinere Wartungsaufgaben an die Jugendlichen aus dem OV abgegeben. Die Aufgaben wurden mit der Zeit größer und irgendwann wurde die Verantwortung komplett an die älter gewordenen Jugendlichen abgegeben.
Auch heute noch werden notwendige Arbeiten zusammen mit der Jugendgruppe durchgeführt.
Vor 2 Jahren wurde die alte "Laberbox" durch das Linux-basierte SVXlink ersetzt. Die dafür nötige Interfaceplatine mit PTT-Schaltung und DTMF-Auswertung wurde bei den wöchentlichen Treffen der Jugendgruppe gebaut und abgeglichen.
Im letzten Jahr haben die Jugendlichen dann einen 80 m Mobilstrahler für den PACTOR-Einstieg von DK0MAV selbst gewickelt und unter fachkundiger Anleitung eines älteren OMs abgestimmt.
Dieses Jahr stand ein größerer Umbau der Antennenanlage an. Dazu trafen sich zu Ostern 7 OMs aus der Jugend- und Aktivitätsgruppe bei bestem Wetter auf dem Dach des Feuerwehr-Schlauchturms in Peine. Mit vereinten Kräften wurde der Mast umgelegt und die defekte 70 cm Relais-Antenne ersetzt.
Anschließend haben die Jugendlichen ein paar Radome und weitere Benutzerzugänge für HamNet montiert. Es wurden neue Kabel gezogen und die POE-Einspeisung der HamNet-Antennen um zusätzliche Ports erweitert. Teamarbeit, eigenständiges Denken, etwas Improvisation und natürlich Sorgfalt waren an diesem Tag von allen Beteiligten gefordert.
Auch beim Ausrichten der Antennen waren die Jugendlichen aktiv: Der 17 jährige Matthias steht gerne - natürlich gut gesichert - in 36 m Höhe auf der Plattform und übernimmt dort die "fummelige" Feinjustierung der HamNet-Linkstrecken.
Konfigurationsarbeiten an HamNet-Zugängen oder dem Linux-Server sind auch kein Problem für die Jugendlichen. Nur bei älteren Technologien wie z.B. dem 1200 Baud Packet-Radio Modem benötigen sie etwas Hilfe von den älteren OMs.
Auch in Zukunft wird sich die Jugendgruppe um den Betrieb und die Erweiterung dieser automatischen Station kümmern. Die nächsten Bastelprojekte stehen schon in der Warteschlange...
73 de Gerrit, DH8GHH Jugendgruppenleiter
Jugendarbeit
Erweitertes Führungszeugnis
Liebe YLs und OM,
der Gesetzgeber hat zum 01.01.2012 das sog. Bundeskinderschutzgesetz erlassen. Damit wurde geregelt, dass u.a. Ehrenamtliche, die Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen oder ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, ein sog. „erweitertes Führungszeugnis“ vorzulegen haben.
Das Gesetz § 72a SGB VIII sieht vor, dass Vereine selbst entscheiden müssen, wann nach Art, Dauer und Intensität des Kontaktes zwischen der/dem Betreuer/-in und den Schutzbefohlenen die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis notwendig wird.
Kurz zusammengefasst, bitten wir alle, die Jugendliche unter 18 Jahren bei bestimmten DARC Aktivitäten betreuen, um die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses.
Dies gilt nur für Veranstaltungen, die ein besonderes Risiko für Jugendliche darstellen können, z.B. Übernachtungen, Ausflüge, regelmäßige Jugendgruppen ohne Publikum.
Das Führungszeugnis ist mit einer Bestätigung vom DARC kostenlos.
Und das Führungszeugnis sollte vom OVV eingesehen, dies protokolliert und an eFZ(at)darc.de gemeldet werden.
Zu möglichen Fragen oder offenen Punkten stehen wir gerne zur Verfügung.
Im Voraus vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung.
73 und erholsame Osterfeiertage
Annette DL6SAK und Gerrit DH8GHH
Liebe YLs und OM,
der Gesetzgeber hat zum 01.01.2012 das sog. Bundeskinderschutzgesetz erlassen. Damit wurde geregelt, dass u.a. Ehrenamtliche, die Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen oder ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, ein sog. „erweitertes Führungszeugnis“ vorzulegen haben.
Das Gesetz § 72a SGB VIII sieht vor, dass Vereine selbst entscheiden müssen, wann nach Art, Dauer und Intensität des Kontaktes zwischen der/dem Betreuer/-in und den Schutzbefohlenen die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis notwendig wird.
Kurz zusammengefasst, bitten wir alle, die Jugendliche unter 18 Jahren bei bestimmten DARC Aktivitäten betreuen, um die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses.
Dies gilt nur für Veranstaltungen, die ein besonderes Risiko für Jugendliche darstellen können, z.B. Übernachtungen, Ausflüge, regelmäßige Jugendgruppen ohne Publikum.
Das Führungszeugnis ist mit einer Bestätigung vom DARC kostenlos.
Und das Führungszeugnis sollte vom OVV eingesehen, dies protokolliert und an eFZ(at)darc.de gemeldet werden.
Zu möglichen Fragen oder offenen Punkten stehen wir gerne zur Verfügung.
Im Voraus vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung.
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