Foto: DL1NBU

Regionale Notfunkgruppe N / FÜ / SC / ERH

Das es sehr schwierig ist aus einem Ortsverband heraus eine aktive und funktionierende Not- und Katastrophenfunk-Gruppe zu etablieren haben vor uns auch schon viele Notfunkreferenten in den einzelnen Ortsverbänden erkannt. Um dennoch etwas "Funktionierendes" auf die Beine zu stellen haben sich die Notfunkreferenten von,  Fürth - B01, Nürnberg - B11, Schwabach - B13 und Herzogenaurach - B40 zusammengesetzt und wir hatten am 11.10.2020 unseren ersten Erfahrungsaustausch. Den Zeiten von Covid-19 entsprechend über den DARC-BigBlueButton-Server in einer Videokonferenz. Ein guter Anfang ist also gemacht. Weiters gibt es in Kürze hier auf dieser Website. Mittlerweile haben sich auch die Notfunkreferenten von Erlangen - B08, und der Amateurfunkgruppe Neuendettelsau angeschlossen.

29.07.2021 Notfunkübung zur gegenseitigen Erreichbarkeit

Guten Abend liebe Notfunkfreunde,

 

hier die „traditionelle“ Zusammenfassung unserer heutigen Notfunkübung. Wir waren fast vollständig, nur Tom und Willi hatten leider keine Möglichkeit teilzunehmen.

 

Ziel waren erneut Verbindungversuche auf Direkt-QRGs. Zu Beginn trafen wir uns auf DB0FUE – für alle Beteiligten gut erreichbar – und es diente auch als Fallback, sprich zum Abstimmen, wenn es auf den Direktfrequenzen nicht klappen wollte.

 

Anschließend wechselten wir auf 145.500MHz, die Not- und Anruffrequenz auf 2m. Die Kommunikation zwischen Ralph DG5NET und mir  DD1LA klappte hervorragend, ansonsten konnte ich niemanden aufnehmen, umgedreht konnte mich ebenfalls niemand weiter verstehen.

 

Ralph konnte noch Verbindungen zu Jürgen DL6NEJ und Peter DK9NP herstellen, bei Uli DL1NBU kam auch hier keine Kommunikation zustande. Also trafen wir uns wieder auf DB0FUE und stimmten uns erneut ab. Ralph hat mit seinem Transceiver die Möglichkeit des Crossbandrepeater. Diese Funktion aktivierte er und bis auf Ralph und mich blieben alle auf 145.500MHz, wir zwei wechselten hingegen auf 433.375MHz.

 

Nun ging es erneut ans Testen:

  • Verständigung Peter, Jürgen <> Lars hervorragend

  • Verständigung Lars > Ralph sehr gut

  • Verständigung Ralph > Lars moderat bis schlecht (sehr verrauscht), da Ralph ein Handfunkgerät mit 5W benutzte, was aufgrund der kompakten Bauweise nur eine begrenzte Reichweite hat

  • Die Verständigung von Uli mit uns war leider nicht möglich; durch spätere Änderungen im Antennenbereich konnte Uli dann im Erlanger Bereich auf 145.500MHz aufgenommen werden @Uli: ich drücke dir die Daumen, dass deine bestellte Antenne bald kommt

     

    Zusammenfassend kann man sagen, dass der Crossbandrepeater von Ralph eine richtig gute Brücke von Fürth nach Erlangen geschlagen hat und hierüber eine sehr gute Kommunikation möglich war, die Tests sind also gelungen.

     

    Wir werden bei unseren nächsten Treffen erneut diese Möglichkeiten testen und ausweiten, denn wir werden dann versuchen, die Sendeleistungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren, sodass ein vorübergehender Notfunkbetrieb auch ohne Energieversorgungsnetz möglich wird.

    Wir hatten diesmal folgende Sendeleistungen:

  • Jürgen DL6NEJ 5W Handfunkgerät mit 7-Element Horizontalantenne am Balkon

  • Uli DL1NBU 5W mit FT-3D, auf DB0FUE 2,5W mit Balkonantenne

  • Ralph DG5NET (Crossbandrepeater) 25W auf 2m und 70cm mit Diamond X50 Dachantenne

  • Peter DK9NP 40-45W 5-Element Antenne

  • Lars DD1LA 6W FT818 mit Diamond X30 am Balkon

     

    Ralph schlug noch vor, dass wir auch bei einem persönlichen Treffen oder auch anderweitig abgestimmt beim Crossbandrepeater-Betrieb CTCSS verwenden sollten, um Störungen, etc. rauszuhalten – das sollten wir in jedem Fall versuchen.

     

    Zur „Endbesprechung“ meldete sich noch Ottmar DC4RB auf DB0FUE zu Wort und gab zu dem was er noch mitbekommen hat von uns auch noch eine kurze Rückmeldung.

     

    Soweit eine gelungene Übung, ein ganz herzliches Dankeschön an euch alle, bleibt gesund und bis bald!

     

    73 de Lars, DD1LA

 

Anmerkung DL1NBU:

Daniel, DL2NEQ hat die ganze Übung, sowohl auf 2m als auch auf 70cm mit dem SDR aufgezeichnet. Die Aufzeichnungen liegen bereits in Microsoft-TEAMS für EDQH. Da ja nicht jeder aus der ReNoFuG in dieses MS-TEAMS kommt, würde ich mit Genehmigung von Daniel die Dateien auf einen FTP-Server hochladen und den Link dafür individuell zusenden. Achtung: Es handelt sich dabei um ein Wave-File im RF64 Format, dass man nicht mit herkömmlichen Playern hören kann. Am besten in der SDR-Console!

12.05.2021 Notfunkübung Wortgetreue Weitergabe von Informationen

Für den heutigen Abend war das Üben der "Wortgetreuen Weitergabe von Informationen" ausgerufen.Vom Tom, DL8TW kam die Anregung doch dafür das vorgeschreibene Nachrichtenformular der IARU, aus dem Downloadberich des DARCs zu verwenden. Gesagt, getan. Eine Zusammenfassung kommt wieder, wie auch in der Vergangenheit von Lars, DD1LA:

  

Hallo zusammen,

anbei wieder eine kurze Zusammenfassung unseres heutigen Zusammentreffens:
Ziel der Übung: wortgetreue Weitergabe von Informationen unter Verwendung des Nachrichtenformulars der IARU.
Zu Beginn wies mich Ralph darauf hin, dass die von mir herausgesuchten Frequenzen ungeeignet sind (der Bandplan will auch gelesen werden können ☹, beim anschließenden erneuten "Studieren" des Plans bestätigte sich Ralphs Einwand, dass die Frequenzen nur SSB (2,7KHz) Frequenzen waren), danke Ralph!

Ralph schlug folgende Frequenzen vor: 145.500, 145.5125, 145.525, 145.5375 MHz, was wir auch übernahmen und so umsetzten.

- ich (Lars) dachte mir eine Meldung aus und schrieb sie auf dem Nachrichtenformular nieder
- anschließend versuchte ich Tom auf der 145.500 zu kontaktieren
- Tom konnte mich gut aufnehmen, ich verstand ihn leider kaum (zu viel Rauschanteil)
- wir berieten uns kurz auf DB0FUE, Uli schlug vor, dass Tom und ich uns über DM0RH austauschen könnten
- das taten wir und es klappte gut
- anschließend kontaktierte Tom Ralph auf der nächsten Frequenz und übermittelte die Nachricht weiter
- nun versuchte Ralph die Meldung an Uli weiterzugeben, was Schwierigkeiten bereitete, da Uli Ralph verstehen konnte, umgedreht aber nicht > Verständigung auf DB0FUE
- die beiden starteten einen Versuch per C4FM, die Verbindung war besser, aber noch zu schlecht
- Ralph und Uli verständigten sich erneut auf DB0FUE und Ralph schlug vor, da Uli Ralph gut verstehen konnte, die Nachricht 2x blind vorzulesen, was anschließend sehr gut funktionierte
- Uli gab die Meldung nun auf der nächsten Frequenz an Jürgen weiter, auch das klappte problemlos und zu guter Letzt schickte mir Jürgen die aufgenommene Nachricht per Mail an mich, so konnte ich vergleichen, was alles letztendlich ankam (siehe Mail weiter unten)

Ergebnis: Die Nachricht wurde bis auf 3 Kommas (die ich nicht durchgab) exakt weitergegeben - Spitze!

Zum Schluss "trafen" wir erneut alle auf DB0FUE und zogen Resümee. Wir kamen überein, dass wir unsere Nachrichtenformulare einscannen und per Mail austauschen, da z.B. ich selbst mir gar nicht so sicher bin, ob ich insbesondere die Kopffelder alle korrekt ausgefüllt habe, so können wir das bei unserem nächsten Treffen besprechen und eine Wiederholung wird es in jedem Fall geben.

P.S.: Die Kommunikationsprobleme entsprachen nicht denen der letzten Tests, wahrscheinlich ist das dem regnerischen Wetter geschuldet:
- Tom hörte mich, aber ich ihn nicht
- Ralph konnte Uli nicht verstehen
- im Gegenzug konnte Uli Tom sehr gut hören, was in der Vergangenheit nicht der Fall war

Herzlichen Dank euch allen, einen schönen Feiertag sowie Wochenende und bis demnächst!

73 de Lars, DD1LA 

14.04.2021 Regionaler Notfunk auf Direktfrequenzen

Im heutigen Versuch wollten wir herausfinden auf welchen Direktfrequenzen wir uns in der Region treffen können, sollte es einen Ausfall der gewohnte Infrastruktur geben. Eine Zusammenfassung hat uns widder Lars, DD1LA erstellt:

  

Guten Abend zusammen,

 

heute fanden sich auf DB0FUE Ralph (DG5NET), Jürgen (DL6NEJ), Tom (DL8TW), zufälligerweise Jürgen (DO1RDO von B01) und ich (DD1LA) zusammen, um wieder Tests auf Direktfrequenzen durchzuführen. Das Relais DB0FUE hielten wir parallel als Fall-Back bei, um uns jederzeit wieder zusammenfinden zu können.

Wir wählten als Frequenzen die des OV Fürth (145,400MHz) sowie 430,375MHz auf 70cm.

 

Im Prinzip können wir sagen, dass die Ergebnisse ähnlich denen der letzten Woche waren:

  • Ralph konnte alle Teilnehmer gut bis sehr gut verstehen und alle konnten Ralph gut bis sehr gut aufnehmen
  • Jürgen (Erlangen Süd) konnte nur mit Ralph vernünftig kommunizieren
  • Tom konnte zunächst nur mit Ralph in Kontakt treten, später gelang es auch zwischen Tom und mir. Tom sendete dann mit 50W, meine Leistung ist auf 6W beschränkt, sie reichte aber aus, um mit Tom auf 2m zu kommunizieren
  • Tom und Jürgen aus Erlangen konnten keine direkte Kommunikation aufbauen, hier könnte nur über Ralph eine Möglichkeit geschaffen werden
  • Soweit ich das richtig in Erinnerung habe, sendete Jürgen mit bis zu 20W
  • Auf 70cm waren die Möglichkeiten schlechter, keine wirkliche Alternative also

 

Ralph verwendete während der gesamten Tests seine Dachantenne, um alle Himmelsrichtungen abdecken zu können. Im Gespräch kamen interessante Gedanken auf, z.B. auch Test im Freien in exponierter Lage durchzuführen, insb. auch unter dem Gedanken, mit möglichst kleiner Sendeleistung arbeiten zu können, um maximal lange den Notfunkbetrieb aufrecht erhalten zu können. Wir haben uns das vorgemerkt, wenn das Wetter dies zulässt und wir auch gemeinsam uns mal wieder sehen können (was corona-bedingt aktuell leider nicht geht).

 

Jürgen (DO1RDO) hat sein Interesse für den Notfunk bekundet und fragte an, ob er mit in die Runde aufgenommen werden könnte. Ich bot ihm an, dass er mir seine Kontaktdaten mailt, dann lege ich im B01 Notfunkverteiler gern mit an und so erhält er Informationen, wenn diese an den Verteiler gehen. Insbesondere ist das dann interessant, dass wenn wir gewisse „Standards“ entwickelt und etabliert haben und dann in die breitere „Masse“ der Notfunkinteressierten gehen, wäre er spätestens dann dabei.

 

Soweit die Zusammenfassung des heutigen Abends. Herzlichen Dank für eure Zeit, bleibt gesund und bis bald!

 

Vy 73 de Lars, DD1LA

 

16.02.2021 2. Probe Alarmierung

Wieder unangekündigt löste lars, DD1LA auf den besprochenen Wegen einen 2ten Probealarm aus. Die Zusammenfassung kommt ebenfalls von Lars, DD1LA:

  

Hallo zusammen,

 

hier eine kurze Zusammenfassung der heutigen Notfunkalarmierung Test 2:

  • Um 19:07Uhr (16.2.2021) versandte Lars, DD1LA, per Mail, SMS und Dapnet eine Nachricht zur Notfunkalarmierung Test 2
  • Der Text lautete: „DD1LA: Notfunkaktivierung Test2 …bin auf DB0FUE QRV“
  • Die Nachrichten gingen raus an Uli (DL1NBU), Willi (DO1PWE) sowie Tom (DL8TW)
  • Bei dieser Alarmierung fiel mir auf, dass mir keine Handy-Nummer von Tom vorliegt, so konnte ich leider keine SMS an ihn versenden
  • Uli meldete sich per Funk auf DB0FUE in weniger als 1 Minute später portabel
    • Die erste Meldung, die bei ihm einging, war die Dapnet-Nachricht
  • Wir tauschten ein paar Informationen aus und blieben QRV, Maria (DO3YLM) meldete sich dazu und vermeldete, dass die Warn-App NINA eine Warnung ausgab (Großbrand Sandreuth - starke Rauchentwicklung), was auch auf warnung.bund.de/meldungen nachzulesen war - Uli selbst hatte diese Warnung per NINA noch nicht erhalten
  • Tom und Willi meldeten sich bisher nicht, wahrscheinlich QRL

 

Danke und bis demnächst, viele 73 an alle und bleibt gesund!

 

Lars, DD1LA

29.10.2020 1. Probe Alarmierung

Im BigBlueButton VideoChat hatten wir uns über mögliche Alarmierungswege unterhalten. In einem ersten Test löste Lars, DD1LA unangekündigt die erste Alarmierung aus. Das Ergebnis hat ebenfalls DD1LA in einer eMail zusammengefasst:

  

Hallo zusammen,

 

hier eine kurze Zusammenfassung:

  1. Test für Notfunkaktivierung fand heute (29.10.2020) um 19:28Uhr statt
  2. Initiator war Lars, DD1LA (Inhalt der Aktivierung: „Notfunkaktivierung Test 1, bin auf DB0FUE QRV“
  3. Infos gingen raus per SMS und E-Mail an DL1NBU, DL8TW, DO1PWE
  4. Nur wenige Minuten später meldete sich Tom, DL8TW, auf DB0FUE und bestätigte den Erhalt der SMS und E-Mail
  5. Uli, DL1NBU, bestätigte ebenso schnell per SMS den Erhalt und war ca. 15min später QRV
  6. Willi, DO1PWE, bestätigte 19:53Uhr den Erhalt der SMS und teilte mit, dass er berufsbedingt verhindert ist
  7. Eckhard, DH1NEK, vertrat Willi auf DB0FUE

 

Uli hatte noch einen hilfreichen Kommentar: Zu Beginn der Aktivierungsmeldung sollte das Rufzeichen stehen, da nicht unmittelbar jedem die Rufnummer der anderen bekannt sein dürfte – danke für den Hinweis, versuchen wir zu beherzigen!

 

Ein sehr gelungener Start, vielen Dank an euch und einen schönen Abend!

 

Vy 73 de Lars, DD1LA

 

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