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Frequenzen über die wir erreichbar sind:

 

Iberg-Relais DBØIBH

JO51CT

438.862,5 (trägergesteuert)

Ablage -7,6 MHz

Echolink 114699

 

Osterode-Relais DBØOR

JO51CR

439.175 (1750Hz Tonruf)

Ablage -7,6 MHz

Echolink 870227 (z. Zt. außer Betrieb)

 

Relais Herzberg DBØOHA

JO51EP

439.562,5 CTCSS 88,5 Hz

D-STAR (DBØOHA_B)

DMR CC1

Fusion

Ablage -7,6 MHz

Echolink 213786

 

Direktfrequenz 2m:

145.450 MHz


 

 

FM-Funknetz

 

Das FM-Funknetz im Amateurfunk ist eine einfache, analoge vernetzte Kommunikationsmethode, die auf Frequenzmodulation (FM) basiert. Dabei werden Relais oder Hotspots verwendet, die mithilfe von Software über das Internet miteinander verbunden sind, eine Verbindung über das HamNet wäre auch denkbar. Diese Vernetzung wird als Verbund oder Funknetzwerk bezeichnet. So kann zum Beispiel ein Relais in Hamburg mit einem anderen Relais in Süddeutschland verbunden werden, wodurch überregionale Funkverbindungen möglich werden.

 

Dabei sind die beiden Standorte nicht direkt über Funklinkstrecken miteinander verbunden, sondern nutzen zusätzliche Hardware und Software, um das Signal über das Internet zu übertragen. Das HF-Signal, das in Süddeutschland über das lokale Relais empfangen wird, wird in Echtzeit nach Hamburg weitergeleitet und dort erneut ausgesendet. Genauso wird ein in Hamburg empfangenes Signal in Süddeutschland zeitgleich ausgesendet. Auf diese Weise ist es möglich, Funkamateure zu erreichen, die sich außerhalb des lokalen Empfangsbereichs befinden.

 

Der einfachste Einstieg in das FM-Funknetz gelingt, wenn sich ein Relais mit der Funktionalität des FM-Funknetzes in Reichweite des eigenen Standortes befindet. Dieses Relais kann dann über DTMF Kommandos gesteuert werden. Hier können dann die Sprechgruppen entsprechend nach Wunsch eingestellt werden. Auch andere zusätzliche Funktionen können zur Verfügung stehen, je nach dem welche der Relaisverantwortliche auf seinem Relais zur Verfügung stellen möchte. Im Distrikt Niedersachsen stehen zur Zeit die Relais DBØXY auf dem Bocksberg, DBØWAG in Wagenfeld, DBØSHG auf dem Süntelturm, DBØGZ in Alfeld und DBØEIN in Einbeck Bartshausen zur Verfügung. 

 

Wenn kein Relais direkt erreicht werden kann, kann man als eigene Station im FM-Funknetz mit einem (Hand)Funkgerät für VHF oder UHF, einem Raspberry Pi und einer entsprechenden Zusatzplatine für den Raspberry sowie der SVXLink-Software beginnen. Man baut sich auf diese Weise einen Kleinrelais, welches dann die Anbindung an das FM-Funknetz ermöglicht. Über die Steuerungssoftware kann dann wie bei einem Relais mit einem zweiten Funkgerät über DTMF Kommandos das Kleinrelais gesteuert werden. 

 

Eine weitere Möglichkeit ist die Anschaffung eines Hotspots, beispielsweise der Spot von RF-Guru aus Belgien. Auf der Webseite des FM-Funknetzes gibt es auch noch andere Beispiele für Hotspots. 

 

Bevor man nun letztendlich im FM-Funknetz QRV sein kann, muss man zu dem Netz einen Zugang beantragen, der mit einer Kopie der Genehmigungsurkunde belegt werden muss. Hier reicht ein Foto der Genehmigungsurkunde. Innerhalb von kurzer Zeit bekommt man dann die Zugangsdaten und kann diese in die entsprechenden Dateien einpflegen. Die Hotspot Images, die z.B. von Peter, DG7AA erstellt wurden, haben eine komfortable Eingabemöglichkeit für diese Daten. Die Konfiguration ist im Forum und auf der Webseite des FM-Funknetztes beschrieben. Die regionale Aufteilung der Sprachgruppen ist hier einzusehen:

 

Sprechgruppen des FM-Funknetz

 

Welche DTMF-Kommandos gibt es:

KommandoAktion
*9#Trennt Reflektorverbindung
*9*#Sprechgruppen Status
*90#Nicht implementiert
*91#Wählt die vorherige Sprechgruppe
*91[TG]#Wählt Sprechgruppe TG#
*92#QSY aller aktiven Teilnehmer
*92[TG]#QSY aller aktiven Teilnehmer zu TG#
*93#Wiederhole letztes QSY
*94[TG]#Höre temporär auf TG#

 

Wo können aktuelle Verbindungen eingesehen werden?

 

Hierzu wird ein sogenanntes Dashboard öffentlich zugänglich zur Verfügung gestellt:

 

Zum Dashboard vom FM-Funknetz

 

Zuletzt dann die Frage, wie die Anbindung von DMR oder C4FM an das FM-Funknetz aussieht. Zunächst einmal sind die Sprechgruppen im FM-Funknetz analog zu denen bei DMR, jedoch ohne direkte Verbindung. Es gibt Gateways, die das FM-Funknetz mit DMR verbinden. Dies geschieht zum Beispiel über die feste Talkgroup „975“.

 

Um von einem FM-Funkgerät nach DMR zu senden, muss man die DTMF-Eingabe *91975# verwenden. Der Vorgang funktioniert auch umgekehrt: Nachrichten können von DMR zum FM-Funknetz über dieselbe Talkgroup weitergeleitet werden.

 


 

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