Rudolf-Horkheimer Preis

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Deutscher Amateur-Radio-Club (DARC) e.V.

Lindenallee 4
34225 Baunatal

Tel: 0561 949880
Fax: 0561 9498850
E-Mail: darc@darc.de

Ihr direkter Link zur Geschäftsstelle

Ab dem Jahr 1992 begann der DARC mit der Verleihung eines Preises damit, den Namen Rudolf Horkheimer im Amateurfunk wieder bekannt zu machen. Eine späte Würdigung und Erinnerung an einen Amateurfunkpionier, über den man heute nur wenige Informationen hat.

Preisträger

Preisträger

 

2019     Joe Taylor, K1JT

2018     Amateurfunkgruppe der RWTH Aachen

2017     Fritz Markert, DM2BLE: Hilfe bei Selbsterklärung nach BEMFV und Beratung EMVU-Fragen

2016     Torsten Schultze, DG1HT: u.a. Zusammenführung und Entwicklung um die neuen digitalen Sprachstandards - stellvertretend für eine Gruppe aktiver Funkamateure

2015     keine Vergabe

2014     Karl-Heinz Schade, DL7VDB: Entwicklung eines Zeitnahmesystems für Amateurfunkpeilen

2013     Wolfgang Hadel, DK2OM: für das Engagement in der DARC-Bandwacht

2012     Michael Höding, DL6MHW: u.a. Entwicklung DARC Contest-Logbook DCL

2011     Dokumentationsarchiv Funk : Erforschung der Geschichte des Funkwesens

2010     keine Vergabe

2009     AATiS e.V.: Amateurfunkausbildung an der Schule

2008     Gaston Bertels, ON4WF: Vertretung der Interessen des Amateurfunkdienstes, insbesondere gegenüber der EU

2007     Dr. Walter Schlink, DL3OAP: u.a. Arbeiten im Bereich der Grenzwerte

2006     Eckart Moltrecht, DJ4UF: Amateurfunkausbildung

2005     keine Vergabe

2004     Hans Berg, DJ6TJ: Aktivitäten als Auslandsreferent

2003     Ehrhart Siedowski, DF3XZ: Entwicklung des WATT-Programms

2002     Prof. Dr.-Ing. Uwe Kraus, DJ8DW: DATV-Projekt

2001     Ha-Jo Brandt, DJ1ZB, und Hans-Hellmuth Cuno, DL2CH: u.a. Amateurfunkausbildung und Normen

2000     Pawel Jalocha, SP9VRC (M.), und Peter Martinez, G3PLX: Einführung von DSP

1999     Gruppe um DKØWCY, u.a. Ulrich Müller, DK4VW, und Emil Johannsen, DK4LI: Aufbau der Aurora-Warnbake DKØWCY

1998     Dr. Thomas Rink, DL2FAK, Hans-Peter Helfert, DL6MAA: Entwicklung des Datenübertragungsverfahrens PACTOR

1997     Kein Vorschlag

1996     Prof. Dr. Karl Meinzer, DJ4ZC: Forschungen und Entwicklungen im Satellitenbau

1995     Günter Schwarzbeck, DL1BU: Technische Arbeiten und Testberichte

1994     Kees van Dijk, PAØQC: UKW-Amateurfunk in der IARU-Region 1

1993     Michael Kuhne, DB6NT, und Dr.-Ing. Wolf-Henning Rech, DF9IC: Entwicklung UHF- und Mikrowellengeräte

1992     Johannes Kneip, DG3RBU, und Florian Radlherr, DL8MBT: Leistungen auf dem Gebiet der digitalen Sprachbearbeitung

Ausschreibung

Ausschreibung

 

Auch 2019 wird der Rudolf Horkheimer Preis (ehemals Europa Preis des DARC) wieder für besondere Verdienste um die Belange des Amateurfunks seine Weiterentwicklung und die Ziele des DARC verliehen. Der Preis kann an eine oder mehrere Personen sowie an Einrichtungen verliehen werden und ist nicht auf Mitglieder des DARC beschränkt. Vorschlagsberechtigt sind Mitglieder jedes der IARU angeschlossenen Amateurfunkverbandes. Selbstbewerbung ist zulässig. Der Preis besteht aus einer geätzten Glasplatte und ist mit einem nicht persönlichen Geldpreis verbunden. Das Preisgeld kann in völligem Ermessen des Empfängers für die Förderung des Amateurfunks eingesetzt werden.

Der Preis wird bei der Eröffnung der HAM RADIO am 21. Juni 2019 in Friedrichshafen verliehen. Die Vorschläge dafür müssen bis zum 31. März 2019 in der Geschäftsstelle eingehen.

Lesen Sie mehr zu Rudolf Horkheimer, K-Y8, K4YAE, CP6XF

Erinnerung an einen Amateurfunkpionier

Angesichts seines Lebensweges als bekannter Sendeamateuren in den 1920er Jahren, der vor dem Nationalsozialismus nach Südamerika fliehen musste und dessen Eltern im Konzentrationslager umgekommen sind, ist die späte Erinnerung an Horkheimer gerechtfertigt. Rudolf Horkheimer wurde 1904 geboren und beschäftigte sich schon mit 14 Jahren mit Funktechnik. Am 6. November 1925 hatte er seine Erstverbindung in die USA mit U2AKB und schaffte u.a. eine Funkverbindung Deutschland-Neuseeland. In Rottenburg stand bereits 1926 ein Telefoniesender. In einer der ersten Ausgaben der CQ im September 1927 stellte die Amateurfunkzeitschrift die von Horkheimer erbaute Station ek4YAE vor und lieferte im folgenden Jahr in Heft 8/1928 die Beschreibung und Abbildung des „vorbildlich durchgearbeiteten und aufgebauten Senders der Amateurstation 4YAE.“

In einem kleinen Rückblick auf die Entwicklung des legendären Oberdeutschen Funk Verbands (O.F.V.) würdigte Dipl.-Ing. Rud. Mertz (ek4YAA) die Arbeiten Horkheimers und erinnerte an die Zeit 1924, als Horkheimer zusammen mit S. M. Clatchie sehr bemerkenswerte Kurzwellen-Empfangsversuche gemacht hätte. Diesen Versuchen sei es zu verdanken, „daß man beim O.F.V. die Absicht hatte, auf das 80-m-Band“ überzugehen. Merz wies darauf hin, dass der Sender Horkheimers „wohl als der erfolgreichste deutsche Amateursender in diesen Anfangsmethoden der deutschen Kurzwellensenderei bezeichnet werden“ könne.

1938 zwangen ihn, wie in der Preisausschreibung an-gemerkt, „die politischen Umstände zur Auswanderung nach La Paz in Bolivien.“ Dort erhielt er die Nachricht, dass seine Eltern in einem deutschen Konzentrationslager ermordet wurden und Horkheimer er-litt in Folge eines Schlaganfalls einen Autounfall, der ihm zeit seines Lebens zu schaffen machte. 1958 kehrte er nach Deutschland zurück und machte im Amateurfunk weiter als DK5GA aus Konstanz-Dettingen, wohin er zwischenzeitlich umgezogen war. Er starb am 14. Februar 1982 – Zehn Jahre später erinnerte sich der DARC wieder dieses Funkpioniers und rief den Rudolf Horkheimer-Preis ins Leben. Damit sollen Leistungen und Entwicklungen im Bereich des Amateurfunks gewürdigt werden. Dass gerade er als Namensgeber für den Preis gewählt wurde, begründete der DARC 1992 damit, dass er in den zwanziger Jahren einer der „technisch versiertesten Funkamateure“ gewesen sei.

Redaktion CQ DL

Shears-Award

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Der Shears Award wird vom DARC e.V. an den Ortsverband verliehen, der in dem  angegebenen Jahr den größten Zuwachs an Neumitgliedern hatte.

Preisträger

Preisträger

 

2019: OV Vaterstetten (C01)

2018: OV Bayern-Süd (C73) & OV Nordrhein - Heinrich Hertz (R57)

2017: OV Ravensburg (P09)

2016: OV München-Süd (C18)

2015: Distrikt C (u.a. OVe C18, C25, C28)

2014: OV Ermstal (P31)

2013: OV Freiburg (A05)

2012: OV Taubertal-Mitte (P56)

2011: OV Reutlingen (P07) & OV Erfurt 2 (X18)

2010: OV Meiningen (X37)

2009: OV Papenburg (I57)

2008: OV Werne (O46)

2007: OV Radioclub Oberweißbach (X38)

2006: OV Essen Haarzopf (L11)

2005: OV Essen-Haarzopf (L11)

2004: OV Schwarzheide (Y39)

2003: OV Ludwigsfelde (Y05)

2002: OV Hunsrück (K28)

2001: OV Hunsrück (K28)

2000: OV Hunsrück (K28)

1999: OV Peine (H20)

Porträt: Rowland G. Shears, G8KW - Ein Leben für den Funk

Lesen Sie hier mehr zu Rowland G. Shears, G8KW - Ein Leben für den Funk

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Rowland G. Shears erblickte am 4. September 1919 im nördlich von London gelegenen New Barnat, Hertfortshire, das Licht der Welt. Schon sein Vater interessierte sich für die Kurzwelle. Als die BBC 1923 startete, hörte er mit einem Detektorempfänger und Kristallkopfhörer zu. Später, als Rowland sieben Jahre alt war, kaufte sein Vater einige Bauteile für ihn und baute ein Radio. „Damit konnte ich den Eiffelturm hören und die BBC-Station, die 20 km entfernt war“, erzählt G8KW.

Mit zehn Jahren baute Rowland Empfänger in eine Streichholzschachtel ein, die er für 6 Pence an seine Mitschüler verkaufte, mit 13 dann seinen ersten Kurzwellenempfänger. „Damit hörte ich gewöhnlich Australien, VK3ME, das war ‚British Empire Broadcasting’ aus Sydney. Sonntags um 2 Uhr sendeten sie ein Signal aus dem Postgebäude in Melbourne. Der Empfang war gut, es gab nicht so viel QRM wie heute“, erinnert er sich. Mit dem Empfänger hörte er die ersten Funkamateure auf 90 m. G8KW: „Als ich denen zuhörte, entschied ich mich: Das ist es, was ich machen will.“ Rowland nahm Kontakt zu einem Funkamateur in der Nähe auf, Dick Walker, G6QI, von dem er morsen lernte. Seine erste Sendelizenz als G8KW bekam er 1936 mit 16 Jahren, das war das Mindestalter. Davor hatte er für ein Jahr eine Lizenz als 2BXL, damit durfte er den Sender nur an einer Dummy Load betreiben.

„Es war eine sehr interessante Zeit, gut für DX. Aber mit Mr. Hitler wurden die Dinge etwas schwierig. Viele verpflichteten sich freiwillig für die Armee.“ G8KW, der bei der Firma „Standard Telephones and Cables“ arbeitete, die später mit Marconi fusionierte, ging zur Territorial Army, zum Royal Corps of Signals. „Man fragte mich, ob ich morsen könnte. Ich sagte: Wie schnell wollen Sie es haben?“ Am 1. September 1939 wurde G8KW als Berufssoldat ein-berufen, wenige Tage vor Kriegsbeginn.

„Bei der Armee gab es einen Sender ‚Number 1 Set’. Ich wurde gefragt: ‚Können Sie erklären, wie das funktioniert?’ Das konnte ich und deshalb wurde ich zu mehr Offizierstätigkeiten herangezogen. Ich bekam einen Streifen mehr auf der Uniform.“ Mit 20 war G8KW Full Sergeant. Eigentlich wollte er damals kein Offizier werden. „Eines Tages rief mich der Colonel zu sich, um mich zu sehen. Ich wurde sofort zum Full Lieutenant befördert“, erzählt OM Rowley, der noch die Dienstkrawatte in den Farben Grün-Blau-Weiß trägt. Danach führte sein Weg nach Kairo, in den mittleren Osten und fünf Jahre nach Griechenland. Als er zurückkehrte, war er Captain, wurde nach Deutschland befohlen und zum Major befördert. Das war fünf oder sechs Wochen vor dem Kriegsende.

Sein erster Auftrag war der Großrundfunksender Langenberg im Rheinland. Die deutsche SS hatte die zwei 100-kW-Sender von Telefunken und Siemens sowie den 220 m hohen Mast ge-sprengt, als die US-Armee sich näherte. „Der Mast, zuvor einer der höchsten in Europa, lag am Boden, und ich sollte eine neue Antenne aufbauen.“ Die Briten wollten, dass mindestens ein Sender wieder aufgebaut wird, um die Menschen mit zutreffenden Informationen zu versorgen. Aus Bochum ließ Major Shears drei 50 m hohe Masten holen, die am Langen-berg mit Endkapazitäten aufgebaut wurden. Einen Modulations-Transformator hatten die Nazis vergessen zu sprengen, und so arbeitete der Sender in vier Monaten wieder. „Wir hatten zwei Plattenspieler und ein Mikrofon. Ich spielte Platten von Brahms und Beethoven und sagte: ‚Hier ist eine Probesendung vom Großrundfunksender Langenberg, 904 kHz’. Noch Jahre später hörte ich dem Sender von Zuhause aus zu.“ G8KW holte das alte Personal aus der Ge-fangenschaft wieder zurück. Mit dem Stationsleiter Arthur Wurbs blieb er noch jahrelang bis zu dessen Tod in Kontakt.

Nachts nutzte G8KW seine Zeit am Langenberg zum Funken mit einem selbst gebauten Sender und einem Fantasierufzeichen. „Ich hatte viele QSOs. Im Magazin der RSGB war zu lesen: ‚Wir hören GD1ZZ, wir wissen nicht, von wo aus er arbeitet, aber wir kennen die Stimme von vor dem Krieg’“, erzählt er schmunzelnd.

Nachdem er die Sendestation an den ehemaligen und neuen Stationsleiter übergeben hatte, wurde G8KW im Winter 1945/46 nach Hamburg beordert. Dort sollte er sich darum kümmern, die Polizeikommunikation der Britischen Zone aufzubauen. Sein Büro hatte er im Postgebäude am Stephans-platz. Dort kamen Rudolf Rapcke (später DL1WA) und Alfred Müller (später DL1FL) zu ihm und baten um ein Gespräch. „Es gab viele unlizenzierte Sender. Der britische Geheimdienst war verwirrt, weil er nicht unterscheiden konnte, ob es Schwarzmarkthändler, russische Agenten oder einfach nur Funkamateure waren. Ich hörte mir die beiden an und sagte: Ich will sehen, was ich tun kann.“ Sie wollten unter anderem Papier haben, um ein Magazin zu produzieren. G8KW sprach mit der Behörde, im März 1948 erschien schließlich die Nr. 1 der CQ. OM Rowley funkte übrigens als D2KW von Deutschland aus.

G8KW sprach mit den britischen Behörden, um Frequenzen für Polizei, Schifffahrt und Luftfahrt zu bekommen. „Da dachte ich, dass jetzt die Zeit wäre, für die Funkamateure zu sprechen. Ich wollte General Robertson Gründe geben, um den Funkamateuren schon vorher die Erlaubnis zu geben. Zum Beispiel funkten die Schwarzhändler miteinander, um die Preise von Kaffee weiterzugeben. Am Ende des Gespräches sagte Robertson: ‚Ich stimme Ihnen zu, dass sie die Lizenz bekommen’“. Damals gab es monatlich Vier-Mächte-Treffen für Kommunikationsangelegenheiten zwischen den Siegermächten USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion. „General Robertson sagte: ‚Kommen Sie nächste Woche noch einmal wieder und hören, was die Amerikaner und Franzosen dazu sagen. Die Russen stimmen sowieso gegen alles. Wie wäre es nächste Woche Freitag?’“ Das Ergebnis ist bekannt: Die Franzosen stimmten nicht zu, Briten und Amerikaner gaben den Funkamateuren grünes Licht. „Robertson sagte: ‚Gute Idee, Shears. Nun gehen Sie und organisieren Sie das.’“

Nach getaner Arbeit verließ Rowland G. Shears Hamburg 1948 und ging nach Berlin. Es war die Zeit der Berli-ner Blockade und der Luftbrücke 1948/49. Auch hier bekam G8KW wieder einen besonderen Auftrag: Im ersten Zug, der am Ende der Blockade von Frankfurt über Helmstedt nach Berlin nachts durch die Sowjetzone fahren sollte, musste er für eine ständige Funkverbindung sorgen. Man wollte sehen, wie die Russen sich verhalten. Zur Verfügung standen ihm ein Telegrafiesender im Spionagekoffer B2 und wenige Stunden Zeit. G8KW erkundigte sich nach Tunneln auf der Strecke. Er erfuhr, dass ihm nur 1 m Höhe über den Waggondächern zur Verfügung stand, die Hälfte bis zur Tunneldecke. Kurzerhand nahm er Holzbretter und nagelte sie an die Seite der Waggons, um eine Antenne aufzuspannen. Zur Stromversorgung ließ G8KW mehrere große Batterien von Die-selgeneratoren herbei-schaffen. Der Empfang sollte durch die Küsten-funkstellen Norddeich und Cuxhaven sichergestellt werden. „Als die Presse davon erfuhr, wollten 40 Journalisten mitfahren, um ihre aktuellen Reportagen in alle Welt durchgeben zu lassen“, erzählt OM Shears. „Am anderen Ende in Norddeich schien ein Funkamateur zu sein: Ich bekam 579, was für diese Antenne nicht schlecht war“. Einer der Operateure war Werner Slawyck, DL1XF, wie G8KW später erfuhr.

Die ganze Nacht über war er damit beschäftigt, die Nachrichten der Reporter durchzugeben. „Um 7 Uhr 30 sollte der Zug in Charlottenburg ankommen. Die Briten hatten eine große Willkommensfeier arran-giert, aber wir kamen bereits um 6 Uhr an, weil die Russen uns überall durchgewunken hatten.“ Das alles ist, vom Auftrag bis zur Ankunft, in 24 Stunden passiert. Der Spionagekof-fer aus der Zugüberfahrt ist übrigens im Royal Corps of Signals Museum in Blandford/Dorset ausgestellt.

1950 kehrte G8KW ins Zivilleben zurück und heiratete seine Frau Ruth. Er ging in eine Firma, die unter anderem Kommunikationsausrüstung für die Royal Air Force herstellte. 1956 entschied er sich, selbstständig zu werden: K.W. Electronics und später K.W. Communications wurden gegründet. In Spitzenzeiten beschäftigte G8KW 30 Leute in seinem Labor. Bekannte Produkte sind der SSB-Tx Viceroy, der Transceiver KW-2000 und die Zwei-Röhren-Endstufe KW-1000, die auf dem Gebrauchtmarkt heute das Dreifache des Neupreises erzielt, wie G8KW nicht ohne Stolz erwähnt. Nachdem die japanischen Hersteller in den Markt drängten, konzentrierte sich G8KW auf Ausrüstungen für Flugzeuge. 1990 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück. Von seinen drei Kindern (zwei Jungen und ein Mädchen) und sieben Enkelkindern hat le-diglich Sohn Richard ein Amateurfunkrufzeichen.

Manfred Lamß, DL3FQ - Redaktion CQ DL

Ehrenmitgliedschaft

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Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder

Die Auszeichnung „Ehrenmitglied im Deutschen Amateur-Radio-Club e. V.“  wird Mitgliedern zuteil, die während ihrer langjährigen Zugehörigkeit zum DARC e. V. ihre Kraft, ihre Zeit und Kreativität in den Verdienst des Vereins gestellt haben. Sie haben durch ihr Wirken die Entwicklung des Bundesverbandes und des Amateurfunks in Deutschland nachhaltig gefördert und zu deren positiver Entwicklung entscheidend beigetragen. Ehrenmitglieder werden,  nach Zustimmung des Amateurrates,  vom Vorsitzenden ernannt.

 

Ehrenmitglieder:

Dr. Horst Ellgering, DL9MH

Jochen Hindrichs, DL9KCX

Ulrich Müller, DK4VW

Steffen Schöppe, DL7ATE

Dipl.-Ing. Kurt Schips, DL1DA

Alfred Schlendermann, DL9GS

Ulfried Ueberschar, DJ6AN

Karl-Erhard Vögele, DK9HU

 

Prof.Dr. Walter Dieminger, DL6DS (†)
Werner Feilhauer, DL3JE (†)
Josef Kaiser, DK1QZ (†)
Walther Kawan, DL1UU (†)
Erwin Klein, DL1PS (†)
Otto Laß, DE0346 (†)
Prof. Dr. Gustav Leithäuser (†)
Philipp Lessig, DK3LP (†)
Klaus Michel, DJ1AM (†)
Alfred Müller, DL1FL (†)
Jürgen Netzer, DL3YH (†)
Rudolf Rapke, DL1WA (†)
Dr.-Ing. Walter Schlink, DL3OAP (†)
Dr. Fritz Schott, DL1IR (†)
Karl Schultheiß, DL1QK (†)
Lothar Schulz-Schwieder (†)
Hans-Christian Schütt, DL9XN (†)
Dr. Dietrich Seyboth, DJ2MG (†)
Rowland G. Shears, G8KW (†)
Karl Taddey, DL1PE (†)
Eberhard Warnecke, DJ8OT (†)
Günter Zellmer, DL7ZG (†)

Die Ehrenmitglieder (v.links): DL3OAP, DL9GS, DJ8OT, DJ2MG, DL6DS, DL1PS, DL3YH, DL9XN, DL1DA, DK3LP und G8KW

Goldene, Silberne und Bronzene Ehrennadel

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Sprecher des Ehrennadelausschusses

Hartmut Schäffner, DF3UX
Bergstr. 4
66877 Ramstein-Miesenbach

Tel.06371/613358
E-Mail: df3ux(at)darc.de

Bei der Kurzwellentagung 1953 in Iserlohn wurde die Goldene Ehrennadel des DARC e.V. als höchste sichtbare Auszeichnung gestiftet. Sie wird an Mitglieder und auch an Nichtmitglieder verliehen, die sich um den DARC und den Amateurfunk besonders verdient gemacht oder besonders hervorgetan haben. Die Nadel wird auf Antrag verliehen. Antragsberechtigt sind der Vorstand des DARC, die Referenten des Vorstandes und die Distriktsvorsitzenden. Ortsverbandsvorsitzende können den Antrag jedoch an den Distriktsvorsitzenden richten. Der Antrag muss entsprechend der Vergaberichtlinien begründet sein. Es sollte klar erkennbar sein, dass das Wirken der YL oder des OMs tatsächlich über die Grenzen des OVs hinausgeht. 

„Zusätzlich zur Goldenen Ehrennadel wurde im Januar 2021 die Möglichkeit geschaffen, verdiente Mitglieder mit einer Silbernen und einer Bronzenen Ehrennadel auszuzeichnen. Insbesondere für die OV-, Distrikts- und Referatsebene kommt dieser Ehrung eine besondere Bedeutung zu“, so der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG.

Bei der Verleihung der Silbernen Ehrennadel muss aus dem Antrag an den Ehrennadelausschuss erkennbar sein, dass die Aktivitäten klar und deutlich über die Grenzen des Ortverbandes hinaus­gehen und sich auf das Wirken in einem Distrikt oder Referat beziehen.

Die Bronzene Ehrennadel ist insbesondere für die OV-Ebene von Interesse. Hier sollte sich der zu Ehrende um den Amateurfunk und/oder den DARC in besonderem Maße verdient gemacht haben.
Die Aktivitäten beziehen sich dabei auf das Wirken im Ortsverband, das über den üblichen, erforderlichen Rahmen für die ordnungs­gemäße Funktionsausübung hinaus gehen sollte.

Träger der Goldenen Ehrennadel des DARC e.V. nach Verleihungsjahr

Träger der Goldenen Ehrennadel des DARC e.V. nach Verleihungsjahr

2020

2020

DH2VMAlbert Luxenburger
DD9KAHeinz Mohr

2019

2019

DH0EAVGeorg Overhoff
DK2PZManfred Lauterborn
DK2YLSieglinde Becker
DL6SAKAnnette Coenen
DL4CRChristiane Rüthing

2018

2018

DH1NEKEckhard Kraus
DD1WKSWolfgang Klein
DL8MDWChristian Reiber
DL1VHFWerner Thote
DG9VHKim Hübel
DC2VEFrank Kneip
DJ7GPPeter-Jürgen Gödecke

2017

2017

DL1EIPPeter Kern
DJ8EIDr. Hans-Eckhard Krüger
DB7KCWolfgang Oetz
DJ2LYHans-Jürgen Zibull
DL5XLFelix Riess
DL1ZAXDietmar Austermühl

2016

2016

DK7JHJens Hergert

2015

2015

DF7XUDieter Schwider
DL8FAAlfred Fröschl
DL3AHHeinz Mölleken
DL9UJFWolfgang Plache
DL4ZMBernd Heyer
DL2VFREnrico Stumpf-Siering
DJ9OZMike Becker
DH2MICDipl.-Ing. Hartwig Harm

2014

2014

DG4NBIPeter Meßthaler
DL9XBBFelicitas Wolff
DL7KJSJürgen Spiering
DJ5OXHermann Büssing-Lörcks

2013

2013

DL3YDJWerner Wieand
DL3YATGeorg Westbeld
DG4PBHagen Barschdorf
DJ2LRProf. Dr. Dr. Ulrich L. Rohde
DL1DCTMartin Köhler
DL1DTLKlaus Voigt
DL6MHWMichael Höding
DL8ROUli Hergett
DL1PBCArno Herz

2012

2012

DL7VDBKarl-Heinz Schade
DF6NMMarkus Vester
G3PSMColin Thomas
DF5BXWerner Ludwig
DK4VWUlrich Müller
DL3MBGChristian Entsfellner

2011

2011

DH8OHOliver Häusler
DC6XEKlaus Münter
DL6CYDr. Klaus Stamm
DJ7GDWolf-Dieter Vieth
DL7FZUlrich Wintzer
DL3KBQHelmut van Edig
DK5PZDieter Traxel

2010

2010

DL4PYThomas Krämer
DL4VCMThomas Fricke
DJ0TRAlois Krischke
DL8FCXRonald Hirth
DF2SUUtz Kehrer

2009

2009

DK4XIRolf Behnke

2008

2008

DL9ZHKarl Prätorius
DF3UXHartmut Schäffner
DL7ATESteffen Schöppe
DL4OADWolfgang Lipps
DL3KWFHardy Zenker
DL9POFranz Meindl

2006

2006

DL9KCEThilo Kootz
DL7USCSiegfried Schreiber
DL9PMLothar Marx
DL8DMAKurt Merrkötter
DF2IHKarlheinz Blaut
DL3SFKBéatrice Hébert
DL2RSXOlaf Oberrender
DJ4UFEckart Moltrecht
DK2DBEwald Göbel
DF6QPUlla Hymmen
DJ6BUKarl Ochs
DL4VCGFrank Paulus-Rieth

Über 1000 Mal wurde bisher die Goldene Ehrennadel für besonderes Engagement verliehen. Auf dieser Seite werden, basierend auf den Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21./22. Oktober 2006, die Träger ab 2006 veröffentlicht.

Ehrenplakette

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Ehrenplakette

Der Deutsche Amateur-Radio-Club e. V. verleiht einmal jährlich an aktive Amateurfunkgruppen in Deutschland die Ehrenplakette. Diese Plakette wird mit Widmung verliehen. Jedes Mitglied der Gruppe erhält eine Miniaturausgabe der Plakette als Anstecknadel. Die Ehrenplakette kann für einmalige oder sich wiederholende herausragende Leistungen der Gruppe verliehen werden. Sie wird pro Gruppe nur einmal vergeben.

Ausgezeichnet wurden ...

Ausgezeichnet wurden ...

15.07.2017 Filmteam Faszination Amateurfunk
25.06.2016 AMSAT DL
27.06.2015 Team FUNKEN-LERNEN
28.06.2014 Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule (AATIS) e. V.
29.06.2013 Contestgruppe DL0GTH des OV X17
22.06.2012 Organisationsteam und Helfer HST-WM Bielefeld 2012
22.06.2012 Organisationsteam und Betreuer YL-Funkstationen zur Frauenfußballweltmeisterschaft in DL
12.10.2009 Team des Bayerischen Bergtags (BBT)
13.12 2008 Mitarbeiter der Geschäftsstelle des DARC e. V. und der DARC Verlag GmbH
24.06.2007Orga-Team und Stationsverantwortliche der Aktivitäten zur Fußball-Weltmeisterschaft
24.09.2005 Orga-Team der HAM RADIO / Ortsverband Friedrichshafen (P03)
13.11.2004Team der deutschen Headquarter-Station in der IARU-Kurzwellen-Weltmeisterschaft DA0HQ

tnx de vo

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tnx de vo
tnx de vo

Der „tnx“ (tnx = Dank) des DARC-Vorstandes wurde erstmalig im Jahr 2017 von DARC-Vorstandsmitglied Martin Köhler, DL1DCT, gestiftet und soll dem DARC-Vorstand ermöglichen, verdienten DARC-Mitgliedern für Einzelleistungen für den DARC e.V. Dank und Anerkennung auszusprechen und dieses durch eine spezielle Glasskulptur zum Ausdruck zu bringen.

Diese Skulptur in Form einer Glasplakette wird durch den Vorstand des DARC jährlich vergeben. Vorschläge zur Verleihung sind an den DARC-Vorstand per E-Mail an vorstand(at)darc.de zu richten, welcher wiederum über die Vergabe entscheidet. Gehen keine Vorschläge ein oder entscheidet der DARC-Vorstand sich gegen eine Verleihung in dem Jahr, so kann die Vergabe auch ausgesetzt werden.

Begründung für die Ehrung:

Es soll eine Ehrung für Einzelleistungen für den Amateurfunk/für den DARC sein. Dies kann aber auch auf eine „Kleingruppe“ in einem Team von ein paar Personen ausgedehnt werden. Vorschlagsberechtigt ist jedes DARC-Mitglied und die DARC-Geschäftsstelle in Baunatal. Eine Eigenbewerbung wird nicht berücksichtigt.

Eine detaillierte schriftliche Begründung für die erbrachte Leistung ist Voraussetzung des Vorschlages. Gründe für eine Versagung eines Vorschlages sind vom Vorstand nicht zu  erläutern.

Der Glasskulptur wird eine Urkunde beigefügt aus der ersichtlich ist, um welche Leistung es sich handelt.

Die Übergabe kann, je nach Bedarf, durch ein DARC-Vorstandsmitglied zu einer passenden Gelegenheit im Vereinsleben des DARC e.V. ganzjährig vergeben werden. Sie kann auch im Auftrag des Vorstandes überreicht werden.

Vorschläge für den „tnx“ bitte, mit ausführlicher Begründung für die Verleihung, per E-Mail an vorstand(at)darc.de

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