DARC würdigt 500 Jahre Reformation mit Sonderrufzeichen
Im Jahr 1517 schlug Martin Luther seine Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und verhalf der Reformation des christlichen Glaubens damit zum Durchbruch. Weltweit feiern Christen 2017 das 500. Jubiläum der Reformation. Auch der DARC würdigt - in Zusammenarbeit mit einigen evangelischen Landeskirchen - dieses Ereignis mit dem Sonderrufzeichen DL500ML. Dieses ist das ganze Jahr 2017 in der Luft und kann von den Funkamateuren aktiviert werden.
Auch ein sogenannter Reformationstruck wird während seiner Reise durch Europa in verschiedenen deutschen Städten Station machen. Die Ortsverbände vor Ort sind dazu aufgerufen, sich an den Aktionen zu beteiligen. Unter https://www.darc.de/nachrichten/veranstaltungen/#c45981 finden Sie weitere Informationen zum Reformationstruck sowie den Reservierungskalender. Für Ihre eigene Berichterstattung können Sie gerne unsere Pressemitteilung unter https://www.darc.de/presse/pressemitteilungen/ zum Thema DL500ML nutzen. Diese brauchen Sie nur noch für Ihren Ortsverband personalisieren, um sie danach an die lokale Presse zu verteilen.
Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur hat im Jahr 2016 über 6000 Funkstörungen ermittelt und beseitigt. Die Anzahl der Funkstörungen blieb gegenüber dem Vorjahr konstant. „Unser Prüf- und Messdienst spürt Funkstörungen auf und behebt deren Ursache. Immer vielfältigere Funkanwendungen machen die Ermittlung und Behebung von Störungen komplexer“, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
„Der Prüf- und Messdienst leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz und sorgt für eine effiziente und störungsfreie Nutzung des Frequenzspektrums“, ergänzt Homann. In den letzten Jahren haben sich die Ursachen von Funkstörungen deutlich verändert. Die Anzahl der Rundfunkstörungen geht kontinuierlich zurück. Häufige hör- und sichtbare Auswirkung einer solchen Funkstörung ist ein Prasseln im Radio oder Streifen auf dem Fernsehbildschirm. Störungen der breitbandigen Datenübertragung in Telefon und Kabelnetzen, bei haushaltsnahen -Funkanwendungen (W-LAN, Bluetooth, CB-Funk) und im Mobilfunk nehmen dagegen zu. Insbesondere neue und innovative Funkanwendungen erschweren es, die Ursache von Störungen einzugrenzen und zu beseitigen. Beispielsweise können Mobilfunksender durch defekte oder unfachmännisch aufgebaute Satellitenempfangsanlagen beeinträchtigt werden.
Störungen von sicherheitsrelevanten Funkanwendungen wie zum Beispiel dem Funkverkehr von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei oder Flugfunkstörungen stellen eine erhebliche Gefahr für die Öffentlichkeit dar. Um schnell vor Ort zu sein und die Ursachen von Funkstörungen schnell ermitteln zu können, ist der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur mit Fachleuten und spezieller Messtechnik an 19 Standorten im Bundesgebiet vertreten. Die Funkstörungsannahme ist rund um die Uhr erreichbar. Die Bundesnetzagentur berät und klärt im Einzelfall, ob eine Störungsbearbeitung vor Ort erforderlich ist und ob gegebenenfalls Gebühren erhoben werden müssen.
Neben der Funkstörungsbearbeitung kontrolliert der Prüf- und Messdienst zum Beispiel Frequenznutzungen, die Umsetzung von Versorgungsverpflichtungen im Mobilfunk und die Einhaltung von Grenzwerten der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit. Weitere Informationen zu Funkstörungen und die Kontaktdaten der Funkstörungsannahme sind unter https://www.bundesnetzagentur.de/funkstoerungen veröffentlicht.
Vom 17. bis 19. Februar und vom 17. bis 19. März öffnet die Geschäftsstelle ihre Türen und bietet Schulungen für (angehende) Funktionsträger im DARC e.V. an. Die Ehrenamtlichen können sich über die Strukturen des Verbandes informieren und erhalten Unterstützung und Tipps für die Ausübung ihres Amtes in den Ortsverbänden.
Für die beiden Seminare im Frühjahr gibt es noch freie Plätze. Weitere Informationen und die Anmeldeformulare finden Sie unter: https://www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/#c35458. Zu folgende Themen werden Vorträge angeboten: Kassenführung im Ortsverband, Grundsätzliches zum Vereinsrecht und zum Versicherungsschutz im DARC e.V., Gewinnung von Jugendlichen, Online-Mitgliederverwaltung, OV-Arbeit, Mitgliederversammlung und Wahl, OV-Leben aktiv, sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Am Abend wird das Schulungsangebot mit interessanten Workshops im Amateurfunkzentrum, natürlich auch Funkbetrieb an der Clubstation DFØAFZ, ergänzt.
Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs, Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 2 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 2. Kalenderwoche 2017. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
- Norwegen beginnt mit der Abschaltung von UKW-Stationen - 60-m-Band in DL und PowerSDR v2.7.2 - ADDX e.V. feiert 50. Gründungsjubiläum mit Sondersendung - Jetzt für das nächste DARC-Seminar anmelden! - Freie Plätze in Funktionsträgerseminaren im Februar und März - Aktuelle Conteste und - Was gibt es Neues vom Funkwetter?
Hier die Meldungen:
Norwegen beginnt mit der Abschaltung von UKW-Stationen
Wie heise online am 6. Januar auf seiner Webseite berichtet [1], beginnt Norwegen demnächst mit der Abschaltung seiner UKW-Sender. Um den Wechsel zum Digitalradio voranzutreiben, müssen Sender und Zuhörer zwangsweise auf DAB wechseln. Der Schritt wird neugierig beobachtet, planen andere Länder doch Ähnliches. Im ersten Schritt soll am 11. Januar die Ausstrahlung der UKW-Radiosender in der Stadt Bod0 in der Provinz Nordland eingestellt werden, danach immer weiter südlich liegende Sendestationen. Bis Ende des Jahres sollen alle großen UKW-Stationen abgeschaltet sein, lediglich einige kleine Regionalsender wollen noch bis 2022 auf Sendung bleiben. Der Schritt sei beschlossen und nicht mehr aufzuhalten, auch wenn damit Millionen Radios weitgehend funktionslos und zu Elektroschrott gemacht werden und eine Mehrheit der Norweger gegen die Abschaltung sei. Der Abschied vom UKW-Radio sei damit auch ein Test, der anderswo neugierig beobachtet werde, zitiert die BBC einen britischen Radio-Experten. In Ländern wie Dänemark, Schweden, der Schweiz, Südkorea und eben auch Großbritannien gebe es ebenfalls Ausstiegspläne. In Deutschland ist die nötige DAB-Verbreitung noch nicht erreicht. Von einem möglichen Ausstieg im Jahr 2025 wurde wieder Abstand genommen.
60-m-Band in DL und PowerSDR v2.7.2
Wer PowerSDR v2.7.2 in Verbindung mit den Geräten FLEX-5000A/3000/1500 nutzt, kann die modifizierte Software von Darrin, KE9NS, verwenden [2]. Seit geraumer Zeit unterstützt FlexRadio Systems Darrin, KE9NS, bei der Pflege und Weiterentwicklung der Software PowerSDR, die er in eigener Regie zum Download bereitstellt. Für Deutschland wurde jetzt die Frequenzzuweisung des 60-m-Bandes in der Firmware berücksichtigt. PowerSDR von KE9NS zeigt die zugewiesenen Bandgrenzen in DL und berücksichtigt auch die eingestellte Sender-Filterbandbreite, sodass ein versehentliches Überschreiten der Bandgrenzen nicht vorkommen dürfte. Mit zahlreichen weiteren Verbesserungen an PowerSDR, die Darrin ausführlich dokumentiert hat, wird der Gebrauchswert der FLEX-5000A/3000/1500 deutlich erhöht. Zu beachten ist, dass die Frequenzänderung in der neuen Firmware nur wirksam ist, wenn die genannten SDR-Geräte mit der so genannten "TURF"-Datei "Europe" programmiert worden sind. Sollte dies nicht der Fall sein, wird empfohlen, diese Datei bei den FlexRadio Systems Händlern in DL anzufragen oder ein so genanntes "HelpDesk Ticket" bei FlexRadio Systems zu öffnen [3] und die TURF-Datei "Europa" anzufordern. Darüber berichtet Klaus Lohmann, DK7XL.
ADDX e.V. feiert 50. Gründungsjubiläum mit Sondersendung
Die ADDX feiert am 14. Januar ihr 50. Gründungsjubiläum. Zu diesem Anlass wird an besagtem Tag von 19:00 bis 20:00 Uhr UTC auf 6145 kHz eine Sondersendung ausgestrahlt. Dazu wird der Sender Noratus in Armenien mit 100 kW Leistung verwendet. Sonder-QSL-Karten sollen ebenfalls verschickt werden. Der Verein für internationalen Rundfunkempfang wurde am 14. Januar 1967 auf Initiative von Gustav-Georg Thiele, dem ehemaligen Leiter der Hauptabteilung Hochfrequenztechnik bei der Deutschen Welle in Köln, gegründet.
Jetzt für das nächste DARC-Seminar anmelden!
Auch im Jahr 2017 bietet der DARC e.V. eine Seminarserie zu Fachthemen aus dem Bereich des Amateurfunkdienstes an. Den Auftakt macht das Seminar "Einführung in die Ausbreitungsanalyse mit Radio Mobile" mit Prof. Dr. Harald Gerlach, DL2SAX, am Samstag, den 28. Januar 2017. Dieses findet in der DARC-Geschäftsstelle in 34225 Baunatal, Lindenallee 4 statt. Oft ist es interessant zu ermitteln, wie groß das Versorgungsgebiet ist, um daraus ein Frequenzmanagement abzuleiten oder auch nur die mögliche Reichweite einer (Contest)-Station zu ermitteln. Für Simulationen jeglicher Art steht das Programm Radio Mobile zur Verfügung. Die Installation, Konfiguration und Bedienung sind Schwerpunkte im praktischen Teil. Für die Berechnung von Interlinkstrecken werden auch Themen wie Freiraumdämpfung, k-Faktor, Fresnelzone, optische Sicht und Zusatzdämpfungen durch Wetter und andere atmosphärische Phänomene besprochen. Für die angeleitete Erstellung von eigenen Simulationen soll ein eigener PC mitgebracht werden. Die Fortbildungsveranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von mindestens zehn Personen - maximal 20 - statt. Anmeldung und Rahmenbedingungen für das Seminar sind der DARC-Webseite zu entnehmen [4].
Freie Plätze in Funktionsträgerseminaren im Februar und März
Für die Funktionsträgerseminare des DARC, die in der Geschäftsstelle in Baunatal angeboten werden, gibt es noch freie Plätze. Im Frühjahr werden zwei Seminare an den Wochenenden 17. bis 19. Februar und 17. bis 19. März angeboten. Inhaltlich werden u.a. folgende Themenbereiche abgedeckt: Ausbildung im Ortsverband, Kassenführung im DARC e.V., Services der DARC-Geschäftsstelle, Vereinsrecht, Haftungsfragen und Versicherung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie ein Blick auf den aktiven Ortsverband mit Mitgliederversammlung, Satzung und OV-Leben. Weitere Informationen zum Ablauf der Anmeldung sowie Anmeldeunterlagen finden Sie auf der DARC-Webseite [5].
Aktuelle Conteste
14. Januar: Aktivitätstag Distrikt Nordrhein 14. bis 15. Januar: UBA PSK63 Prefix Contest 21. bis 22. Januar: HA DX Contest Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des DX und HF-Funksportreferates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1/17 auf S. 64.
Der Funkwetterbericht vom 10. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL
Rückblick vom 4. bis 9. Januar: Die koronalen Löcher dominierten das Geschehen auf der Sonne. Die Geschwindigkeit des Sonnenwindes steigerte sich von 372 auf fast 700 km pro Sekunde am 5. Januar und blieb seitdem fast auf diesem hohen Niveau. Hinzu kam, dass am 3. Januar die Erde in den negativen Sektor des interplanetaren Magnetfeldes wechselte. In dieser Konstellation ist das Erdmagnetfeld besonders störungsempfindlich. Die Sonne war an allen Tagen, außer am 3. Januar, blitzblank, und die Fluxwerte wieder auf konstant niedrigem Niveau von 72 Einheiten. Geringe geomagnetische Störungen gab es nur am 4. Januar. Die Ausbreitungsbedingungen auf den unteren Bändern waren trotz des gestörten Erdmagnetfeldes nicht schlecht; es wurden sogar einige anomal gute DX-Öffnungen auf 160 m beobachtet. Offenbar gibt es neben der an sich mit dem geomagnetischen Störpotenzial zunehmenden Dämpfung auf den transpolaren Linien noch zusätzliche Ionisationen in der E-Region. Möglicherweise sind Meteorschauer dafür verantwortlich, denn am 9. Januar wurden auch auf 10 m Sporadic-E-Bedingungen beobachtet [6].
Vorhersage bis zum 17. Januar: Der Sonnenwind bläst weiter, wobei der 15. und 16. Januar ruhigere Tage sein könnten. Obwohl die wiederkehrende Region 2621 die blanke Sonne verzieren wird, erwarten wir keine messbare Aktivitätserhöhung. Die Bänder 160, 80 und 40 m bleiben DX-freundlich; 30 und 20 m auch, aber mit Einschränkungen. Die Bänder darüber öffnen manchmal kurz nach Süden hin, aber sie sind nicht prinzipiell unbrauchbar.
Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline DX, alle Zeiten in UTC:
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
Mamatha R. Maheshwarappa, 2EØCZO, hat ein Grundlagendokument herausgegeben, in dem sie auf die „Fortentwicklungen im Bereich der CPU- und FPGA-Leistung für SDR-Anwendungen in kleinen Satellitenprojekten“ eingeht. Ihr Abstrakt liest sich wie folgt: Die fortschreitende Entwicklung in der Konstellation/Formation bei CubeSatelliten mit ihrer stetig steigenden Anzahl in einem niedrigen Erdorbit fordert eine rekonfigurierbare Plattform für die Multimode-Kommunikation.
Da die Anzahl der Satellitenprojekte steigt, sind die existierenden Funkprotokolle in Verbindung mit der Tatsache „eine Bodenstation pro Satellit“ ein Flaschenhals, um die anfallende Datenmenge von diesen Satelliten zu jeder Zeit abgreifen zu können. Das Arbeitspapier untersucht die Software Defined Radio (SDR) Architektur vor dem Hintergrund, multiple Signale von multiplen Satelliten verarbeiten zu können. Dies soll für mobile und/oder fixe Bodenstationen gelten, um längeren zeitlichen Zugriff auf den entsprechenden Satelliten zu garantieren. Es werden Leistungsergebnisse von in Software gebildeten Transceivern und die Decodierung von Daten mit variablen Symbolraten auf verschiedenen FPGA-Kernen (Field Programmable Gate Array) beschrieben. Weiterhin wird ein Embedded System mit den gesammelten Erkenntnissen für eine Bodenstation vorgestellt, welches den Übergang von einer simplen zu einer multiplen Satellitenkommunikation zeigt. Das Dokument (in Englisch) kann über die Webseite http://epubs.surrey.ac.uk/812783/ heruntergeladen werden. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet der FUNK.TAG KASSEL 2017 erneut statt. Für den 8. April erwarten die Veranstalter – dies ist der DARC Verlag mit dem ideellen Träger DARC e.V. – bis zu 3000 Besucher auf dem Messegelände in Kassel. Besonders Flohmarktanbieter und kommerzielle Händler sollten sich nun für die Veranstaltung anmelden. 70 Flohmarkttische und über die Hälfte der Standflächen für Aussteller sind bereits vergeben.
Unter www.funktag-kassel.de haben Sie die Möglichkeit, Ihren Flohmarktstand oder Ihre kommerzielle Händlerbeteiligung anzumelden. Auf der Webseite finden Sie unter anderem ein Verzeichnis derjenigen Aussteller, welche Ihre Teilnahme am FUNK.TAG KASSEL verbindlich zugesagt haben. Auch ein aktueller Standplan mit den noch freien Standflächen steht Ihnen dort zur Verfügung. Neben der Anmeldephase wird aktuell auch an der Ausgestaltung des Rahmenprogramms gearbeitet. So sind ein Vortragsprogramm, eine Experimentierwerkstatt sowie eine Prüfung zur US-Lizenz in Planung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Eine temporäre Speicherung von NF-Signalen aus Funkverbindungen zur erneuten Auswertung lässt sich leicht selbst bauen. Wie es geht, erfahren Sie ab Seite 24
Gerätetest
Die Leistungsendstufe HPA-8000B von Hilberling
Der norddeutsche Hersteller hat die Leistungsendstufe HPA-8000B als Pendant zum HF/VHF-Transceiver PT-8000A auf den Markt gebracht. Klaus Lohmann, DK7XL, geht in dem Gerätetest der Frage nach, ob die im oberen Preissegment angesiedelte LDMOS-PA mit zwei Verbundsystemen ihr Geld wert ist.
Funkbetrieb
Jetzt in DL: Das 60-m-Band
Als „vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“ für die Funkamateure in Deutschland gab die Bundesnetzagentur das 60-m-Band für den Amateurfunk als sekundären Nutzer frei. Auf halber Strecke zwischen dem 80 und 40 m gelegen, bietet der – in angloamerikanischen Medien auch als 5-MHz-Band bezeichnete – Frequenzbereich auch dann innerdeutsche bzw. innereuropäische Kontakte, wenn die Bedingungen auf 80 bzw. 40 m Verbindungen über nahe oder mittlere Distanzen nicht mehr oder noch nicht möglich machen. Alle wichtigen Hinweise zur funkbetrieblichen Nutzung und der Möglichkeit, NVIS-Verbindungen auf 60 m zu realisieren, erhalten Sie ab Seite 46.
Titelthema
Technische Parameter erfassen – Arbeiten am Messplatz
Viele Besucher von Amateurfunkmessen wie der früheren Interradio und dem FUNK.TAG in Kassel kennen den „Funkmessplatz“. Dort können Käufer von Amateurfunkgeräten diese kostenlos auf korrekte Funktion prüfen lassen. Die vierteilige Artikelserie zeigt auf, wie man einen eigenen Messplatz aufbaut und gibt nützliche Tipps für Messtechnik-Newcomer.