Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. ist die größte Vereinigung von Funkamateuren in Deutschland und Europa. Der DARC gliedert sich bundesweit in 24 Distrikte und ca. 960 Ortsverbände. Die Aufgaben des Clubs sind es, den Amateurfunk zu fördern und die geeigneten Rahmenbedingungen für den Amateurfunkdienst zu schaffen. International engagiert er sich als Mitglied in der International Amateur Radio Union (IARU).
Ehrenplakette des DARC an Taskforce Fragenkatalog verliehen
Am vergangenen Wochenende wurde die Arbeit der Taskforce Fragenkatalog mit der Ehrenplakette des DARC gewürdigt. Diese Auszeichnung wird an aktive Amateurfunkgruppen in Deutschland verliehen. Die Ehrung nahm DARC-Vorsitzender Christian Entsfellner, DL3MBG zusammen mit seinem Vorstandskollegen Ronny Jerke, DG2RON im Rahmen eines Treffens der Taskforce in Baunatal vor.
Nach fast zwei Jahren gemeinsamer Arbeit, die vorwiegend online statt gefunden hat, trafen sich dort viele der Mitarbeitenden zum ersten Mal persönlich. Nach der Übergabe der Arbeitsergebnisse der Taskforce an die Bundesnetzagentur in der Mitte des Jahres und der kürzlich stattgefundenen Veröffentlichung des Entwurfs der neuen Amateurfunkverordnung nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit auf die gemeinsame Arbeit zurückzublicken.
Im Jahre 2020 wurde die Taskforce gegründet, um ein Konzept für ein Dreiklassensystem sowie die Modernisierung des Prüfungskatalogs für die Amateurfunkprüfung zu erarbeiten. Die Taskforce, unter der Leitung von Dr. Matthias Jung, DL9MJ, arbeitete primär online auf der DARC-eigenen Videoplattform TREFF.DARC.DE und organisierte sich in einer Vielzahl von Arbeitsgruppen. Die inhaltliche Arbeit fand in 7 Fachgruppen statt. Weitere Arbeitsgruppen unterstützten in den Bereichen Grafik, Schriftsatz und Layout, Rechtschreibung und Grammatik sowie der Entwicklung eines Bearbeitungssystems mit vollautomatischer Erzeugung der Kataloge und Prüfungsbögen.
In der heißen Phase des Projekts waren rund 75 Mitarbeitende aus ganz Deutschland aktiv an der Überarbeitung des Fragenkatalogs beteiligt und haben insgesamt mehr als 9000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Eine wichtige Besonderheit der Taskforce war die sehr heterogene Zusammensetzung. Funkamateure mit unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen und Wissenständen trafen aufeinander.
Beim gemeinsamen Treffen am vergangenen Wochenende gab es für die Anwesenden interessante Vorträge zu den Themen VHDL/FPGA und QDX, eine Führung durch QSL-Vermittlung und Funkturm, sowie die Gelegenheit in einer Probeprüfung die Ergebnisse der eigenen Arbeit zu erfahren. Nach der Probeprüfung bestand Einigkeit darüber, dass die neue Klasse N einen deutlich vereinfachten Einstieg in den Amateurfunk ermöglichen wird während die Klassen E und A trotz inhaltlicher Weiterentwicklung im Niveau vergleichbar zur aktuellen Prüfung bleiben. Unter dem Programmpunkt "Lessons Learned" wurden positive und negative Erfahrungen der Mitarbeitenden gesammelt. Die Veranstaltung wurde mit einem gemeinsamen Abendessen am Buffet abgerundet.
Auf dem Bild von links nach rechts: DG2RON, DJ3EI, DL2GWA, DC4LW, DK2PZ, DM4EAX, DL4BX, DL1SL, DL2AB, DJ9MD, DL2NDO, DL1FLO, DL1ASN, DM7EE, DG1HXJ, DG9NDT, DB7YI, DG4MA, DK6QW, DK5WP, DL9MJ, DC8WAN, DL9SW, DL4EAX (Aufnahme Team Faszination Amateurfunk)
Funkamateure helfen 81-jähriger Einhand-Rekordseglerin in den Zielhafen
Am 7. September 2022 stach Jeanne Socrates, VE0JS/MM / KC2IOV, mit ihrem Segelboot "S/V Nereida" von Cape Flattery im Bundesstaat Washington in See, um Freunde in San Francisco zu besuchen. Jeanne ist 81 Jahre alt und der älteste Mensch, der jemals ohne fremde Hilfe um die Welt gesegelt ist (Weltrekord nach 339 Tagen einhändiger Nonstop-Weltumsegelung im September 2019). Jetzt aber machten zwei stürmische Tage auf dem Pazifik ihr Segelboot seeuntauglich und ihre Funkausrüstung nur noch bedingt funktionsfähig.
Funkamateure in New Mexico, Kalifornien und Kanada sowie Mitglieder der Gruppe "7.155" hörten ihre Hilferufe. Gil Gray, N2GG, aus New Mexico, konnte Jeanne auf 40 Metern kontaktieren. Ihr Signal war aufgrund geringer Sendeleistung dort nur sehr schwach aufzunehmen. Erst mithilfe von verschiedenen WebSDR-Empfängern in Utah, Kalifornien und Maui, Hawaii, gelang es, genügend Informationen zu sammeln, um Jeannes Situation überhaupt zu verstehen und ihr Navigationsdaten zu liefern.
"Sie war nicht in der Lage, auf 14.300 kHz [Anm.: der Frequenz des Maritime Mobile Service Network] zu kommunizieren, benötigte aber Angaben zur Seewetterlage und die Gezeitendaten für die San Francisco Bay", so Gil. Zusammen mit Jonathan Ayers, AI6NA, und Edwin E. Jenkins, K6EXY, allesamt erfahrene Segler, gelang es, regelmäßig Kontakt mit Jeanne aufzunehmen und ihr aktuelle Wetterinformationen zu senden. Der letzte Kontakt fand am Montag, dem 12. September, um 11:00 Uhr MDT (Mountain Daylight Time) statt. Zu diesem Zeitpunkt segelte Jeanne nur mit dem Vorsegel ihres 38-Fuß-Seglers. Glücklicherweise hielt ein "Rückenwind" das Schiff ohne Großsegel in Bewegung. Als sie sich der Golden Gate Bridge näherte, konnte Jeanne die von den Funkamateuren weitergegebenen Gezeiteninformationen nutzen, um sicher zur Berkeley Marina in der Bucht von San Francisco zu gelangen.
"Ich würde es nicht als Rettung bezeichnen", sagte Jeanne, "sondern als gute Unterstützung durch Funkamateure - und ich bin dankbar für ihre Hilfe." Sobald ihr Segelboot "S/V Nereida" repariert ist, wird Jeanne wieder segeln, nicht um Rekorde aufzustellen, sondern um die Freude am Hochseesegeln zu genießen.
Die Sonnenaktivität ist erhöht, es gab in den letzten 24 Std. zwei kräftige M-Flares (M7.9 und M6.2). Beide Ausbrüche scheinen keinen Strahlungssturm oder koronale Massenauswürfe (CMEs) ausgelöst zu haben. Die Anzahl der sichtbaren Sonnenfleckenregionen beträgt vier. Die Geschwindigkeit des Sonnenwindes liegt auf Normalniveau, die geomagnetischen Bedingungen sind ruhig bis unruhig. Die weiteren Aussichten: AR3098 zieht über den Sonnenrand, bei Röntgenausbrüchen könnten diese dennoch die Erde erreichen. Neue aktive Regionen sind nicht in Sicht. Ein CME wird nun von SO auf MO erwartet.
ZCZC 170605UT SEP22 QAM SFI131 SN69 KIEL A4 K(3H)2 SWS328 BZ-1 BT7 HPI18 DCX7 NOAA48H FORECAST M-LAT(K)3333233323222233 ➡️ MUF3000 MAX 22-26(D) MIN 12-14(N) DATA BY DK0WCY SWPC/NOAA SANSA FWBST-EU/DF5JL NNNN - Erläuterungen unter Funkwetter (PDF).
Die Bandwacht hat das Meldeformular überarbeitet. Mit nur noch 5 Pflichtangaben ist es schneller und einfacher ausgefüllt. Ist man auf der DARC-Website bereits eingeloggt, werden einige Daten bereits vorab eingetragen. Außerdem gibt es nun eine Vielzahl Hilfestellungen für alle, die mehr Angaben zu ihrem Fall machen möchten.
Die Bandwacht nimmt Meldungen über fremde Funkdienste in unseren exklusiven Kurzwellenbändern entgegen und kooperiert mit der Bundesnetzagentur, damit diese Aussendungen eingestellt werden. Sämtliche Meldungen aus den Reihen der Funkamateure sind wichtig, damit die Bandwacht ein genaueres Profil des jeweiligen Funkdienstes erstellen kann.
Hallo liebe SWLs, YLs und OMs, Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 37 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 37. Kalenderwoche 2022. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
- Funktionsträgerseminare: Neue Termine stehen fest - Fritz Edinger, DL5FAU, Silent key - Nachlese der 67. UKW-Tagung Weinheim - Interview unter dem Turm: Mit dem Reisebus zur HAM RADIO - Aktuelle Conteste und - Was gibt es Neues vom Funkwetter?
Hier die Meldungen:
Funktionsträgerseminare: Neue Termine stehen fest Die Funktionsträgerschulungen im DARC e.V. sind ein wichtiger Bestandteil, um das Clubleben vor Ort zu unterstützen und Hilfestellung für die Arbeit im Ortsverband zu bieten. Das Amateurfunkzentrum Baunatal öffnet die Türen für das (angehende) Ehrenamt und bietet neben interessanten Themen rund um das Engagement im DARC e.V. auch Einblicke in die Struktur des Vereins sowie Funkbetrieb im Rahmen der Abend-Workshops. Für das Jahr 2023 sind folgende Präsenzseminare geplant: 3. bis 5. März 2023 (Fr.-So.): 40. Funktionsträgerseminar Grundlagen & Funktionsträgerseminar 2.0 (für Ehrenamtliche, die das Grundlagenseminar bereits besucht haben) 18. bis 20. September 2023 (Mo.-Mi.): 41. Funktionsträgerseminar Grundlagen 13. bis 15. Oktober 2023 (Fr.-So.): 42. Funktionsträgerseminar Grundlagen & Funktionsträgerseminar 2.0 Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen finden Sie auf der DARC-Webseite [1].
Fritz Edinger, DL5FAU, Silent key Am 9. September wurde Friedrich "Fritz" Edinger, DL5FAU, in Frankfurt-Bornheim beigesetzt. Viele Funkamateure erwiesen ihm das letzte Geleit. Im Alter von 86 Jahren ist DL5FAU Anfang August gestorben. Er war seit 1. Juni 1953 Mitglied im DARC e.V. und engagierte sich sehr für den Amateurfunk, u.a. war er vier Jahre Amateurratssprecher und 16 Jahre Distriktsvorsitzender Hessen (F). Im DARC e.V. hat er sich engagiert eingebracht: Am 1. Juni 1953 trat er in den OV Wetterau (F17) ein und war dort später von 1983 bis 1989 auch der QSL-Manager. Von 1977 bis 1981 war er UKW-Referent im Distrikt Hessen (F). 1979 wurde ihm die Goldene Ehrennadel des DARC e.V. verliehen. Die Ehrennadel des Distriktes Hessen folgte. Von 1981 bis 1997 war Fritz Edinger, DL5FAU, für 16 Jahre DV in Hessen (F) und von 1991 bis 1995 Sprecher des Amateurrates. Zudem engagierte er sich von 1981 bis 1997 als Mitglied oder Sprecher von mehreren Amateurrats-Ausschüssen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Für den DARC e.V. Christian Entsfellner, DL3MBG Vorsitzender des DARC e.V.
Nachlese der 67. UKW-Tagung Weinheim Nach zwei Jahren der pandemiebedingten Abstinenz kehrte die UKW-Tagung mit ihrer 67. Ausgabe wieder auf das Gelände der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Weinheim zurück. "Wir haben zwei Jahre eine virtuelle Tagung, auch mit marginal anderem Publikum erlebt, mit bis zu 500 Teilnehmern", begann Peter Wehrle, DL3PW, vom Veranstaltungsteam der Weinheimer UKW-Tagung seine Begrüßung. "Viele der alten Helfer sind hier heute wieder zusammengekommen", freute sich DL3PW. "Der Zuspruch von den Referenten ist sehr gut, von den Händlern in diesem Jahr aber noch etwas verhaltener", erklärte er weiter, und dass die Stadt Weinheim die Räumlichkeiten in der Schule wieder zur Verfügung gestellt habe. In vier Vortragssälen konnten sich die Besucher wieder Fachwissen aus erster Hand aneignen. Inhaltlich ging es z.B. um den Ausbau eines über Glasfaser angebundenen SDRs, wie man Daten der Funkschnittstelle einer preiswerten Wetterstation abgreift, wie man das Internet der Dinge (engl. IoT) mit dem Raspberry Pi funkseitig kombinieren kann, Messungen an der POTY-Antenne für QO-100-Betrieb und vieles mehr. Die Kombination mit Maker-Themen sorgte abermals für eine inhaltliche Abrundung. Auch die kürzlich vom Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur angekündigte Novelle der Amateurfunkverordnung war Thema eines Vortrags. Der DARC e.V. war ebenfalls vor Ort, so traf man sich an einem Gemeinschaftsstand der Distrikte Baden (A) und Rheinland-Pfalz (K), ergänzt um einen YL-Stand. Wer nach dem Tagungsgeschehen Nachholbedarf in puncto Geselligkeit hatte, konnte auf dem Clubgelände von DL0WH viele bekannte Gesichter noch einmal in Ruhe treffen. Wie fasste es Peter Wehrle, DL3PW, in seinen Abschlussworten so schön zusammen? "Nach zwei Jahren Abwesenheit haben wir wieder eine Präsenztagung genossen. Das Augenmerk lag auf dem technisch-wissenschaftlichen Austausch. Für die Folgejahre wollen wir auch wieder für euch da sein. Das nächste Mal vom 8. bis 10. September 2023."
Interview unter dem Turm: Mit dem Reisebus zur HAM RADIO In unserer Videoreihe "Interview unter dem Turm" stellen wir Ihnen Funkamateure und ihre Leidenschaft für ihr Projekt vor. In der Folge 39 sprechen wir gleich mit einer ganzen Reisegesellschaft. Alljährlich fährt eine Gruppe Funkamateure aus dem DARC-Distrikt Franken (B) mit einem Reisebus nach Friedrichshafen zur HAM RADIO. Wir haben die YLs und OMs einmal vor der Halle abgefangen und sie vor und nach ihrem Besuch der Messe zu ihren Erwartungen und Erlebnissen befragt. Den kurzweiligen Videobeitrag finden Sie auf dem DARC-YouTube-Kanal "darchamradio" [2]. Weitere Videos aus dem DARC e.V. finden Sie ebenfalls auf unserem Kanal [3] - wir freuen uns jederzeit über neue Abonnenten. Vergessen Sie also bitte nicht, unseren Kanal zu abonnieren und auch das kleine Glockensymbol anzuklicken, damit Sie eine Benachrichtigung erhalten, sobald wir ein neues Video auf unseren Kanal hochgeladen haben.
Der Scandinavian Activity Contest am 17./18. September in CW und 8./9. Oktober in SSB wurde von den Veranstaltern abgesagt. Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 9/22 auf S. 76.
Der Funkwetterbericht vom 13. September, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL Rückblick vom 6. bis 13. September: Die Magnetfelder der bis zu 8 sichtbaren Sonnenflecken waren ziemlich stabil, denn die Sonnenaktivität prägten nur C-Flares. Erst am Abend des 12. September gab es wieder einen M-Flare. Die solaren Fluxwerte lagen im Berichtszeitraum über 125 Fluxeinheiten (s.f.u.). Sie stiegen am 12. September auf 152 s.f.u. Das geomagnetische Feld erholte sich nach den starken Störungen zwischen dem 3. und 6. September zögerlich. Der Sonnenwind wehte weiterhin mit einer Geschwindigkeit zwischen 388 und 719 Kilometern pro Sekunde, sodass ruhige Zeitabschnitte mit k-Werten unter 3 erst ab dem 9. September vorkamen. Starkes Fading dominierte. Dennoch war der beginnende Herbst durch den Anstieg der Grenzfrequenzen der Ionosphärenschichten spürbar. Tagsüber zeigten die Ionogramme für die MuF2 für 3000 km Distanz Werte zwischen 21 und 24,5 MHz. Die Bänder 18, 21 und 24 MHz öffneten öfter und länger. Das 10-m-Band war in südliche Richtungen und abends in die Karibik offen. Auf den Bändern 30 und 40 m hörten wir laute DX-Signale, während 160 und 80 m durch die geomagnetischen Störungen beeinträchtigt waren.
Vorhersage bis 20. September: Die alte aktive Region 3088 ist nun als Region 3102 aktiv. Sie war Auslöser der im letzten Bericht erwähnten großen Explosion auf der Rückseite der Sonne. NASA prognostiziert leicht rückläufige solare Fluxwerte. Zwei koronale Löcher werden bis zum 17. September für zusätzlichen Sonnenwind sorgen, wobei die Intensität geomagnetischer Störungen danach zurückgehen soll. Die Ausbreitungsbedingungen auf den Bändern zwischen 14 und 24 MHz bleiben recht gut, etwa vergleichbar mit der letzten Woche. Die Bänder 30 und 40 m sind morgens und abends DX-trächtig. 160 und 80 m sollte man während der Dämmerung beobachten.
Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:
Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:08; San Francisco/Kalifornien 02:21; Sao Paulo/Brasilien 20:59; Port Stanley/Falklandinseln 21:39; Honolulu/Hawaii 04:36;Anchorage/Alaska 04:25; Johannesburg/Südafrika 16:00; Melbourne/Ostaustralien 08:08; Auckland/Neuseeland 06:09; Berlin/Deutschland 17:27.
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Thorsten Schmidt, DO1DAA, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!
Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
Am Montag, dem 19. September, um 19:30 Uhr haben wir Jens Mielich vom Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP) in der HAMgroup "Propagation & Solar Cycle 25" zu Gast. Jens Mielich ist Mitarbeiter an der IAP-Außenstelle in Juliusruh und wird uns einen Vortrag über die Ionosonde halten.
Zu diesem spannenden Vortrag sind natürlich auch Gäste herzlich willkommen. Den Link mit den Einwahldaten sowie dem Termin findet man wie immer im Kalender unter https://treff.darc.de.
In den vergangenen Tagen wurde das Referat Not- und Katastrophenfunk vermehrt gefragt, auf welchen Frequenzen Notfunk stattfinden solle, wenn es zu einer entsprechenden Notsituation komme.
Der Übersichtlichkeit halber haben wir die Empfehlungen für den Funkverkehr während eines Stromausfalls und die in diesem Fall zu nutzenden Notfunkfrequenzen in zwei einfachen Grafiken zusammengefasst.
Am Montag, dem 3. Oktober, öffnet das Amateurfunkzentrum in Baunatal von 10 bis 15 Uhr seine Türen. An diesem Tag findet der bundesweite Aktionstag „Türen auf mit der Maus“ des Westdeutschen Rundfunks statt. Passend zum Thema „Spannende Verbindungen“ können die Besucher nicht nur Einblicke in den Amateurfunk gewinnen, sondern auch selbst weltweite Verbindungen über Funk herstellen. Faszinierende Erfahrungen im Bereich der Technik bieten verschiedene Lötprojekte.
Die Teilnehmerzahl ist auf 24 begrenzt. Anmeldungen (unter Angabe der gewünschten Uhrzeit: 10:00, 11:00, 12:00, 13:00, 14:00, 15:00 Uhr) werden per E-Mail unter s.heine(at)darc.de entgegengenommen.
Funktionsträgerseminare: Neue Termine stehen fest!
Die Funktionsträgerschulungen im DARC e.V. sind ein wichtiger Bestandteil, um das Clubleben vor Ort zu unterstützen und Hilfestellung für die Arbeit im Ortsverband zu bieten. Das Amateurfunkzentrum Baunatal öffnet die Türen für das (angehende) Ehrenamt und bietet neben interessanten Themen rund um das Engagement im DARC e.V. auch Einblicke in die Struktur des Vereins sowie Funkbetrieb im Rahmen der Abend-Workshops.
Für das Jahr 2023 sind folgende Präsenzseminare geplant:
3. bis 5. März 2023 (Fr - So) 40. Funktionsträgerseminar Grundlagen & Funktionsträgerseminar 2.0 (für Ehrenamtliche, die das Grundlagenseminar bereits besucht haben)
18. bis 20. September 2023 (Mo - Mi) 41. Funktionsträgerseminar Grundlagen
13. bis 15. Oktober 2023 (Fr - So) 42. Funktionsträgerseminar Grundlagen & Funktionsträgerseminar 2.0
Am 9. September wurde Friedrich "Fritz" Edinger, DL5FAU, in Frankfurt-Bornheim beigesetzt. Viele Funkamateure erwiesen ihm das letzte Geleit. Im Alter von 86 Jahren ist DL5FAU Anfang August gestorben. Er war seit 1. Juni 1953 Mitglied im DARC e.V. und engagierte sich sehr für den Amateurfunk, u.a. war er vier Jahre Amateurratssprecher und 16 Jahre Distriktsvorsitzender Hessen (F).
Im DARC e.V. hat er sich engagiert eingebracht: Am 1. Juni 1953 trat er in den OV Wetterau (F17) ein und war dort später von 1983 bis 1989 auch der QSL-Manager. Von 1977 bis 1981 war er UKW-Referent im Distrikt Hessen (F). 1979 wurde ihm die Goldene Ehrennadel des DARC e.V. verliehen. Die Ehrennadel des Distriktes Hessen folgte. Von 1981 bis 1997 war Fritz Edinger, DL5FAU, für 16 Jahre DV in Hessen (F) und von 1991 bis 1995 Sprecher des Amateurrates. Zudem engagierte er sich von 1981 bis 1997 als Mitglied oder Sprecher von mehreren Amateurrats-Ausschüssen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Für den DARC e.V. Christian Entsfellner, DL3MBG Vorsitzender des DARC e.V.
Jetzt anmelden zum DARC-Seminar „QO-100 für Einsteiger“
Zum DARC-Seminar „QO-100 für Einsteiger“ am 23./24. September sind noch Plätze frei – melden Sie sich dazu am besten gleich unter events.darc.de/qo100-2022/ an. Ziel dieses Workshops von Andreas Auerswald, DL5CN, in Kooperation mit AMSAT-DL, AATiS und DARC ist, jedem Teilnehmer auf Wunsch zu einer funktionierenden Installation des Programms „SDR-Konsole“ und einer angeschlossenen SDR-Baugruppe „Adalm Pluto“ und deren Bedienung zu verhelfen.
Diese Komponenten sind wesentlicher Bestandteil einer optimierten Bodenstation für den Schmalband-Funkbetrieb über den Satelliten. Bisher noch zögerliche Interessenten erhalten während des Workshops Informationen über die Eigenschaften einer solchen Station und deren Benutzung. Der Workshop ist ausgelegt auf 20 Teilnehmer. Weitere Informationen zum Seminar finden Sie über obige Webseite.
67. UKW-Tagung Weinheim: Die Familie ist wieder beisammen
Es ist 9.15 Uhr und Peter Wehrle, DL3PW, vom Veranstaltungsteam der Weinheimer UKW-Tagung betritt die Bühne der Aula in der Bonhoeffer-Schule Weinheim. Vor ihm gebannte Blicke – es ist die 67. Ausgabe und erste UKW-Tagung nach zwei Jahren der pandemiebedingten Abstinenz. „Wir haben zwei Jahre eine virtuelle Tagung, auch mit marginal anderem Publikum erlebt mit bis zu 500 Teilnehmern“, beginnt OM Peter seine Begrüßung. „Viele der alten Helfer sind hier heute wieder zusammengekommen“, freut sich DL3PW.
„Der Zuspruch von den Referenten ist sehr gut, von den Händlern in diesem Jahr aber noch etwas verhaltener“, freute er sich weiter, und dass die Stadt Weinheim die Räumlichkeiten in der Schule wieder zur Verfügung gestellt hatte. In vier Vortragssälen konnten die Besucher wieder Fachwissen aus erster Hand erfahren. Inhaltlich ging es z.B. um den Ausbau eines über Glasfaser angebundenen SDRs, wie man Daten der Funkschnittstelle einer preiswerten Wetterstation abgreift, wie man das Internet der Dinge (engl. IoT) mit dem Raspberry Pi funkseitig kombinieren kann, Messungen an der POTY-Antenne für QO-100-Betrieb und vieles mehr. Die Kombination mit Maker-Themen sorgte abermals für eine inhaltliche Abrundung. Auch die kürzlich vom Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur angekündigte Novelle der Amateurfunkverordnung war Thema eines Vortrags. Der DARC e.V. war ebenfalls vor Ort, so traf man auf einen Gemeinschaftsstand der Distrikte Baden (A) und Rheinland-Pfalz (K), ergänzt um einen YL-Stand. Wer nach dem Tagungsgeschehen Nachholbedarf in Punkto Geselligkeit hatte, konnte auf dem Clubgelände von DLØWH viele bekannte Gesichter noch einmal in Ruhe treffen. Wie fasste es Peter, DL3PW, in seinen Abschlussworten so schön zusammen? „Nach 2 Jahren Abwesenheit haben wir wieder eine Präsenztagung genossen. Das Augenmerk lag auf dem technisch-wissenschaftlichem Austausch. Für die Folgejahre wollen wir auch wieder für euch da sein. Das nächste Mal vom 8. bis 10. September 2023“.
In unserer Videoreihe „Interview unter dem Turm“ stellen wir Ihnen Funkamateure und ihre Leidenschaft für ihr Projekt vor. In der Folge 39 sprechen wir gleich mit einer ganzen Reisegesellschaft. Alljährlich fährt eine Gruppe Funkamateure aus dem DARC-Distrikt Franken (B) mit einem Reisebus nach Friedrichshafen zur HAM RADIO. Wir haben die YLs und OMs einmal vor der Halle abgefangen und sie vor und nach ihrem Besuch der Messe zu ihren Erwartungen und Erlebnissen befragt.
Den kurzweiligen Videobeitrag finden Sie auf dem DARC-YouTube-Kanal „darchamradio“ unter dem Link https://youtu.be/kSlW1IY1iUk. Weitere Videos aus dem DARC e.V. finden Sie auf unserem Kanal unter https://www.youtube.com/user/DARCHAMRADIO – wir freuen uns jederzeit über neue Abonnenten. Vergessen Sie also bitte nicht, unseren Kanal zu abonnieren und auch das kleine Glockensymbol mit anzuklicken, damit Sie eine Benachrichtigung erhalten, sobald wir wieder einmal ein neues Video auf unseren Kanal hochgeladen haben.
Intruder Monitoring
FSK-Intruder im 40-m-Band
In unseren exklusiven Kurzwellenbändern tummeln sich immer wieder fremde Funkdienste, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Manchmal sind diese schlecht zu erkennen. So im Fall der abendlichen Aussendungen auf 7080 kHz. Auf den ersten Blick handelt es sich um RTTY und ein legales Amateurfunksignal. Doch weit gefehlt. Schaut man sich die Parameter der Aussendung genauer an, fällt auf, dass es sich um ein amateurfunkfremdes FSK-Verfahren handelt.
Die Schrittgeschwindigkeit beträgt nämlich 50 Baud bei einer Shift von 200 Hz. Dieses Verfahren mit dem Namen CIS-50-50 wird vor allem von der russischen Marine eingesetzt. Eine ähnliche Aussendung ist auf 7088 kHz zu beobachten. Wir bereiten eine neue Meldung an die Bundesnetzagentur vor und bitten um Empfangsmeldungen der Funkamateure und SWLs online unter meldung.bandwacht.de.
Amateurfunkverordnung wird novelliert / (Updated, 8.9.22/10:30 Uhr)
Heute hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr den Referentenentwurf einer neuen Amateurfunkverordnung vorgelegt, die einige Neuerungen für alle Funkamateure bringen wird. Der Vorsitzende des DARC e. V. und des Runden Tisch Amateurfunk (RTA), Christian Entsfellner, DL3MBG zeigte sich erfreut: „Die neue Verordnung setzt langjährige Forderungen des DARC und des Runden Tisch Amateurfunk um. Zukünftig wird der Remote-Betrieb endlich erlaubt sein. Ebenso hat das Ministerium unsere seit 2008 bestehende Forderung nach einer Einsteigerklasse umgesetzt.
Damit wird der Einstieg in den Amateurfunk deutlich vereinfacht.“ Während die bestehenden Klassen E und A durch den Einzug neuer Themen aus der Digitaltechnik im Niveau angehoben werden, konzentriert sich die Klasse N auf betriebliche Kenntnisse, Vorschriften und grundlegende Kenntnisse der Technik. Inhaber der neuen Klasse N werden auf 2m und 70cm mit einer maximalen Leistung von 10 W EIRP senden dürfen. "Die neue Einstiegsklasse soll entsprechend der internationalen Vorgaben insbesondere Jugendlichen und älteren Menschen einen Zugang zum Amateurfunk bieten" erläutert Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON. Das gesetzlich festgeschriebene Selbstbaurecht wird dabei nicht eingeschränkt, somit können auch Einsteiger Funkgeräte oder Hotspots selbst entwickeln, aufbauen und in Betrieb nehmen.
Die Prüfung wird einem aufbauenden System folgen, wie es z. B. von der US-amerikanischen Amateurfunkprüfung bekannt ist. Hierbei wird zunächst die Prüfung für die Klasse N abgelegt, die bereits alle Fragen aus den Bereichen betriebliche Kenntnisse und Vorschriften enthält. Anschließend kann die technische Prüfung der Klasse E und dann der Klasse A abgelegt werden.
„Die durch den DARC entwickelten Prüfungskataloge für die drei Klassen sind so aufgebaut, dass sich die Inhalte und Fragestellungen nicht wiederholen, d. h. Inhalte die bereits in einer niedrigeren Klasse geprüft wurden, spielen in der Prüfung für eine höhere Klasse keine Rolle mehr. Alle zukünftigen Funkamateure durchlaufen also die Prüfungen der Klasse N, über E bis zur Klasse A. Es soll dabei möglich sein, alle Prüfungen an einem Tag abzulegen.“ so der AJW-Referatsleiter Dr. Matthias Jung, DL9MJ.
Der bisher nicht geregelte Remote-Betrieb ist in die neuen Amateurfunkverordnung aufgenommen worden. Inhaber der Zulassungsklasse A dürfen zukünftig Amateurfunkstellen aus der Ferne betreiben und auch anderen Funkamateuren der Klasse A zur Nutzung überlassen. Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Ausbildungsfunkbetrieb, der zukünftig ohne gesondertes Ausbildungsrufzeichen möglich sein wird. Stattdessen wird durch Voranstellen des Prefixes „DN/“ aus jedem Rufzeichen der Klasse E oder A ein Ausbildungsrufzeichen.
Der RTA hat nun 4 Wochen, um den Entwurf der Verordnung zu kommentieren. Der Vorstand und die Referate des DARC haben bereits mit einer genauen Prüfung des Verordnungstexts begonnen und werden zeitnah berichten.
+++ Nachtrag vom 8.9.22/10:30 Uhr Aufgrund vieler Fragen zum Thema Sendeleistung im Bereich 50,0–50,4 MHz hier eine Klarstellung: Aktuell gilt bis Ende des Jahres die Regelung max. 100 W PEP für Klasse E und max. 750 W PEP für Klasse A. Daran wird sich bis zum 31.12. auch nichts ändern. In Gesprächen mit dem Primärnutzer streben der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) und das Referat Frequenzmanagement des DARC an, diese jeweils befristeten Erlaubnisse in einen Dauerzustand zu überführen. Wegen Covid-bedingter Einschränkungen beim Personaleinsatz, insbesondere bei Feldstärkemessungen unter verschiedenen Ausbreitungsparametern wie etwa Sporadic-E, ist nicht davon auszugehen, dass vor Verabschiedung der neuen DV AFuG hierzu abschließend entschieden wird. Das Einverständnis des Primärnutzers vorausgesetzt, wird es also zumindest 2023 noch einmal bei einer befristeten Duldung bleiben. Für den praktischen Betrieb hat das letztendlich keine Auswirkungen.
Hallo liebe SWLs, YLs und OMs, Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 36 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 36. Kalenderwoche 2022. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
- BMDV: Amateurfunkverordnung wird novelliert - Amateurfunk bei der Artemis-Mission - Deutsches Ballonfahrerteam landet im Gordon Bennett 2022 auf Platz 1 - Symposium, Flohmarkt und Mitgliederversammlung der AMSAT-DL - 67. UKW-Tagung Weinheim vom 9. bis 11. September - QSO-Party zum DARC-Geburtstag fällt in diesem Jahr aus - Aktuelle Conteste und - Was gibt es Neues vom Funkwetter?
Hier die Meldungen:
BMDV: Amateurfunkverordnung wird novelliert Am 7. September hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr den Referentenentwurf einer neuen Amateurfunkverordnung vorgelegt, die einige Neuerungen für alle Funkamateure bringen wird. Der Vorsitzende des DARC e. V. und des Runden Tisch Amateurfunk (RTA), Christian Entsfellner, DL3MBG zeigte sich erfreut: "Die neue Verordnung setzt langjährige Forderungen des DARC und des Runden Tisch Amateurfunk um. Zukünftig wird der Remote-Betrieb endlich erlaubt sein. Ebenso hat das Ministerium unsere seit 2008 bestehende Forderung nach einer Einsteigerklasse umgesetzt. Damit wird der Einstieg in den Amateurfunk deutlich vereinfacht." Während die bestehenden Klassen E und A durch den Einzug neuer Themen aus der Digitaltechnik im Niveau angehoben werden, konzentriert sich die Klasse N auf betriebliche Kenntnisse, Vorschriften und grundlegende Kenntnisse der Technik. Inhaber der neuen Klasse N werden auf 2 m und 70 cm mit einer maximalen Leistung von 10 W EIRP senden dürfen. "Die neue Einstiegsklasse soll entsprechend der internationalen Vorgaben insbesondere Jugendlichen und älteren Menschen einen Zugang zum Amateurfunk bieten", erläutert Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON. Das gesetzlich festgeschriebene Selbstbaurecht wird dabei nicht eingeschränkt, somit können auch Einsteiger Funkgeräte oder Hotspots selbst entwickeln, aufbauen und in Betrieb nehmen. Die Prüfung wird einem aufbauenden System folgen, wie es z. B. von der US-amerikanischen Amateurfunkprüfung bekannt ist. Hierbei wird zunächst die Prüfung für die Klasse N abgelegt, die bereits alle Fragen aus den Bereichen betriebliche Kenntnisse und Vorschriften enthält. Anschließend kann die technische Prüfung der Klasse E und dann der Klasse A abgelegt werden. "Die durch den DARC entwickelten Prüfungskataloge für die drei Klassen sind so aufgebaut, dass sich die Inhalte und Fragestellungen nicht wiederholen, d.h. Inhalte die bereits in einer niedrigeren Klasse geprüft wurden, spielen in der Prüfung für eine höhere Klasse keine Rolle mehr. Alle zukünftigen Funkamateure durchlaufen also die Prüfungen der Klasse N, über E bis zur Klasse A. Es soll dabei möglich sein, alle Prüfungen an einem Tag abzulegen", so der AJW-Referatsleiter Dr. Matthias Jung, DL9MJ. Der bisher nicht geregelte Remote-Betrieb ist in die neue Amateurfunkverordnung aufgenommen worden. Inhaber der Zulassungsklasse A dürfen zukünftig Amateurfunkstellen aus der Ferne betreiben und auch anderen Funkamateuren der Klasse A zur Nutzung überlassen. Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Ausbildungsfunkbetrieb, der zukünftig ohne gesondertes Ausbildungsrufzeichen möglich sein wird. Stattdessen wird durch Voranstellen des Präfixes "DN/" aus jedem Rufzeichen der Klasse E oder A ein Ausbildungsrufzeichen. Der RTA hat nun vier Wochen, um den Entwurf der Verordnung zu kommentieren. Der Vorstand und die Referate des DARC haben bereits mit einer genauen Prüfung des Verordnungstexts begonnen und werden zeitnah berichten. Die Pressemeldung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr kann über deren Webseite [1] nachgelesen werden. Der Pressemitteilung anhängend ist ein Entwurf zur zweiten Verordnung über die Änderung der Amateurfunkverordnung. Diesen findet man als hinterlegte PDF-Datei [2].
Amateurfunk bei der Artemis-Mission Bald ist es soweit: Eigentlich sollte am Morgen des 29. August im Zuge des internationalen Artemis-Programms die erste Mission starten. Ihr Ziel ist die Rückkehr des Menschen zum Mond. Aufgrund technischer Probleme wurde der Start allerdings verschoben. Aktuell reicht das neue Startfenster bis in den Oktober hinein. Im Zuge dieser ersten Mission ist auch die Sonde Omotehnashi mit dabei, welche Telemetrie auf dem 70-cm-Band rücksenden wird. Funkamateure und im Speziellen 70-cm-EME-Freunde sind angehalten, dieses Signal zu empfangen und an die japanische Kontaktstelle zu übermitteln. Das Orbit-Modul sendet auf 437,31 MHz in PSK31 mit 1 W und der Lander am Mond arbeitet auf 437,41 MHz mit PSK31 in FM mit 1 W HF. Details zur Anlage findet man im Internet [3]. Die Missionsdauer ist für maximal fünf Tage ausgelegt. Sofern der Empfang gelingt, wird um folgende Daten per E-Mail gebeten [4]: Screenshot vom Empfang oder Signalaufzeichnung - ideal wäre eine I/Q-Aufzeichnung; Datum, Ort des Empfangs sowie Call und Stationsbeschreibung. Das Orbit Modul wird bereits beim Weg zum Mond aktiv sein, der Lander erst beim Landeversuch. Durch die Leistung von 1 W ist anzunehmen, dass das Signal auch mit weniger großen Antennen empfangbar ist. Darüber berichtet OE6RKE vom ÖVSV-Satellitenreferat auf der ÖVSV-Webseite.
Deutsches Ballonfahrerteam landet im Gordon Bennett 2022 auf Platz 1 Der Ballonfahrer Wilhelm, DC2EC, landet mit Sohn Benjamin, DO2EIM, in der Gasballon-Weltmeisterschaft Gordon Bennett 2022 auf Platz 1. Beide starteten als Team GER-3 als letztes von 17 Teams aus acht Nationen. Ihre Reise begann am Freitag gegen 16 Uhr in St. Gallen/Schweiz und führte Richtung Osten. Durch die richtige Taktik haben sie nach 61 Stunden und 1572 km das Rennen gewonnen. Sie landeten an der Schwarzmeerküste südlich von Burgas in Bulgarien. Der genaue Landeort liegt 15 km vor der türkischen Grenze, die als Sperrgebiet ausgewiesen war. Das Ende des Wettkampfes hätte spannender nicht werden können. Beide Teams von Platz 1 und 2 - DC2EH und DO2EIM sogar noch extremer - fuhren auf mehr als 3000 m Höhe etliche Kilometer über das Schwarze Meer in stockfinsterer Nacht hinaus. So konnten sie die Umkehr ans rettende Festland in tieferen Luftschichten noch vor den gesetzten Sperrgebieten und dem sehnlichst erwarteten Sonnenaufgang erreichen. O-Ton des Teams zwei Stunden vor der Landung: "Wir sind auf Track und da es stockdunkel ist, ist es auch egal ob unten Wasser ist. Wir haben noch knapp 200 kg Ballast [Anmerkung: Die Höhenregulierung erfolgt durch Sandabwurf]. Bis wir da sind, sollte es hell sein. Glück ab!" Den zweiten Platz machte das Team SUI-1 aus der Schweiz mit einer 22 km geringeren Distanz. Ein zweites deutsches Team GER-2 hat mit einer noch einmal 38 km geringeren Distanz den dritten Podestplatz auf dem Siegertreppchen erreicht. Die Siegerehrung wird am zweiten Septemberwochenende in St. Gallen erfolgen. Gordon Bennett ist der älteste und prestigeträchtigste Wettkampf in der Luftfahrt und die ultimative Herausforderung für Pilotinnen und Piloten. Die erste dieser internationalen Veranstaltung wurde 1906 von James Gordon Bennett jr. initiiert, womit der Start am vergangenen Freitag der 65. dieser Art war. Der Sieger DC2EH ist Rekordhalter. Er konnte bereits in den Jahren 1995, 1996, 2000 und 2014 den Wettbewerb für sich entscheiden und hat 1995 mit einer Fahrtdauer von 92:11 Stunden die längste aller Gordon Bennett Fahrten realisiert. Im September 2024 wird der Start von Deutschland aus stattfinden. Funkamateure hatten bereits im April 2021 mit DC2EH und einem Crossband-FM-Repeater in 3 km Höhe ein tolles gemeinsames Erlebnis - die CQDL 6/21 berichtete ab S. 51.
Symposium, Flohmarkt und Mitgliederversammlung der AMSAT-DL Am Samstag, den 10. September findet im Radom der Sternwarte Bochum das Symposium und die Mitgliederversammlung der AMSAT-DL e.V. statt. Innerhalb des Radoms wird es auch einen Amateurfunk-Flohmarkt geben. Das AMSAT-DL Symposium findet vor der Mitgliederversammlung am Samstag, dem 10. September in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr statt. Die Mitgliederversammlung folgt ab 14 Uhr nach einer kleinen Mittagspause, in der auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.
67. UKW-Tagung Weinheim vom 9. bis 11. September Vom 9. bis 11. September findet die 67. UKW-Tagung Weinheim als Präsenzveranstaltung statt. In Kooperation mit dem CMD e.V. werden auch Maker-Themen angeboten. Die Tagung mit Vorträgen, Ausstellung und Funkflohmarkt findet am Samstag, dem 10. September, auf dem Gelände der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Multring 76-78, 69469 Weinheim statt. Das Tagungsgelände ist für Besucher ab 6:30 Uhr zugänglich. Das Schulgebäude für die Ausstellung und der Vortragsbereich mit der Mensa öffnen ab 8:00 Uhr für Besucher. Die Eröffnung der Tagung und der Beginn der Vorträge folgen um 9:15 Uhr. Am Freitag, Samstag nach der Tagung und am Sonntag trifft man sich am Clubhaus DL0WH zum Camping und Hamfest. Weitere Informationen gibt es auf der Tagungswebseite [5].
QSO-Party zum DARC-Geburtstag fällt in diesem Jahr aus Die QSO-Party anlässlich des DARC-Geburtstages, die turnusgemäß am zweiten Septemberwochenende stattgefunden hätte, fällt in diesem Jahr leider aus. Darüber berichtet der Amateurratssprecher Heinz Mölleken, DL3AH. Üblicherweise sind in der QSO-Party besonders viele Distriktsvorstände der DARC-Distrikte auf den Bändern QRV. Dieses Jahr kollidiert der potenzielle Termin allerdings mit dem WAE Contest am 10. und 11. September. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so kann man sich auf das nächste Funkevent im September 2023 freuen und viele Distriktsvorstände mit ihren Sonder-DOKs arbeiten.
Aktuelle Conteste 9. September: SP Straight Key Contest 10. bis 11. September: WAE DX Contest 17. bis 18. September: Thüringen-Contest 18. September: BARTG PSK63 Sprint Der Scandinavian Activity Contest am 17./18. September in CW und 8./9. Oktober in SSB wurde von den Veranstaltern abgesagt. Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 9/22 auf S. 76.
Der Funkwetterbericht vom 6. September, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL Zunächst der Rückblick vom 30. August bis 6. September: Der beginnende herbstliche Charakter der Kurzwellenausbreitung spiegelte sich in guten Ausbreitungsbedingungen morgens auf 40 m nach VK und ZL wider. Die für 3000 km geltenden MuF2-Werte zeigten an einigen Tagen Maxima mittags bei 21 MHz und nach 20:30 UTC bei 18 MHz. Es gab wegen starker geomagnetischer Störungen nur instabile Bandöffnungen und lange Schwundphasen. Das 10-m-Band war dennoch manchmal bis kurz vor Mitternacht parallel zum Äquator nach Westen hin offen. Zwischen dem 31. August und dem 5. September wurden keine M-Flares mehr registriert. Insgesamt hielten etwa 100 C-Flares den solaren Flux im Bereich zwischen 113 und 130 Einheiten. Das geomagnetische Feld war nur am 2. September während einer positiven Sturmphase ruhig. An allen anderen Tagen wehte intensiver Sonnenwind mit bis zu 750 km pro Sekunde. Am 4. September lag der geomagnetische Index k fast ganztägig über fünf. Die sporadische E-Schicht war zumindest auf dem 10-m-Band ab und zu präsent, so auch während des Fielddays am ersten Septemberwochenende.
Vorhersage bis 13. September: Die in der vergangenen Woche sehr aktive Region 3089 befindet sich nun auf der Rückseite der Sonne. Drei Regionen sind derzeit aktiv, zwei weitere Regionen erscheinen am östlichen Sonnenrand. Eine große CME auf der Sonnenrückseite deutete an, dass die Sonne weiter brodelt [6], wobei eine höhere Sonnenaktivität nach dem 10. September erwartet wird. Bis dahin bleibt die Sonne eher ruhig. Die Vorhersagen für den solaren Flux betragen 125 Einheiten, für die Aktivität des geomagnetischen Feldes Ap = 8. Die Ausbreitungsbedingungen auf den Bändern unter 14 MHz werden besser. Für stabilere DX-Öffnungen der oberen Bänder muss die Sonnenaktivität noch steigen. Aus der aktualisierten Grafik zum Verlauf des 25. Sonnenfleckenzyklus ist ersichtlich, dass sich dessen Anstieg ziemlich gebremst vollzieht [7].
Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:
Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:20; San Francisco/Kalifornien 02:32; Sao Paulo/Brasilien 20:57; Port Stanley/Falklandinseln 21:28; Honolulu/Hawaii 04:42; Anchorage/Alaska 04:47; Johannesburg/Südafrika 15:57; Melbourne/Ostaustralien 08:02; Auckland/Neuseeland 06:03; Berlin/Deutschland 17:43.
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!
Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
QSO-Party zum DARC-Geburtstag fällt in diesem Jahr aus
Die QSO-Party anlässlich des DARC-Geburtstages, die turnusgemäß nun am zweiten Septemberwochenende stattgefunden hätte, fällt in diesem Jahr leider aus. Darüber berichtet der Amateurratssprecher Heinz Mölleken, DL3AH. Üblicherweise sind in der QSO-Party besonders viele Distriktsvorstände der DARC-Distrikte auf den Bändern QRV. Dieses Jahr kollidiert der potenzielle Termin allerdings mit dem WAE Contest am 10. und 11. September.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so kann man sich auf das nächste Funkevent im September 2023 freuen und viele Distriktsvorstände mit ihrem Sonder-DOKs arbeiten.
Nach zwei ausschließlich virtuellen Tagungen freuen sich die Teams des FACW und des OV Weinheim (A20) in diesem Jahr wieder auf eine Veranstaltung in Präsenz mit Flohmarkt, Vorträgen und Hamfest: Die kommende 67. UKW-Tagung Weinheim findet vom 9. bis 11. September statt. Unter dem Titel „Pi and Radio“ wird dieses Jahr die Kooperation mit der Makerszene (CMD e.V.) ausgebaut – was sich im bunt gemischten Programm widerspiegelt.
Am Freitag, den 9. September trifft man sich zunächst am Clubhaus DLØWH, Weid 17, 69469 Weinheim zum Hamfest. Die Tagung mit Vorträgen, Ausstellung und Funkflohmarkt findet auf dem Gelände der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Multring 76–78, 69469 Weinheim am Samstag, 10. September statt. Das Tagungsgelände ist für Besucher ab 6.30 Uhr zugänglich. Das Schulgebäude für die Ausstellung und der Vortragsbereich mit der Mensa öffnen ab 8 Uhr für Besucher. Eröffnung der Tagung und Beginn der Vorträge um 09.15 Uhr. Zwischen dem Tagungsort und dem Clubgelände DLØWH verkehrt ein Shuttlebus. Für den Zutritt zum Tagungsgelände wird ein Kostenbeitrag von 9 € erhoben. Jugendliche unter 18 Jahren sind frei. Am Samstagabend trifft man sich erneut bei DLØWH zum Camping und Grillen. Folgende Vorträge stehen am Samstag unter anderem auf der Agenda: Stand der Forschung: Was ist das Elektron, was ist Elektrizität, was ist die elektromagnetische Welle; China LNA Module; ein Glasfaser-SDR; HF-Leistungstransistoren: Entwicklung, Aufbau, und was nicht im Datenblatt steht; Projekt Wetterstation – FSK empfangen und als LoRa (WAN) versenden; Ein niederschwelliger Einstieg in die SDR-Technik; Amateurfunk via QO-100 von DPØGVN in der Antarktis. Die Weinheimer UKW-Tagung versteht sich in ihrer Tradition als Treffpunkt für Alle, die sich für Funktechnik und Elektronik interessieren; sie findet jährlich seit 1956 statt. Funkamateure aus ganz Europa referieren auf diesem Forum über ihre Erfahrungen, informieren über innovative Entwicklungen und teilen ihr Know-How. Die Weinheimer UKW-Tagung wird seit 1956 von engagierten Funkamateuren gemeinnützig und auf ehrenamtlicher Basis ausgerichtet. Weitere Informationen gibt es auf der Tagungswebseite unter: https://ukw-tagung.org.
Symposium, Flohmarkt und Mitgliederversammlung der AMSAT-DL am 10.9.2022
Am Samstag, den 10. September 2022 findet im Radom der Sternwarte Bochum das Symposium und die Mitgliederversammlung der AMSAT-DL e.V. statt. Innerhalb des Radoms wird es auch einen Amateurfunk-Flohmarkt geben.
Das AMSAT-DL Symposium findet vor der Mitgliederversammlung am Samstag, den 10. September 2022 in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr statt. Die Mitgliederversammlung folgt ab 14 Uhr, nach einer kleinen Mittagspause, in der auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.
Symposium
Folgende Vorträge sind geplant, die Vortragssprache ist deutsch:
10:00–10:05 Thilo Elsner, DJ5YM: Begrüßung
10:05–10:30 Florian Wolters, DF2ET: Die neue QO-100-Highspeed Multimedia Bake
10:30–11:15 Charly Eichhorn, DK3ZL: „Nichts ist unmöglich“ – eine Auswahl von schier unglaublichen Antennenkonstruktionen im Footprint von QO-100
11:15–11:30 Kaffeepause
11:30–12:15 Wolfgang Schäfer, DK5GB: „Charakterisierung von hochgenauen Uhren und Oszillatoren“ – Definition der Sekunde, Zugang zu UTC, Uhrenvergleich über Satelliten, Ausblick: QO-100 zur Zeit- und Frequenzsynchronisation
12:15–13:00 Charly Eichhorn, DK3ZL: Schulkontakte über QO-100 in die Antarktis und die Welt
Veranstaltungsort
Radom der Sternwarte Bochum, Vereinssitz der AMSAT Deutschland, Obernbaakstraße 6, 44797 Bochum
Flohmarkt
Kurzfristig hat sich die AMSAT-DL e.V. entschlossen wieder einen Amateurfunk-Flohmarkt anzubieten, da dieser beim letzten Mal „vor Corona“ sehr gut angenommen wurde. Nach einer größeren Aufräumaktion wird auch einiges aus dem Fundus in Bochum preisgeboten. Tische werden innerhalb des Radoms zur Verfügung stehen. Für Mitglieder der AMSAT-DL e.V. ist der Tisch kostenlos, Nichtmitglieder bezahlen 5 Euro vor Ort. Tischreservierungen bitte an: info(at)iuz-bochum.de
50 Jahre AFZ in Baunatal - Ein modernes Konferenz- und Funkzentrum
Im Oktober feiert das Amateurfunkzentrum (AFZ) in Baunatal sein 50. Jubiläum und erstrahlt nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten in neuem Glanz: Wir stellen das moderne Konferenzzentrum mit Clubstation vor und berichten von den Funkaktivitäten der Sonderstationen, mit denen das diesjährige Ereignis auf den Frequenzen gefeiert wurde.
Technik
Ein attraktives Projekte-Quartett
Einen Lötbausatz für die in der CQ DL 4/22 vorgestellten Arduino-Projektplattform präsentiert Reinhard Noll, DF1RN. Dieser umfasst vier Teilprojekte: Stimmungslicht, LED-Roulette, Zahlenratespiel und 2,4-GHz-Funkverbindung zwischen zwei Arduino-Projektplattformen.
Technik
Icom-Trx per iPad steuern
Mit SDR-Control for Icom gibt es eine voll funktionsfähige App für das iPad-Tablet, mit der Icom-Transceiver von überall auf der Welt aus bedient werden können. Werner Schnorrenberg, DC4KU, stellt die Anwendung vor.
Aktuell
„N“dlich: Novelle der Amateurfunkverordnung
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat den Entwurf einer neuen Amateurfunkverordnung vorgelegt. Darin wird die seit 2008 bestehende Forderung des RTA nach einer Einsteigerklasse umgesetzt. Inhaber der neuen Klasse N werden auf 2 m und 70 cm mit einer maximalen Leistung von 10 W EIRP senden dürfen. Außerdem soll künftig der Remote-Betrieb erlaubt und der Ausbildungsfunkbetrieb ohne gesondertes Ausbildungsrufzeichen möglich sein.
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