Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. ist die größte Vereinigung von Funkamateuren in Deutschland und Europa. Der DARC gliedert sich bundesweit in 24 Distrikte und ca. 960 Ortsverbände. Die Aufgaben des Clubs sind es, den Amateurfunk zu fördern und die geeigneten Rahmenbedingungen für den Amateurfunkdienst zu schaffen. International engagiert er sich als Mitglied in der International Amateur Radio Union (IARU).
Conteste in der Kalenderwoche 02/24 - 08.01.24 bis 14.01.24
In diese Woche fallen gleich zwei DARC- Conteste der DARC RTTY Kurzcontest am Di. den 09.01.24 (18:00 bis 19:29 UTC) und der DARC 10m-Contest am So. den 14.01.24 von 09:00 bis 10:59 UTC.
Mit dem 10m-Contest beginnt die DARC-Contest-Saison 2024. Er zählt für die CM-Open, die CM-Classic
Die Sonnenaktivität ist gering, in den vergangenen 24 Stunden wurden wenige C-Flares beobachtet. Es gibt acht aktive Sonnenfleckenregionen auf der sichtbaren Sonnenscheibe, die einfache bis leicht komplexe magnetische Konfigurationen aufweisen. Die Sonnenwindgeschwindigkeit ist leicht erhöht. Die geomagnetischen Bedingungen sind auf einem ruhigen Niveau. Die weiteren Aussichten: mäßiges Flare-Risiko (M 35%, X 10%, Proton 15%) bei überwiegend ruhiger Geomagnetik.
ZCZC 060725UT JAN24 QAM SFI153 SN121 KIEL A5 K(3H)1 SWS479 BZ1 BT3 HPI16 DST-7 NOAA48H FORECAST MID-LAT(K)2121222221222322 ➡️ MUF3000 MAX 30+(D) MIN 5(N) DATA BY DK0WCY SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO FWBST-EU/DF5JL NNNN - Erläuterungen unter Funkwetter (PDF).
Protokoll der DARC-Mitgliederversammlung erschienen
Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 18./19. November 2023 in Baunatal steht zum Download auf der DARC-Webseite zur Verfügung. Auf Wunsch wird das Protokoll gemäß Satzung auch schriftlich zugestellt. Einen Bericht zur Mitgliederversammlung finden Sie in der CQ DL 1/24, S. 79. Zum Herunterladen des Protokolls im PDF-Format loggen Sie sich bitte auf der DARC-Webseite als Mitglied ein und rufen die Seite www.darc.de/der-club/vo-ar/ar/ auf.
Auch zu finden über den Navigations-Weg: „Der Club“, „Vorstand / Amateurrat“, Abschnitt „Protokolle der Mitgliederversammlungen“.
Hallo liebe SWLs, YLs und OMs, Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 1 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 1. Kalenderwoche 2024. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
- IEEE-Magazin berichtet über Geschichte und Bedeutung des Amateurfunks - Amtsblatt 24 der Bundesnetzagentur: Duldungsregelungen verlängert - Neuer Prüfungsfragenkatalog veröffentlicht - Kids Day 2024 am 6. Januar - 44. GHz-Tagung am 17. Februar in Dorsten - Aktuelle Conteste und - Was gibt es Neues vom Funkwetter?
Hier die Meldungen:
IEEE-Magazin berichtet über Geschichte und Bedeutung des Amateurfunks Der IEEE, als größter technischer Berufsverband der Elektrotechnik, hat in seinem "Communication Magazine" einen dreiteiligen Artikel zur Geschichte und Bedeutung des Amateurfunks für die Entwicklung der Kommunikationstechnik veröffentlicht. Von den Anfängen seit Marconi und dem Untergang der Titanic wird die historische Bedeutung des Amateurfunks für diese weitreichende technische Entwicklung gewürdigt und beschrieben. Bisher sind zwei Teile des Artikels erschienen, die über das Internet abgerufen werden können [1]. Die Artikel sind nur in Englisch verfügbar. Darüber berichtet Dr. Axel Richter, DM1AR.
Amtsblatt 24 der Bundesnetzagentur: Duldungsregelungen verlängert Am 20. Dezember veröffentlichte die Bundesnetzagentur im Amtsblatt Nr. 24/2023 die Verfügung Nr. 130/2023. Mit ihr werden die bisherigen Duldungsregelungen für 160 m, 6 m, 4 m, 13 cm und 6 cm bis zum 23. Juni 2024 verlängert. Im Einzelnen bedeutet dies: Im 160-m-Band darf an Wochenenden in den Bereichen von 1850 bis 1890 kHz und von 1890 bis 2000 kHz mit der vollen zulässigen Sendeleistung der jeweiligen Genehmigungsklasse A bzw. E gearbeitet werden. Nur zu diesen Zeiten ist dort auch Contestbetrieb erlaubt. 6-m-Band: Im Frequenzbereich von 50,000 bis 50,400 MHz dürfen Inhaber der Genehmigungsklasse A auch 2024 mit maximal 750 W PEP senden, Inhaber der Genehmigungsklasse E mit 100 W PEP - ausschließlich bei horizontaler Polarisation. Von 50,400 bis 52,000 MHz sind für Inhaber beider Genehmigungsklassen lediglich 25 W PEP gestattet. Contestbetrieb ist zulässig. Im 4-m-Band - 70,150 bis 70,210 MHz - dürfen Inhaber der Genehmigungsklasse A mit 25 W ERP arbeiten; ausschließlich horizontale Polarisation ist zulässig. Im 13-cm- und im 6-cm-Band dürfen Inhaber der Genehmigungsklasse E im Bereich von 2320 bis 2450 MHz bzw. 5650 bis 5850 MHz auch 2024 mit max. 5 W PEP arbeiten. Damit ist die Hamnet-Nutzung weiterhin möglich. Das Ablaufdatum dieser Verlängerungen ergibt sich aus dem Termin, zu dem die neue Amateurfunkverordnung in Kraft tritt. Dies ist exakt ein Jahr nach deren Verkündung am 23.6.2023. In der Verordnung sind fast alle bisherigen Duldungsregelungen in den Normalzustand überführt worden. Für die Themen 70 MHz und Klasse E 50 MHz wird im Frühjahr mit der Bundesnetzagentur eine Regelung für den Zeitraum nach dem 23.6. erarbeitet. Das Amtsblatt 24 der Bundesnetzagentur kann über deren Webseite heruntergeladen werden [2].
Neuer Prüfungsfragenkatalog veröffentlicht In einer weiteren Mitteilung, der Nummer 256/2023 veröffentlichte die Bundesnetzagentur in ihrem Amtsblatt 24 am 20. Dezember den neuen Fragenkatalog für Amateurfunk-Anwärter. Der neue Katalog wird auf der Webseite der BNetzA als ein einzelnes PDF zum Download angeboten [3]. Diese Datei enthält alle Prüfungsfragen für die Bereiche Betrieb, Vorschriften sowie Technik für die Klassen N, E und A. Parallel dazu startete die neue Lernplattform 50ohm.de [4] des DARC mit einem Launch-Event am gleichen Tag. Zum Fragenkatalog und dem Start der neuen Lernplattform informierte der DARC bereits umfänglich auf seiner Webseite [5, 6].
Kids Day 2024 am 6. Januar Der DARC widmet das Jahr 2024 der Jugend. Eine erste Aktivität, um Kinder an den Amateurfunk heranzuführen, bietet der Kids Day im Januar. Zu dieser Veranstaltung lädt die US-amerikanische Amateurfunkvereinigung ARRL zwei Mal im Jahr ein. Ziel ist es, den Amateurfunk bei jüngeren Menschen bekannt zu machen. Der Termin für den ersten Kids Day in diesem Jahr ist der 6. Januar. International finden die Aktivitäten von 1800 UTC bis 2359 UTC. Als QSO-Inhalt empfiehlt die ARRL, Name, Alter, Ort und Lieblingsfarbe auszutauschen. Gerufen wird "CQ Kids Day". Die Frequenzen lauten wie folgt: 28,350 bis 28,400 MHz, 24,960 bis 24,980 MHz, 21,360 bis 21,400 MHz, 18,140 bis 18,145 MHz, 14,270 bis 14,300 MHz, 7,085 MHz plus/minus QRM in der Zeit von 1000 bis 1200 UTC und 3,685 MHz plus/minus QRM in der Zeit von 1500 bis 1700 UTC oder über die lokalen Umsetzer. Hinweis: In Deutschland benötigt man ein von der BNetzA zugeteiltes Ausbildungsrufzeichen - Präfix DN -, mit dem potenzielle Nachwuchsfunkerinnen und -funker am Kids Day teilnehmen können. Darüber informiert das DARC-AJW-Referat.
44. GHz-Tagung am 17. Februar in Dorsten Am 17. Februar findet von 9 bis 17 Uhr die GHz-Tagung in der Volkshochschule Dorsten, Bildungszentrum Maria Lindenhof an der B224, Im Werth 6 in 46282 Dorsten statt. Die Tagungsleitung hat zwischenzeitlich das Vortragsprogramm veröffentlicht. Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Themen: EME Link Budget und Analysis Tool von 1 bis 100 GHz, Transverterbetrieb mit Adalm Pluto auf 10 und 24 GHz, AirScout goes Web, 10 MHz-GPSDO zeigen was sie drauf haben und BBT Standort-Kreuztabelle mit Pfadberechnung über die Hamnet-Werkzeuge. Das vollständige Programm erscheint in Bälde auf der Veranstaltungswebseite [7] nebst weiteren Informationen zur Tagung. Wie in den Vorjahren kann die Mittagspause auch für mitgebrachte Technik an den Messplätzen genutzt werden.
Aktuelle Conteste Bis 7. Januar: Aktivitätswoche Rheinland-Pfalz 6. Januar: Schwaben Contest 6. bis 7. Januar: ARRL RTTY Roundup 6. und 7. Januar: EUCW 160 m Contest 9. Januar: DARC RTTY-Kurzcontest 13. Januar: Aktivitätstag Distrikt Nordrhein 13. bis 14. Januar: UBA PSK63 Prefix Contest 14. Januar: DARC 10 m Contest Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 1/24 auf S. 68
Der Funkwetterbericht vom 2. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL Zunächst der Rückblick vom 5. Dezember bis 2. Januar: Im gesamten Dezember setzte sich die irreguläre und damit schwer vorhersagbare Funkwettersituation fort. Erfreulich war, dass tagsüber die für 3000 km Sprungentfernung geltende MuF2 meist über 30 MHz lag [8]. Durch die jahreszeitlich bedingte kurze Sonneneinwirkung auf die Ionosphäre öffneten die oberen Kurzwellenbänder morgens später und abends früher, aber mit guten Signalstärken. Abends vergrößerte sich die tote Zone auf 80 m sehr schnell, sodass QSOs über kurze und mittlere Entfernungen schwierig wurden. Dafür ist um die Wintersonnenwende herum eine gute Zeit für DX auf den unteren Kurzwellenbändern. VK2GR erzeugte mehrfach abends auf 80 m ein 589 Signal in CW. Funkwege über die Aurorazone, wie nach Japan, öffneten aber nur selten. Die Sonnenaktivität war geprägt durch viele Flares mit koronalen Masseauswürfen [9]. Zwischen dem 6. und 13. Dezember gab es 7 M-Flares, aber Fluxwerte von nur 130 Einheiten. Am 14. Dezember explodierten ein X2,8-Flare und vier M-Flares. Sie sorgten mit weiteren M-Flares am 21. und 24. Dezember für einen Fluxanstieg bis auf 195 Einheiten, aber auch für deutliche geomagnetische Störungen mit k-Werten zwischen 4 und 6. Oft zeigte die z-Komponente des Sonnenwindvektors nach Süden, sodass er mit dem Erdmagnetfeld gut koppeln konnte. Schließlich verabschiedete sich das Jahr 2023 am 31. Dezember mit dem bisher stärksten Flare in diesem Sonnenfleckenzyklus. Für den X5-Flare war die Sonnenfleckenregion 3536 der Auslöser, die bereits am 14. Dezember als Region 3514 den X2,8 Flare getriggert hatte. Trotz turbulent wechselnden Ausbreitungsbedingungen war im gesamten Jahr 2023 der Aufwärtstrend im 25. Sonnenfleckenzyklus deutlich erlebbar. Die am 1. Januar aktualisierten Trendkurven für die Sonnenfleckenzahl und den solaren Fluxindex findet man beim Space Weather Prediction Center SWPC [10].
Vorhersage bis 9. Januar: Auch wenn momentan nur drei Sonnenfleckenregionen sichtbar sind, ist die dominierende Region 3536 für weitere intensive Flares verdächtig. Sie befindet sich noch am östlichen Sonnenrand und wird uns im gesamten Vorhersagezeitraum begleiten. Weitere M-Flares sind zu 60 Prozent wahrscheinlich, X-Flares zu 25 Prozent. Der solare Fluxindex bleibt im Bereich zwischen 125 und 150 Einheiten. Das geomagnetische Feld wird meist leicht gestört sein. Tagsüber liefern auf den oberen Kurzwellenbändern die Funkwege in Ost-Westrichtung und nach Süden die besten Signale. Von abends bis morgens kann man auf allen unteren Kurzwellenbändern mit guten DX-Bedingungen rechnen. Die Dämmerungszone überlappt ab 15:30 UTC DL mit der US-Westküste, sodass auf 40 m über den langen Weg interessante DX-Verbindungen möglich sind.
Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:
Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:40; San Francisco/Kalifornien 01:03; Sao Paulo/Brasilien 21:57; Port Stanley/Falklandinseln 00:18; Honolulu/Hawaii 04:01; Anchorage/Alaska 00:52; Johannesburg/Südafrika 17:04; Melbourne/Ostaustralien 09:45; Auckland/Neuseeland 07:43; Berlin/Deutschland 15:03.
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!
Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
Im Bundesgesetzblatt Nr. 1/2024, vom 4. Januar informiert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BDMV) über die „Besondere Gebührenverordnung für telekommunikationsrechtliche Tätigkeiten“. Gemäß §1 Abs. 1 Nr. 8 werden Gebühren und Auslagen für die „Amateurfunkverordnung vom 15. Februar 2005 (BGBl. I S. 242), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 21. Juni 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 160) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung“ erhoben.
Im Abschnitt 4 „Amateurfunkgesetz (AFuG) und Amateurfunkverordnung (AFuV)“ auf den Seiten 11 und 12 wird über die jeweiligen Gebühren und Auslagentatbestände informiert. Dazu zählen z.B. Kosten für Amateurfunkprüfungen (Erstprüfung Klasse A 71,50 €, für Klasse E 56 €), personengebundene Rufzeichenzuteilung 20 €, Adressänderungen und damit Neuausstellung der Genehmigungsurkunde 18,50 € usw. Die Veröffentlichung der obigen Ausgabe des Bundesgesetzblattes kann über das Internet abgerufen werden unter https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2024/1/VO.html.
Am 17. Februar findet von 9 bis 17 Uhr die GHz-Tagung in der Volkshochschule Dorsten, Bildungszentrum Maria Lindenhof an der B224, im Werth 6 in 46282 Dorsten statt. Die Tagungsleitung hat zwischenzeitlich das Vortragsprogramm veröffentlicht.
Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Themen: EME Link Budget und Analysis Tool von 1 bis 100 GHz, Transverterbetrieb mit Adalm Pluto auf 10 und 24 GHz, AirScout goes Web, 10 MHz-GPSDO zeigen was sie drauf haben und BBT Standort Kreuztabelle mit Pfadberechnung über die Hamnet Werkzeuge. Das vollständige Programm erscheint in Bälde auf der Veranstaltungswebseite nebst weiterer Informationen zur Tagung: http://ghz-tagung.de. Wie in den Vorjahren kann die Mittagspause auch für mitgebrachte Technik an den Messplätzen genutzt werden.
Wie der Amateurfunk das Informationszeitalter einläutete und High-Tech zum Leben erweckte
Der IEEE, als größter technischer Berufsverband der Elektrotechnik, hat in seinem „Communication Magazine“ einen dreiteiligen Artikel zur Geschichte und Bedeutung des Amateurfunks für die Entwicklung der Kommunikationstechnik veröffentlicht. Von den Anfängen seit Marconi und dem Untergang der Titanic wird die historische Bedeutung des Amateurfunks für diese weitreichende technische Entwicklung gewürdigt und beschrieben.
2023 verabschiedete sich mit bislang stärkstem Flareausbruch
Am Silvesterabend ereignete sich gegen 2155 UTC ein X5-Flare - der bislang stärkste Flare-Ausbruch des solaren Zyklus 25! Er führte zu einem rund 1-stündigen Radio Blackout (sog. Mögel-Dellinger-Effekt) über dem Pazifik - betroffen waren alle Frequenzen unterhalb 30 MHz. Der Ausbruch ereignete sich am östl. Sonnenrand, in der aktiven Region 3536. Das Solar Dynamics Observatory (SDO) der NASA zeichnete den extrem ultravioletten Blitz auf (Abb.).
Normalerweise würden wir erwarten, dass ein koronaler Masseauswurf (CME), der den äußersten östlichen Rand der Sonne verlässt, keine auf die Erde gerichtete Komponente hat. In diesem Fall scheint es anders zu sein: Einem NASA-Modell zufolge wird der CME am 2. Januar unseren Planeten streifen. Geomagnetische Stürme der Stärke G2 seien dann möglich, so die Wissenschaftler.
Der DARC widmet das Jahr 2024 der Jugend. Eine erste Aktivität, um Kinder an den Amateurfunk heranzuführen, bietet der Kids Day im Januar. Zu dieser Veranstaltung lädt die US-amerikanische Amateurfunkvereinigung ARRL 2x im Jahr ein. Ziel ist es, den Amateurfunk bei jüngeren Menschen bekannt zu machen, Erfahrungen am Funkgerät zu vermitteln und Interesse am Erwerb einer Amateurfunk-"Lizenz" zu wecken. Der Termin für den ersten "Kids Day" im Amateurfunkjahr 2024 ist Samstag, der 6. Januar. International finden die Aktivitäten von 1800 UTC bis 2359 UTC. Spaß und Erleben stehen im Vordergrund.
Als QSO-Inhalt empfiehlt die ARRL, Name, Alter, Ort und Lieblingsfarbe auszutauschen. Gerufen wird "CQ Kids Day". Die Frequenzen sind wie folgt:
Hinweis: In Deutschland benötigt man ein von der BNetzA zugeteiltes Ausbildungsrufzeichen (Präfix DN), mit dem potenzielle Nachwuchsfunkerinnen und -funker am „Kids Day“ teilnehmen können.
(Foto: Ivan Samkov / cottonbro studio / pexels.com)
Der Januar ist immer eine gute Zeit, um nach vorne zu schauen – so tut es der DARC-Vorsitzende in seinem Editorial auf Seite 3. Aber auch in Sachen neuer Technik regt sich was. Ein Autorenteam hatte Gelegenheit, den neuen IC-905 in der Praxis zu testen.
Gerätetest
Auf Reisen ins Reich der Mikrowellen - Erste Erfahrungen mit dem Icom IC-905
Den Gerätetest des neuen Icom IC-905 gibt es auf den Seiten 6 bis 9.
Technik
Kurzmitteilungen direkt ins Shack senden - Der OV-Melder
Wie kann man die OV-Mitglieder schnell erreichen und z.B. neue Termine, Treffpunkte oder Aktivitäten kommunizieren? Matthias Follmann, DD8VX, hat einen kleinen „OV-Melder“ auf Basis eines ESP-Chips entwickelt. Das System ist bewusst einfach gehalten und wird beschrieben ab Seite 22.
Für eine QO-100-Station - Rundum-sorglos-Upconverter
Um über QO-100 QRV zu werden, schaltet man nicht selten Weißblechdose an Weißblechdose. Ein Gerät, dass alle Schaltungselemente auf einer modernen Platine vereint, sorgt auch z.B. bei fliegenden Fieldday-Aufbauten für schaltungstechnische Sicherheit. DO5DSH hat einen solchen Upconverter entwickelt. Ab Seite 25.
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