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Frequenzen über die wir erreichbar sind:

 

Iberg-Relais DBØIBH

JO51CT

438.862,5 (trägergesteuert)

Ablage -7,6 MHz

Echolink 114699

 

Osterode-Relais DBØOR

JO51CR

439.175 (1750Hz Tonruf)

Ablage -7,6 MHz

Echolink 870227 (z. Zt. außer Betrieb)

 

Relais Herzberg DBØOHA

JO51EP

439.562,5 CTCSS 88,5 Hz

D-STAR (DBØOHA_B)

DMR CC1

Fusion

Ablage -7,6 MHz

Echolink 213786

 

Direktfrequenz 2m:

145.450 MHz

 

Herzberger Nachrichten vom 12.12.1953
 

Als das Fernsehen laufen lernte
 

Die Herzberger Nachrichten vom 12. Dezember 1953 berichten davon, dass im Harz das Fernsehen noch nicht so ganz Einzug gehalten hatte. Dieser Artikel ist einmal lesenswert, wie die Funkversorgung im Harz seinen Anfang nahm:
 


Fernsehen auch im Harz?

Noch immer ist das nordwestdeutsche Fernsehnetz nicht soweit erschlossen, daß auch der Harz einen einwandfreien Fernseh-Empfang zu verzeichnen hat. Während in höher gelegenen Teilen, so zum Beispiel in Braunlage und St. Andreasberg, von Versuchs-Empfangsstaionen zufriedenstellende Ergebnisse erzielt wurden, war es im Südharze bislang nicht möglich, ein Bild "auf die Platte" zu bekommen. Eine Anfrage bei der Post bestätigt auch unsere Vermutung, daß im Raum Herzberg noch kein einziges Fernsehgerät angemeldet ist. Natürlich wird versucht werden, auch unser Gebiet mit dieser Segnung der Zivilisation zu beglücken. So will man - wie verlautet - versuchen, mit einem Sendeturm auf dem Torfhaus oder von Süden her unsere "fernsehlose" Gegend "sehend" zu machen. Daß mit dieser Möglichkeit unbedingt zu rechnen ist, beweist nicht zuletzt auch die Tatsache, daß dieser Tage ein Fernsehberater - Radio Kirschner - in Herzberg, Hopfenhof Nr. 5, sein Geschäft eröffnet, wo allen Interessenten Auskunft erteilt wird.


Soweit die Herzberger Nachrichten im Dezember 1953 - Heute steht auf dem Torfhaus der bekannte Sendeturm, der bis 2007 als analoger Grundnetzsender auf Kanal 23 (487,25 MHz) das Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens und auf Kanal 53 (727,25 MHz) das Programm des NDR Fernsehens (Niedersachsen) mit einer Sendeleistung von 500kW (ERP) ausstrahlte.

Heute wird hier analoger Rundfunk ausgestrahlt.

 

Dieter, DJ6AG schreibt dazu:

Das waren noch Zeiten! 1953 brachten erste Empfangsversuche in Herzberg kein Bild auf den Schirm! Und niemand hatte bisher einen Fernseher gekauft. Na ja in den nächsten Jahren hat sich das dann ja sprunghaft verändert. Meine Eltern kauften 1957 ihren ersten Graetz-Fernseher für VHF-Band I und III sowie Radioteil mit UKW, KW (49m - 25m), MW und LW. Damals gab es übrigens "Drahtfunk" auf Langwelle. Für den Fernsehempfang war eine Band III-Antenne mit 240 Ohm-Flachbandkabel als Antennenleitung angeschlossen. Empfangen werden konnte nur das ARD-Programm vom Hohen Meißner auf Kanal E-7.

 

 

Herzberger Nachrichten vom 12.12.1953 aus dem Archiv von DJ6AG
Sender Torfhaus, Sendemast und Richtfunkmast (rechts)
Bildrechte unter CC BY-SA 3.0
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