DXpeditionen nach 9A - Kroatien

    DXpeditionen nach 9A - Kroatien

      DXpeditionen nach 9A - Kroatien

      Kroatien
      Kroatien

      In Gesprächen mitte der 90ger Jahre kam unter einigen OV-Mitgliedern immer wieder der Wunsch auf, eine 'DXpedition' zu organisieren. Die Entscheidung wurde getroffen – es sollte Kroatien sein. Für weitere IOTA-Expeditionen wurden immer Inseln ausgewählt, von denen es ja in Kroatien eine reiche Auswahl gibt.

      1997 - Erste Kroatien DXpeditionen nach 9A

      QSL - RAB - EU0136
      QSL - RAB - EU0136

      Im November 1996 beschlossen wir am IOTA-Contest 1997 als Inselstation teilzunehmen. Das 'Ziel' war schnell festgelegt - die Insel RAB mit EU-136 in Kroatien, in der nördlichen Adria.

      Und da Kroatien damals noch ein recht junger Staat war, herrschte auf den Bändern auch eine große Nachfrage nach 9A.

      1997 Rab-Expeditionäre
      1997 Rab-Expeditionäre

      Hauptorganisatoren unserer erlebnisreichen Fahrten nach Kroatien war unser leider verstorbener OM Dieter, DL8YTM mit aktiver Unterstützung durch Peter, DL6LZM.

       

      Von Leipzig aus recht schnell mit einem Kleinbus zu erreichen. Die Buchung eines Ferienhauses stellte kein Problem dar und auch der Preis war ok. 
      Allerdings war es schwierig einen Mietwagen für eine Fahrt nach Kroatien zu bekommen. Zum Glück konnte dieses Hindernis dann doch noch aus dem Weg geräumt werden. Am 23. Juli 1997 war es dann so weit.

      Damit die Familie nicht zu kurz kommt, waren unsere Fahrten immer eine Mischung aus DXpedition und Urlaub. Der Reisezeitpunkt wurde so gewählt, dass wir am IOTA-Contest teilnehmen konnten.

       

      Die Technik – ICOM IC737A, YAESU FT990, FD4 und R7000+; 2m-Technik, Laptop, Packet-Radio u.s.w. – waren schnell verladen. Abends wurde noch die Crew eingesammelt und dann es ging auch schon Richtung Süden.

      Für unsere Fahrt ab Karlovac waren nur hochfrequentierte und enge Landstraße angesagt. Denn es gab damals die dringender Empfehlung, die Straße wegen der Kriegsrückstände nicht zu verlassen.

      Nach 14 Stunden problemloser Fahrt erreichten wir endlich unser Contestziel. Uns erwartete eine schöne Bucht und wunderbares Wetter.

      idyllische Bucht
      idyllische Bucht

      Die Vermieterin war unserem Vorhaben, Antennen aufzubauen, zum Glück nicht abgeneigt und so konnte die Montage der Antennen und Technik beginnen. Im Laufe des Nachmittages wurde alles aufgebaut und die ersten Verbindungen auch gleich geloggt.

      Zum Schluß haben wir uns mit einem schönen Bad in der Adria belohnt. In den nächsten Tagen wurden viele QSO's gefahren, die Inselausflüge unternommen und die schöne Stadt RAB angesehen. Das Baden kam natürlich auch nicht zu kurz.

       

      Während des IOTA-Contestes ging es dann unter 9A/DL6LZM/p flott zur Sache. Als Ergebnis standen dann über 700 Contest-QSO's im Log, was immerhin für Platz 31 gereicht hat.

      Zur Contest-Crew gehörten Wolgang, DG0LT sk; Renalt, DL8WAZ; Dieter, DL8YTM sk und Peter, DL6LZM.

       

      Der Montag nach dem Contest verlief sehr ruhig. Wir unternahmen eine Bootsbadeausflug zur Insel CRES.

      Dienstag früh wurde dann die Technik abgebaut und es ging wieder nach Hause.

      Leider waren - wie bei jedem Urlaub - die Tage viel zu schnell vorbei. Also, vielleicht hört man sich im nächsten IOTA-Contest.

       

      Wir haben bei dieser ersten Expedition viele Erfahrungen für weitere Reisen gesammelt. Die positiven Erlebnisse waren Ansporn für die weiteren DXpeditionen nach Kroatien.

      Bericht von Reiner, DL8LRZ     -     Die Fotos wurden von OM's des OV S31 erstellt und zur Verfügung gestellt.

      1998 - weitere Kroatien DXpedition - Insel Hvar EU-016

      QSL - HVAR - EU016
      QSL - HVAR - EU016
      QSL - HVAR - EU016
      QSL - HVAR - EU016

      Und wieder ging es nach Kroatien. Im Jahr 1998 auf die Insel Hvar - EU016. Eine IOTA Expedition die allen sehr gefallen hat.

      Wegweiser ...
      Wegweiser

      Die Anfahrt nach Hvar war 1998 noch zeitaufwändig. Von Karlovac bis Split ging es nur noch auf eng und stark befahren Landstraßen vorwärts. In Split dann auf die Fähre  nach Starigrad. Ein schnelles Aussteigen verhinderte den Notausstieg übers Fenster, denn die Autos wurden sehr eng und zügig eingewiesen.

      Dann das letzte Stück durch einen gerade noch transportertauglichen 1,5 km langen Tunnel auf die Südseite der Insel Hvar nach Ivan Dolac. Alles zusammen reichlich 24 Stunden Reisezeit.

       

      Ivan Dolac war damals ein kleiner Ort mit einer Art Tante Emma Laden. Wir fragten uns immer- Ist in der Tüte auch drin was ich mir vorstellte? Es sollte auch noch 2 Gaststätten geben.

      Der Ort lag direkt am Meer mit hervorragender Wasserqualität und einem im Norden steil aufragenden Kalkfelsrücken mit bis 600 m Höhe.

      Funkarbeitsplatz
      Funkarbeitsplatz

      Gleich nach Bezug des Hauses wurde die Funkstation und Antenne errichtet und unser Cheffunker stellte nur leises Rauschen fest. Offensichtlich war die R7000 defekt. Schnell die FD-4 aufgebaut. Mit gleichem Effekt. Ewa auch defekt? Aber wieso kamen auf einmal leise Südamerikaner durch?

      Dann die Erkenntnis - Europa gab es aufgrund des Berges faktisch nicht, dafür ging der Rest der Welt hervorragend, denn das europäische QRM fehlte. Dank einer 400 Watt Röhrenendstufe kamen wir mit etwa 200 Watt ganz gut raus und schlugen uns auch im IOTA-Contest als kleine Station recht gut. Warum nur 200 Watt? Da die Spannung abends des öfteren bis auf 170 V absank, stieß die Endstufe halt an ihre Grenzen.

       

      Meine 2m-Station bescherte uns dann den ersten persönlichen Kontakt mit einem OM hoch auf der Bergspitze.

      2 Tage später wollten wir gegen 11 Uhr vom Nachbarort den Weg nach oben erkunden. Wir fragten einen Einwohner nach dem Weg und bekamen einen Blick zurück, der unseren Geisteszustand zu prüfen schien. Dann aber ein freundliches Gespräch, dass man wie folgt umschreiben kann.

      'Nur Touristen und Esel gehen um diese Zeit auf den Berg'. Denn man muss wissen, dass die Temperatur am schattenlosen, aufgeheizten Südhang um diese Zeit 5 bis 10 Grad über den gängigen 30 bis 35 Grad am Hangfuß liegen und Wind war nicht zu spüren.

      Bergspitze mit Feuerbeobachtungsposten
      Bergspitze mit Feuerbeobachtungsposten

      Oben angekommen trafen wir auf einen Feuerbeobachtungsposten, der von einem Elektroingenieur besetzt wurde. Er schob einen 48-Stunden Dienst und hielt in dieser extrem trockenen Landschaft nach Feuer Ausschau. Die Ausrüstung des einseitig offenen Mini-Steinbaus bestand aus einer Zeltbahn als Tür, einer Pritsche, einem Telefon, einem kleinen Notstromaggregat mit Pufferbatterie und was man so für die 2 Tage noch mit hochtragen kann.

      Expeditionäre
      Expeditionäre

      Insgesamt war diese Reise nach der Insel Hvar ein beeindruckendes Erlebnis, sowohl von den Schönheiten der Landschaft, aber auch den völlig unterschiedlichen Lebensbedingungen. Sie führte durch 4 Länder – DL, OE, S5, 9A – auf eigenen Wegen und nicht nur auf dem Touristen Highway klimatisiert von Haustür zu Haustür. Und natürlich war es auch ein Erlebnis, aus einem recht jungen Land mit einem gefragten Call QRV zu sein. Wann stehen denn z.B. mal Südamerikaner Schlange, um mit einer der DL-Station aus Kroatien zu funken?

      Alles geht zu Ende, und auch wir mussten wieder nach DL. Diesmal fuhren wir am Tag die 150 km durch die Krajina.

      Bericht von Reiner, DL8LRZ     -     Die Fotos wurden von OM's des OV S31 erstellt und zur Verfügung gestellt.

      2000 / 2001 - wieder nach Kroatien auf die Insel Korcula EU-016

      QSL-Kroatien 2001
      QSL-Kroatien 2001
      QSL-Kroatien 2000
      QSL-Kroatien 2000

      Nachdem unsere letzte IOTA-Expedition 1998 zur Insel Hvar führte, sollte es dieses Mal die Insel Korcula EU-016, CI-041 in Dalmatien im südlichen Kroatien sein.

      Unterkunft
      Unterkunft
      Fähre nach Korcula
      Fähre nach Korcula
      Stadt Korcula mit Festung
      Stadt Korcula mit Festung

      Ein Doppelhaus wurde in Vela Luka gebucht. Die übrigen Vorbereitungen ähnelten denen von Kroatien 1997. Am 23. Juli 2000 ging es dann los in die dalmatinische Inselwelt, Fahrzeit etwa 24 Stunden, nicht jedermanns Sache, aber ohne Probleme. Mit von der Partie waren Dieter, DL8YTM sk, unter dessen Call der diesjährige Contest lief. Weiterhin Peter, DL6LZM; Renalt, DL8WAZ und Reiner, DL8LRZ.

       

      Die Fahrt führte weit in den Süden Dalmatiens zu der Hafenstadt Ploce. Dann mit der Fähre nach Trpanj, über die Halbinsel Pelješac nach Orebic. Von dort mit der Fähre zur der Stadt Korcula und weiter über die ganze Insel nach Gradina bei Vela Luka. Die Fahrt war ziemlich zeitaufwändig, besonders wenn viele unterwegs sind. Vorrang an der Fähre gibt es nur für Sonderfahrzeuge. Im Bild eine kleinere Fähre, auf der die Verladung relativ entspannt verlief. Man kann natürlich auch von Split direkt nach Vela Luka schippern, wenn es der Fahrplan ermöglicht.

       

      Wir fanden ein Quartier vor, das weitgehend unseren 'Funk' Vorstellungen entsprach und sich als angenehmes Urlaubsquartier für die heißen Tage bei durchgehend Tagestemperaturen um 30°C erwies. Das Wasser war von ausgezeichneter Qualität und warm, was wir nach unserer Ankunft erst einmal genießen durften. Dass man kroatische Strände nicht ohne Badeschuhe betritt, sollte aufgrund des steinigen Untergrundes selbstverständlich sein. Gradina ist ein kleines Feriendorf, in einer gut geschützten Bucht. Die gemütliche Atmosphäre von 2000 wurde bereits 2001 durch einen deutlichen Bauboom und die stark zunehmenden Segelboote der Adriashipper ergänzt. Die hatten die geschützte Bucht als günstiges Nachtlager entdeckt.

      Antennenaufbau
      Antennenaufbau
      Anlegestelle-Insel Plocica
      Anlegestelle-Insel Plocica
      Konzentration im Contest
      Konzentration im Contest

      Abends wurde dann die FD4 errichtet und erste Verbindungen getestet. Dieter war zufrieden, wir waren nicht von Europa abgeschnitten wie 1998 auf Hvar durch die 600 m aufragenden Felswände. Am Dienstag komplettierten wir die Antennen mit R7000 und 10 m Beam.

      Funktechnisch war unser Standort nach Westen und Süden faktisch frei, nach Norden und Osten stieg das Gelände deutlich an. Die Antennen mussten über den Weg aufgebaut werden. Eine kurze Aufregung wegen des Antennenbaus konnte freundschaftlich geklärt werden, nachdem der Repeater der Telefongesellschaft seine Arbeit wieder aufgenommen hatte - Wir hatten das Telefonnetz doch nicht lahmgelegt? Und man sollte wissen, dass auch die ödeste und unwegsamste Stelle einen Eigentümer hat, der zwar zugänglich ist, aber gern wüßte, was darauf vorgeht.

      Die Anlegestelle stammt aus Zeiten, als Leuchttürme noch besetzt waren.

      Vorbereitung für den IOTA-Contest in der heißen Phase. DL8YTM, DL8WAZ und DL2LWU bauten den 15 m Beam auf.

      Funkgeräte waren ein IC737, IC706, DX70 für 100 Watt Kurzwelle, sowie ein TR751E für 2m. Weiterhin noch einige Laptops, PR-Technik etc. Die von Peter beschafften Bandpaßfilter ermöglichten den Parallelbetrieb der Geräte unter erträglichen Bedingungen.

      Für uns selbst verlief der Contest recht zufriedenstellend, woran Standort und Erfahrungen der letzten Conteste wesentlichen Anteil hatten. Auch der Ausfall des Hauptgerätes IC737 mitten im Contest konnte kurzfristig behoben werden. Das Antennenumschaltrelais war abgebrannt.

      Wir hatten fast 4000 QSO´s im Log, davon ca. 3500 in CW, 300 in SSB und 150 in RTTY. Davon waren 1200 Contest-QSO's. 

       

      Wie vielerorts in Dalmatien ein steiniger, total trockener Ort mit dem Rest einer österreichischen Militäranlage aus Kaiserzeiten. Aber ebenso bekamen wir auch Tipps für mögliche Ausflüge auf der Insel. Auch Hinweise, wie man sicherstellt auch in der Ferienzeit mit vielen Touristen am Abreisetag auf die gewünschte Fähre zu kommen. Und nicht zuletzt organisierten die kroatischen OM's und YL's ein abendfüllendes Treffen in gemütlicher Runde. Natürlich haben wir auch gefunkt, und wie schon auf Hvar kam uns auch hier der relativ neue Präfix 9A zugute.

       

      Für Mittwoch nach dem Contest der nächste Höhepunkt. 9A0DX hatte die Insel Plocica EU-016, CI089, WLH-093 aktiviert. Die Insel war ca. 40 x 300 m groß, seit längerem unbewohnt und ohne Stromanschluß. Wir wurden eingeladen mit rüber zu schippern. Ein gechartertes Boot brachte uns in einer knappen Stunde bei Bilderbuchwetter zur Insel.

      Für etwa 3 Stunden arbeiteten wir abwechselnd an 9A0DX auf KW – ein interessantes Erlebnis mit einer seltenen CI- und WLHNummer. Es war nur im Conteststil zu beherrschen. Das 'Mittagsmahl' dauerte gut 2 1/2 Stunden und war ein echtes Erlebnis, an das ich mich noch lange erinnern werde. Es vermittelte viele Eindrücke und Informationen, die einem Touristen sonst verschlossen bleiben.

       

      Natürlich haben wir uns auch auf der Insel Korcula umgesehen, waren am Geburtshaus von Marco Polo, haben frische Feigen vom Baum gegessen. Reiner hätte sie gar nicht erkannt nach Form und Geschmack. Alles in allem eine gelungene Verbindung von Urlaub und Hobby.

      Gruppenfoto auf dem Berg Hum
      Gruppenfoto auf dem Berg Hum

      Dieter hatte im Vorfeld zu den OM´s auf Korcula Kontakt aufgenommen, und so kam heraus, dass 9A0DX, die kroatische Contestgruppe, ihren Conteststandort nur ca. 4 km entfernt auf dem Berg Hum hatte. Die bei einem Besuch im Vorfeld getroffenen Absprachen für den Störfall erwiesen sich als überflüssig, förderten aber sicher das gegenseitige Verständnis erheblich.

      Es kam in beiden Jahren zu häufigen Kontakten, die mit Besuchen bei 9A0DX auf dem Berg Hum begannen und als Highlight mit dem Besuch auf der Insel Plocica endeten. Interessant war es, den Aufwand zu sehen, der zum Contest auf dem Berg Hum getrieben wurde.

      Feiern gehört dazu ...
      Feiern gehört dazu ...

      Am letzten Abend trafen wir uns nochmals auf der Abschlußfeier von 9A0DX mit den kroatischen OM´s samt Anhang und am nächsten Morgen ging es zurück.  
      Von Vela Luka nach Split – Fähren für heute ausverkauft. Also nach Korcula und Inselspringen mit den kleinen lokalen Fähren, es klappte gut. Auch so etwas gibt es, besonders, wenn Sonnabends alle Touristen zurück wollen. Und eines ist auf der Fähre Gesetz - so wie man in der Reihe steht, kommt man dran, egal ob Luxus BMW oder Ente.

      Bericht von Reiner, DL8LRZ     -     Die Fotos wurden von OM's des OV S31 erstellt und zur Verfügung gestellt.

      2001 - Tagesausflug von der Insel Korcula zur Insel Plocica

      Plocica, damals eine kleine, von einer Vielzahl Eidechsen bewohnte Insel zwischen Hvar und Korcula, etwa 6 km von der Insel Korcula entfernt.

      Dank der kroatischen OM's konnten wir sie erstmalig mit ihnen zusammen 2000 besuchen und 2001 als 3-Nationen Gruppe – 9A, DL, OM.

       

      Bootsblick auf die Insel Plocica
      Bootsblick auf die Insel Plocica
      Das Boot ist voll
      Das Boot ist voll

      Die Überfahrt nach der kleinen Insel Plocice erfolgte mit einem Fischerboot und war wie im Vorjahr auch diesmal ein Höhepunkt. Alles, was gebraucht wurde, war mitzuführen. 25 Personen aus 9A, OM und DL, 2 Funkstationen, Antennen, Stromversorgung und einiges fürs leibliche Wohl kommen wohlbehalten nach 6 km Seefahrt auf der Insel Plocice an. Blick vom Boot auf die Insel Plocica. Im Hintergrund die steilen Südhänge der Insel Havar.

      Die QSL-Karte, siehe ersten Beitrag, zeigt einen Blick vom Leuchtturm auf den 'großen' Teil der Insel.

      Reiner, DL8LRZ mit PileUP
      Reiner, DL8LRZ mit PileUP
      PileUP Abarbeitung
      PileUP Abarbeitung

      Brachte 9A schon einen starken QSO-Ansturm, so war dieser auf Plocica mit EU-016, CI-089 und WLH-0097 ein echtes PileUp. Man sieht es mir wohl auf dem Foto an.

      Renalt, DL8WAZ an der Taste. Dieter, DL8YTM funkt von der Terasse im Schatten des Leuchtturms. Alle sind konzentriert beim Abarbeiten eines PileUps.

      Leuchtturm auf Plocica
      Leuchtturm auf Plocica

      Mitten im schönsten Funkverkehr, so etwa 12 bis 13 Uhr, dann der Aufruf – 'Geräte abschalten, es gibt noch andere Dinge im Leben außer Amateurfunk'. Und der Nachmittag verging dann bei angeregter Unterhaltung. Einem OM wurden nahrhafte Muscheln bei einem Rundgang mitgebracht, auch das Wasser lud zum Baden ein.

       

      Die Tage auf Korcula waren insgesamt recht erlebnisreich, sowohl in allgemeiner Hinsicht als auch aus der Sicht eines Funkamateurs. Und das nicht zuletzt durch die Kontakte zu den einheimischen OM's. Ich erinnere mich gern zurück und versuche seitdem eines zu beherzigen – 'Das Leben besteht nicht nur aus dem Hobby'.

      Bericht von Reiner, DL8LRZ     -     Die Fotos wurden von OM's des OV S31 erstellt und zur Verfügung gestellt.

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