Fieldday 2025

Jedes Jahr machen wir Anfang September im Ortsverein Wasserburg am Inn, C29, unseren Fieldday. Das hat schon eine lange Tradition.

Der Fieldday findet in Ast östlich von München, Locator JN68AA, statt. Im Laufe der Jahre hat sich die Umgebung des Fielddaygeländes stark verändert. Neue Gebäude wurden gebaut. Das hat natürlich Vor- aber auch Nachteile. Die Fläche zu Aufbau von Antennen ist kleiner geworden, dafür hat man durch das Gebäude Schutz vor Regen. Davon gab es in der Geschichte unserer Fielddays mehr als genug. Auch dieses Jahr war der Freitag von Regen überschattet. Das erschwerte den Aufbau. Zum Glück war am Sonnabend der Regen verschwunden und wir konnten das Wochenende bei gemeinsamen Aktivitäten genießen.

In unserem Ortsverein haben die Funkamateure verschiedene Interessen. Einige begeistern sich für den Kurzwellenfunk, teilweise mit geringer Leistung, sogenannten QRP Betrieb. Andere widmen sich den hohen Frequenzen, VHF, UHF und noch höheren Frequenzen bis in den GHz Bereich. Wiederum andere OM's restaurieren zum Teil über 80 Jahre alte Funkgeräte, nehmen sie wieder in Betrieb und funken auch damit.

Natürlich fand auch Funkbetrieb statt. Einige nutzten historische Geräte um cw Betrieb zu machen, hier Erwin, DL1FY und Werner, DK7MN. Andere OMs neues Equippment aus China in SSB, hier Florian, DH2FS.

 

Es gibt aber auch OM's die Geräte selber entwickeln, bauen und in Betrieb nehmen, wie die nachfolgenden Bilder von einem Eigenbauempfänger von Thomas, DL2MDP zeigen.

 

Alle dieser Aktivitäten fanden auch auf unserem Fieldday statt. Dazu gesellten sich OM's aus anderen Ortsvereinen und Besucher mit ähnlichen Interessen. Unterstütz wurde der Filedday auch von der Freiwilligen Feuerwehr Aßling.

 

Wir hatten einige Kurzwellenantennen aufgebaut, eine FD4, eine G5RV, eine Verticalantenne und auch eine Endfed für die Bänder 60, 40, 20 und 15m, im Bild wird die gelbe Anpassbox gezeigt. Für das 2m Band stand die Klubstation von C29 zur Verfügung.

 

In einem von Karl-Heinz, DO4LNA, restaurierten Funkanhänger waren alte Funkgeräte in Betrieb und wurden für QSOs genutzt. Aber auch Fußgänger portabel Betrieb mit einem alten Tornisterfunkgerät im 80m Band sorgte für Erstaunen. Es macht ca. 0.8W Leistung. Mit der kurzen Antenne war die Reichweite natürlich begrenzt. Interessant war die Anpassung gemessen an der für Wellenlänge kurzen Antenne.

 

Da an diesem Wochenende auch Kurzwellen Conteste stattfanden (Fieldday Conntest, All Asia Contest), waren etliche Verbindungen möglich. Leider waren durch die große Belegung der Bänder "normaler" Funkbetrieb schwierig. Der Funkbetrieb auf dem 2m Band verlief leichter und brache viele Verbindungen mit erheblicher Reichweite.

 

Neben dem Funkbetrieb hatten wir Diskussionen über verschiedene technische Fragen. So z.B. den QRP Betrieb(Funkbetrieb mit kleiner Leistung) der von einigen OMs für die SOTA(Summits on the air) oder auch POTA (Parks on the air) genutzt wird. Dabei werden möglichst kleine und leichte Funkgeräte verwendet. Da die Ausgangsleistung gering ist, können auch die zum Betrieb benötigten Batterien bzw. Akkus kleiner sein. Allerdings sollte die Antenne die geringere Leistung ausgleichen. Deshalb sind leistungsfähige Antennen gefragt. Insgesamt ergibt das eine kompakte Funkstation, die leicht im Rucksack transportiert werden kann. Das eine Bild zeigt Robert, DL9RNO im Fachgespräch mit Sepp, DL7SEP. Im anderen Bild sind Manuel, DL8FMA, Thomas, DL2MDP und SWL Melanie zu sehen. 

Zum Mittagessen wurd dann gegrillt. Unser Grillmeiser Florian, DH2FS, erstelle mit besonderem Einsatz gegrilltes Fleisch und Würste. Christian, DL8FMA, Erwin, DL1FY, Karl-Heinz, DO4LNA und Sepp, DL7SEP hat es offensichtlich geschmeckt.

 

Versuche mit Wolfgang, DL8MEM/m, der sich gerade auf eine Reise mit dem Wohnmobil nach Frankreich befand, zeigten die Möglichkeiten und Grenzen von Amateurfunk. Da das 40m, das für die Distanz am besten geignet gewesen wäre durch den Contest überfüllt war, wichen wir auf das 60m Band aus. Aber das Band war für die Entfernung nicht optimal und die Verbindung kam nicht zustande. Einge Stunden später gelang dann doch noch ein QSO in SSB im 60m Band. Die einsetzende Dunkelheit mit verbesserte Ausbreitungsbedingungen und eine optimierte Antenne halfen dabei die Verbindung zustande kommen zu lassen.

Am Abend kam der Grill wieder zum Einsatzt. Bis spät in die Nacht wurde diskutiert und die verschiedenen Erfahrungen ausgetauscht.Nach Mitternacht legten sich die letzten hartgesottenen OMs zum Schlafen.

Der Dank geht an alle YLs und OMs, die den Fieldday ermöglicht haben. Der Aufbau der Antennen, die Beschaffung von Grillgut und anderem Essen und auch der obligatorische Kuchen für den Nachmittag erfordern besonderen Einsatz. Herzlichn Dank dafür!

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