Am KiwiSDR JO53dp kann jetzt ein 6m-Converter geschaltet werden, mit dem die 6m-Frequenzen auf 10m umgesetzt werden.
Weitere Infos dazu siehe Rubrik Empfangstechnik.
TEST
Am KiwiSDR JO53dp kann jetzt ein 6m-Converter geschaltet werden, mit dem die 6m-Frequenzen auf 10m umgesetzt werden.
Weitere Infos dazu siehe Rubrik Empfangstechnik.
Anlässlich unseres Sonder-DOKs 25E38 (25 Jahre E38) haben wir neue QSL-Karten für DF0TX drucken lassen.
Hier nun das neue Design.
Aktivitätszeitraum für den Sonder DOK 25E38 war vom 3.12.2018- - 3.12.2019 !
So nahm der Plan langsam Fahrt auf. Am sinnvollsten erschien mir die Teilnahme im ARRL CW Contest im Februar 2020.
Kurz mit Andre, V31DL, Kontakt aufgenommen und gefragt, ob die Station und Unterkunft zu diesem Contest frei ist und ob man ein Kurzcall bekommen könnte. Nach ganz kurzer Zeit kam die Info, dass beides möglich sei. Ich habe sofort die Buchung fertig gemacht und die Unterlagen für die Lizenz an Andre geschickt. Er hat dann alles weitere an Formalitäten für mich erledigt. Der Zeitraum bis zur persönlichen Lizenz, in meinem Fall V31KO, ging recht schnell. Das Kurzcall konnte Andre erst 4 Wochen vor Contestbeginn beantragen.
Anfang Januar 2020 wurde mir das Kurzcall V3O für die gesamte Zeit des Aufenthalts zugeteilt. Das habe ich natürlich entsprechend ausgenutzt und das V31KO Call zurückgestellt. V31KO ist mir allerdings für die nächsten 5 Jahre persönlich zugeteilt und weitere Aktivitäten sind somit nicht ausgeschlossen.
Der Flug nach Belize ist im Hinweg nur mit einer Übernachtung in den USA und Weiterflug am anderen Tag machbar, was sehr schön ist und wir somit einen tollen Tag in Miami verbrachten. Hinflug also von HH über London nach Miami und weiter nach Belize.
Der Rückflug geht dann den selben Weg aber ohne Übernachtung in den USA. Als Tipp im Hin und Rückflug lieber Houston oder Dallas nehmen.
Wir sind dann am Flughafen von Andre abgeholt worden und die Fahrt zur Lodge dauerte ca. 1,5 Std. Dank Klimaanlage und Erfrischungsgetränken war die Fahrt auch gut auszuhalten.. Die Besonderheit dieses Trips war, dass ich meine Frau dabei hatte und ziemliches Neuland mit DX èn, Contest, Valentinstag betreten habe, hi.
Anhand der QSO-Zahlen war zu merken, dass die Station von Andre noch ausbaufähig ist. Es gab auch noch kleinere Schäden von einer Gruppe, die kurz vorher da war und ziemlich wilde Sau in FT8 gespielt hat und einiges geschrotet hatte. Aber wie auch immer, man konnte alle Bänder benutzen. Der QRM Pegel war auch nicht so sonderlich hoch, so dass auch auf 160m DX Verbindungen den Weg ins Log gefunden haben. Da der ARRL-Contest auf das Valentinstag Wochenende viel, konnte ich nicht voll durchziehen.
Es wären sonst sicher noch mehr drin gewesen.
Was auch immer sehr erfreulich im Westen ist, dass der Contest zu OM freundlichen Zeiten um 18.00 Uhr Ortszeit startet und endet. Mit 28,5 Betriebsstunden und 2660 QSO´s in CW und 2.122.680 Punkte im ARRL Contest, war das Ergebnis ganz o.k. In der restlichen Zeit sind dann noch 1051 CW QSO´s und 232 SSB QSO´s zustande gekommen.
Das macht dann Insgesamt 3943 QSO´s. Dafür waren diesmal mehr Ausflüge und Trips mit meiner Frau auf dem Plan. Was ich sehr schön fand, dass sich die Frau von Andre echt Prima um meine Frau in den Funkzeiten gekümmert hat. Mni tnx Monika. Vom WX her ist Belize fast so wie Aruba, evtl. nicht ganz so heiß aber mit viel höherer Luftfeuchtigkeit, was man bei jedem Schritt merkte, aber dieses klingt nach ca. 3-4 Tagen ab. Die Unterkunft, die wir hatten, war Erstbezug und in einer traumhaften Lage. Sie war einfach aber funktional eingerichtet. Zusätzlich gab es eine Klimaanlage, Deckenlüfter und Kühlschrank.
Ja, was gibt es noch zu sagen. Die Station ist voll SO2R tauglich und automatisch gut zu bedienen. Als TX stehen ein IC 7800 und ein IC 7300 von Icom zur Verfügung. Als Antennen eine X7 mit 10/15/20 Meter, WARC Beam für 17/24 und Dipole für 30m / 60m. Es gibt zwei Dipole für das 80m Band. Das 160m Band ist mit einer L Antennen und Dipol in 2 Richtungen zu bespielen. Leider gibt es keine Beverage Antenne, die aber auch für den ARRL Contest nicht unbedingt erforderlich ist.
Als Endstufen stehen eine Icom PW1 und eine Expert zur Verfügung.
Wenn man ein UKW EME Fan ist, hätte man noch die Möglichkeit EME auf 2m oder 70cm mit jeweils 1KW zu machen.
Wenn jemand noch Fragen zu Andre´s Lodge hat, kann er mich gerne anrufen oder mich per E-Mail DL8UD@gmx.de anschreiben. In diesem Sinne, alles Gute bis zum März 2020 RDX Contest und WPX SSB Contest aus HC5, Call ist noch in der Mache.
Vy 73, de, Uwe, DL8UD
Antenne 5 = "QO-100".
Empfangsbereich: 28.550-28.800 MHz, weitere Infos zu QO-100.
Zum KiwiSDR JO53dp
CQ 9H3TX 9H3TX TEST
Irgendwann im Sommer diesen Jahres haben wir uns entschlossen, den CQWW CW mal wieder unter 9H3TX von der Insel Gozo aus zu bestreiten. Für Olaf, DL4HG / 9H3OG und Holger, DL5XAT / 9H3TX war es ja nicht der erste Besuch auf der Insel, diesmal hat sich noch Kurt, DF4XX / 9H3FX, unseren Plänen angeschlossen und das Team für die geplante Teilnahme in der Klasse M/2 bereichert.
Nach einem Vortreffen im November und einigen Vorbereitungen mit den Transceivern und den Notebooks zum Loggen machten wir uns am 20.11.2019 gegen 6 Uhr früh auf den Weg zum Flughafen Hamburg. Um 8:30 Uhr ging es dann mit Lufthansa via Frankfurt zum Malta International Airport, wo wir gegen 13 Uhr bei angenehmen 19 Grad landeten. Im Gepäck hatten wir neben den Lizenzen einen K3S sowie einen TenTec Eagle, Bandfilter, Antennen und jede Menge Kleinkram. Nachdem wir uns erstmal um Ersatz für unseren reservierten aber leider nicht zur Verfügungs stehenden Leihwagen kümmern mussten, ging es gegen 16 Uhr weiter quer über die Insel Malta zum Fährhafen, wo wir die nächste Fähre auf die Insel Gozo genommen haben. Nach einem kurzen Einkauf der wichtigsten Lebensmittel für den ersten Tag waren wir dann gegen 17:30 Uhr endlich an unserer Unterkunft, wo unser Vermieter inkl. Frau, Tochter und Enkelkinder bereits auf uns wartete. An den Aufbau irgendwelcher Antennen war eh nicht mehr zu denken, so dass wir dann nach kurzer "Einweisung" in die Ferienwohnung direkt zum Italiener in den Nachbarort gefahren sind und mit allen zusammen Pizza gegessen und Bier und Wein getrunken haben.
Am nächsten Morgen haben wir uns dann nach einem schnellen Frühstück bei sonnigem Wetter direkt um den Aufbau der Antennen gekümmert. An diesem QTH direkt am Wasser haben sich bei den letzten Besuchen bereits die Draht-GPs an Angelruten für 10, 15 und 20m, der Kelemen-Dipol für 30/40m, die Windom für 80m sowie die Inverted-L-Antenne für 160m bewährt. Nach gut vier Stunden hatten wir auf dem Dach soweit alles aufgebaut und die Antennenkabel in die Ferienwohnung gezogen. Das SWR war auf fast allen Bändern sehr gut, lediglich beim Inverted-L für 160m war noch ein wenig Feintuning notwendig, was wir aber auf den Freitag verschoben haben. Hier haben sich die beiden Antennen-Analyzer bezahlt gemacht, ohne die wir vermutlich einige Male die Treppen zwischen Ferienwohnung und Dach rauf- und runtergelaufen wären.
So standen dann am Donnerstag vor dem Contest die ersten QSOs unter 9H3FX und 9H3OG im Log. Gerade in FT8 und FT4 war die Nachfrage recht hoch und man merkte, dass 9H in Digimodes nicht wahnsinnig aktiv ist. Der Tag endete dann mit Pizza und Bier im It-Tokk in Victoria, der Hauptstadt der Insel Gozo. Am Freitag haben wir dann den Aufbau der Inverted-L für 160m noch etwas optimiert, so dass hier das SWR zumindest akzeptabel war. Insgesamt standen auf dem Dach nun zwei Spiderbeam-Masten (12m) und sechs Angelruten (9m), ein weiterer Mast hat den Strahler der Inverted-L noch über das Flachdach hinaus verlängert. Der lange Schenkel der Windom endete auf einem Spielplatz vor der Wohnung an einem Schaukelgerüst.
Der Plan für den Contest war, dass wir mit zwei Stationen auf 80 und 160m anfangen und bei Bedarf dann von 160m auf 40m wechseln, weil mit der Antenne auf dem Dach und unserer Leistung von 100W vermutlich auf 160m nicht all zu viel zu bewegen ist. Um 1 Uhr Ortstzeit hieß es dann auf 80 und 160m "CQ 9H3TX 9H3TX TEST" und die Vermutung hatte sich nach wenigen QSOs bestätigt, so dass wir kurz nach Beginn des Contests auf 40 und 80m qrv waren und in den ersten 4,5 Stunden hier 900 QSOs loggen konnten. Aus NA waren auf beiden Bändern laute Stationen zu hören und problemlos zu arbeiten. Erstaunlich, wie das in den südlichen Breitengraden mit wenig Leistung und einfachen Antennen funktioniert! So wurde es also zum ersten OP-Wechsel gegen 5:30 Uhr nicht langweilig und der Contest lief ziemlich gut an. Bis zum Mittag wurde es dann zäh, weil 20m keine vergleichbaren Raten brachte. 15m war dann ab Samstag Mittag auch in Richtung NA offen und es kamen viele Stationen aus den Zonen 4 und 5 ins Log. 20m lief zeitgleich auch in Richtung NA, im Vergleich lief 15m aber etwas besser, zumindest war der Anteil an 3-Punkte-QSOs hier höher. Sogar auf 10m kamen am Samstag Nachmittag ein paar QSOs ins Log, die uns immerhin fast 40 Multis einbrachten. Da durch den Sturm in der ersten Nacht eine Angelrute der 160m-Antenne gebrochen war, mussten wir hier am Nachmittag noch tätig werden und den Mast mit Tape und Kabelbindern wieder flicken, damit wir in der zweiten Nacht hier noch ein paar QSOs machen konnten. So ging es dann in die zweite Nacht hinein und wir waren bis ca. 1 Uhr morgens immer noch mit zwei Stationen parallel qrv. Zwischen 1 und 4 Uhr war dann nur noch eine Station besetzt und es wurde im Vergleich zur ersten Nacht sehr zäh. In dieser Zeit und gerade auf den Low-Bands wäre eine PA sehr hilfreich gewesen. Am Sonntag plätscherte der Contest so vor sich hin, die Raten waren im Vergleich zum ersten Tag deutlich niedriger und 10m war leider nur noch für zwei QSOs mit ZD7W und 3B8M offen. Durch ein Gewitter irgendwo weit nördlich von Malta war der Betrieb dann am späten Abend auf den Low-Bands auch noch extrem schwierig und es waren komplette Rufzeichen zweitweise nicht mehr beim ersten Versuch fehlerfrei aufzunehmen. Bis Freitag hatten wir noch Badewetter, am Wochenende hat´s dann viel geregnet und gestürmt, so dass der eine Mast der 160m-Antenne in der zweiten Nacht an anderer Stelle noch mal bebrochen ist.
Am Ende des Contests standen dann insgesamt 4.893 QSOs bei 3.75 Mio. Punkten im Log:
BAND QSO CQ DXC DUP POINTS AVG
--------------------------------------
160 128 7 40 0 142 1.11
80 1166 17 73 19 1526 1.31
40 1386 24 91 7 2253 1.63
20 1498 29 97 19 2227 1.49
15 683 29 84 5 1050 1.54
10 31 8 20 0 43 1.39
--------------------------------------
TOTAL 4892 114 405 50 7241 1.48
======================================
TOTAL SCORE : 3 758 079
Nach dem Contest am Montag und Dienstag wurde wieder ein wenig unter 9H3FX und 9H3OG gefunkt, so dass hier am Ende auch noch ca. 700 QSO zusammenkamen. Der Abbau am Dienstag Mittag war dann schnell erledigt und es blieb noch ein wenig Zeit für Sightseeing. Der für Dienstag geplante Pizza-Abend musste leider ausfallen, weil Malta und Gozo zwischen 14 und 17 Uhr komplett ohne Strom waren und so sämtliche Pizza-Öfen kalt blieben. Lediglich ein Asiate war später wieder in der Lage, warmes Essen zu servieren.
Am 27.11.2019 ging es morgens wieder mit dem Auto zur Fähre nach Malta und gegen 14 Uhr mit der Lufthansa via Frankfurt zurück nach Hamburg. Insgesamt war es wieder eine tolle Aktion in einem eingespielten Team, die wir bestimmt wiederholen werden. Das Equipment hat perfekt durchgehalten, lediglich eine Angelrute hat den Sturm nicht überstanden und musste ersetzt werden.
73 de 9H3FX/DF4XX, 9H3OG/DL4HG und 9H3TX/DL5XAT
Mittwoch, 1.Tag ( 3 Std. Antennenbau)
Die Entscheidung den CQWWDX-CW Contest mit zu funken war schnell getroffen, nur von wo ?
Das QTH war schnell gefunden, Dänemark.
Ferienhäuser sind in der Nebensaison leicht gefunden und bezahlbar. Das Haus mit einem Grundstück von ca. 35.000 m² und nur ca. 250m von der Nordseeküste entfernt bot genügend Platz für die Antennen und versprach auch sehr gute HF-Eigenschaften, was sich später auch herausstellte.
Die Fahrt von Hamburg aus dauerte ca. 5 Std. Wir fuhren früh um 7°° Uhr in HH los, und erreichten unser Funkdomizil nördlich vom Ringköbing-Fjörd gegen 12 Uhr.
Wir entschlossen uns mit dem Aufbau der 40m Triple-Leg was ca. 3 Std. in Anspruch nahm, anschliessend richtete Uwe das Shack ein.
Icom IC-7700, Palstar LA1-K PA + Palstar Tuner + PC und Zubehör.
Donnerstag, 2.Tag ( 7 Std. Antennenbau)
Wir standen rechtzeitig auf. Nach dem Frühstück ging es ans antennenbauen.
Die 80m Triple-Leg auf dem 26m Spiderbeammast war dabei unsere größte Herausforderung.
Einen Probeaufbau hatten Uwe und ich schon vor einigen Wochen vorher vorgenommen, allerdings ohne montierter Antenne. Die 80m Antenne hatte uns Olaf, DL4HG, berechnet. Wir waren gespannt auf das SWR.
Nach ca. 3 Std. stand die Antenne, also Antennenanalyser ran, und gemessen.
Das SWR lag unter 1: 2.0 zwischen 3.500-3.600 kHz, alles gut. Resonant war die Antenne auf 3.400 kHz, mit 1 : 1, also etwas zu lang, der automatische Tuner machte den Rest !
Die nächste Antenne war der 160m-Dipol, den wir an einem 14m Alu-Spiderbeammast (WRTC-Mast) als Inverted-V montierten. Die Enden des Dipols spannten wir zur Erde ab. Wir versprachen uns keine großen DX-Verbindungen mit dieser Antenne, in der geringen Höhe, dazu aber später mehr.
SWR lag bei 1: 1,8 auf 1.830 kHz, Auto-Tuner war hier erforderlich, da das SWR zu den Seiten schlechter wurde.
Am Abend konnten wir dann schon Test QSO´s machen, unter anderem mit OZ/DC2XG, DK7LX und 9H3OG.
Freitag, 3.Tag. (7 Std. Antennenbau)
20,15 und 10m Triple-Leg Antennen aufbauen. Eine „Lachnummer“ gegenüber der 80m-Antenne.
Antennenkabel verlegen etc.
Samstag, 4. Tag
Um 1 Uhr startete der Contest. Uwe übernam die erste Schicht bis 6 Uhr, danach funkte ich bis 11 Uhr. Die 80m Antenne funkte sensationell, eine gute DX-Antenne die eine flache Abstrahlung hat. In EU waren wir auch gut zu hören. Der Empfang auf der Vertikal war sehr rühig. Das S-Meter ging auf S-0 bei Empfang zurück. DX-Verbindungen mit SA, Karibik, NA, AS, AF und OC fanden ins Log. Wir vermissten nicht die Beverage Antennen.
Sonntag, 5. Tag
Wir überlegen QRT zu machen. Es sollte ab Montag regnen und das würde das Antennenabbauen erheblich erschweren. Um 10:30 UTC machen wir QRT. Im Log standen 2279 QSO´s und 410 Multis,
macht einen Schnitt von 66 QSO´s/Std. 1.345,620 Punkte !
Ab ca. 12 Uhr (Küchenzeit) bauten wir unsere 6 Antennen ab. Nach 5 Std. war alles wieder sauber
im Autoanhänger verstaut.
Montag, 6. Tag
Gegen 9 Uhr verstauten wir die Geräte, Hausputz und 12 Uhr Schlüsselabgabe bei der Ferienhausvermietung. Das Haus hat für die Woche 300 € gekostet, an Strom haben wir 261 kWh verbraucht, bei einem Preis von 2,55 DKK/kWh, 90 € Gesamt.
Fazit:
Die Technik hat durchgehalten, bis auf ein paar Ausfälle vom Hotspot (Haus hatte kein Internet).
Glück hatten wir mit dem WX, kein Regen, kaum Wind beim Auf- und Abbauen.
Die Triple-Legs, besonders auf 40 und 80m spielten sehr gut an der Nordseeküste.
Mit der 80m Triple-Leg gelangen uns 25% DX Verbindungen bei fast 1000 QSO´s.
Für 160m wäre eine Triple-Leg bzw. eine 160m L-Ant. besser für DX gewesen,
aber immerhin 22 DX Verbindungen auf 160m !
Ein Team von 3-4 OP´s wäre für den Auf- und Abbau und fürs „operating“ entspannter gewesen.
Die Palstar PA hat mit dem Auto-Tuner einen guten Job gemacht. Ab 64° C schaltet der PA-Lüfter in den Schnellgang, und die Endstufe wurde sehr laut.
Die Empfangssituation war beeindruckend. Von 10-160m ging das Grundrauschen bis auf S-0 zurück.
73s DL7AT & DL8UD@OZ0TX
Hallo zusammen,
hier eine kleine Zusammenfassung vom CQWWDX SSB 2019:
Der Plan zum CQ WW DX SSB nach HC5 zu fliegen reifte schon im März 2019, Flug gebucht und nun begann das lange warten.
Der Aufenthalt war vom 22.10 bis zum 31.10.2019 geplant, zum Contest wurde das Call HC5UDT verwendet. Die ganze Geschichte rund um das Call wäre zu lang um das alles aufzuschreiben ( erzähle ich mal auf dem OV Abend.)
Fangen wir mal anderes an, da ich ja nun nicht mehr der jüngste bin, wollte ich versuchen ( in der Klasse SO AB HP / A ) die vollen 48 Std. durchzufunken, vorab nicht gelungen. Ich musste mir nach 38 Std 3 Std. eine Pause gönnen. Aus Erfahrung geht dieser lange Zeitraum auch nur dann, wenn immer Station kommen und zwar oberhalb der 100 Qso/h, was auch ganz gut funktionierte. Grund dafür sicher Zone 10 und HC5 mit gutem Signal. Zur Verfügung stand ein IC 7851 und eine Alpha PA, die Power war mit 1300-1400 Watt im legalen Bereich.
Die Antennen 2 Tower mit jeweils 10/15/20m und auf dem Tower 1 noch ein 2 Elem. Für 40m, für 80/160 m standen eine Invt.L und eine Slooper Antenne zur Verfügung.
Das Bev. System von David sucht seines gleichen, glaube über 4 km Bev. sind bei Ihm schaltbar in jeder erdenklichen Richtung und das merkt man deutlich. Das kennen wir ja auch anderes, der QRM Pegel ist bei David schon sehr niedrig. Was es echt einfach macht leise Station zu hören.
Der Contest startet und endet in SA ( Zone 10 ) um 19 Uhr Ortszeit, was im Gegensatz zu EU extrem OP. freundlich ist. Gestartet wurde auf 20m was mit einer 182 qso/h anfing, dann ging die Qso rate so auf 120 qso / h zurück. 80m war nicht so viel versprechend und 160m ein fast total ausfall. Dann kam das Überraschungsband ( 15m ) schlecht hin im Contest mit 7 Std. dauerfeuer Raten zwischen 160 und 140 Qso /h nonstop, dabei vergisst man alles um sich herum. Nach diesen 7 Std. war ich so fertig das ich ins Bett musste, 3 Std. gegönnt mit Wecker stellen, sonst wäre ich nicht wieder aufgewacht. Weiter ging es dann mit 20m, was tief bis in die Nacht offen war und man aufpassen musste 40/80/160 m nicht zu vernachlässigen. So lief dann der Contest vor sich hin. Gegen Ende ging dann noch einmal 15m ab mit nicht mehr so hohen Raten, aber es kam doch der eine oder andere Multi rein. Das Überraschungsband Nr.2 am Sonntagabend war 10m, was bis dato mit nur 28 QSO´s nicht so der Brüller war, hier gab es eine 60 min Öffnung nach EU Süd und auch bis DL, sowie in die USA ( was einige 6 band Qso´s mit KC1XX, W3LPL, K3LR und V26 komplett machte ). In dieser Stunde ging dann auch der Score durch die Decke und es wurden 153 Qso´s gemacht, dazu kamen 16 Zonen und 47 DXCC´s was ordentlich Punkte brachte.
In den letzten 5 std. ging dann 20m nochmal so richtig los, mit QSO Raten von 60/160/140/130/80 qso´s pro Std.
Was man als Fazit sagen kann, man hätte sicher die 4000 Qso´s Marke überschreiten können oder sogar noch mehr, wenn man nicht geschlafen hätte, aber dafür bin ich einfach zu Alt. Station hat super durchgehalten, den 3 Std. Stromausfall, hatten wir zum Glück vor dem Contest. Vielen Dank auch an David HC5DX für die Bewirtung im Contest und das pushen wenn man schon schlafen gehen wollte. Zum Schluss noch einmal, gegen SO2R hat man einfach keinerlei Chancen und wenn Sie dann noch aus SA kommen, dann erst recht nicht. Wie immer hätte man noch mehr Multis machen müssen, aber das ist ja immer so.
Als Result sind dann am Ende 6.025.032 Punkte mit 3968 Qso 116 Zonen und 417 DXCC.
In diesem Sinne alles gute und bis zum Feb. 2020 aus Belize V31KO
Vy 73 de Uwe DL8UD
Wir waren im IARU-R1 Marconi Memorial Contest mit zwei Stationen aus E38 aktiv.
| CALL | OP | QSO´s | Pkt | ||
|---|---|---|---|---|---|
| DL1XAQ | Mark | 50 | 21772 | ||
| DL7AT | Andy | 100 | 38924 |








