Beim 5. Nordseeworkshop des Distrikts I am 28. Februar 2026 in Bremen war auch der Ortsverband G11 mit einem eigenen Thementisch vertreten.
Unter dem Motto „Keine Angst vor dem Selbstbau“ präsentierte Uwe, DL9UWE, das aktuelle Projekt unserer Selbstbaugruppe: einen 20-Ah-Akku im komplett eigenentwickelten Gehäuse aus dem 3D-Drucker.
Sowohl das professionelle Erscheinungsbild als auch der durchdachte technische Aufbau fanden großen Anklang bei den Besuchern. Besonders positiv aufgenommen wurde die Idee, auf der Ausgangsseite neben den klassischen Bananenbuchsen direkt auch Powerpole-Anschlüsse vorzusehen. Ebenso überzeugte die Verwendung handelsüblicher KFZ-Flachsicherungen – ein klarer Vorteil, wenn im Urlaub oder bei einer Portabel-Aktivität kurzfristig Ersatz benötigt wird.
Selbstverständlich ist ein modernes, frei parametrierbares Batteriemanagementsystem integriert, das für Sicherheit und optimale Betriebsbedingungen sorgt. Auch die insgesamt moderaten Kosten für einen Akku dieser Qualitätsklasse sorgten bei einigen Besuchern für überraschte Gesichter – ein weiterer Pluspunkt des Selbstbaus.
Das Interesse war so groß, dass bei entsprechender Vorbereitung vermutlich sogar vor Ort bereits erste Geräte den Besitzer gewechselt hätten. Mehrere Interessenten trugen sich in eine Liste ein und erhalten die Unterlagen im Nachgang per E-Mail. Uwe wird sämtliche benötigten Informationen sowie Dateien – unter anderem für den 3D-Druck – zeitnah zum Download bereitstellen.
Der Nordseeworkshop bot darüber hinaus ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen, interessanten Besichtigungen von Sternwarte, Planetarium und der Zentrale der DGzRS sowie zahlreichen Thementischen – diesmal eben auch mit Beteiligung von G11.
Ein besonderes Highlight war die After-Workshop-Party mit traditionellem Grünkohlessen. Rund 50 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Das Essen war ausgesprochen lecker, und es blieb ausreichend Zeit für Fachsimpelei, Erfahrungsaustausch und viele gute Gespräche über die Eindrücke des Tages.
Nach der Feier ging es zu Fuß zurück zur Unterkunft – ganz norddeutsch stilecht hatten wir uns auf dem Hotelschiff „Alexander von Humboldt“ einquartiert. Die Übernachtung auf dem zum Hotel umgebauten Segelschiff war ein weiteres schönes Erlebnis und rundete den gelungenen Samstag in Bremen perfekt ab.

