Die Ereignisse der letzten 3-4 Jahre auf nationaler und internationaler Ebene und das damit einhergehende anwachsende Interesse der zuständigen Kreise an der Einbindung des Amateurfunkdienstes in die aktualisierten Pläne haben den Anstoß für diesen Aufruf gegeben. Nach dem Erfolg der Aktionen zu den zurückliegenden bundesweiten „Warntagen“, soll hiermit die stetige Befassung der Funkamateure mit dem Thema Katastrophenschutz (KatS) gesteigert werden. Als Zielsetzung steht dabei die bessere Vernetzung untereinander und die Vorbereitung auf die Ansprache durch die Behörden, Organisationen und Betreiber von kritischer Infrastruktur (KRITIS).
Konkret:
Wann: jeden Dienstag in ungeraden Kalenderwochen, 1900 Uhr Lokalzeit - beginnend in KW 11 am 12. März 2024
Wer: Alle Funkamateure mit Schwerpunkt auf Angehörige der BOS (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, KatS-Einheiten/-stellen, THW, Polizei, etc.), Katastrophenschutzbehörden und KRITIS-Betreibern (also eigentlich fast alles aus dem Bereich der Daseinsvorsorge: Energie, Wasserver- und -entsorgung, Müll, Finanzwesen, IT- und Telekommunikation etc.)
Wo: Auf einem lokalen FM-Relais (wo genau wird sich für jede Region von alleine finden)
Was: Kennenlernen (in der Krise Köpfe kennen!), Austausch von Erfahrungen und Entwicklungen, Vernetzung untereinander und nach außen
Im weiteren Verlauf des Jahres ist in Abhängigkeit von der positiven Entwicklung auch die Einbindung von digitalen Betriebsarten, Datenübertragung, Kurzwelle etc. angedacht. Nach den ersten Testwochen werden evtl. auch konkrete Übungsaufgaben eingestreut. Anregungen für interessante Aktionen zu diesem Termin sind gerne willkommen.
