Teilnahme am Fieldday

Vorbereitung

Am Freitag den 02.September fuhren Florian DD3SF und Thomas  zu unserem angemeldeten Fielddaygelände am THW-Turm in Blieskastel-Webenheim.

Ausrüstung

  • 1 Stromaggregat
  • 1 Dipol für 40 – 10 m
  • 3 Teleskopmaste
  • 1 Rohrmast
  • 1 Antenne 25 m lang endgespeist für 80 m
  • 1 Dipol mit Hühnerleiter für 80 – 10 m
  • 1 GP für 10 – 20 m
  • 1 TS 480 SAT von Kenwood
  • 1 IC 735 von ICOM
  • 1 FT 857 YAESU
  • 1 Symmetrischer Anntennentuner
  • 2 Autobatterien
  • 1 Ladegerät
  • 3 Laptops
  • 1 Anhänger mit Plane
  • 1 Zelt
  • 1 LKW Benz 814 mit Plane
  • 1 Grill
  • 1 Kaffeemaschine
  • 1 Kühlschrank
  • 1 Schwenkgrill
  • 1 DIXY-Klo
  • 3 Tische
  • 4 Stühle
  • 1 Biergartengarnitur

Der OV Q11 hatte sich für die Teilnehmerklasse Mehrmannbetrieb bis 100 W ohne Antennen oder Geräteeinschränkung angemeldet.

Aufbau

Der Aufbau unserer Ausrüstung ging wie geplant. Neben den Dipol für 40 – 80m wurde auch eine endgespeiste Antenne für 80m aufgehängt. Die Antennen wurden an den Teleskopmasten bzw. an Bäumen befestigt. Das Stromaggregat wurde in Betrieb genommen und die Batterien wurden geladen, die Beleuchtung und Kühlschrank sowie die Kaffeemaschine wurden angeschlossen. Zelte wurden aufgebaut, und der Grill aufgestellt. Alle anderen Ausrüstungsgegenstände sollten erst am nächsten Morgen kommen.

Am Samstagmorgen kamen dann noch der LKW den Karen DL8HK organisiert hatte mit den weiteren Antennen, sowie den noch fehlenden Ausrüstungsgegenständen. Nach dessen Ankunft gegen 08:00 MESZ wurde dann wie vorgesehen, auf der Ladeflache des LKW der Fielddayshack eingerichtet. Die Tische und Stühle wurden in die richtige Position gebracht, und die Geräte wurden aufgestellt. Die Vertikal GP wurde mittels des Rohrmast am LKW befestigt und die Radiale in den umliegenden Bäumen verspannt. Der Dipol wurde zwischen 2 Bäumen aufgehängt und mittels einer Hühnerleiter gespeist.

Betrieb

Bereits schon am Freitag konnten wir schon einige tests mit der vorhandenen Antennenanlage und Geräten machen. Der Sonder-DOK 25SR3 brachte dann auch genügend Verbindungen, um die Antennen die schon aufgebaut waren zu testen. Der Dipol für 40 – 10m funktionierte einwandfrei und wir waren zufrieden. Am Abend sollte dann auch noch die Antenne für 80m getestet werden. Man will ja wenn’s dann los geht nicht noch an der Anlage rumbauen. Nachdem auch an der Endgespeisten Antenne einige Veränderungen vorgenommen wurden, bekamen wir auch auf 80m gute Rapporte. Am Samstagmorgen wurden dann noch der Dipol mit der Hühnerleiter sowie die GPA optimiert.

OV-Abend

Am Freitag den 02.September wurde unser OV-Abend aufgrund des Fielddays, der ja am nächsten Tag beginnen sollte, auf dem Fielddaygelände durchgeführt. Der Grill wurde angeheizt und es gab Schwenker Würstchen sowie Flûtes. Getränke waren auch im ausreichenden Maß und gut gekühlt vorhanden. Neben einigen Details für den bevorstehenden Fieldday wurde auch der Kommende Rundspruch besprochen.

Fieldday

Pünktlich um 13 Uhr UTC begann der Betrieb auf den Bändern. Die Bänder waren gut besucht, aber die Bedingungen ließen zu wünschen Übrig. Nachdem wir auf 20m alles was dort gerufen hatte abgearbeitet hatten suchten wir uns eine freie QRG um selbst zu rufen. Als OP´s Waren Karen DL8HK, Florian DD3SF und Thomas. An der Station waren meist 2 Personen, einer am MIKE und eine Person am Labtop. Oliver DD6OSB gab die QRG auf der wir riefen regelmäßig ins Paketradio ein, was auch sehr hilfreich war.

Die Bedingungen auf 20m waren nicht sonderlich, trotzdem gaben wir alles um möglich viele QSO´s zu bekommen. Am Abend gingen wir dann auf 80m um die dort nun unsere bis dahin klägliche Anzahl von Verbindungen etwas zu verbessern. Der Betrieb auf 80m erwies sich als eine gute Entscheidung . Schnell hatten wir viele Verbindungen hintereinander und konnten den Stand unserer QSO´s verbessern. Schnell hatten wir nur in der hälfte der Zeit wie auf 20m die doppelte Anzahl von Verbindungen. 80m Sollte uns nun auch über die Nacht retten. Bis auf ein paar Ausnahmen machten wir die ganze Nacht betrieb auf 80m. Die Bedingungen boten diese Variante an, auf den anderen Bändern war nichts los, 20m war fast tot, und 40m war das QRM so stark, daß ein Betrieb dort bis auf ein paar Ausnahmen unmöglich war. 15 und 10m waren am ersten Tag des Fielday überhaupt nicht zu gebrauchen. Die Nacht wurde sich beim Betrieb als auch beim schlafen abgelöst, so das Jeder der PO´s so 3 – 4 Am Sonntagmorgen machten wir weiter Betrieb auf 80m und Später auf 40m. Auf 40m war so viel los, daß es sehr mühsam war eine QRG zum rufen zu finden. Wir arbeiteten die Stationen die wir dort auf 40 arbeiten konnten und gingen zum Rufen wieder auf 20m was nun besser ging. Am frühen Nachmittag, so 2 Stunden vor Ende des Fielday wurden dann noch Verbindungen auf 15 und 10m gefahren, die Bedingungen erlaubten es einige Stationen aus Asien und Fernost zu arbeiten, so daß wir auch hier einige Punkte sammeln und verteilen konnten. Auch waren diese Verbindungen wichtige Multiplikatoren. Am Ende des Wettbewerbs, hatten wir leider nur 374 QSOs im Log. Unserer Fielddaymannschaft Florian DD3SF, Thomas DL4YC, Karen DL8HK und Oliver bedanken sich dennoch für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.

Auch einen Besonderen Dank an unseren OVV, Dieter DC9VC, Karen DL8HK Florian DD3SF, Thomas und Joachim DK9VA die im Vorfeld mit Organisationsarbeiten, Besorgen des FIELDDAYGELÄNDES; Anmeldung; Beschaffung von LKW, Stromaggregat, Antennen, Funkgeräte, Tuner und Transportmittel dazu beigetragen haben, daß Diese Veranstaltung überhaupt in dieser Form stattfinden konnte. Ohne die Zusammenarbeit unseres Teams wäre dieser Fieldday wohl nicht so reibungslos vonstatten gegangen.

Thomas

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