Portable HF-Station im Wendland
Während eines Aufenthalts im Wendland wurde eine temporäre portable HF-Station unter ländlichen Bedingungen aufgebaut. Ziel des Projekts war praktischer Funkbetrieb auf den Kurzwellenbändern 40 m, 80 m und 160 m mit einer leistungsfähigen Vertikalantenne an einem 26 m GFK-Mast.
Der Aufbau erfolgte nicht unter Laborbedingungen, sondern direkt auf einem alten Bauernhof mit Scheunen, Holzbauten und umliegenden Bäumen. Gerade diese Umgebung machte den Aufbau technisch interessant, da sich Fragen zu Erdung, Mantelwellen, HF-Rückwirkungen und Radialsystemen unmittelbar in der Praxis zeigten.
Zum Einsatz kamen unter anderem:
- Icom IC-7300
- OM Power OM2000A+
- MFJ Automatic Antenna Tuner
- selbst aufgebautes Radialsystem
- Mantelwellensperre
- zentrale HF-Masseplatte
Der Mast wurde mit mehreren Abspannungen gesichert und trug einen Drahtstrahler für den Mehrbandbetrieb. Besonders bei Wind zeigte sich die erhebliche mechanische Belastung des Systems durch die sichtbare Durchbiegung der oberen Mastsegmente.
Die eigentliche Funkstation befand sich in einem einfachen Holzschuppen auf dem Gelände. Dadurch ergab sich eine authentische portable Betriebsumgebung mit improvisierter Infrastruktur und kurzen Antennenwegen.
Ein Schwerpunkt der Versuche lag auf dem Verhalten der Anlage auf den unteren Bändern. Besonders auf 80 m und 160 m zeigte sich, wie stark die Effizienz vertikaler Antennen von einem funktionierenden Gegengewichtssystem und guten HF-Masseverhältnissen abhängt.
Im Verlauf des Aufenthalts wurden verschiedene Radialkonfigurationen getestet und die Auswirkungen auf Abstimmung, Empfang und HF-Rückwirkungen beobachtet. Zusätzlich kamen Mantelwellensperren zum Einsatz, um unerwünschte HF-Ströme auf der Koaxleitung zu reduzieren.
Die Ausbreitungsbedingungen wechselten im Tagesverlauf deutlich. Während tagsüber vor allem europäische Stationen hörbar waren, verbesserten sich die Bedingungen auf den unteren Bändern erst in den Abend- und Nachtstunden.
Der portable Betrieb aus JO53PB entwickelte sich damit zu einer Kombination aus:
- praktischem Amateurfunkbetrieb,
- Antennenexperimenten,
- HF-Fehlersuche,
- und klassischem Field Engineering unter realen Bedingungen.
Das Projekt zeigte erneut, dass Amateurfunk weit mehr ist als reine Kommunikationstechnik. Gerade portable Stationen verbinden Technik, Improvisation und praktische Erfahrung auf besondere Weise.
Funkbake - 35MHz – 4GHz
Ein Projekt von Klaus, DL7KBA
Der Anstoß zu diesem Projekt waren meine Versuche mit einem Selbstbau Dopplerpeiler. Es sollte also ein handliches Gerät werden, mit dem man z.B. einen Fuchs simulieren kann. Nach einigen Recherchen stieß ich auf eine Baugruppe mit dem PLL Chip ADF4351. Der HF- Generator überstreicht einen Frequenzbereich von 35MHz bis 4GHz, allerdings erreicht der Ausgangspegel nur bis zum VHF Bereich die angegebenen 1mW (0dBm). Die Frequenzeingabe erfolgt über das Tastenfeld und kann mit dem Tuning Drehknopf in 1; 10; 100KHz schritten verändert werden. Zur Spannungsversorgung sind 5V DC erforderlich, der Stromverbrauch ist mit unter 100 mA für Batteriebetrieb geeignet. In der Originalversion ist keine Modulationsmöglichkeit vorgesehen, weshalb ich mir das Datenblatt für den ADF4351 besorgte und siehe da, es gibt die Möglichkeit einer NF- Einspeisung zur Frequenzmodulation.
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Heathkit SB200 Linear Amplifier – Restauration
Ein Projekt von Klaus, DL7KBA
Mitte Juni diesen Jahres bekam ich von einem Freund die Information dass in einem Keller eines Bekannten in Starnberg jede Menge Technikkram rumliegt. Es sollte in den folgenden zwei Tagen von einer Firma entsorgt werden. Toni DO1NI und ich machten uns auf den Weg und fanden 3 Kellerräume mit einer Unmenge an Technik und Literatur. Mitunter die völlig verdreckte unvollständige SB200. Nach kurzem Überlegen nahm ich das Gerät mit und ich war mir nicht sicher ob sich eine Restaurierung lohnen würde.
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Das Kontest-Jahr 2024/2025 von DA2K
Die Mitglieder des C37 haben ihr Können in zahlreichen Kontesten unter Beweis gestellt. Mit großem Engagement und technischem Geschick stellten sie sich den Herausforderungen und erzielten tolle Platzierungen. Die folgenden Urkunden dokumentieren ihre Erfolge und spiegeln die Leidenschaft für den Amateurfunk wider. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!













