Geschichte des Ortsverbandes

Geschichte des Ortsverbandes

Geschichte des Ortsverbandes

Unser ehemaliges Clubheim
Unser ehemaliges Clubheim

Wer bzw. was ist unser Ortsverband

 

Von Bruno, DJ4DY

Die Geburtsstunde des OV Herrsching war am 3.Juli 1993.
25 Mitglieder des OV Ammersee (C23) hatten beschlossen, einen neuen Ortsverband zu gründen.
Der alte OV Ammersee wurde im Jahre 1956 aus der Taufe gehoben wobei damals als Motor DL3BC, OM Willi Nordhoff zu nennen ist.

Ich als damaliges Gründungsmitglied war eigentlich dem OV Ammersee immer
verbunden bis mich persönliche und berufliche Dinge etwas vom Amateurfunk
abhielten. Im Jahre 1985 konnte ich mich dann dem Amateurfunk wieder mehr widmen
und habe letztlich den Vorsitz wieder übernommen, den ich 1967 und 1968 schon
einmal inne hatte.

In der Zwischenzeit war der OV Ammersee zu einer größeren Einheit herangewachsen.
Die Schwerpunkte hatten sich ganz wesentlich in Richtung DLR nach Oberpfaffenhofen
verlagert. Dieser Umstand und die Größe des OV's führten letzlich zu der Überlegung
eine Trennung in einen südlichen Teil mit der Benennung OV Herrsching und einem
nördlichen Teil mit der alten Benennung OV Ammersee durchzuführen.

Eine weitere Überlegung war, den westlichen Teil entweder als selbständigen OV zu
etablieren oder aber dem OV Landsberg bzw. Schongau zuzuteilen. Anzumerken wäre
dabei noch, daß auch der OV Pfaffenwinkel aus dem OV Ammersee in den 60er Jahren
entstand. Die Teilung von Ortsverbänden ist absolut nicht neu und eigentlich gängige
Praxis. Nach vielen Gesprächen mit dem Amateurrat, dem Distrikt Bayern-Süd und
Mitgliedern des OV Ammersee, wurde dann in einer außerordentlichen Haupt-
versammlung die Teilung des OV´s beschlossen.

Am 03.07.93 wurde ich in der Gründungsversammlung des OV Herrsching zum OVV
gewählt. Der dann zugewählte Vorstand begann sehr schnell effektiv zu arbeiten.
Hierbei ist vor allen Dingen unser erster Fieldday zu nennen, der in einer wahren Blitz-
und Donnerorgie auf dem Galgenbühel unterzugehen drohte. Funken sprühten aus den
Federn der Feldbetten und Überschläge in den Kondensatoren der Anpassgeräte
machten die Angelegenheit gespenstisch.

OM Werner, damals noch DH9NAS, heute DJ3CL, lief vor Angst nach draußen mit dem
Erfolg, daß es ihm die Haare aufstellte und er reumütig wieder zurück kam. Wir haben
später festgestellt, daß das gesamte Erdgitter der ehemaligen Flugfunkanlage noch
vorhanden war und die Erdanschlüsse unserer Geräte daran angeschlossen waren -
unser Glück -.

Fuchsjagden folgten mit mehr oder weniger Erfolg und der Ausbildung wurde ein breiter
Raum gewidmet, zahlreiche Lizenzen waren der Lohn. Unser Engagement in Sachen
Amateurfunk ist auch daran zu erkennen, daß wir unsere guten Kontakte nach
Sonneberg zum X29 pflegen. Der Aufruf des DARC 1990, sich verstärkt um Kontakte mit
Funkamateuren in der ehemaligen DDR zu bemühen, führte 1991 zu Gesprächen mit
dem OV Sonneberg in Thüringen. Die seinerzeit geknüpften Bande halten bis heute und
die regelmäßigen Treffen im Sommer und Herbst zeigen, daß das Verstehen
untereinander funktioniert.

Die Teilnahme an Contesten mit unserer Clubstation DL0BUB oder die Installation des
Repeaters DB0ABX zeigen, daß auch das OV-Geschehen durchaus über Funk verbreitet
wird. Die derzeit laufenden Aktivitäten sind etwas zurückgegangen aber das war so
gewollt.

Ich bin überzeugt davon, daß auch in Zukunft die Ausbildung zu Funkamateuren und die
Teilnahme an funksportlichen Wettbewerben den wesentlichen Teil des OV-Lebens aus-
machen werden. Mein Mitstreiter OM Werner DJ3CL und ich haben den unmittelbaren
Wirkungs-kreis des OV's aus persönlichen Gründen verlassen, wir sind ihm aber
verbunden und nehmen im Rahmen unserer Möglichkeiten auch an Veranstaltungen teil.

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