Bericht zum IARU Fieldday 2026 CW

Vom 06.06. bis zum 07.06.2026 fand der diesjährige IARU Fieldday in CW statt. Eine kleine Gruppe Funkamateure aus dem Südharz hatte sich vorgenommen, daran teilzunehmen und begann schon Monate vorher mit den Vorbereitungen. Ein Standplatz musste gefunden werden, die Verpflegung war zu organisieren und die entsprechende Technik war zu testen. Wir vereinbarten, den Contest im „Holiday Style“, also in Ruhe und ohne Ambitionen auf vordere Plätze, zu absolvieren. Da das mein erster richtiger Contest war kam mir das sehr entgegen. Unser Call für diesen Contest war, dank Jürgen DL1ASR, das Clubrufzeichen vom X13 DL0SHZ/P. Der Standort war in der Nähe von Friedrichsrode auf einer Wiese – weit weg von jeglichem QRM.

 

Die Kollegen vom X08, DL5ASG und DL5ZK, hatten als erfahrene Contester ihre perfekt ausgebauten „Funkbuden“ dabei. Am späten Freitag Nachmittag begannen wir mit dem Aufbau des Lagers und saßen dann bis spät in die Nacht bei Bratwurst und kühlen Getränken zusammen, lauschten dem Regen, führten interessante Gespräche und gingen gegen Mitternacht schlafen.

 

Samstag Vormittag begann der Aufbau und Test der Funktechnik. Es wurde u.a. ausgetestet, welche der mitgebrachten Antennen an diesem Standort die beste Leistung versprach. Also mehrfach Aufbau, Test, Abbau….usw. Am Ende entschieden wir uns, da in der Klasse non-assistet nur eine Antenne erlaubt ist, für eine EFRW mit 27 m Länge an einem 10 m Glasfibermast, die auch das ganze Wochenende über gut funktionierte. Vor Beginn des Contests um 15:00 UTC wurde noch etwas geklönt, Bratwurst vertilgt und sich ausgeruht. Uli, DL2AKH, hatte seine portable QO-100 Station mitgebracht und konnte mit dieser Technik einige schöne Verbindungen machen.
Pünktlich um 15:00 UTC ging es los und nachdem ich fast 40 Minuten lang einen Fehler in N1MM gesucht und beseitigt hatte, der natürlich bei den Tests vorher nicht aufgefallen war, wurden die ersten QSOs im 20 m Band gemacht. Die Bänder waren voll mit /p Stationen und so hatte man reichlich zu tun, um möglichst alle zu erwischen. Stefan DL5ASG löste mich dann ab und legte einen Run mit vielen OSOs in kurzer Zeit hin – Erfahrung zahlt sich eben aus. Später wechselten wir dann ins 40 m Band und gegen 21:00 MESZ zum 80 m Bereich. Am Sonntag begannen wir recht früh auf 40 m um die 200 noch zu erreichen. Die Technik hielt bis zum Ende störungsfrei durch und so konnten wir insgesamt 206 Verbindungen loggen.

 

Das ist kein rekordverdächtiges Ergebnis. Aber dafür hatten wir jede Menge Spaß, haben ein super erholsames und interessantes Wochenende gehabt und ein wenig für den Zusammenhalt unter Funkamateuren getan. Bisher kamen von allen Teilnehmern und Besuchern nur positive Rückmeldungen und Fragen zum Termin für den nächsten Fieldday. 

 

Als Teilnehmer bzw. Besucher waren anwesend: DM2FK, DL5ZA, DL5ASG, DL5ZK, DL1DT, DK8MN, DL4AAI, DL2AKH, DO5SA und SWL Marcus sowie mehrere Besucher, die ich nicht namentlich kenne.


(Verfasser Ole DL1DT)

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