Aktivitäten im Ortsverband
Der OV C23 Ammersee C23 bietet einen Antennenworkshop zum Aufbau eines endgespeisten Dipols, einer sogenannten EndFed an.
Viele Mitglieder aus unserem OV haben schon erfolgreich diverse EndFed-Antennen aufgebaut und bieten mit dem Antennenworkshop praktische Hilfe beim Aufbau einer EndFed an.
Der Workshop bietet Antworten zu den Themen:
* Was ist eine EndFed und welche Varianten sind möglich.
* Was benötigt man zu den Varianten der EndFed.
* Wie wird ein Unsymmetrischer Übertrager für eine EndFed in der Praxis aufgebaut.
* Betreuung, Hinweise und Kniffs für einen Aufbau vom Übertrager für die EndFed.
* Wie Kann man den Übertrager Messen und Optimieren.
* Wie spielt der Übertrager mit der Antenne und dem Abgleich der Antennen zusammen.
* Finden von brauchbaren Materialien zu Herstellung einer EndFed, ein Erfahrungs- Austausch
* Auf welchem Material sollte man den EndFed Übertrager montieren und auf welchem Material auf ke
In der CQ-DL 05/2018 ab Seite 40 wurde vom OM Mike Lamm DK1ML der Aufbau einer EndFed genau beschrieben:
https://www.darc.de/cqdlonline/2018/05/html5.html
So werden wir auch vorgehen und mit praktischen Tipps beim Aufbau unterstützen und helfen können.
Normalerweise wird ein Lambda Halbe-Dipol in der Mitte mit einem 50 Ohm Koax-Kabel gespeist.
Je nachdem welchen Platz man zum Aufhängen der EndFed Antenne zur Verfügung hat, sind verschiedene lange Varianten, dann natürlich auch für verschiedene Frequenzen/Bänder, möglich:

EndFed Übertrager
Der Übertrager besteht aus einem Amidon-Kern vom Typ FT240-43 oder FT140/43. Dieser wird mit 1-mm-Kupferlackdraht bewickelt. Die Einganswicklung wird zur besseren HF-Kopplung bifilar ausgeführt.
Bifilar bedeutet, als dass die Drähte der Primärwicklung (50 Ohm Seite) und der Anfang der Sekundärwicklung
miteinander verdrillt werden.
Man sollte unterscheiden, ob man eine EndFed für zu Hause und damit fest draußen installieren möchte oder für den Portabel-Betrieb benutzen will.
EndFed draußen:
Da empfiehlt es sich den gößeren 240er Kern zu nehmen und diesen in einem wasserdichten, wetterfesten Gehäuse zu verbauen. Zum Beispiel ein Elektro Abzweig-Kasten dessen Deckel verschraubt und wasserdicht ist. (siehe Bild unten im Vordergrund)
Portabel EndFed:
Der Übertrager kann kleiner und leichter mit dem 140er Kern aufgebaut werden.
Dazu reicht ein kleines leichtes Plastik-Gehäuse und am Antennen-Ausgang eine Bananenbuchse in die die verschiedenen Strahler (Lambda/2 Dipol) eingesteckt werden können. (siehe Bild unten im Hintergrund)
Es werden zum Aufbau nur wenige Bauelemente benötigt.
* Ferritkern- groß 240er oder klein 140er (beide Kerne können 100W HF)
* PL- oder BNC-Einbau Buchse - Koaxkabel Anschluß mit passender großer Lötöse (Masse)
* Bananenbuchsen oder M4-Edelstahlschraube mit Unterlegscheibe und Mutter -Antennenanschluss
* Gehäuse - wasserdichter Elektro Abzweig-Kasten (Home) oder kleines Plastik Gehäuse (portabel)
* Kupferlackdraht 1mm
* M4-Edelstahlschraube mit Unterlegscheibe und Mutter (Messpunkt für Abgleich)
* 3 Stück Glimmerkondensator 47pf 1KV
Hinweis zu den Bauteilen:
Wir von OV Ammersee C23 haben die Ferritkerne und den 1mm Kupferlackdraht zum Aufbau des Übertragers bereits alle schon besorgt, sodaß wir im Workshop schon gleich mit dem Aufbau des EndFed Übertragers beginnen können.
So sehen fertige EndFed Übertrager mit einem 240er oder 140er Kern aus:
Habt Ihr Interesse ?
Wenn ja, bitte kurze E-Mail an:
DL1ZAP(at)darc.de
Wir vom OV C23 melden uns zur Terminabstimmung. Bis dann.....
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Bastelnachmittag
Am 22. Juli 2000 trafen sich interessierte Funkamateure des Ortsverbands Ammersee und den umliegenden Ortsverbänden, um im Laufe des Nachmittags einen kleinen Geber aufzubauen, der einen 123 Hz Subton erzeugt. Dieser Subton wird benötigt, um das Ammersee Relais DBØMIR aufzutasten.
Die folgenden Bilder zeigen exemplarisch den Werdegang des Gebers von der leeren Platine bis zum modifizierten Mikrofon eines Mobilfunkgerätes.
Wie heisst es so schön: "Am Anfang ..." stand die Idee. Hier die zu Papier gebrachte Idee:

Soweit die Theorie. Doch nun zur Praxis!
Dies waren die Ausgangsmaterialien:
6 Kondensatoren, 3 Widerstände, 1 IC, 1 Transistor, 1 Diode, 1 Trimmer, 1 Quarz und eine Platine. Bis auf den Quarz handelte es sich ausschliesslich um SMD-Bauteile, was einige Probleme erahnen lässt ...



Nun begannen die Lötarbeiten. Es waren zwar "nur" 14 Bauteile auf der Platine unterzubringen, aber die geringe Größe der SMD-Bauteile bereitete doch einige Probleme: Beim Löten schob der Lötkolben die Bauteile auf der Platine hin und her.
Da half der Tip eines "SMD-erfahrenen" OM's: Das wichtigste Hilfmittel beim Löten von SMD-Bauteilen ist eine Flasche mit Sekundenkleber!
Mit einem Tropfen Sekundenkleber wurden die Bauteile auf der Platine fixiert. So konnten die Lötstellen relativ problemlos angebracht werden.




Die Messergebnisse sprechen für sich:


Nach den erfolgreichen elektrischen Arbeiten folgten nun die (ungeliebten) mechanischen Arbeiten, um die Platine in dem Mikrofongehäuse unterzubringen.
Das nebenstehende Bild zeigt die fertige Platine und das Mikrofon, in das die kleine Zusatzplatine eingebaut werden soll.
Nach geringfügigen mechanischen Modifikationen fand die Platine Platz im Mikrofongehäuse. Damit war die Arbeit beendet. Ab sofort wird parallel zum Mikrofon ein zusätzlicher Subton von 123 Hz in den Sender eingespeist.
Ohne die tatkräftige Unterstützung einiger OM's wäre die Bastelaktion nicht zustande gekommen. Besonderer Dank gilt
- Frank, DF2ZJ für die Idee und das Auffinden der Schaltung,
- Thomas, DL2MDE für das Layout der Platine,
- Bernd, DL1ZAP für die Bauteilebeschaffung, die vorbereitende Organisation und die Überlassung seines Partyraums,
- Bernds XYL für Kaffee und Kuchen.
Falls nun bei Ihnen das Interesse geweckt wurde, selbst solch eine Schaltung aufzubauen, setzen Sie sich bitte mit Bernd, DL1ZAP in Verbindung.





