Besuch des Funk Tag 2019 in Kassel

Die Reise noch Kassel begann für unseren Fahrer gegen 05:30 Uhr.
Nach dem alle eingesammelt waren, ging es 06:30 an der Spinnerbrücke in Berlin auf die Autobahn.
So schön leer. Es lief super durch die Baustelle bei Michendorf. Dann war unsere Freude abrupt getrübt.
Baustelle langsam fahren. Nein das darf nicht wahr sein. AUTOBAHN KOMPLETT GESPERRT. Die Umleitung
brachte uns bis nach Brandenburg. Toll endlich mal ne Stattbesichtigung. Dann entlich wieder auf die Autobahn.
Naja nur 1 Stunde verloren. Kurz nach 10:00 Uhr konnten wir die Eintrittskarten kaufen. Los gings mit dem Messebesuch. 

 

Fortsetzung folgt.

IARU - VHF Contest Oktober 2018

To top
CQ DL0D
DL0D, Lübarser Höhe
DL0D, JO62QO
Wieder eine Station im Log
Handmade Köstlichkeit...
DL0D, JO62QO
Herrliches Abendrot
Jeder Höhenzentimeter wird genutzt
An der Station DL0D, JO62QO
Voller Körpereinsatz beim Betanken des HONDA Generators

 

 

IARU-R1 UHF/MW Contest Oktober 2018


Es war Ehrensache für uns zum Abschluss der Saison noch einmal die Contest Mannschaft zusammen zu rufen und die Bänder 70cm und 23cm zu bespielen. Als im wahrsten Sinne des Wortes schwer= gewichtige Änderung hatten wir beschlossen unseren 14m Mast nicht mehr einzusetzen. Das Gewicht macht unseren Rücken doch sehr zu schaffen. Es wurde eine Lösung mit einem leichten Mast gefunden der die beiden Antennen auf 8m Höhe hob.

 

Der Berichterstatter war beim Aufbau am Sonnabend nicht vor Ort. Es wurde berichtet, dass der Aufbau des Mastes, der Antennen und der Station ohne Probleme verlief. Völlig problemlos gestaltete sich der elektrische Anschluss. Wir hatten im Vorfeld, nach der Pleite mit dem Generator in Inverter Technik, richtig „zugeschlagen“ und in einen Honda Inverter Generator investiert. Keine Störungen auf der Anschlussleitung und keine Hf in der Luft! Der Generator läuft sehr leise und ist wesentlich handlicher als unser alter Brummi. Ein kleines Manko ist der geringe Tankinhalt. Es wurde ca. alle vier Stunden nachgetankt. Wir werden entscheiden ob ein Zusatztank angeschafft wird oder ob der Gang an die frische Luft alle vier Stunden doch gar nicht so verkehrt ist.

 

Was für uns ungewöhnlich war: zwei Stunden vor Beginn des Contests am Sonnabend wurden die Beine hoch gelegt und man genoss die warme Herbstsonne.

 

Der Wettbewerb startete um 16 Uhr Ortszeit. Es wurde mit zwei Stationen auf den Bändern70cm und 23cm gearbeitet. Bogdan, DL7AKQ, klapperte mit der Taste und erreichte auf 23cm mit OM3KII in JN88UU über 516km eine sehr schöne Entfernung.

 

Der Berichterstatter stieß am frühen Morgen des Sonntag zur Mannschaft und riss Michael, DG8MH, der sich gerade auf`s Ohr gelegt hatte, unsanft aus dem Schlaf. Nach einem kleinen Plausch und einer ordentlichen Tasse Kaffee ging es wieder an die 70cm Station. Und gleich ging uns mit HB9GF in JN47BC über 717km eine Schweizer Station über die 21 Ele. Tonna Antenne in den TRX.

 

Am frühen Vormittag rollte Bogdan, DL7AKQ, wieder an und Marcus, DF1MC, krabbelte aus seinem recht frischen Nachtlager. Um 13 Uhr 50 erreichten wir in CW unser ODX. Mit 599 wurde S59dgo in JN75FO über 782km gearbeitet.

 

Wir konnten einige Verbindungen via ON4KST Cluster anbahnen. Viele Anfragen kamen aber wegen fehlender Bedingungen leider nicht zu Stande.

 

Wir spielten auf dem DARC Server 100 Verbindungen auf 70cm mit der Punktzahl von 30142 (entspricht der erreichten Kilometer) ein. Auf 23cm luden wir 10 Verbindungen mit der Punktzahl von 1206km hoch.

 

Das Wetter hielt sich auch am Sonntag. Es war zwar etwas kühler geworden, aber wir wurden von Regen verschont. Am Nachmittag versuchte DC7QH, Klaus-Dieter, noch eine Verbindung zum Teufelsberg mit 47GHz zu überbrücken. Trotz des exklusiven Standorts auf dem Dach (!) unseres Bauwagens gelang eine Sprechverbindung nicht. Die immer höher wachsenden Bäume auf der Lübarser Höhe und die Hochhäuser des MV verhinderten die Sichtverbindung zum Teufelsberg. Wie ich selbst vor kurzem feststellen musste, ist die Sicht vom Teufelsberg in Blickrichtung MV auch dort durch Bewuchs erschwert.

 

In aller Ruhe wurde nach dem Feldtag das Equipment verstaut und die Antennen abgebaut. Um 17:15 Uhr begannen wir den Abstieg vom Berg. Ein bis jetzt nicht erreichter Rekord. Da gestaltete sich das Abstellen unseres Bauwagens fast länger. Durch umfangreiche Absperrungen im angepeilten Straßenland endete die Fahrt mal an einer ganz anderen Stelle als sonst.

 

Auch durch das gute Wetter beeinflusst, hat uns dieser Feldtag wieder Spaß gemacht. Der neue Mast hat sich bewährt. Wir waren sogar der Meinung, dass er gut auch noch eine zweite 70cm Antenne verträgt. Wir werden in der folgenden Zeit darüber beraten.

 

Ein herzlichen Dank geht an die Spender diverser Backwaren. Da unsere geplante „Küchenmamsell“ wegen Krankheit nicht zur Verfügung stand, boten die gereichten Süßwaren genug Abwechslung. Danke für die helfenden Hände aus nah und fern. Besonders aus „fern“. Marcus, DF1MC, scheut nie den Weg, soweit ihm möglich, nach Berlin. Obwohl ihm diesmal wohl wieder eine Verkehrsmeldung auf der Rückfahrt schwer zu schaffen gemacht haben dürfte. Der Verkehrsfunk:“ Wegen eines Unfalls auf der A2 vor Magdeburg müssen Autofahrer mit einer Verzögerung von einer Stunde rechnen...“.

 

´73 DH7ACI, Reinhard

IARU - VHF Contest September 2018

To top
Straßenbau...
Holprige Zu-/Abfahrt...
Dschungeltour...
Der "Hf" Generator
Montage Spiderbeam
Kalte Lötstelle an der Mantelwellen Sperre
Reparatur der Mantelwellen Sperre
Schöner Sonnenuntergang auf der
Lübarser Höhe
Conni mit dem Armstrong Rotor
Fieldday = Freiluftveranstaltung
48GHz. QSO am offenen Herzen...
Hier zählt jeder Höhenzentimeter...
Wenn ein Mikrofon nicht reicht
dann nimmt man noch ein zweites...
 

 

IARU-Region-1 SSB 145MHz Contest und 

KW Fieldday September 2018

 

Die Vorbereitung zu unserem September Fieldday verlief im wahrsten Sinne des

Wortes holprig. Umfassende Straßenbauarbeiten vor unserem Materiallager

verhinderten den direkten Zugang mit Bulli und Hänger. Unser abenteuerlicher Zugang führte schlussendlich über zwei angrenzende Grundstücke.

 

Wir beabsichtigten die Kurzwelle im Fieldday zu bespielen. OM Conrad wollte mit

seinen Jungs unter einem DN Rufzeichen den IARU-Reg-1-SSB Contest auf2m

beackern. Es kam alles ganz anders.

 

Dazu der Blick zurück auf das Problem mit unserem Generator. Das Ende des

Generators muss hier nicht noch einmal geschildert werden. An einem OV-Abend

wurde der Kauf eines modernen, leichteren Inverter Generators beschlossen. Diese

Technik hatte sich ja bei der vergangenen WRTC in Form von HONDA Generatoren

bewährt. Nun kam für uns die Technik, aber aus monetären Gründen ein HONDA

Generator nicht in Frage. Es wurde nach einer Alternative gesucht und gefunden. In

einem Schriftwechsel mit dem Anbieter wurde die Eignung für die Verwendung an

Funkgeräten besprochen. Aussage:"Den haben schon andere Funkamateure gekauft".

Der Generator wurde gekauft. Leider trafen nur drei Eigenschaften zu. Er war leichter

als unser alter Generator, er war leiser und er sah schicker aus...

 

Die Ernüchterung trat ein als wir den KW-RX anschalteten. Starke Störungen über

weite Bereiche des KW-Bereich! Das besondere Problem war, das die Störungen

nicht über das Netzkabel kamen. Ein aus einer Batterie versorgtes Funkgerät (IC 703 mit

einer kleinen Groundplane) ca. 15m vom Generator entfernt bestätigte die 

Hf verseuchte Luft rund um den Generator. Da das 80m Band und das 40m Band 

besonders von den Störungen betroffen waren, prasseln bis 9+10dB,

mussten wir unser Fieldday Konzept ändern. Wir bauten den Spider Beam auf

und befestigten ihn am 14m Teleskop Mast.

 

Durch unser Aufbaukonzept kamen wir jetzt auch auf die von mir bewunderten,

sagenhaften Aufbauzeiten die von DX Expeditionen in der CQ-DL immer wieder

beschrieben werden.

 

Unser Enthusiasmus wurde nur von einer kalten Lötstelle an der Mantelwellen

Sperre gebremst. Wir hatten einen Lötkolben am Berg, aber keinen Lötzinn...

 

Conrad führte uns seine Neukonstruktion, ein mobiles Shack mit "eingebauter"

Antennenanlage vor. Er hatte das Antennenstandrohr durch das Dach des 

mob. Shack geführt und im Innenraum mit einem kleinen Querrohr verbunden.

Eine Richtungspeilung auf eine anrufende Station dauerte jetzt nur noch Sekunden.

Dank "Armstrong Rotor".

 

Da der Fieldday Contest zeitgleich in den AA-Contest (All Asia Contest) fällt,

beschränkten wir uns auf dei drei Bänder die der Spiderbeam bot

(10m, 15m, 20m) und nicht so stark (?) vom Generator gestört wurden.

Getreu unserem Motto:"Japan only" pickten wir in den ersten Minuten

auf 14MHz acht japanische Stationen auf. Es folgten Stationen aus dem 

asiatischen Teil Russlands, aus China, West-Malaysia, Indien, Saudi Arabien

u.s.w.

 

Ein schöner Effekt, der die Laufzeit von Signalen zeigt, erlebten wir bei den

Signalen aus Malaysia. Wir hörten die Signale auf dem direkten Weg und

gleichzeitig ein zeitlich gering versetztes Signal welches auf dem langen Weg

um den Erdball von hinten auf unsere Antenne traf. Beim Abhören der

Signale hatte man den Eindruck als ob der OM in 9M4 in einem kahlen 

Raum saß. Den gleichen Effekt hatten wir bei anderen Signalen aus

dem pazifischen Raum.

 

In den Nachtstunden, das 14MHz Band war fast verstummt, aktivierten wir

aus Conni´s Mobil Shack mit einer 17 Ele. Tonna, 3m über dem Wagendach,

das 2m Band. Bogdan schwang in der Nacht die CW Taste. Aber das erste

Highlite gelang ihm in SSB. Unser erster Sprung über den Ärmelkanal,

838km, zu G8P in JO01...! Wir waren begeistert und schnitten die Verbindung mit.

Die gleiche Idee hatten die OM´s von G8P. Am Montag nach dem Contest

tauschten wir die Soundfiles via Internet aus. In CW gelang Bogdan dann

noch ein Kontakt mit G0VHF/p aus dem gleichen Feld JO01 (826km) und in

der Entfernung nur 12km kürzer als beim ersten Kontakt zu G8P.

 

Etwas angefressen wegen des Generators ließen wir den Sonntag ruhig angehen.

Es wurde mit Mikrowellen experimentiert. Interessant war ein Test auf 48GHz von

Lübars nach Charlottenburg. Der Test war erst erfolgreich als das Equipment 

auf das Dach unseres Bauwagens (!) gehoben wurde und die umliegende

Vegetation keinen Einfluss mehr hatte.

 

Bei schönem Spätsommer Wetter (hatten wir überhaupt seit April "schlechtes"

Wetter?) beendeten wir den Feldtag. Der Abbau verlief dank helfender Hände

sehr zügig. Einen schönen Dank dafür.

 

OM Herbert wird bis zum nächsten OV-Abend sicherlich schon eine Aussage

über die angedachten Maßnahmen wegen des Generators machen können.

Das Funk-Wochenende zeigte wieder, das es der handvoll OM`s die intensiv

am Geschehen teilnahmen, noch immer in den Fingern juckt. Wir müssen

aber auch zur Kenntnis nehmen das wir älter werden und die Vorbereitung

und die Durchführung eines Fielddays fast über unsere Kräfte geht. Als erste

Konsequenz werden wir wohl unseren zentnerschweren Teleskop Mast

nicht mehr aufbauen. Das löst aber schon die Frage aus wie wir den Spiderbeam

über den Boden heben können. Denn der "lebt" von der Höhe wie wir erleben mussten.

Sehen wir uns im Mai 2019 wieder?

 

73´DH7ACI, OM Reinhard

 

I

DARC UHF/VHF Contest 5. - 6. Mai 2018

To top
Besuch von Mitgliedern D13 und Gäste
Antennenbau mit kräftiger Hilfe
Dieser Wimpel zieht immer wieder Besucher an...
Immer wieder ein Akt. Aufrichten des Mast mit den Antennen
Viele helfende Hände...
Der 14-Meter Mast verlangt starke Arme... Kurbeln ist angesagt.
Auf der Lübarser Höhe
2x 17-Elemente Tonna auf 14m Höhe
Die 70cm Antenne
Gemütliches Abendbrot
Wer kräftig arbeitet, darf kräftig essen
Plausch nach der Geisterstunde...

DARC UHF/VHF Contest 5. - 6. Mai 2018

 

Wie auf unserer Hauptversammlung im April beschlossen, begannen wir mit den

Vorbereitungen zum Contest am Freitag vor dem Wettbewerb. Das Material

wurde zusammen gestellt, am Generator wurde der Ölstand kontrolliert und ein

kurzer Probelauf fand statt. Alles o.k. Das Wort "Ölstand" behalten wir mal im

Hinterkopf.

 

 

Der Wetterbericht für das Contest Wochenende sah sehr gutes Wetter voraus. So

trafen wir uns am Sonnabend gegen neun Uhr auf unserem Funkerberg, der

Lübarser Höhe. Gut das sich genügend Helfer fanden um alles für den

Funkbetrieb einzurichten. Die beiden 17-Elemente Tonnas wurden

konfektioniert, am Mast befestigt und in die Höhe gebracht. Wie fast in jedem

Jahr wurde wieder ein kleines Bilderrätsel in unsere Antenne eingebaut. Bei

einer Höhe von 10m über Grund, der Mast schafft 14m, hatte einer der

Umstehenden das Rätsel in einer der Antennen entdeckt. Ein Boomrohr der

untersten Antenne war vertauscht worden. Der Mast wurde abgelassen, das

Boomrohr gedreht und zwei Stunden vor dem Beginn des Wettbewerbs war alles 

perfekt eingerichtet.

 

 

Kurz vor 19:00 Uhr Küchenzeit erreichten wir dann unser größtes ODX mit

S59DEM. Das brachte 762km in das Log. Leider muste Bogdan uns absagen.

So fehlte unser Mann für die schnellen Fingerübungen, sprich CW. Wir schauten

in der Nacht natürlich auch was so alles auf dem ON4KST Cluster lief. Kaum in

den Cluster eingelogt meldete sich unser größter DX Erfolg aus den vorigen

Jahr, die Station aus Norditalien. Sie baten um einen Kontakt in CW. Leider

mussten wir mitteilen das kein CW an diesem Tag mit uns möglich ist.

Ein kurzer Blick auf die angedachte Frequenz bestätigte das wir es in CW

eventuell wieder geschafft hätten. Wir hörten ganz leise Signale aus Italien.

Wir konnten uns darüber nicht lange grämen....

 

Schlagartig fiel unser Generator aus. Wir saßen praktisch im Dunklen. Das Shack wurde gespenstig dürftig

von den nun über Batterie laufenden Laptops erhellt. Für uns war klar das da nur

etwas Sprit fehlen würde. Also raus, den Reservekanister geschnappt und den 

Tankstutzen geöffnet. Merkwürdig, da schwappte doch noch Sprit im Tank.

Trotzdem bis zur Halskrause aufgefüllt, angerissen und der Generator schnurrte

wieder los.

 

Neunzig Minuten später fiel der Generator erneut aus. Wieder saßen

wir im Dunklen. Diesmal wurden alle Elektroleitungen abgekoppelt und der

Generator wurde in Sichthöhe aufgebaut. (Er steht aus Gründen der

Geräuschentwicklung während des Betriebs hinter einer kleinen Steinmauer).

Sprit war im Tank, lag eventuell eine Verschmutzung in der Benzinleitung vor?

Der nächste Gedanke war die automatische Abschalteinrichtung bei niedrigem

Ölstand. Konnte eigentlich nicht sein, hatten wir doch vor dem Probelauf

geprüft. Peilstab gezogen und nun hatten wir die Brille auf... KEIN Öl am

Peilstab! Leider hatten wir kein Motoröl am Berg. Michael machte sich

auf den Weg ins Lager und holte das lebenswichtige Nass. Nachdem mit

frischem Öl versorgt, schnurrte das alte Schlachtross zuverlässig bis zum Ende

des Wettbewerbs.

 

 

Wir arbeiteten 2 Größtfelder, erreichten 12 Länder und sammelten

181 Verbindungen ein. Der Schnitt/QSO beträgt 311km. Die Gesammtpunktzahl

beträgt 56392km.

 

 

Sehr angenehm wurde die Contest Mannschaft wieder mit den nötigen Kalorien

versorgt. Herbert machte die Küchenmamsell und belegte die Brötchen. Aus einer

Jugendgruppe die Conrad, DL7UE betreut, hatte sich ein Elternteil angeboten

eine kräftige Suppe beizusteuern. Dazu wurde Baguettbrot und zwei

vorzüglich angerichtete Brotaufstriche gereicht. Alles sehr lecker und herzlichen

Dank dafür.

 

 

Die Contest Mannschaft um Michael, DG8MH, Conrad, DL7UE, Claudio, DL7ATY

und Reinhard, DH7ACI bedanken sich auch bei allen Helfern die hier nicht 

Namentlich erwähnt wurden.

 

 

Wer mal wieder Abenteuer Urlaub, auch wenn es nur für 24 Stunden ist, erleben

möchte, kann gerne zum Contest im September einsteigen. Dann läuft der

IARU 2m Wettbewerb und der Fieldday auf Kurzwelle. Wir beabsichtigen beide 

Wettbewerbe zu bespielen.

 

 

73`Reinhard, DH7ACI

 

 

 

 

 

 

IARU Reg.1 Test, Sept. 2019, Grünberg/Uckermark

To top
Die 17 Ele Tonna wird aufgebaut
Langsam wächst die Tonna am Schiebemast in die Höhe
Die Antenne steht...
Gemütliche Arbeitspause...
Das Shack ist eingerichtet...
Bogdan bringt DL0D über den Sat QO-100...
Die Wendelantenne für den Uplink zum QO-100
Ohhh...war das lecker...!
Frisch vom Feld geerntet und gleich zu einer Suppe verarbeitet. Köstlich.
Weites Land. Bei diesem Anblick kam mir gleich eine Uralt Serie aus Amerika (1959-65) in den Sinn: RAWHIDE, unter anderem mit dem damals sehr jungen Clint Eastwood. Den Titelsong sang Frankie Laine. https://www.youtube.com/watch?v=AKC8pSFg1Vw
Was guckst du? Galloway Rinderherde neben dem QTH
Das Contest Ergebnis, erstellt mit Log Analyzer
Flaggen Parade...
 

IARU Region 1  145MHz September Contest 2019

 

Samstag morgen, 7.September, 07:30 Uhr. Das Auto starten und rauf auf die

wunderbar leere Stadtautobahn A100 gen Norden. Erster Kontakt auf 2m

mit Herbert, DL7AHF, von der etwas höher gelegenen Rudolf-Wissell-Brücke.

Herbert ist auf der Home QRG 145.275MHz und erwartet mich. Wir hatten

verabredet das Herbert mit raus nach Grünberg/Uckermark kommt.

Nach der Auflösung unseres Materiallagers in Reinickendorf ist das

gesamte Funkmaterial in die Uckermark verlegt worden. Um nicht ständig

mit dem Material zu pendeln hatten wir beschlossen den Standort Grünberg

für den 2m Contest zu probieren.

Die Fahrt über die ca.120km nach Nordosten verlief trotz der längeren

Baustellenabschnitte problemlos. Die "letzte Meile" verlief etwas holprig.

Meine "Susi Sorglos", sprich mein Navi, meinte den kürzesten Weg zu kennen.

Das mag sein. Der einfachste Weg war es nicht. So lernten wir gleich die 

Abgeschiedenheit dieses NO Zipfels Deutschlands mit mittelalterlichem 

Kopfsteinpflaster kennen. Michael, DG8MH, und Michaela, DO2JMK, 

unsere Gastgeber, war das Lachen in das Gesicht geschrieben.

Im Hinblick auf unsere sparsamen Ressourcen hatten wir beschlossen

auf den russ. 14m Boliden zu verzichten, und einen leichten Alu-Mast

soweit aufzubauen, das die 17 Ele. Tonna Antenne gut über die umliegenden

Dächer schauen konnte. Um die Abspannung zu realisieren , mussten wir das

vorhandene Abspann Material etwas verlängern. Dabei mussten wir feststellen,

das sogar einfache alte Leinen aus NVA Beständen den Materialdieben aus

dem Einbruch im Bauwagen zum Opfer gefallen waren. Den Aufbau 

unterstützten Andreas, DO7JAW, Bigit, DC7JBW und Reinhard, DC7DD.

Unser Funkshack war schnell nach altem Muster eingerichtet. Rx/Tx war wie

immer ein FT-897 mit einer kleinen nachgeschalteten Beko Endstufe.

Geloggt wurde mit HamOffice.

Die Vorbereitungen wurden von einem kräftigen Frühstück und am Mittag von

einer tollen Kürbissuppe mit Kräuterbaguette unterbrochen. (Das Geheimnis

der Suppe war wohl ein Hauch von Curry und Ingwer...). Die Kürbisse natürlich

in Bio-Qualität vom eigenen Kompost aus pflanzlichen Abfällen.

Bogdan, DL7AKQ, der mit seiner XYL angereist war, hatte seinen QO-100 TX

mitgebracht. Mit erstaunlich kleiner Leistung sendete er unser Call, DL0D,

über eine Wendelantenne zum Satelliten. Er erreichte zahlreiche Stationen

von Indien bis Brasilien. Empfangen wurde mit dem Handy über WEBSDR.

(http://eshail.batc.org.uk:8901/)

Bis Mitternacht erreichten wir im Contest auf 144MHz unter anderem HG1Z

in JN88KU>748km, wie immer mit tollem Signal OE1W in JN77TX>607km und

OM5AW in JN98AH>624km.

Das QTH von Michaela und Michael bot uns die Möglichkeit eine große Mütze

Schlaf zu nehmen. Das begrüßten wir sehr. Vorbei die Zeit, wo wir so gegen

vier, fünf Uhr in der Frühe breit waren und mit dem Kopf auf dem 

Shacktisch lagen...

Nach dem Frühstück wurde wieder gefunkt. Um 07:28 UTC erreichten wir

mit HB9FAP in JN47PH>822km, unser ODX. Später folgten weitere

Verbindungen über 600km. DL2CC in JN48WM>614km, DL3WP in

JN48NI> 657km und OE8GVK/p in JN88GR>616km.

Wir beendeten den Kontest mit 112 Verbindungen. Die erreichte Punktzahl

betrug 37973 (km). Daraus errechnet sich ein Schnitt von 339km/QSO.

Fazit unserer Expedition war ein schön sauberes Band. Ganz anders als vom

heimischen QTH auf der Lübarser Höhe. Wo direkt vor der Antenne an 7/24

die Öfen von Europas größter Pizzabäckerei arbeiten. Einzig am Morgen,

nachdem es in der Nacht geregnet hatte, störte ein aus dem Ruder gelaufener

Weidezaun. Sonne und Wind trockneten schnell die Landschaft und der 

Störenfried verschwand schnell wieder. 

Das etwas magere Stationsangebot führte Michael, der die Gegend um das QTH

gut kennt, auf die Lage mit nur einer Höhe von 34m/üNN zurück. In der

Umgebung steigt das Gelände dann auch noch ringsum leicht an.

Nach einem schmackhaften Nudelgericht mit selbst gemachter Tomatensauce, 

wobei die Tomaten natürlich auch aus dem eigenen Garten waren, ging es in

die letzte Funkrunde.

Dreißig Minuten vor dem Ende des Wettbewerb legten wir die Schalter um. 

Wir wollten in Ruhe die Antenne und die Station abbauen. Im Hinterkopf

hatten wir auch die Heimfahrt auf der viel befahrenen A11 (Stettin<>Berlin)

mit den z.Zt. langen Baustellen.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gastgebern für ein gelungenes

"wohlfühl" Wochenende in Grünberg in der Uckermark. Die Verköstigung

war hervorragend und die Möglichkeit, eine wirklich bequeme Mütze voll

Schlaf zu nehmen, war genial. Danke, noch einmal!

Da der Bauwagen (unser Shack) in diesem Monat zum TÜV muss, wird 

Michael den Wagen nach Berlin bringen. Wie zum September OV-Abend 

besprochen wollen wir den UHF Contest Anfang Oktober (5. und 6.10.)

wieder von der Lübarser Höhe in JO62QO bestreiten. Geplant sind

Aktivitäten auf 70cm, 23cm und evtl. auch auf noch höheren Bändern.

 

73 in die Runde,

Reinhard, DH7ACI

 

 

 

IARU Reg.-1 Test, Okt. 2019, Lübarser Höhe

To top
Auf der Lübarser Höhe im Freizeitpark Lübars
Thomas, DK4TC und Michael, DG8MH bauen am Steckmast
Vier neue Abspann Leinen wurden gefertigt
Die Antenne steht, sie dreht sich, Stehwelle o.k.
Bogdan, DL7AKQ montiert die 23cm Antenne. OVV Herbert, DL7AHF assistiert
Montage der 23cm Antenne am Shack
Es war frisch am Sonnabend Vormittag. Bogdan, DL7AKQ mit wärmendem Mützchen
Eine kleine Helix Antenne für den Uplink zu QO-100
Die Antennen für 70cm und 23cm stehen
Gut verspannt. Da störte auch nicht der frische Wind der über unsere Höhe strich
8m Steckmast und 21 Elemente Tonna Antenne
OVV Herbert, DL7AHF
Wer arbeitet, braucht Kraft. Thomas, DK4TC, Bogdan, DL7AKQ und Herbert, DL7AHF
Unser HONDA Generator
Schöööön....
Panorama Foto. Links das MV und rechts die Lübarser Höhe
Blick vom Freizeitpark auf das Märkische Viertel. Namensgeber für unseren OV
Conrad, DL7UE am Mikrofon
Konzentriertes Arbeiten an DL0D
Unser Abendbrot. Bogdan, DL7AKQ, trug mit einem leckeren Kartoffelsalat dazu bei
Da fehlte uns zum Abendbrot an nichts
Im Vordergrund unsere Anbindung an ON4KST
Da kommt Freude auf
Im ON4KST Cluster. Bei eingeschaltetem Ton erfreut jedes "meep"
Diese Uhr zeigt UTC...! Nicht Küchenzeit...!
Sonntag zum Sonnenaufgang
Blick von der Lübarser Höhe in den Frühnebel der über den Feldern liegt
Sonnenaufgang
Blick durch den Bewuchs auf dem Berg auf das MV
Blick nach Südost zur Innenstadt. In der Ferne der Fernsehturm
DH7ACI, DG8MH und DL7AKQ. Hinter der Kamera, Conrad, DL7UE
 

Zurück in der Heimat

 

Nach unserem Ausflug in die Weiten der uckermärkischen "Prärie" (JO73BI)

im September, zog es uns wieder zurück zu den Wurzeln. Wir verabredeten

den IARU-Region-1 UHF / Microwaves Contest vom 5. - 6.10.2019 von der

heimischen Lübarser Höhe (JO62QO) zu bestreiten. Gesagt, getan.

Gegen 08:30 Uhr am Sonnabend koppelten wir unser "Shack" an das 

Zugfahrzeug und der Fieldday begann. 

Einschub: Als ich Marcus, DF1MC, von unserem "Fieldday" in der Uckermark

berichtete, meinte der nur trocken:" Ein Fieldday mit richtigem Klo

und warmem Bett, ist kein richtiger Fieldday." Beide Annehmlichkeiten 

standen uns nämlich in der Uckermark zur Verfügung.

Angemerkt muss noch, das Michael, DG8MH, diverse Schäden nach dem

Einbruch in den Bauwagen in der Zwischenzeit beseitigt hatte. Bei diesen

Arbeiten wurden auch noch Schäden an den Seitenwänden und am

Fußboden des kleinen Nebenraums beseitigt. Schöne Arbeit!

Nachdem die Bergspitze erobert war und wir mit dem Aufbau der Antennen

begannen, besserte sich das Wetter soweit das der ganz leichte Sprühregen

aufhörte und nur noch ein kräftiger Wind blies.

Um den Steckmast zu stabilisieren fertigten wir zuerst vier neue Abspannleinen

als Ersatz für die gestohlenen Leinen. Auf dem Mast montierten wir in 

ca. 8m Höhe eine 21 Ele. Tonna für 70cm.

In der Zwischenzeit montierte Bogdan, DL7AKQ, eine 23cm Antenne direkt

am Shack. Leider hatte diese Antenne keinen Rotor. Sie musste im

Funkbetrieb von Hand ausgerichtet werden.

Drei Stunden vor Beginn des Contest (16:00 Uhr Küchenzeit) war die

Technik einsatzbereit. Da kam es uns sehr gelegen das Thomas, DK4TC,

mit vier großen Paketen belegter Brötchen erschien. Da der Generator 

schon schnurrte, arbeitete auch die Kaffeemaschine. Nun wurde es gemütlich.

Das Wetter besserte sich zum Nachmittag. Wobei die Außentemperatur 

kein Problem ist. Die Gasheizung im Shack erzeugt eine mollige Wärme.

Funkbetrieb auf 70cm zieht sich für uns immer wie Kaugummi.

Etwas Abwechselung in das CQ Rufen brachte eine Anmeldung im

ON4KST Cluster. Hier konnten wir die eine oder andere schöne

Verbindung anbahnen. Jeder "meep" brachte Freude in das Shack.

Wir waren über das mobile LTE Netz mit dem Internet verbunden.

Eine kleine menschliche Panne verursachte am Abend allgemeine

Heiterkeit. SWL Elias, der uns toll unterstützte, bekam gegen 20:30 Uhr 

Küchenzeit einen Anruf der Eltern mit der Frage wo er denn um

Himmels Willen bleibt. Elias, mit dem Blick auf die Stationsuhr

selbstsicher:" Es ist doch erst 18:30 Uhr." In seiner Begeisterung

am Hobby hatte er nicht den Aufkleber an der Uhr beachtet, UTC.

Elias machte schnell ein Beweisfoto, schwang sich auf sein

Fahrrad und verschwand in der Nacht.

Ab 02:30 Uhr unterbrachen wir den Funkbetrieb. Der Generator

wurde in den Sparmodus geschaltet und Conrad, DL7UE und

Reinhard, DH7ACI legten die Beine hoch oder den Kopf 

auf die Tischplatte. Verhältnismäßig erfrischt nach einem

dreistündigen "Powernapping" ging es am Morgen in die nächste

Funkrunde. Interessierte Besucher auf der Lübarser Höhe wurden

wie immer mit Informationen über unser schönes Hobby versorgt.

Wir arbeiteten im Contest in SSB und CW. Bogdan, DL7AKQ,

fischte wieder die leisesten Signale für uns aus dem CW Äther.

Zum Ende des Kontests standen 100 Verbindungen auf 70cm

im Log. Auf 23cm reichten wir 2o Verbindungen ein.

Unser ODX auf 70cm = 708km zu 9A1CMS. 

Bei herrlichem Herbstwetter begannen wir mit dem Abbau der Station

und den Antennen. Nach zwei Stunden war alles verstaut und

wir begannen mit dem Abstieg vom Berg. Bei der Ausfahrt aus

dem Gelände wurde es noch einmal eng. Ein Autofan zwang

auf dem Alten Bernauer Heerweg Michael, DG8MH, zu einer

kleinen Rangierfahrt. Der Autofan bot aber sofort an sein Auto

ein Stück zu versetzen. Michael meisterte aber auch so die Ausfahrt.

Fazit der zwei Tage: auch mit einer kleinen motivierten Mannschaft 

ist so ein Contest zu stemmen.Das Wetter spielte uns auch 

in die Karten. Dauerregen und Herbststürme hätten unser Fazit 

sicherlich in eine andere Richtung gelenkt.

Danke an die Manschaft von DL0D und an die helfenden Hände

die uns unterstützt haben.

OVV Herbert, DL7AHF , hat gleich nach dem Contest, am OV-Abend,

den Auftrag erhalten, auch für 2020 die Contest Termine beim Bezirksamt

zu buchen. 

Auf unserer Wunschliste für das nächste Jahr steht ein größerer 

Zusatztank für den Generator und ein kleiner Lautsprecher für

das Shack. Wenn der Operator an der Station mit Kopfhörer

arbeitet ist der Ton für die Zuhörer abgeschaltet. Unser eingesetzter

Kopfhörer Verstärker verfügt über vier Ausgänge. Einen Ausgang

wollen wir zur Ansteuerung eines Außenlautsprechers nutzen.

Packen wir es an!

 

73´Reinhard, DH7ACI

 

 

 

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