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CW Fieldday 04-05.06.2016

Fieldday CW Wettbewerb 2016

Als Platz für den Fieldday wurde erneut eine Weide in Horstedt genutzt. Diese wurde kurz zuvor vom Eigentümer gemäht und das frische Heu wurde pünktlich vor Beginn des Fieldday CW-Wettbewerbes verpackt und abgefahren. Am 04./05. Juni 2016 starteten wir unter DK0FC/p für den OV I18.

Da Yuri, DF1MM, unfallbedingt auf Krücken angewiesen war, benötigten wir für den Aufbau tatkräftige Unterstützung. Auf Nachfrage erklärten sich Daniela, DO2DYL und Thorben, DO3TD bereit, zu helfen. Mit dem Aufbau begannen wir am Samstag, dem 04.06. um 10 Uhr. Zunächst wurde der Standort für den Antennenmasten in der Mitte der Weide festgelegt und in unmittelbarer Nähe das OV-Zelt aufgestellt. Die mobile Stromversorgung wurde an den Rand der Weide verbannt und versorgte über rd. 50m Leitung das Zelt und die Station.

Der Aufbau des pneumatischen Mastens wurde erstmalig von Daniela und Thorben übernommen. Nach Überwindung der typischen Tücken für einen Mastaufbau (1. Heringe zu weit vom Masten platziert, so dass einzelne Abspannseile zu kurz waren; 2. zu hoher Luftdruck im Masten, so dass dieser beim Ausfahren der nächsten Stufe aus der Bodenhalterung sprang; 3. Mast leicht schief) stand der Mast dann einwandfrei und senkrecht, wie man der Anzeige der Wasserwaage entnehmen konnte.

Der Antennenmast diente als Träger für eine modifizierte Doppelzepp mit rd. 60m Länge, die als Inverted Vee aufgehängt wurde. Die Schenkel der Antenne waren mit manuellen Schaltern versehen, so dass Teile der Antenne zu und abgeschaltet werden konnten. Tagsüber sendeten wir mit der verkürzten Doppelzepp auf den höheren Bändern, während der Nachtzeiten kam die volle Antennenlänge auf den unteren Bändern (80m + 160m) zum Einsatz. An der Einspeisung in ca. 14m Höhe war ein automatischer Antennentuner von Yuri angebracht, von diesem führte ein Koaxkabel zur Station.

Die Sendetechnik wurde von Yuri gestellt. Es kam sein modifizierter TS870 von Kennwood einschließlich dazugehöriger Technik (CAT, LOG, Taste, Laptop) zum Einsatz. Die Stromversorgung erfolgte über ein Stromaggregat mit 2,5 KW Leistung, das neben der Technik und Zeltbeleuchtung auch noch abwechselnd nachts eine Heizung bzw. tagsüber einen Wasserkocher versorgte.

Wir konnten vor Beginn die notwendigen Tests und Einstellungen vornehmen und dann zum Wettbewerbsbeginn um 17:00 Uhr rechtzeitig starten. Das pile up am Samstag wurden von Yuri, DF1MM, abgearbeitet, in der ruhigeren Nachtzeit wurde der Funkbetrieb von Michael, DF2BR, durchgeführt, am Sonntag wurde schichtweise gewechselt. Eine kasachische Grillspezialität mit speziellen Bier sorgte am Sonntag zeitweilig für eine „trägere Phase“ bei beiden OP´s, so dass am Ende des Wettbewerbes nach 24 Stunden Betrieb nur rd. 940 QSO´s in Morsetelegraphie im Log standen und die „1000-QSO-Marke“ doch nicht geknackt wurde. Es konnten Stationen in vielen Ländern der Welt erreicht werden.

Das Wetter war sonnig und trocken. Tagsüber hatten wir über 20° C, nachts kühlte es sich auf rd. 9°C ab. Der Abbau erfolgte wieder mit Unterstützung von Daniela und Thorben ab 17 Uhr. Alles verlief zügig, so das wir das Gelände gegen 19 Uhr aufgeräumt verlassen konnten.

Einen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben.

Michael, DF2BR

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