Fieldday CW Wettbewerb 2018

Am 02./03. Juni 2018 erfolgte mit dem Rufzeichen DK0FC/p die Teilnahme an dem CWFieldday-Contest für den OV I18, Delmenhorst. Das Team für den Aufbau und den Funkbetrieb bestand aus Thorben, DB1BAC, Yuri, DF1MM und Michael, DF2BR.

Nachdem zuvor das Rufzeichen DK0FC/p für den Morsetelegraphie Wettbewerb als „ Portabel Station “im Mehrmannbetrieb angemeldet wurde, erfolgte der Aufbau der Station auf einer Weide in der Nähe von Klein Ippener (Horstedt). Wir hatten die Erlaubnis vom Eigentümer eingeholt. Die Weide war in den Wochen zuvor gemäht worden.

Wir trafen uns am Samstag, dem 02.06. um 10 Uhr und fuhren zur Weide. Nach dem Auspacken des Materials wurde zunächst die Antenne aufgebaut. Es wurde ein Kurbelmast mit 16m Höhe verwendet, an dessen oberen Ende ein Umlenkrolle zur Aufnahme des Antennendrahtes vorhanden war. Zur Verwendung kam eine Doppelzepp mit rd. 72m Länge und 19m Hühnerleitung mit 600 Ohm, die als „inverted vee “abgespannt wurde. Die unteren Enden des Antennendrahtes befanden sich in rd. 5m Höhe.

Anschließend wurde das kleine OV-Zelt in Mastnähe aufgebaut, um die Station und einen Schlafplatz zu beherbergen. Es zeigte sich, dass die verwendete Luftmatratze ein kleines Loch hatte. So ergaben sich keine zu langen Ruhezeiten, da nach einigen Stunden erneut Luft nachgepumpt werden musste.

Als TRX kam ein modifizierter TS870 von Kennwood zum Einsatz. Die dazugehörige Technik (CAT, LOG, Taste) wurde von Yuri, DF1MM, mitgebracht. Die Anpassung erfolgte über einen automatischen Tuner von Yuri, an dem ein Balun zur Symmetrierung angebracht war. Weiterhin war eine manuelle Umschaltung an den Antennendrähten vorhanden, mit der die Antenne auf 36m verkürzt werden konnte, so dass dadurch für die oberen Bändern eine effektivere Abstrahlung zum Tragen kam. Die Stromversorgung erfolgte über ein Stromaggregat mit 1,7 KW Leistung, dass Bernd, DO5BGL, zur Verfügung gestellt hatte. Dies war ausreichend für die Technik und die Beleuchtung.

Wir konnten rechtzeitig vor Beginn die notwendigen Tests und Einstellungen vornehmen und dann zum Wettbewerbsbeginn um 17:00 Uhr starten. Die Bänder waren unerwartet offen, so dass die ersten QSOs’ noch auf 10m gemacht werden konnten. Danach erfolgte noch längere Zeit Betrieb auf 15m und 20m. Zum späteren Abend wechselten wir dann zunächst auf 40m und im Anschluss direkt auf 160m und erzielten dort viele QSOs’. Ein Bandwechsel auf 80m erfolgte dann erst am Sonntagmorgen.

Die ersten QSOs’ in der Startzeit bewältigten DB1BAC und DF2BR zu zweit, danach ging es im steten Wechsel bis zum nächsten Morgen. Am Sonntag gegen 10:00 Uhr fing dann die Schicht von Yuri an, der bis zum Schluss noch viele Verbindungen und damit Punkte ins Log brachte.

Der Wettbewerb endete am Sonntag, dem 07.06. um 17:00 Uhr nach 24 Stunden. Während des Wettbewerbes lief die Technik einwandfrei. In der Summe standen zum Schluß 702 QSOs’ in Morsetelegraphie im Log. Es konnten Stationen in vielen Ländern der Welt erreicht werden. Die Bedingungen auf den oberen Bändern 10m und 15m waren überraschend gut. In der Endwertung wurde eine Punktzahl von rd. 360.000 eingereicht.

Das Wetter hatte sich am Wochenende von der besten Seite gezeigt. Es war bedeckt und weitestgehend trocken. Tagsüber stiegen die Temperaturen bis auf über 20° C, nachts kühlte es sich auf rd. 16°C ab. Der Abbau erfolgte dann nach 17 Uhr. Alles verlief zügig, so das wir das Gelände gegen 19 Uhr verlassen konnten.

Einen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben.

Michael, DF2BR

 

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