IARU-Reg-1-SSB-Fieldday Mikado

IARU-Reg-1-SSB-Fieldday Mikado

IARU-Reg-1-SSB-Fieldday Mikado

Die Saga von den allein gelassenen Männern im Wald hat in diesem Jahr einen ersten Meilenstein erreicht: 10 Jahre kontinuierliche Teilnahme von I18 am IARU-Fieldday. Das Jubiläum wurde am Samstagmittag entsprechend gewürdigt mit einer großen, wohlschmeckenden  Jubiläumstorte. Die – mit hilfreicher Unterstützung durch den Stell-V - vom OVV umgehend angeschnitten, verteilt und von allen Anwesenden essenderweise dezimiert wurde. Herzlichen Glückwunsch, OV Delmenhorst!

 

Dabei hatte die diesjährige Aktivität auf besagter Lichtung im städtischen Forst auf der „Großen Höhe“ nördlich vom Mikado schon einige Tage früher begonnen. Die Stadt Delmenhorst hatte im Vorfeld freundlicherweise wieder frühzeitig die Genehmigung zur Nutzung erteilt. Da die Fläche aber nicht mehr so intensiv genutzt wird, stand das Gras bis zu den Knien hoch … und zum Teil auch darüber. Nach Absprache mit der zuständigen Jagdpächterin Frau Kroll nahm sich Jens, DM1JS, Zeit und seinen Mähtrecker, und mulchte damit die komplette Wiese, super.

 

So konnte am Samstagvormittag direkt mit dem Aufbau von Antenne, Zelten, Funkstation und Generator-Stromversorgung begonnen werden. Dank der mittlerweile voll ausgebildet  vorhandenen Routine war man damit in kürzester Zeit fertig und  konnte sich konzentriert den Jubiläumsfestivitäten mit dem Verzehr besagter Torte widmen. Nebenbei hatte Klaus, DO1KF, einer vorbeikommenden Pilzsammlerin deren Ausbeute „abgeschnackt“, welche nach erfolgter Reinigung einer heißen Bratpfanne übereignet wurde und danach prompt ebenfalls den Weg allen Irdischen nahm. Mit anderen Worten: Die Teilnehmer ließen es sich gut gehen.

 

Gerd, DJ6LT, drehte am Samstagnachmittag unbemerkt mit dem Flugzeug ein paar Runden über unseren Köpfen und schoss dabei ein paar spektakuläre Fotos aus der Vogelperspektive. Eine klasse Idee!

 

Mit dem Füllen der Operatorliste im Vorfeld war die ständige Belegung der Funkstation über die Dauer des 24-stündigen Funkwettbewerbs gesichert. Natürlich gab es auch diesmal nachts wieder ein Defizit an verfügbaren Operator, aber mit zwei Teams, die jeweils Dreistundenschichten übernahmen, war auch dieses Zeitfenster schließlich abgedeckt.

 

Wie lief nun der Funkwettbewerb für I18 ab? Die Kurzwellenbedingungen waren nicht die der letzten Jahre. Klar, man bewegt sich schließlich im Bereich des Sonnenfleckenminimums. Mit insgesamt 115.332 Punkten wurde das Vorjahresergebnis (119.500 Punkte) knapp verfehlt, ebenso die 384 QSOs (2016: 409 QSO). Die Multiplikatoren, d.h. die verschiedenen, pro Band erreichten DXCC-Länder, waren nahezu gleich: 84 (2016: 82). In der Teilnehmerklasse „portabel, Multi-OP, low-power, non-assisted“ reichte es damit zu einem 20. Platz unter 48 Teilnehmenden. Um im oberen Bereich der Ergebnisliste mitspielen zu können, hätte man ca. 530 QSO erzielen müssen – oder anders gerechnet: 6 QSO pro Stunde mehr machen müssen. Und damit ist Fakt: Auch in diesem Jahr haben wir – im Vergleich mit den anderen Funkstationen – eine zu geringe QSO-Rate erarbeitet. Natürlich muss das auch im Zusammenhang mit den gearbeiteten Multis gesehen werden. Vielleicht müssen wir doch unsere Strategie anpassen oder verändern. Wie, tja, da bleibt uns noch viel Gesprächszeit bis zum kommenden Jahr.

 

Zum Abschluss unbedingt noch dies: Vielen Dank an die Crew und alle unterstützenden Helfer, ohne die dieses Wochenende gar nicht möglich gewesen wäre! Es war toll mit Euch.

 

Günni, DL9BCP

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