Mobilfuchsjagd Juni 2013 Berichtsseite

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I18-Mobilfuchsjagd südlich von Delmenhorst

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FJ ErgebnislisteDEL 2013-3 01.pdf 36 K

Vorwort

Der Vorsitzende von I18 bittet an dieser Stelle auf folgendes Statement hinzuweisen: Der OV Delmenhorst stellt klar, dass bei besagter, Anfang Juni durchgeführter Jagd lebende, vierbeinige Füchse durch ihn oder Dritte weder gejagt, gehetzt oder sonst wie zu Schaden gekommen sind! Der OV Delmenhorst distanziert sich ausdrücklich von allen anderslautenden Veröffentlichungen oder Mutmaßungen!

Am Samstag, 01. Juni 2013, schlüpfte der OV I18 wieder einmal in die Rolle des Gastgebers und lud ein zur diesjährigen Mobilitäts-Jagd auf Reineke Fuchs. Nun ja, das betreffende Gelände - mit Zentrum Hengsterholz südlich von Delmenhorst - bot mit seiner Ausdehnung von 10 x 15 Quadratkilometern letztendlich ausreichend Platz, um insgesamt fünf Füchsen ein vorübergehendes, vermeintlich sicheres Zuhause temporär zu bescheren.

Horst, DJ4TA, als Cheforganisator der Hatz, war bestens präpariert und hatte nicht nur sich allumfassend vorbereitet. Um sich herum war ein komplettes I18-Unterstützer- und Helferteam mit zuvor klar definiertem Aufgabengebiet geschart. Nichts, aber auch wirklich nichts blieb dem puren Zufall überlassen. Sogar ein entsprechendes Briefing und Startup-Gespräch dazu wurde konspirativ eine Woche zuvor abends im OV-Lokal zusätzlich angesetzt.

Während die Jagdmannschaften am frühen Nachmittag paarweise am zentral im Planquadrat liegenden Lokal - dem Landgasthaus Segelken - eintrafen, sich zunächst registrierten und danach ihre „Jagdunterlagen“ in Form von Karten- und weiterem Instruktionsmaterial in Empfang nahmen, schlugen sich zeitgleich die fünf Füchslein im wahrsten Sinne des Wortes seitwärts in die Büsche, um ihrerseits den zuvor durch Horst ausbaldowerten Bau zu beziehen und ihn nach eigenen Vorstellungen heimelig auszustatten. Dies geschah zunächst einmal mit dem Aufbau eines ca. 3,50m hohen Rohrgestänges, an dessen oberen Ende ein ringförmiges Gebilde befestigt war, von dem wiederum ein Kabel auf die Erde herabführte. Daran schloss sich ein kleines Funkgerät an, welches fest auf die Frequenz 145,350 MHz eingestellt war. Es oblag dem örtlichen Fuchs, sein Heim weiter zu verfeinern, seine Anwesenheit zu verschleiern oder sich vor allzu neugierigen Blicken zu tarnen. Trotzdem blieb noch genügend Zeit, sich bei Kaffee und Kuchen wieder von den Strapazen des Aufbaus zu erholen, währenddessen sich die Jäger auf die Lauer legten und sich schon für einen ersten Peildurchgang präparierten.

Kurz vor 15 Uhr startete Horst einen Rundruf an seine in den Verstecken befindlichen Füchse, ließ sich das „OK“ geben und berichtete über die Anwesenheit einer Jagdgesellschaft von sieben ausgerückten Suchmannschaften. Obwohl die Füchse mehrere Kilometer voneinander entfernt sein mussten, waren ihre Funksignale untereinander doch gut aufzunehmen. Pünktlich um 3 Uhr ging der erste Fuchs für zwei Minuten auf Dauersendung, um dann an den nächsten Fuchs zu übergeben. Nachdem auch Fuchs Nummer fünf seine erste Aussendung beendet hatte, folgte eine Wiederholung aller Füchse für jeweils eine Minute. Nun war erst einmal für eine Stunde Ruhe im Bau angesagt, denn die Jäger mussten sich eine Position für das zweite Peilen suchen.

Wieder folgte eine Serie von zweiminütigen Aussendungen der Füchse, gefolgt von einer einminütigen Wiederholung. Jäger, die zwei gute Standorte nacheinander gewählt hatten, konnten so in einer Kreuzpeilung die Fuchsbauten gut lokalisieren, was zum Teil sehr genau gelang. Einige des I18-Helferteams nahmen die ausgefüllten Teilnehmerkarten mit den Eintragungen in Empfang und begannen direkt mit deren Auswertung. Auch zwei Füchse konnten nun schon wieder ihren Bau verlassen und machten sich auf den Weg zurück zum Lokal.

Die verbleibenden drei Füchslein aber juckte es im Pelz, denn sie gingen nun zeitgleich wieder auf Dauersendung und ließen dabei in regelmäßigen Abständen ihre Morsekennungen hören:

 „ - - / - - - / . “     …..      „ - - / - - - / . . “       …..      „ - - / - - - / . . . “

M      O     E                    M    O     I                           M      O      S    

Kein Wunder, dass es nicht lange dauerte, bis ein erstes Auto mit drehendem „Geweih“ auf dem Dach die angrenzende Straße passierte und sich Schritt für Schritt dem Fuchsbau annäherte. Als Trophäe erhielt der Jäger für seinen Fund ein entsprechendes Papier vom aufgespürten Fuchs, und schon war er auch schon wieder verschwunden, um den nächsten Rotrock in seinem Bau aufzuspüren. Um ½ sieben war auch dieser Teil der Jagd vorüber, und Jagdgesellschaft, Füchse und Helfer fuhren zurück, um sich zum gemeinsamen Hallali im zentralen Lokal zu versammeln und die Sieger zu küren.

Fazit dieses unblutigen Nachmittages: Ein von Horst, DJ4TA, hervorragend vorbereitetes Event mit einem ebenso starken wie engagierten I18-Helferteam haben dafür gesorgt, allen Gästen und Teilnehmern dieser Mobilfuchsjagd eine anspruchsvolle und äußerst gelungene Amateurfunkveranstaltung mit Spiel, Spaß und Action geboten zu haben.

 

Allen Akteuren herzlichen Dank dafür!

Günni, DL9BCP

 

 

 

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