UKW Marconi 2m Contest - 2015

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UKW Marconi 2m Contest - 2015

UKW Marconi 2m Contest - 2015

Fotos: DF2BR

Mitten im Herbst, bei regnerischen und windigen Wetter kommt die Zeit für den letzten UKW-Contest im Jahr. Am 07./08. Nov. 2015 wurde für den OV i18 am Marconi Memorial Contest VHF Wettbewerb teilgenommen. Nach einer regnerischen Woche war es zu dem Wochenende dann zwar überwiegend trocken und bewölkt, aber die Temperaturen erreichten für den Herbst ungewohnte rd. 15° tagsüber und fielen in der Nacht nicht unter 10°. Dies erleichterte den Aufbau der Antenne und vor allem den Betrieb während der Nachtzeit.
Für den Wettbewerb zählen nur direkte Verbindungen auf 2m in CW. Der Wettbewerb dauert 24 Stunden und läuft von Sa. 15:00 Uhr bis So. 15:00 Uhr (Küchenzeit).
Der Aufbau der Station erfolgte inzwischen mit Routine. Als Antenne kam die nunmehr OV-bekannte Doppelquad-Yagi zum Einsatz. Der Rotor wurde von Yuri zuvor repariert. Die defekte Bremse wurde zwar nicht ersetzt, aber der Rotormotor wurde über eine überlagerte Spannung in Position gehalten. Damit der Motor nicht durchbrennt, mußte als „Verbrauchswiderstand“ eine 12V-Lampe mit Vorwiderstand herhalten. Die Konstruktion funktionierte einwandfrei. Als TRX diente der IC706 MK II G. Da die eigene Transistor-PA sich noch in Reparatur befand, wurde vor dem Contest ein entsprechender Hilfeaufruf gestartet. Vom OV Y36, Eberswalde, kam schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Frank, DM2YY, stellte kurzerhand seine PA zur Verfügung. Dafür herzlichen Dank. Die Koordination der „PTT“ zwischen den Geräten erfolgte über den Sequenzer. Die Einstellungen, damit auch das erste CW-Zeichen unverstümmelt gesendet wurde, kosteten uns wieder eine längere Zeit, so dass wir „just in time“ zum Beginn des Contestes damit fertig wurden.
Die Zeit des Contestes wurde unter Yuri, DF1MM und Michael, DF2BR so aufgeteilt, dass jeder auf 12 Stunden Sendezeit kam. Yuri erhielt die Pile-up starken Zeiten, die Nachschicht und die ruhigeren Contestzeiten gingen an Michael, DF2BR. Insgesamt lief alles gut und dank des deutlichen „plus“ an Ausgangsleistung durch die PA von Frank kam es durchweg nicht zu Rückfragen der anderen Stationen. Alle Stationen, die von uns gehört wurde, konnten im ersten Anruf erreicht werden. Der Austausch von Rapport, der laufenden Nummer und des Locators lief zügig und reibungslos. Am Ende des Contestes lag die durchschnittliche Entfernung je QSO bei weit über 400 km. Es konnten also viele Stationen im Entfernungsradius zwischen 550km und 750km gearbeitet werden.
Wie üblich wurden alle angrenzenden Länder sowie UK erreicht. Die weiteste Verbindung war OM3KII mit 789 km. Der Abbau dauerte nur 1,5 Stunden und es konnte alles trocken verstaut werden.

Michael, DF2BR

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