WAE-DX-SSB-Contest Große Höhe

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Das zweite Septemberwochenende begann freitags mit altbekanntem: Es regnete mal wieder in -  mehr oder weniger langen – Unterbrechungen. Trotzdem fand sich mit Eröffnung des Wiesengeländes doch eine zunehmende Anzahl von I18-Aktivisten ein, die sich sogleich voller Tatendrang dem Aufbau von Infrastruktur, Antennen und Funkstationen widmete. Noch bevor der Grill zu seinem ersten heißen Einsatz kam, standen sie, die Zelte, die Four-Squares für 80, 40 und 20, der 3-Element-Minibeam für 15 und die 5/8-Vertikale für das 10m-Band. Nach der Essenpause, die hervorragend ergänzt wurde mit gespendeten Salaten (vielen Dank an alle Produzenten!!!), ging es an den Aufbau, Vernetzung und Probelauf der beiden Funkstationen. DK0FC war rechtzeitig bereit für den Beginn des WAEDC.

 

Auch für diesen Funkwettbewerb wurde im Vorfeld eine Operatorliste erstellt, sodass beide Funkstationen für die Zeit der Teilnahme immer besetzt waren. Die Sonne hielt in diesem Jahr jedoch ein paar unerwartete Überraschungen bereit und sorgte für anhaltend schwierige DX-Bedingungen während des Wochenendes. Ja, am Sonntagabend gab es sogar einen Mögel-Dellinger-Effekt mit dem totalen Zusammenbruch des Kurzwellenbandes.

 

Trotz unserer leistungsfähigen Richtantennen, trotz „Wichtigkeitsverstärker“ und Sendeleistungen von 500 – 600W HF, manche DX-Stationen haben unseren Anruf gar nicht registriert und riefen einfach weiter. Auf 40m, nachts stets eine feste DX-Größe, ging es zu Beginn am frühen Samstagmorgen noch nicht einmal bis nach Nordamerika oder Kanada. Wouw! Das muss aber auch vielen anderen Funkstationen so ergangen sein, denn die bei den QTC rückgespotteten Nummern waren ziemlich alle mit unseren QSO-Nummern vergleichbar. Großer Respekt an jeden Operator, der trotz dieser schlechten Konditionen an der Station ausharrte und sein Bestes gab, auch wenn zählbar lediglich 2 QSO in einer gesamten 2-stündigen Schicht erreicht werden konnte. Es war und blieb ein schwieriges Unterfangen.

 

Perfekt kann man die Technik und Vorgehensweise zur sicheren Aufnahme von QTC’s nennen. Was im letzten Jahr mit einfacher Aufzeichnung begann, wurde durch Matze und Jan konsequent weiter entwickelt. Auch das von Jan im Internet zur Verfügung gestellte Softwaretool für die spätere Auswertung zeigt auf, dass man keine Angst beim Entgegennehmen von QTC’s zu haben braucht.

 

Der anfängliche Regen forderte zudem einige technische Korrekturmaßnahmen. Der 15m-Mini-Beam hatte durch Wasser im Klemmenraum ein schlechtes SWR. Ebenso die Vertikalantenne für 10m, deren Strahler sich darüber hinaus anfangs immer wieder einschob und damit die Resonanzfrequenz verschob. Da kam Thorben‘s frühmorgendliche Anlieferung von knackigen Brötchen und frischem Mett bei frisch gebrühtem Kaffee gerade richtig zum Anheben der Stimmung. Nach Abzug des Morgennebels am Sonntagmorgen zeigte sich die Sonne erneut warm und strahlend und bescherte nachmittags einen trockenen Zeltabbau.

 

Zwischenzeitig wurde auch das Ergebnis eingereicht. Sieht man nur die 149 QSO, hätten diese lediglich 31.000 Punkte erzielt. Mit Berücksichtigung der zusätzlichen 230 QTC’s ergeben sich immerhin 84.760 Punkte.  Leider haben in der Multi-OP-Klasse nur einige wenige Clubstationen aus DL gemeldet. Es bleibt also spannend, wo wir uns mit unserem Ergebnis einreihen werden.

 

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer und die uneigennützigen Auf- und Abbauhelfer sowie Kuchen- und Salatspender. Wie heißt es: Nach dem Contest ist vor dem Contest. Na, dann mal gerne weiter so!

 

Günni, DL9BCP

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