Ausschreibung

1. Zeit

Jeden 2., 4., 6. und 8. Monat im Jahr am 4. Sonntag im Monat von 15:00 bis 17:00 lokale Zeit.

2021:
28. Februar, 25. April, 27. Juni und 22. August.

 

2. Betriebsarten und Bänder

Schmalband-FM: 2m
Der Contest findet auf folgenden Direktfrequenzen statt:
145.400, 145.425, 145.450, 145.475, 145.500, 145.525 und 145.550.
Bei Bedarf kann in das 12.5 kHz Raster gewechselt werden um die Frequenzen dazwischen zu nutzen.
Verbindungen über Relais sind nicht zugelassen.

 

3. Teilnahmeklassen

  • Einsteiger: Stationen mit einem Ausbildungsrufzeichen (DN)
  • Fortgeschrittene: Alle anderen Stationen

Für alle Teilnahmeklassen gilt eine maximale Ausgangsleistung von 75 Watt.

4. Kontrollziffernaustausch

Während einer Verbindung sind Rufzeichen, Rapport, laufende QSO Nummer und der Locator auszutauschen.
Beispiel: 59 001 JO31AA

5. Bewertung

Jeder überbrückte Kilometer zählt einen Punkt. Grundlage für die Entfernungsberechnung ist das Locator-System. Jede Station darf nur einmal gearbeitet werden. Doppelverbindungen sind in das Log aufzunehmen und mit Null Punkten zu bewerten.

7. Logs

Logs können nur im EDI Format eingereicht werden und sind per E-Mail an dl4eax@darc.de zu schicken. Einsendeschluss ist eine Woche nach dem Contest. Logs mit nur wenigen QSOs sind ebenfalls willkommen. Logs in anderen Formaten werden als Checklog genutzt und fließen nicht in die Wertung ein.

Hinweis: Der Contest wir zur Vereinfachung in lokaler Zeit ausgeschrieben, im Log sollte aber natürlich UTC drinstehen. Das passiert sowieso automatisch, ich möchte das aber aufgrund von Nachfragen nochmal ausdrücklich in die Ausschreibung einbringen.

Man kann während des Contests auf Papier loggen und die QSOs nach dem Contest in ein Contestlogprogramm übertragen, weitere Informationen dazu unter "Hilfestellungen".

Folgende Programme unterstützen diesen Contest:
Kostenlos: 
Win-Contest, N1MM und Tucnak
Nicht Kostenlos: 
UCXLogund Ham Office

 

8. Urkunden

Urkunden werden für jeden Teilnehmer als PDF-Datei zur Verfügung gestellt.

Hilfestellungen

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Um es Contestneulingen etwas leichter zu machen stellen wir folgende Dokumente zur Verfügung:

 

Berichte von Teilnehmern

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Ein Bericht von DO1MTU (DN8MT), OV Vaterstetten (C01) vom 23.08.2020

Wie der Zufall es will lernte ich den 24-jährigen David kennen. Er ist begeisterter Hobbyfunker und hatte schon mal einen Kurs bei einem anderen Ortsverband begonnen. Diesen hatte er jedoch abgebrochen weil eine schulische Abschlussprüfung anstand worauf er sich konzentrieren musste. Das ist schon geraume Zeit her und der Amateurfunk wurde immer weiter zurück gestellt. Als ich ihn fragte ob er Lust auf diesen Ausbildungscontest hat, war er nach kurzer Rücksprache mit seiner Freundin sofort dabei!

 

Ich wollte ihm einen kleinen Teil zeigen was mit Afu möglich ist und ihm dieses schöne Hobby wieder schmackhaft machen. Darum machte ich bewusst auch nur einen kleinen Aufbau. Zum Einsatz kam meine steckbare HB9CV mit Portabel-Mast. Der Aufbau dauerte keine 5 Minuten. Gespeist wurde die Antenne von der FTM-400XDE aus meinem Auto, geloggt wurde klassisch auf Papier, also alles kein Hexenwerk.

 

Zunächst habe ich ihn etwas rein hören lassen damit er „den Rhythmus findet“. Dann ermutigte ich ihn die PTT zu drücken und sich mit meinem Ausbildungsrufzeichen DN8MT zu melden. Gegenüber war kein geringerer als DK2PZ - und ehe man sich versah war die erste Verbindung mit Manfred mit der Nr. 001 im Log. Dann ging es Schlag auf Schlag und ich nahm nach und nach die Rolle des Beobachters ein.

Helfen musste ich nur selten. Eine kleine Pause zum Beine vertreten nutze David um eine App zu installieren, womit er anhand des

Locators die Entfernung berechnen konnte. Er staunte nicht schlecht als er feststellte, dass er mit dieser kleinen Antenne gerade über 150km überbrückte. Und genau das wollte ich auch erreichen – das Thema wird für ihn wieder heiß!

 

Zwei Stunden später hatte er immerhin 25 Verbindungen im Log, und das ohne großes Zutun meinerseits. Pünktlich zum Ende des Contests kam etwas Wind auf, worauf wir den wackligen Antennenaufbau wieder in den Kofferraum packten. Eigentlich wollte David noch seine Drohne in die Luft bringen, aber das war wegen dem Wind leider nicht mehr möglich.

 

Dennoch hatte er so großen Spaß an der Sache, dass er sich auf der Heimfahrt über ein Relais noch mit einem anderen OM unterhielt den er bereits persönlich kannte. Auch hier wieder ein „WOW-Moment“ – von der Rosenheimer Innenstadt aus (mobil) mit dem Nachbarn in München sprechen...? Tja, auf 11m wäre das etwas schwierig gewesen…

 

Alles in Allem war das für uns beide ein schöner Tag. David hatte großen Spaß daran die Afu-Frequenzen unsicher machen zu dürfen und die Möglichkeiten zu entdecken, und mir war es eine Freude einem Interessierten dieses schöne Hobby in der Praxis näher zu bringen. Dass David mit dem kleinen Aufbau sogar auf Platz 2 landete war selbst für mich überraschend und tat sein übriges - inzwischen wird wieder fleißig für die Prüfung gelernt :)

 

An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an den Veranstalter für diesen schönen Contest!

 

DN1ADA schickt uns eine Karte, damit wir sehen können wen sie am 23. August 2020 erreicht hat

Danke an Bernhard (DM6BS) und Ada (DN1ADA), da sieht man was man mit einfachen Mitteln erreichen kann.

Legende:

Rot  = Eigenes QTH

Blau = Gegenstationen

Grün = Weiteste Gegenstation

Ein Bericht von Iris, DG5MLH vom 23. August 2020

Wegen des Aprilwetters habe ich mich dieses Mal entschlossen zu Hause zu bleiben. Ich wollte das kleine 1 Watt-Handfunkgerät VX-3 nochmal ausprobieren, aber mit einer anderen Antenne. Mein Mann hat vor kurzem auf meinem Hochbeet mit einer mobilen Mastkonstruktion experimentiert. Ein Metalltischbein aus dem Baumarkt als Mastfuß, Teile einer ausgemusterten Stehlampe als Mast und dazu eine HB9CV-Antenne an einer großen Leimklemme. Bisher gab es noch keine Gelegenheit eines Tests und das durchwachsene Wetter mit verschieden starken Windböen aus unterschiedlichen Richtungen bot sich an die Stabilität und die Drehfreudigkeit zu beobachten. Ein Antennenkabel, welches sonst für den Empfang von Wetterdaten zuständig ist, wurde umfunktioniert und so konnte ich ohne von den Nachbarn gehört zu werden drinnen sitzen und hatte sogar Strom für meinen betagten Laptop zum papierlosen Loggen.

Das Erste was mir aufgefallen ist, dass ich auf der ganzen vorgesehenen Brandbreite ein Störrauschen hatte, was aber nur eventuell bei zwei QSO ein Problem war. Auch dieses Mal habe ich wieder mit mir neuen Rufzeichen gesprochen, deren Besitzer eindeutig sehr aufgeregt waren. Das beweist - an alle alten Hasen - nein, es ist nicht leicht, auch wenn ihr uns das immer wieder einredet. Daher vielen Dank lieber Michael, dass es diesen Contest gibt.

Und wenn ich schon dabei bin, danke an alle geduldigen Beisitzer, die einem einsagen, wenn man vor Aufregung alles vergessen hat, helfend eingreifen, wenn man beim Computer wieder die falsche Taste gedrückt hat oder einem einfach nur sagen wie toll man alles macht.

DM4EAX und DL4EAX waren am 23. August 2020 QRV aus Gildehaus

Der Einladung des Bürgermeisters der Stadt Bad Bentheim für das Organisationsteam der in diesem Jahr ausgefallenen Deutsch Niederländischen Amateurfunker Tage (DNAT) sind wir gerne gefolgt und so kam es, dass wir den 2m FM Ausbildungscontest von der Ostmühle in Gildehaus mitgemacht haben. Erwartungsgemäß ist es im ländlich geprägten Gebiet schwierig viele QSO Partner zu finden, aber die gute Lage brachte immerhin 5 bzw. 6 QSOs ins Log und DL2EGS und DL9BBE aus dem Ruhrgebiet wurden gehört, konnten aber nicht gearbeitet werden. Ausrüstung: Lambda halbe auf dem Autodach und 5 Watt aus dem Handfunkgerät. Es zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles.
73,
Carmen - DM4EAX
Michael - DL4EAX

Ein Bericht von Gerd (DL2EGS) aus dem OV Essen-Haarzopf (L11) vom 23. August 2020

DARC Ausbildungscontest - in 2 h möglichst viele / möglichst weite Funkverbindungen. Ausgesucht habe ich mir wieder den Tetraeder eine Landmarke auf einer Halde in Bottrop.

Bei Sonnenschein ging es auf die Halde. Mit Regenjacke - eine gute Wahl. Schnell waren Funkgerät ICOM ICT81 und Antenne X30 einsatzbereit. Der neue 12 A LiFeP4 Akku hat gute Dienste geleistet.

Zuerst wollte ich mit Laptop loggen - hatte mich dann doch für die analoge Papiervariante entschieden.

In den ersten Minuten des Contest geht es immer fix zu. Amateurfunk Rufzeichen - ein Rapport (wie empfängt man die Gegenstation) und eine laufende Nummer wird ausgetauscht. Diesmal musste zusätzlich noch der Maidenhead Locator (bei mir JO31LM) ausgetauscht werden. Mit dem PC kann man dann schnell die Entfernung zum Gesprächspartner berechnen.

Später wird dann mehr gerufen - immer wieder - manchmal dauert es 10 Min. bis wieder einer antwortet. Im Regen keine Freude. Zähe Minuten...

Nun habe ich doch fast den waagrechten Regen vergessen ausreichend zu beschreiben. Eine Regenjacke hatte ich ja an - der Rest war pitschnass. Schwierig im Regensturm zu loggen. (Funkverbindung aufschreiben).

Die letzten beiden Seiten waren schwierig - nass geht Kuli auf Papier eher mittelmäßig.

Nun trockne und ich bei einem Cappuccino. Gleich wird noch das Log in den PC getippt.

Es hat Spaß gemacht und beim nächsten Mal habe ich eine Regenhose dabei....

vy 73 Gerd

Ein Bericht aus dem OV Vaterstetten (C01) vom 28. Juni 2020

Hallo Contester,

 

ja, C01 hat einen Ruf zu verteidigen beim FM-Ausbildungscontestnund DN1ADA wollte dabei mithelfen!

 

Wir haben uns wieder den Stadlberg als Standort ausgesucht, schön

ist es dort, der Bauer ist sehr nett und eine Schachtel frische

Bio-Eier haben wir dann auch gleich noch gekauft (nach dem Contest,

wir wollten ja auf dem Transceiver keine Spiegeleier braten!)

 

Am Ende von Miesbach geht's links rein, um ein paar steile Kurven

rum und weiter bis zum höchsten Punkt, dann sind wir auf knapp

1000 Höhenmeter mit guter Sicht von Ost über Nord bis West. Sonnig

und heiß ist es, und ich hatte die Sonnencreme vergessen!

 

Der Bauer meint, wir sollen uns ein bissl weiter in den Weg rein

stellen, direkt beim Kreuz, weil vorne, da wo wir sonst immer

waren, laufen die Kühe von der Weide aus durch. OK, das geht.

Wir bauen die Antenne auf, das Funkgerät, den Akku, das

PC-Interface, den Laptop, alles einschalten, erster Test mit

Handfunke, geht nicht ... den Transceiver von SSB auf FM

umgestellt, na also, geht doch!

 

Jetzt noch der Strom, dass wir uns nicht nur auf den Akku verlassen

müssen, gibt's ja beim Gästehaus neben dem Hof. Zuerst die 25m

Kabel, dahinter die 40m von der Trommel ... und dann fehlen doch

glatt 10m! DJ3WE hatte doch gesagt, 50m reichen locker ... ja, bis

zur Kuhautobahn, aber nicht bis zum Kreuz hin! Das steht halt 25m

weiter hinten.

 

50+25 > 40+25, wer rechen kann hat so manchen Vorteil. OK, der Akku wird schon halten, wie haben ja nur 50W und keine PA. Also wickeln wir unser Kabel schön brav wieder auf und verstauen es im Kofferraum.

 Inzwischen ist auch schon DJ9SN on air, noch ein, zwei andere Test-QSOs, irgendwer sitzt auf der Hochries, wir winken rüber und dann geht's los.

 

Erstes QSO mit DJ3WE, ganze 5km nördlich von uns auf dem Irschenberg, das gibt Punkte! Dann es geht zack auf zack, DN1ADA macht Run-Betrieb und wir haben 5 QSOs in 5 Minuten. Das ist ja eine Rate, mit der wahrscheinlich sogar DD5M und DJ3WE zufrieden wären! Leider halten wir das nicht durch, aber erst bei unserem 14. QSO (mit DK2PZ) bekommen wir das erste Mal eine höhere laufende Sequenznummer zurück als die, die wir vergeben.

 

Nach ca. 1 Stunde ist die Luft raus, fast alles was wir hören, haben wir schon im Log. Kurz vor Ende schafft DN1ADA noch ein QSO mit DN1MIC, der einzige andere DN-Station die wir im ganzen Contest gehört haben.

 

Und um 14:59 UTC hören wir DK2PZ und DK5VL, wie sie noch schnell eine Station aus dem Bayerischen Wald arbeiten. Die hätten wir auch gern gehabt für unser ODX, aber dann schlägt die Uhr 15:00 und das wars. Wer zu spät kommt ...

 

Insgesamt 23 QSOs, 1057 Punkte, ODX 103km, 3 Mückenstiche, frische Landluft, schönes Wetter, wir können zufrieden sein.

 

Allerdings zieht es sich immer weiter zu, also schnell abgebaut, noch die Eier geholt, in Miesbach ein Eis gegessen, und kurz vor Weyarn sind schon die ersten Tropfen auf der Scheibe. Ist ja nochmal gut gegangen!

 

vy 73 de DN1ADA und DM6BS

Bildrechte bei DM6BS, die auf dem Bild abgebildeten Personen sind mit einer Veröffentlichung einverstanden.

Ein Bericht von Iris, DG5MLH vom 28. Juni 2020

Diesmal sind wir (mein Mann und ich) mit den Fahrrädern auf den Berg (75m) einer ehemaligen Mülldeponie im Norden von München gefahren. Es ist jetzt ein Landschaftspark mit einem Windrad.

Dabei ein winziges Funkgerät VX-3 mit einer filigranen Magnetfuß-Mobilantenne, die ich auf dem Lenker meines Fahrrades befestigt hatte.

Die ersten Versuche auf einer Bank direkt unter dem Windrad vor einem Gebüsch waren mühsam. Als aber eine freistehende Bank frei wurde, war ich doch sehr begeistert, was man mit 1 Watt alles erreichen kann. (ODX 64km)


73 de Iris DG5MLH

Bildrechte bei DG5MLH, die auf dem Bild abgebildeten Personen sind mit einer Veröffentlichung einverstanden.

Ein Bericht von Norbert, DD5EC aus Duisburg vom 28. Juni 2020

Lieber OM Michael,


was für ein Spaß! Der Contest hat mir sehr große Freude bereitet.

Kein Stress, kein übertriebener Ehrgeiz und sogar etwas Zeit zum klönen und gelernt habe ich auch jede Menge.


Was ich wohl noch lange nicht kann, ist das direkte Protokollieren in den Computer

Da muss ich derzeit erst noch Notizen auf einem Blatt Papier anfertigen und danach dann erst die Daten sauber eintragen.

Mit etwas Routine werde ich das wohl auch noch in den Griff bekommen.


Ich stamme noch aus einer Zeit, als man lange Nächte auf dem 2m-Band verbracht hatte.

Wenn ich heute so in die Kurzwellen-Conteste reinhöre ist mir das doch viel zu hektisch. Da ist dieser Ausbildungscontest genau das Richtige, um wieder Freude am Amateurfunk zu bekommen.

Vielen herzlichen Dank dafür und für die Organisation dieser Veranstaltung und auch für die schöne Urkunde. Das ist die erste nach 52 Jahren Mitgliedschaft im DARC. Das ist eine große Freude und die Urkunde wird schön gerahmt und in das Shack gehängt.


Ich habe zur Illustration noch ein Bild von meinem derzeitigen "Antennenwald" beigefügt. Balkonantennen getarnt mit Grünzeug und einem Baum davor. Das weiße Stäbchen für 2m, 70cm und 23cm und die per Hühnerleiter gespeiste Kanichendrahtgirlande in der Luft für die Kurzwelle. Alles begrenzt auf 10W ... da träumt man von einem freistehendem Einfamilienhaus mit sehr großem Garten weit weg vom QRM. Aber auch so kann man wenigstens auch dabei sein und seine Freude haben.


Nochmals vielen Dank und


73 de DD5EC (Norbert)

Bildrechte bei DD5EC

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