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Treffpunkt des M06 in Kiel

Wir treffen uns jeden 1. Montag eines Monats um

19:00 Uhr im Bürgerhaus Mettenhof.

Anschrift: Vaasastraße 43a, 24109 Kiel.

Klönschnack des M06: jeden Sonntag um 11:00 Uhr auf 145.425 MHz.

 

Achtung:

Bis auf weiteres finden aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen keine OV-Abende statt.

Bleibt gesund.

 

 

 

Geschichte der Yagi-Antenne

 

Die Yagi-Uda-Antenne

 

Kurzbeschreibung

Eine Yagi-Uda-Antenne (häufige Bezeichnung auch Yagi-Antenne) ist eine Richtantenne zum Empfang oder zum Senden elektromagnetischer Wellen im Bereich von etwa 10 MHz bis rund 2500 MHz.

Sie besteht aus einem gespeisten Dipol, einer Reihe von Direktoren und meist einem Reflektor hinter dem Dipol.

Die Yagi-Uda-Antenne wurde Anfang der zwanziger Jahre in Japan entwickelt.

 

Geschichte der Yagi-Uda-Antenne

Anfang der zwanziger Jahre erhielt Professor Yagi von der Saito Gratitude Foundation finanzielle Mittel für Forschungsarbeiten, um eine Verbesserung der drahtlosen Punkt-zu-Punkt Kommunikation zwischen den japanischen Inseln zu ermöglichen.

Der Antennensektor für diesen Forschungsauftrag wurde seinem Assistent-Professor Shintaro Uda übertragen.

Im Journal of the Institute of Electrical Engineers of Japan erschien darauhin im März 1926 in kurzer Folge von Uda eine Artikelserie mit dem Titel „On the Wireless Beam of Short Electrical Waves“. Dies war eine zusammenfassende Arbeit zu seinen theoretischen und experimentellen Arbeiten.

Die Ergebnisse von Uda wurden von Professor Yagi, unter dessen Leitung das Projekt durchgeführt wurde, 1926 bei zwei Tagungen in Tokyo vorgetragen. Autoren waren H. Yagi und S. Uda.

Danach erhielt nur Yagi 1928 eine Einladung in die USA für Vorträge über seine Arbeiten zu Magnetron-Röhren.

Während der Vorträge berichtete er auch über die Arbeiten von Uda.

 

Die Vorträge von Yagi wurden damals in der Zeitschrift „Proceedings oft he Institute of Radio Engineers“ veröffentlicht. Der Name von Uda fand dort jedoch keine Erwähnung, obwohl Yagi in seinen Vorträgen darauf hingewiesen hatte, dass Messungen und Berechnungen von seinem Mitarbeiter Uda stammten.

Die Antennenform von Uda fand in kurzer Zeit unter dem Namen „Yagi-Antenne oder Yagi-Array“ weite Verbreitung. Auch in den USA wurde sie von vielen Funkamateuren angewendet.

Als Uda nach dem 2. Weltkrieg die USA besuchte, staunte er nicht schlecht, als er sah, dass fast auf jedem Hausdach seine Antenne zu finden war.

Die Ehrungen für diese Antenne erhielt jedoch nicht er, sondern Professor Yagi.

In der Bundesrepublik Deutschland wurde die Yagi-Uda-Antenne erst nach dem 2. Weltkrieg bekannt.

Quelle: CQDL 2/85

So sah die erste Yagi-Antenne damals aus:

 

 

 

 

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