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Bernd Halberstadt
DF3LE
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Stand: 12.05.2021 23:59 *)

Treffpunkt des M06 in Kiel

Wir treffen uns jeden 1. Montag eines Monats um

19:00 Uhr im Bürgerhaus Mettenhof.

Anschrift: Vaasastraße 43a, 24109 Kiel.

Klönschnack des M06: jeden Sonntag um 11:00 Uhr auf 145.425 MHz.

 

Achtung:

Bis auf weiteres finden aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen keine OV-Abende statt.

Bleibt gesund.

 

 

 

Die sporadische E-Schicht und die große Bedeutung für den Funkverkehr, vorzugsweise in den Monaten Mai bis Juli

Als sporadische E-Schicht (Sporadic-E, Es) werden wolkenartige Gebiete hoher Ionisierung in der Ionosphäre in Höhe der E-Schicht bezeichnet. (Die Ionosphäre ist jener Teil der Atmosphäre eines Himmelskörpers, der große Mengen von Ionen und freien Elektronen enthält.)

Die sporadische E-Schicht tritt unregelmäßig und nicht vorhersehbar auf, allerdings vorzugsweise in den Monaten Mai bis Juli (in der nördlichen Hemisphäre) und tagsüber, also zu Zeiten von allgemein relativ hoher Ionisierung.

  • Auf hohen Frequenzen, auf denen unter normalen Bedingungen keine (oder nur schwache) Signale zu vernehmen sind, tauchen plötzlich sehr starke Signale, vorzugsweise aus Entfernungen von einigen hundert km bis zu 2300 km auf,
  • Auf mittleren Frequenzen führt Sporadic-E zu einer Reduzierung oder einem Verschwinden der so genannten Toten Zone (unerreichbares Gebiet zwischen Boden- und Raumwelle).

In den Frequenzbereichen oberhalb 30 MHz spricht man dann von Überreichweiten..

Sporadisches E, Es, entsteht, wenn sich im E-Bereich der Ionosphäre intensive Ionisationswolken bilden.

 Der Ionisationsgrad bedeutet auch, dass die Verluste besonders gering sind - oft sind Sender mit geringer Leistung über sporadische E zu hören.

 Wenn sich sporadische E-Ionisationswolken bilden, nimmt die Intensität stetig zu. Dies wirkt sich zunächst auf die Frequenzen im unteren Teil des Funkspektrums aus und steigt dann an. Die höchsten Frequenzen, die betroffen sein können, hängen von einer Reihe von Faktoren ab, einschließlich des Ionisationsgrades - dieser variiert von Wolke zu Wolke.

Der Ionisationsgrad für eine bestimmte Wolke steigt stetig an, erreicht seinen Höhepunkt und fällt dann wieder ab. Infolgedessen können sie die höheren Frequenzen nur für kurze Zeit beeinflussen. Bei den höheren Frequenzen können sich Signale über Zeiträume von einigen Stunden ausbreiten, während zu anderen Zeiten die Bedingungen möglicherweise nur für einige Minuten auftreten.

Sporadische E-Wolken sind verschieden in der Größe und auch in der Intensität der Ionisation. Einige Wolken haben einen Durchmesser von einigen Metern, während andere Wolken mit einem Durchmesser von mehr als 200 km beobachtet wurden. Die tatsächlichen Formen erklären, warum einige Stationen eine sporadische E-Ausbreitung haben können oder die Bereiche, in denen Stationen, die sie hören können, völlig unterschiedlich sind. Die E-Region selbst erstreckt sich über Höhen von mehreren zehn Kilometern. Viele sporadische E-Wolken sind wahrscheinlich nur einige zehn Meter dick. Infolgedessen treten die Reflexionen infolge einer extrem starken Änderung der Elektronendichte auf. Andere Wolken können viel dicker sein und einen Ionisationsgrad aufweisen, der auf normale Weise zu Reflexionen führt. Die Bildung der sporadischen E-Wolken ist nicht nur fast zufällig, sondern sie bewegen sich auch aufgrund der Winde im Oberlauf der Atmosphäre. Die Winde erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 400 km / h. Diese Bewegung kann dazu führen, dass sich der sporadische E-Sprung relativ schnell ändert - die Quelle der zu hörenden Signale / Interferenzen ändert sich über einen kurzen Zeitraum.

(Quelle: Wikipedia und CQDL)

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