Notfunkübung

Am 13. Februar 2016 hat der OV P53 seine vereinsinterne Notfunkübung abgehalten. Fünf OMs versuchten zwischen 6 und 18 Uhr über ihre netzstromunabhängigen Stationen den Notfunkverkehr aufrecht zu erhalten.

Die Teilnehmer mussten den Frequenzwechsel selbstständig über den OV Kanal organisieren und  recht anspruchsvolle Nachrichten über mehre Stellen fehlerfrei weitergeben.

Verbesserungsmöglichkeiten zeigten sich bei dem verwendeten, zu engem Kanalraster und den zur Aufnahme verwendeten Nachrichtenformularen.

Trotzdem, der Spass kam auch nicht zu kurz... ;-)

  

Kurzbericht Reapeatertest Mai 2014

 

Thomas DL1CZ und Ferdinand DB2SG

Am 30. Mai haben wir den Repeatereinsatz im Bereich Blaubeuren erprobt. Szenario war ein Aus-fall der BOS Funksysteme durch einen längerfristigen Stromausfall oder Sabotage. Nachgestellt wurde eine mögliche Unterstützung der Blaubeurer Feuerwehr durch einen Kreuzband Repeater auf 144 und 430 Mhz. Dabei wurde der Repeater durch einen Kenwood FM Transceiver TM-V71 mit einer Nagoya NL-507 FX Mobilantenne dargestellt. Zur Stromversorgung stand ein Lithium-Eisenphosphat Akkumulator mit einer Kapazität von 20 Ah zur Verfügung. Der Repeater wurde am Schützenhaus in Sonderbuch aufgestellt, die Antenne befand sich in einer Höhe von ca 1,5 m. Die Programmierung des Repeater wurde vor dem Start nochmal kurzfristig angepasst, was sich mit dem Kenwood Gerät in wenigen Sekunden erledigen lässt.

Innerhalb der Blaubeurer Kernstadt ergibt sich eine sehr gute Abdeckung und ein klares rausch-freies Signal. Auch die Gebiete von Weiler und Gerhausen waren gut an den Repeater angebun-den. Überrascht hat uns die Verbindungsqualität im ersten ca. 800 m langen Abschnitt des Tiefen-tals zwischen Weiler und Schelklingen; hier hatten wir eigentlich mit gar keiner Verbindungsmög-lichkeit gerechnet.

Lediglich am Bahnübergang nach Sotzenhausen gab es Verbindungsaussetzer; in Sotzenhausen und auf dem Hochsträss war teilweise eine auf dem Fahrzeugdach angebrachte Mobilantenne zur einer störungsfreien Kommunikation mit dem Repeater hilfreich—wenn auch nicht immer unbe-dingt notwendig.

Lediglich Erstetten erscheint uns mit einem Repeater am Standort Sonderbuch mit vernünftigen amateur-technischen Mitteln nicht erreichbar. Das Dorf liegt einfach zu tief hinter den Höhenzü-gen des Hochsträss.

Die Anbindung des Repeaters in Richtung Asch war gegeben, jedoch nicht perfekt. Hier zeigte sich, dass die Antenne doch wenige Meter unterhalb der Höhe der Hochfläche der schwäbischen Alb angebracht war und die Felswand die Signale in diese Richtung stark zurückhielt.

Um eine—bis auf Erstetten—nahezu perfekte Anbindung des Repeater an alle Ortgemeinden dar-stellen zu können schlagen wir folgendes vor: Verlagern des Standortes des Repeater um wenige Meter an die Ecke Straßenkreuzung „Zum Landsitzle" und „Breiteweg". Wechsel von der Mobilan-tenne auf eine Stationsantenne (z.B. Diamaond X200) und Installation dieser Antenne in 6m Höhe z.B. auf einem Geroh-Kurbelmast.

Wir haben versucht die Befunde durch Anpassung der Parameter mit der Software Radio Mobile [1] wiederzugeben. Die Ergebnisse sind in Abbildung 1 wiedergegeben (grün exzellente Verbin-dung, gelb Mobilantenne notwendig oder hilfreich, farblos keine Verbindung möglich).

Abb. 1; Simulation mit Radio Mobile; Kartendarstellung mit Google Maps, © Google

 

Die bereits beschrieben sollte der Standort des Repeater leicht nach Nordosten verlagert werden. Der neue optimal Standort B ist im Vergleich zum alten Standort A auf Abb. 2 eingezeichnet.

Abb. 2, alter Standort „A" und vorgeschlagener Standort „B"; Kartendarstellung mit Google Maps, © Google

 

Insgesamt hat unser dieser Versuch 2 Stunden Zeit gekostet und wir haben beim Abfahren der Dör-fer ca. 90 km zurückgelegt — aber wir hatten unseren Spaß.

73 von Thomas und Ferdinand

 

[1] Software Radio Mobile unter www.cplus.org/rmw/rmonline.html

 

 

Notfunk-Kurs

Der OV Laichingen hatte Mitte November zu einem besonderen Kurs zum Thema Notfunk eingeladen. Die Idee war, eine Diskussion zu den Randbedingungen des Notfunks mit einer Auffrischung der Kenntnisse in Erster Hilfe zu verbinden. Als Referenten konnte der OV Laichingen Herrn Wolfgang Haag, Rettungssanitäter und Ausbilder beim Deutschen Roten Kreuz und Jürgen, DK5GU, Ansprechpartner für das Thema Notfunk im Distrikt P gewinnen.

 

Jürgen stellte die Organisation und Möglichkeiten des Amateurfunks im Distrikt P in einem Vortrag dar. Daraus entspann sich eine Diskussion über mögliche Alarmierungsarten der Funkamateure und den Stellenwert des Notfunks zu den verschiedenen Phasen eines Notfalls. Dabei wurde von den lokalen Gegebenheiten der schwäbischen Alb bis zu der Möglichkeit einer überregionalen Hilfeleistung einige Spielarten diskutiert – und mit den Möglichkeiten des Ortsvereins verglichen.

Nach dem Mittagessen übernahm Wolfgang Haag den Kurs und ging mit den Kursteilnehmern nochmal die wichtigsten Punkte der Ersten Hilfe durch. Obwohl doch einige der Teilnehmer schon an mehreren Erste Hilfe Kurse teilgenommen hatten, wurde doch schnell klar das zum einen das Wissen an einigen Stellen etwas „eingerostet“ war, sich an anderen Stellen die Vorgehensweisen bei der Ersten Hilfe verändert – und in den meisten Fällen damit deutlich vereinfacht hatten.

Die Kombination der Themen Erste Hilfe und Notfunk hat sich in dem angebotenen Kurs bewährt – der Notfunker kann im Notfall sich und anderen effizient helfen. Für den OV Laichingen wird das Thema Notfunk ein Gebiet sein, dem sich der OV in Zukunft stärker widmen wird.

Bild1: Teilnehmer (von links): Johannes Guth, Wolfgang Haag, Jörg DL2NI, Klaus DL1GKR, Thomas DL1CZ, Jürgen DK5GU, Hermann DF2DR, Gerhard DL3SEG

 

Programme und Dateien für den Notfunk

Repeater-Test

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Notfunk Kurs 16.11.2013

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Notfunk Kurs am 16.11.2013 im Distrikt P, OV Laichingen P53

Der OV Laichingen hatte Mitte November zu einem besonderen Kurs zum Thema Notfunk eingeladen. Die Idee war, eine Diskussion zu den Randbedingungen des Notfunks mit einer Auffrischung der Kenntnisse in Erster Hilfe zu verbinden. Als Referenten konnte der OV Laichingen Herrn Wolfgang Haag, Rettungssanitäter und Ausbilder beim Deutschen Roten Kreuz und Jürgen, DK5GU, Ansprechpartner für das Thema Notfunk im Distrikt P gewinnen.

Jürgen stellte die Organisation und Möglichkeiten des Amateurfunks im Distrikt P in einem Vortrag dar. Daraus entspann sich eine Diskussion über mögliche Alarmierungsarten der Funkamateure und den Stellenwert des Notfunks zu den verschiedenen Phasen eines Notfalls. Dabei wurde von den lokalen Gegebenheiten der schwäbischen Alb bis zu der Möglichkeit einer überregionalen Hilfeleistung einige Spielarten diskutiert – und mit den Möglichkeiten des Ortsvereins verglichen.

Nach dem Mittagessen übernahm Wolfgang Haag den Kurs und ging mit den Kursteilnehmern nochmal die wichtigsten Punkte der Ersten Hilfe durch. Obwohl doch einige der Teilnehmer schon an mehreren Erste Hilfe Kurse teilgenommen hatten, wurde doch schnell klar das zum einen das Wissen an einigen Stellen etwas „eingerostet“ war, sich an anderen Stellen die Vorgehensweisen bei der Ersten Hilfe verändert – und in den meisten Fällen damit deutlich vereinfacht hatten.

Die Kombination der Themen Erste Hilfe und Notfunk hat sich in dem angebotenen Kurs bewährt – der Notfunker kann im Notfall sich und anderen effizient helfen. Für den OV Laichingen wird das Thema Notfunk ein Gebiet sein, dem sich der OV in Zukunft stärker widmen wird.

Bild1: Teilnehmer (von links): Johannes Guth, Wolfgang Haag, Jörg DL2NI, Klaus DL1GKR, Thomas DL1CZ, Jürgen DK5GU, Hermann DF2DR, Gerhard DL3SEG

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