Meteoturm

 

 

Rechts: Sicht aus dem Donauried von Osten auf das Kernkraftwerk. Links sieht man den 160m hohen Meteoturm.

 

 

Links: Im 8 x 12m grossen Radom (Epoxyhülle) befindet sich im obersten Teil der Digi mit seinen Linkantennen. Die Einstiegsantennen sind oberhalb aussen am Gittermast mittels Mastausleger befestigt.

 

 

Rechts: Ferdinand, DJ2FF, damaliger 1. Vorsitzender der Betriebssportgruppe Amateurfunk Kernkraftwerke Gundremmingen, hält einen Mastausleger. Dieser Mastausleger, später am Gittermast oberhalb des Radoms befestigt, trägt dann eine X5000 und eine kleine 70cm Yagi.

 

 

Links: Der grosse Schaltschrank (hier Sicht von vorne) beherbergt einen Diagnoserechner (286ger, ganz oben), darunter zwei 19" Einschübe (oben 9k6 Modems / Optokopplerkarten, unten FALCon bzw. links 1k2 Modem), darunter folgen drei Fächer mit den Link/EinstiegsTrxen.

 

 

Rechts: In der Mitte der grosse Schaltschrank von der Rückseite, rechts der kleine Schaltschrank (beherbergt Netzteile und Fernremote Schaltung), links sieht man den 1.2m Spiegel zu DB0MWS.

 

 

Links: Harald, DL1MJ, bei der Arbeit. Links sieht man den kleinen Schaltschrank. Hier sieht man auch die geringe Raumhöhe von nur 1.55m.

 

 

Rechts: Links der 1m Spiegel (DJ9HO) nach DB0HEG, dahinter, teilweise verdeckt, die Yagi zu DB0NEU, in der Mitte den Spiegel zu DB0MWS und den Schaltschrank, rechts der Gittermast.

 

 

Links: In der Mitte der Wendeltreppenaufgang, rechts am Radom die Höhenkennzeichnung "159.65" (m über Grund), links hinten die Rückwandantenne zu DB0SAA.

 

 

 

Die ersten (mühsamen) Schritte von DB0DLG

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Packet Radio-Digipeater

Im Jahre 1989 schafften sich Harald, DL1MJ (ex DC3ME, DL1MHH) und Martin, DG6MAY einen PC (Schneider 1640) an. Kurz danach wurden 2 Bausätze beim Uli Eisch, DC8SE, in Ulm besorgt, man wurde in Packet Radio QRV. Aber es war mühselig, grössere Entfernungen zu überbrücken, es gab noch keine Digis (wenn man von DF0KF auf 2m absah), alles lief auf einer 2m Frequenz. Doch bald kamen die ersten Digipeater und so wurde in einem Gespräch von Harald, Martin und Bernhard, DC6MY beschlossen, einen Digipeater zu beantragen, am 13.1.89 stimmte dem auch der OV T18 zu. Einen HF-günstigen Standort hatten Bernhards Eltern in Oberthürheim (Buttenwiesen bei Wertingen), ein 18m Holzmast aus früheren Funktagen stand dort noch.
So wurde nach DB0KFB Schwabens 2. Digipeater geboren.

Am 2.April 1989 fand ein Treffen der (künftigen) PR-Digiverantwortlichen in Neutraubling unter der Federfuehrung von Johannes, DG3RBU statt. Hier wurde das Linkkonzept des DARC vorgestellt, und eine Linkplanung von Bayern gemacht. Damit man nicht lange auf die Genehmigung warten musste, bekam man fuer Buttenwiesen DB0WAI (fuer Versuchszwecke, Verantwortlicher damals DF8CA) geliehen. Bernhard hat 3 Landolt TNC´s mit Thenet besorgt, ein paar private Funkgeraete und Antennen von Harald und Martin, und es konnte los gehen.

Anfangs wurde der Einstieg noch auf 2m realisiert, die Links alle auf 70cm, DB0ZKA (Augsburg) linkte auf die Userfrequenz von DB0DLG, mit einem weiteren Link ging DB0DLG zu DB0EIC (Eichstätt) auf dessen 70cm Einstieg sowie zu DB0MWE nach München.

Am 25.4.89 wurde ein Yaesu FT2311 angeschafft, um damit die ersten Schritte auf 23cm (ca. 1.3 GHz) zu wagen. Der erste 23cm Link wurde dann zu DB0MWE in München Pasing (am Knie) auf 1299 MHz simplex mit 1k2 geschaltet. Die Antenne war eine preisgünstige nahezu 6m lange Tonna-Antenne. Doch als der Link auf semiduplex (Sende- und Empfangsfrequenz mit einer Ablage von 59 MHz) umgestellt wurde, ging nichts mehr, die Antenne (wie alle Tonna-Yagis), war zu schmalbandig! Eine 5m lange breitbandige Yagi von SHF-Design (19,9 dBD) musste angeschafft werden.

Am 13.3.90 erhält Bernhard, DC6MY, die Lizenz von DB0DLG für Buttenwiesen.

Im November 1990 wird klar, dass der Standort Oberthürheim für zukünftige 23cm Links ungeeignet ist, zu DB0MWE (München Pasing) funktioniert der Link trotz VV und PA am Mast, direkt unterhalb der 5m langen SHF-Antenne, nur sehr unzufrieden (S1, Link bricht bei ungünstiger Witterung zusammen), zum neuen Standort von DB0MWE (später DB0MWS) in Muenchen Schwabing wäre kein Link möglich. Die Suche nach einem besseren Standort begann.


18.11.1990: Harald und Martin inspizieren mit Ferdl, DJ2FF die Örtlichkeiten am Meteoturms des Kernkraftwerkes Gundremmingen, dort stand bereits das 70cm RTTY-Relais DB0HV.

1.12.1990: Provisorisch wird vom Meteoturm ein 23cm Link mit einer 1.2m langen Flexa-Yagi zu DL0AMC am zukünftigen Standort von DB0MWS in Schwabing in Betrieb genommen. Das QTH am Meteoturm ist ca. 120m höher als Oberthuerheim, der 1k2-Link funktionierte bestens!

19.01.1991: Treffen in Augsburg um die Zukunft von DB0DLG, dessen Standort und dem Link nach DB0MWE zu besprechen. Ludwig Weigele, DJ7DW, DVV, Guenther Lozenz, DC9LK, Distrikts-Bus-Referent, Guenther, DL4MEA, werdender Sysop DB0KCP & Sysop DB0ZKA, Peter, DC3CD, Verantwortlicher DB0ZKA, Richard, DC4ML, OVV T18, Bernhard, DC6MY, Verantwortlicher DB0DLG und Martin, DG6MAY, Sysop DB0DLG erarbeiten fogendes Ergebnis:
Standortwechsel von DB0DLG, dann würde beschlossen, ob DB0DLG oder DB0ZKA nach München linkt.

1.02.1991: Um 15.00 fährt Martin mit Ferdl auf den Meteoturm, um DB0DLG dort in Betrieb zu nehmen. Zum Einsatz kommen 2 TNC´s mit Thenet Software. Der 23cm Link nach München wird mit der 1.2m Flexa und einem IC 1201 bewerkstelligt, am Einstieg des DB0DLG wird das IC4E an einer gestockten Yaesu-5/8 ueber 5/8 Rundstrahlantenne
provisorisch in Betrieb genommen.

9.2.1991: Link nach DB0SAA (Aalen) wird provisorisch auf der Einstiegs-QRG von DB0SAA eingerichtet.

Maerz 1991: Auf der 23cm QRG von DB0DLG nach München linkt nun auch DB0ZKA zu DB0MWS.

1.5.91: Ein 1m Spiegel von DJ9HO aus Hof (Hasengitter) wurde fuer den Link nach München installiert.

2.9.91: Die umgeschriebene Lizenz (neues QTH Meteoturm und neuer Verantwortlicher Martin) ist eingetroffen.

September 1991: Harald baut einen V2A-Ausleger oberhalb des Radoms an den Gittermast. Befestigt wird dort eine X5000 Antenne, und vor dem 40cm langen senkrechten Rohr am Ausleger eine gekürzte WISI 11-Element Yagi-Antenne (nur mehr mit Reflektoren), diese Antenne wird für den Einstieg benutzt, ausgerichtet wird sie nach Dillingen/Donauwörth. Der Link zu DB0SAA wird auf 23cm (1k2) realisiert.

9.11.91: Der von Benno Rössle (Wertingen) gekaufte 1.2m Spiegel wird zu DB0DLG hinaufgeschafft.

16.11.91: An das zukünftige TNC nach DB0NEU wurde die X5000 angeschlossen, damit auch in Nördlingen Linktestversuche gemacht werden können, und in Neuburg die Antenne ausgerichtet werden kann. Der 70cm Link zum Einstieg DB0SAA wurde entfernt.

Am 18.4.92 wurde der neue grosse Schaltkasten an DB0DLG hinaufgebracht. Dies war die Vorraussetzung zum Betrieb mit einem Flexnet-kompatiblen System. Das Gestell musste mit einer Seilwinde hinaufgezogen werden, diese Aktion dauerte den ganzen Nachmittag.

Am 12.6.1992 wurde DB0NOE mit TheNet auf 23cm an DB0DLG angebunden.

9.10.93: Neue Einstiegsantenne, eine gekuerzte WISI-Yagi, mit 4 Reflektoren (gegen den dahinterliegenden Gittermast) und nur mehr 1 Reflektor. Die Hauptstrahlrichtung ist ziemlich genau Osten.

Im April 1994 wird der Antrag auf einen 23cm Einstieg gestellt, befürwortet am 27.Juli vom VHF/UHF/SHF-Referat,
trifft am 13.12.1994 die Genehmigung für den 23cm-Einstieg ein.

Vom 30.9. bis 21.10.1995 muss DB0DLG wegen Wartungsarbeiten im Radom des Meteoturm abgeschaltet und demontiert werden. Danach geht der 23cm Einstieg in Betrieb.

23.12.95: Der Link nach DB0MWS wurde auf 9600 Baud umgebaut (wie schon zuvor der Link nach DB0SAA und DB0ZKA)

Am 17.10.97 musste DB0MWS in München Schwabing den Betrieb einstellen, das Haus, in dem der Digi (im 15. Stock) untergebracht war, wurde verkauft, und damit war ein Zugang nicht mehr möglich. Am 24.12.98 wurde DB0MWS vom BMW Gelände an der Ingolstädterstr. in München wieder in Betrieb genommen.

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